Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    ich kenne solche Gerichtsverfahren auch nur aus dem Internet und der Literatur.


    In meinem persönlichen Fall muss ich leider bestätigen, dass alle meine Nachbarn
    wissen, dass ich Schlagzeug spiele und auch ziemlich genau wissen, wann.
    Allerdings weiß ich auch, wann die ihre Schränke rücken oder im Keller aufräumen.
    Das ist immer eine Frage nicht nur der Scheibe (pad), sondern eben auch der
    Peripherie (Bauweise der Hütte).
    Mir versucht man nichts zu verbieten.
    Ob das an meinem unausweichlichem Charme oder anderen Dingen liegt, kann ich
    nicht mit Sicherheit beurteilen, ich denke aber doch, dass es Ersteres ist, ich glaube
    es jedenfalls ganz fest.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Zu meiner Größe schweige ich (P = x).

    Guten Morgen,


    ich persönlich kann hier konkret über keine Erfahrungen sprechen,
    finde diesen Faden aber äußerst interessant.


    Grundsätzlich haben wir hierzulande Privatautonomie (= Vertragsfreiheit),
    das heißt, jeder kann und darf mit jedem oder eben auch nicht. Da sind
    wir bis auf ein paar Ausnahmen in Bereichen, wo es nötig ist (öffentlicher
    Nahverkehr zum Beispiel, die müssen jeden mitnehmen, der bezahlt und
    sich halbwegs manierlich benimmt), völlig frei.
    Das gilt namentlich für beide Seiten.


    Neben dem Recht gibt es natürlich auch Kultur und Marketing.
    Ich kenne es vom Kaufhaus übrigens so, dass man da auch die Bluse,
    welche sich dann zuhause im Lichte der heimischen Beleuchtung dann
    doch als nicht ganz so schön erweist wie im Scheinwerferlicht des
    Kaufhauses, anschließend dort wieder umgetauscht bekommt.
    Jedenfalls in Frankfurt am Main ist und war dies usus.


    Ob der Vergleich hinkt, mag jeder für sich entscheiden, aber
    wenn ich im Laden kaufe, dann zeigen die sich auch kulant, wenn
    man daheim merkt, dass die drop clutch doch nicht passt oder
    das Becken im Proberaum doch komisch klingt. Das ist der Vorteil,
    wenn Händler und Kunde sich kennen und nach alter Sitte handeln.


    Im Internet ist es unpersönlicher.
    Manche Häuser versuchen auch da einen guten Service zu bieten
    und manche sind dabei sogar einigermaßen erfolgreich.
    Andere versuchen, die Kosten gering zu halten, was vor allem dann
    notwendig werden kann, wenn die angebotenen Waren besonders
    preiswert angeboten werden.
    Wenn man ganzheitlich denkt, wird man wissen, dass jeder Preis
    irgendwo her kommen muss.
    Ich weiß beispielsweise, dass manche Händler von der Messe direkt
    abkaufen (das war früher sehr häufig der Fall, wird aber immer weniger),
    solche Waren können dann oft zu günstigen Preisen ohne weitere
    Nachteile weiter gegeben werden.


    Andererseits erlebt man aber auch immer mal komische Dinge.
    Hier fällt ja doch auf, dass es Politik des Hauses zu sein scheint
    (es wurde nicht demententiert, eher unterschwellig bestätigt),
    dass man Kunden, die rückgesendet haben, aus dem Kundenkreis
    verbannt. Das ist das gute Recht des Hauses und möglicherweise
    eine Strategie, um nur solche Kunden zu binden, die wirklich kaufen.
    Ob das dann zu vielen Kunden führt und langfristig gut funktioniert,
    haben hier einige marketingtechnisch nicht ganz Unbeleckte schon
    dezent bezweifelt. Dem schließe ich mich an.


    Aus Kundensicht ist die Sache für mich einfach: auch ich bin frei.
    Und auch ich habe meine Dogmen. Da ich ohnehin nicht auf billige
    Preise abfahre, sondern auf Service, ist das Internet für mich zweit-
    rangig. Und wenn es zu einem Kauf kommt, bin ich ein großer Fan
    von professioneller Abwicklung unter gegenseitigem Respekt. Da
    gibt es Beispiele so und so, als Musikant hat man da auch durchaus
    mal andere Erlebnisse wie als Unternehmer. Ich schätze die Verkäufer
    am meisten (und bedenke sie dann konsequent auch mit meinen
    bescheidenen Ausgaben), die mich als ernstzunehmenden Kunden
    wahrnehmen.


    Daher kann ich nicht zu jedem Internet-Händler etwas sagen und
    manche Versuche unternehme ich erst gar nicht.


    Dennoch eine kleine Phantasie:
    Wenn ich Händler wäre, dann würde ich sicherlich eine andere Philosophie
    an den Tag und auch unter Tage legen. Ich kann durchaus verstehen, dass
    man sich vor gewissen Kunden schützen muss, ich weiß aber auch, dass man
    es mit dem Schutz übertreiben kann, namentlich durch allzu viel "Sicherheit"
    das Chaos erst herbei ruft. Parallelen zu anderen Welten sehe ich da übrigens
    auch.
    Wenn ich Kunde wäre (wie gesagt: bin ich hier nicht), dann würde ich a) nicht
    auf günstige Becken abfahren und b) nicht auf Teufel komm heraus bei einem
    Händler (Vertragspartner) bestellen (Verträge schließen) wollen, der mich nicht
    mag. Im konkreten Fall hätte ich zum Telefonhörer gegriffen und mal den kleinen
    Dienstweg getestet. So bekommt man oft ein unmittelbareres und schnelleres
    Gespür dafür, ob es mit dem Vertrag(en) etwas wird.
    Aber meine Philosophie passt auf die ganze Geschichte nicht, weder von der
    einen noch von der anderen Seite.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ladungsfähige Anschrift auf Anfrage


    PPS
    Gut, dass ich schon Becken habe.


    PPPS
    Meine Becken kamen von diversen Privatpersonen über dieses Forum, über Ebay und von vor langer Zeit aus der Region sowie von lokal ansässigen Händlern.
    Ich habe noch kein einziges Becken retourniert, aber einige wieder verkauft, neue allerdings erst nach ernsthaftem Gebrauch über eine gewisse Zeitspanne.

    Hallo,


    zur eigentlichen Frage:

    Zitat

    ... Kessel mit dicker Plastikfolie umlegt ...
    Ich könnte mir vorstellen, dass das Plastik sich negativ auf den Sound auswirkt. Stimmt das ?


    Nein. Es kann sich positiv wie negativ und auch neutral auswirken, das hängt von vielen Faktoren ab, etwa
    auch der Stimmung, dem Raum, dem Spieler und der gewünschten Akustik.

    Zitat

    Wenn nein - ist ja das Material des Kessels egal ?


    Nein.

    Zitat

    Also muss es *kein* Birkenmultiplex sein ...


    Ich habe hier in der Tat auch Trommeln, die nicht aus Birkenmultiplex bestehen, also: ja.


    Zur Idee: witzig.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Glyn Johns-Positionstechnik ist weder besonders billig noch besonders platzsparend.


    Ich würde einfach die In-Ears durch Out-Ears ersetzen, dann hört man auch mehr vom Gerät.
    Das ist im Zweifel billiger und effektiver.


    Ganz persönlich darf ich aber anmerken, dass ich eher meinen Ohrenarzt aufsuchen würde.
    Ich höre mit jeglicher Dämpfung auf den Ohren mein Schlagzeug noch ausreichend und notfalls
    könnte man ja das Playalong leiser drehen, nur so ein ganz billiger Tipp.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    grundsätzlich halte ich die Idee für gar nicht so verkehrt, würde da aber durchaus behutsamer vorgehen und nicht die ganze Palette durchnutzen wollen
    (wobei das Beispiel ja wohl bislang auch nur eine theoretische Idee ist).


    Ganz neu ist es wohl auch nicht, selbst mein Händler hat mal von Emperor auf Stand- und Ambassador auf Hänge-Tom gesprochen.
    Mich hat der Gedanke nicht zu praktischen Handlungen gebracht.


    Bei einem Set habe ich auf den 8" Timp Toms mal Diplomats und auf den Toms (8", 10", 12", 14", 16") Ambassadors gesehen. Das erschien mir auch irgendwie logisch.


    Mir selbst ist es aber lieber aus einem Guss, deshalb hatte ich 12", 13", 15", 16" allesamt mit Ambassador laufen und da kam mir nichts zu dick oder
    zu dünn vor. Gerade bei zwei- gegen einlagige Felle sehe ich dann doch theoretische Klangunterschiede, die mir irgendwie unharmonisch wären,
    aber das kann Esoterik sein, vielleicht beruht es auch mehr auf dem Spielgefühl. Wobei: man gewöhnt sich ja an alles, man muss nur wollen.


    Grüße
    Jürgen

    N'Abend,


    ich sehe - nomen est omen - auch das Hauptproblem im fehlenden Gewinde (der Stange).
    Das beeinträchtigt die zuverlässige Fixierung sicherlich am Meisten.


    Weiterhin finde ich Ratschläge hinsichtlich der Sonor-Geschichte (für 6 mm) hier (8 mm) ungeeignet.
    Es ist im Zweifel auch kein sicheres System, wer da grobe Stöße dagegen vornimmt, muss mit dem
    Schleudersitz rechnen. Ich selbst setze - als Pseudo-Jazzer - die Dinger auch nur dekorativ ein,
    meine Becken lasse ich schwingen, let it swing.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wir nehmen für Proberaumaufnahmen:


    (ich): Zoom R-16, da sind zwei Mikrofone drin.


    (unser Hausmeister): Zoom H-2: da sind auch zwei Mikrofone drin und praktischerweise kann man das Ding danach in die Tasche stecken.


    (unsere Hausmeisterin): Oktava MK-012 mit Kugelkapsel. Da ist dann ein Kabel noch dran, was ins Mischpult geht ...


    Ich kenne das mit den Koffern. Zu meiner Schulzeit waren mal Aktenkoffer en vogue. Jeder musste einen haben.
    Obwohl ich Koffer über alles liebe, habe ich bis heute immer noch keinen Komplettmikrofonkoffer.
    Ich bin halt Beta und Amateur.


    Grad gesehn:
    Neu 200 EUR, 300 ist wohl etwas übertrieben.
    Gebraucht 100 Einmal hergenommen und weg damit, das kann ich mir vorstellen.

    Bei dem Gebraucht-Angebot fehlt der Koffer.
    Genau so hätte ich es auch gemacht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    dieses Jahr hat sich wohl nicht so viel geändert,
    historisch betrachtet wurde der Park aber durchaus verändert:


    1986:
    Set I: Paiste 505 Heavy Hi-Hats
    Set II: wie I plus Meinl Laser 18" Crash,
    Set III: wie II plus Paiste Colorsound 5, 1. Heavy Hi-Hats 14" und 2. Splash 12" in Rot, 3. Crash 16" und 4. Power Ride in 20", I wurde verkauft
    1987:
    Set IV: wie III plus Zildjian A Swish 18"
    1988:
    Set V: wie IV plus Sabian AA Heavy Ride 21", III. 4. wurde verkauft
    1989:
    Set VI: wie V plus Paiste 505 Crash in 16" und 18", II wurde verkauft, III. 3. wanderte defekt in die Ablage bzw. ans Übeset und wurde später auch verkauft
    Set VII: wie VI plus Paiste 505 Splash 12"
    Set VIII: wie VII plus Zildjian A New Beat Hi-Hats 14"


    2001:
    Set IX: wie VIII plus Paiste Alpha Full Ride 20"; III. 1. und V-Zugang auf Ablage bzw. ans Übeset, letzteres später verkauft
    Wechselnde Sets X:
    plus/minus:
    Meinl Classics Splash 10", Paiste 2002 Ride 20", 505 China Type 18", 2002 Crash 17", 2002 Crash 19", Rude Ride/Crash 20", 2002 Medium 18", Crunch Hats 14", Splash 8"
    plus: Paiste 2002 Heavy Hi-Hats 14", China Type 20", Heavy Ride 20", 3000 Crash 16", 2002 Medium 20", Crash 18", 3000 China Type 20", Ride 20", 2002 Heavy Hi-Hats 14", Ride 22", Accent 4", 6", 8", Bell Chima 6", 2000 Heavy Hi-Hats 14", 900 Medium Multi Purpose 14", 3000 Crash 18", 2002 Crash 19"
    2013:
    Set XI-1: alle 2002er, 505, 900 und Colorsound 5
    Set XI-2: alle 3000 und 2000
    Set XI-3: nich meins


    Wenn man sich das so durchliest, wird man sich das ein oder andere fragen, wenn man es sich nicht durchliest, wird man Zeit gespart haben.
    Für die Ersteren: das Konzept war zunächst mit kleinem Budget brauchbare Becken zu ergattern, dabei war ich dank Prospekte der damals landläufigen Marken vorinformiert. Die ersten Hi-Hats waren von Anfang an ein Wunschkind, allerdings dann doch grün statt rot wegen dem Geld und das war dann auch ganz schnell der Grund, warum sie wieder gegangen sind, was ich später bereut habe. Damals (1987) brauchte ich aber nur ein Paar und fand es unlogisch, ein zweites herumliegen zu haben.
    Das erste Crash musste ein sehr preiswertes Multifunktionsbecken sein. Das war ein echter Kompromiss und von Anfang an keine Liebe.
    Bei den Colorsounds lockten mich die Möglichkeit des Sofort-Sets und irgendwie hat mich auch das Rot gelockt. Die Hi-Hats klangen trotz Farbe besser als die 505er (etwas feiner sogar) und sind bis heute geblieben. Das bunte Splash hatte trotz der schönen Farbe klanglich gegen das 505er keine Chance und musste gehen, das Power Ride klang sowieso metallisch, das schwarze Crash war auch eher derb. Das war so ein komischer Kauf.
    Da ich ja nicht nur Prospekte von Paiste hatte, sondern auch von Zildjian und Sabian (Meinl hatte ich zwar auch, aber die galten damals nicht als ernsthafter Beckenhersteller für professionelle Ansprüche) und ich damals irgendwie alle schön fand, lag das Beuteschema aufgrund meines musikalischen Schwerpunkts im Wesentlichen bei Paiste 2002, Zildjian A und Sabian AA. Das hat sich bis heute nicht mehr geändert. Zunächst fuhr ich also einen bunten Mix und konnte oder wollte mich nicht für eine Linie entscheiden, merkte aber immer wieder, dass ich die Unterschiede schon hörte und vor allem Paiste zu Zildjian/Sabian hatten einen anderen Grundcharakter.
    Mit der Wiederaufnahme der schlagzeugerischen Heimsuchung kam auch das Internet und mit Forum und Ebay ein Füllhorn an Möglichkeiten.
    Mein Harmonisierungsdrang schlug durch, ich entschied mich nach langem Ringen für Paiste 2002, dort vereinten sich für mich die meisten Vorteile.
    Daher wurde der Park zwischen 2008 und 2011 komplett umgestaltet. Die 3000er kamen durch Zufall und durch Zufall kam ich in eine etwas härtere Kapelle, so dass der etwas aggressivere Klang sich dort prima einfügte. Mein Kern und Schwerpunkt bilden aber weiter die 2002er. Mit denen kann ich alles machen, was ich bisher getan habe und eventuell noch tun werde. Das sieht man auch daran, dass 2012 und 2013 jeweils nur ein Becken eingekauft wurde.


    Die Ausgangsfrage zielt aber nicht nur auf den generellen Fuhrpark ab, sondern wohl auch auf die konkreten Anwendungen.
    Und hier muss ich sagen, dass ich das je nach Einsatzgebiet zwar variiere, allerdings gibt es auch da einen Kern, der erstaunlicherweise
    auch schon lange besteht und nur marginal geändert wurde:
    Hi-Hat, Ride, zwei Crashes, China, Splash waren lange Zeit das Set-Up, inzwischen gibt es zwei Kapellen und ein Übeset.
    Zum Üben reichen Hi-Hat, zwei Crashes, Ride,
    für die eine Kapelle kommt ein China hinzu,
    für die andere Kapelle noch ein Splash, evtl. eine zweite Hi-Hat und ein weiteres Crash.
    Alles andere ist Deko oder für besondere Anlässe wie Weihnachten: jingle bells ...


    Konkret:


    Hi-Hats:
    Ich spiele ausschließlich Heavy Hi-Hats von Paiste (2002, 2000, Colorsound 5), das liegt daran, dass mir die Soundedges zu hell sind und die Mediums zu zart, die Heavies sind gar nicht so Heavy und daher für ein sehr breites dynamisches Spektrum geeignet, nicht nur nach oben, auch zart gespielt geben sie einen guten Ton. Mein Favorit sind natürlich die 2002. Die 2000er sind sehr durchsetzungsstark und etwas metallisch-glasiger, für laute Musik ganz toll, daher bei der Heavy-Band im Einsatz.


    Ride:
    Mein Favorit ist das 22", das 20" war mir zu schwach (für Ride; für Crash zu stark) und mehr wird mir zu schwer. Das Becken ist sehr universell.
    Das Heavy Ride 20" hat einen stärkeren Ping, der für laute Musik sich besser durchsetzt und dann sehr schön klingt. Beide in Kombination sind sehr schön, die beste Kombi, die ich je hatte, daher dürfen sie gerne zusammen sein.


    Crash:
    Kleine Crashes klingen schnell ab, ich mag Sustain und das geht dann doch eher ab 18", wobei ich das 17er etwas vermisse. 16" ist mir aber zu schnell abklingend. Nach oben wäre da noch Luft, wobei große Becken nicht bei jeder Musik gut passen. Das 18er ist da wohl das Funktionalste.


    China:
    18" war mir zu kängig, das 20er hat einen schönen Wusch (im Zusammenhang mit Musik). Auch das 3000er hat mich sehr positiv überrascht. Fantastisch!


    Splash:
    brauche ich eigentlich nicht. Früher war das so ein Multi zwischen Crash-Ersatz und Langeweile-Becken. Auch heute habe ich kaum Anwendungen dafür. Wird selten geschlagen.


    Bimmelkram:
    Deko. Lediglich für schwer-progressives Zeug einsetzbar, das mache ich aber in Bands nicht und daher wurde das bislang nur im Proberaum bei alleiniger Spielerei verwurstet. Sieht aber gut aus und mit der Bell Chime kann man prima einen Tinnitus simulieren.


    Und warum schreibe ich das alles?
    Weil Weihnachten ist und ich Erkältung habe. Außerdem muss ich Schreiben üben, da liegt noch Zeug, was geschrieben werden muss, herum.


    Warum schicke ich es ab?
    Ach, neben zehn Leuten, die sich darüber aufregen können, wird es einen interessieren. Dafür lohnt es sich doch.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde auch mal lieber jemanden drüber gucken lassen,
    das ernüchtert und bildet.


    Vom Internet wird man eher verwirrt.
    Soll ich Müller oder Schmidt oder vielleicht doch lieber Maier?
    Ist meine Swifter-Technik gut oder doch eher sliver?
    Sind meine Rollen tatsächlich vorwärts oder brechend die seitwärts aus?


    All das kann man zwar theoretisch diskutieren, was man aber tatsächlich
    hört, kann etwas ganz anderes sein.


    Nebenbei: warum soll ich auf der Pepperoni spielen?
    Wozu brauche ich Matsch-Griff?
    Und warum zum Teufel kann ich kein High-Heel?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das ist alles zu theoretisch.


    Ich würde mir das mal aufmalen und dann kann ich planen.


    Ansonsten: mein Rack ist stabil und fällt nicht um, aber für ein paar Herdplatten wäre das zugegebenermaßen etwas zu groß.
    Dennoch würde ich im Zweifel immer ein Pearl DR-503 wählen, da kann man Vieles verstellen und es passt fast alles.
    Dummerweise ist eine Querstange mit Fuß und Bein dann doch ein oder zwei Zentimeter länger als ein Meter.
    Wer mutig ist, hat aber eine Säge.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    meine Antwort lautet: 20".


    Set I: Paiste 2002 China Type 20" (früher: Zildjian A Swish 18")
    Set II: Paiste 3000 China Type 20"
    Gast-Set: Zildjian Oriental China 20"


    Um Wuhan habe ich immer einen großen Bogen gemacht, die
    waren früher schon für trash (in jeder Beziehung) bekannt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das Sortiment ist mir unbekannt.
    Ich weiß nur, dass wir unsere Kapelle sogar mit einem Mikrofon aufnehmen können, die Aufnahmeleiterin nimmt da gerne ein Oktava mit Kugelkopf.


    Als wir mal ein Demo aufgenommen haben, hatten wir dann aber doch ein paar mehr Mikrofone in Betrieb, das waren aber auch wieder ganz andere,
    jedenfalls für die Hi-Hats und das Ride haben wir jeweils auf ein Mikrofon verzichtet, dummerweise hatten wir auch gar nicht mehr so furchtbar viele
    Kanäle frei (Mikrofone hätten wir noch gehabt).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    "pro" heißt ja nur "für", der Koffer ist also für die Trommel, es müsste zwar eigentlich "pro drum" heißen, aber das ist ein grammatikalischer Übersetzungsfehler, das kann schon mal vorkommen, denn bei dem Preis hat man sicher beim Marketing gespart.
    Der Koffer sieht aber (auf dem Foto) sehr wertig aus, den hätte ich auch gerne (mal in Natur gesehen).

    Hallo,


    auf den ersten Blick ist die Idee mit den Schraub- bzw. Klick-Dingern genial,
    auf den zweiten stelle ich dann aber doch wieder fest (!), dass ich oben (Hände)
    die Stöcke ja auch nicht festgeschraubt habe und auch gar nicht richtig fest (!)
    halte.


    Bei der Zehentechnik frage ich mich, ob man damit wirklich Kraft ausüben kann.
    Ich kann es nicht (vielleicht sollte ich mal üben), ich trete immer mit dem Ballen.


    Überzeugend finde ich die These, dass man mehr mit Ferse unten üben soll, bei
    mir jedenfalls hat das dazu geführt, dass der Fuß sich besser bewegen kann, zuvor
    war das Spielen mit Ferse oben dann doch etwas getürkt (man verlässt sich auf das
    schwer fallende Bein, der Fuß wurschtelt so irgendwie und das Problem kommt beim
    zweiten Schlag, dann da muss ja das schwere Bein (mehr als 300 g) wieder angehoben
    werden (schafft keine Feder, jedenfalls keine von denen, die an Fußmaschinen üblicherweise
    verbaut sind).


    Wenn ich einen ordentlichen Bums will oder gar brauche, dann nutzt mir eine leichte
    Maschine nichts. Mit dem Panzer fahre ich den Baum besser um als mit dem Kleinkraftwagen.
    Umgekehrt könnte letzterer bei leichter Witterung etwas schneller auf der asphaltierten
    Straße voran kommen. Vielleicht gibt es da zwei Wege, die man durch einen mehr oder
    weniger in die ein oder andere Richtung geschobenen Kompromiss zu erreichen sucht.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich war gestern wieder sehr glücklich mit meiner Camco.

    Hallo,


    ich habe es eben geschafft, den Test in pfeilschneller Zeit zu schaffen.


    Ganz ehrlich: mir kommt das ein bisschen spanisch vor.


    Grüße
    Jürgen
    natürlich anonym und Daten modifiziert ;)


    PS
    Traue nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast.

    Hallo,


    sehr gute Playalongs gibt es von den Buchverlagen, da sind dann Noten dabei und eine CD mit einer sehr guten Kapelle (Hal Leonard, Faber Music; damals bei Stretta gekauft), allerdings fehlt der Gesang, was wiederum wieder gut sein kann, wenn man selbst singen will.


    Gute Playalongs gibt es in der Tat in den Zeitschriften Drums & Percussion, Sticks und DrumHeads, die alle ein bis zwei Monate erscheinen. Das Niveau ist sehr unterschiedlich, so dass für jeden Geschmack und jedes Können etwas dabei sein dürfte, nichts desto trotz hat man immer Ballast dabei.
    Allerdings ist da inzwischen öfter mal Gesang dabei.


    Mir hat das sehr viel Spaß gemacht, als ich noch im Proberaum alleine war.
    Nur nach dem Aufnehmen war es etwas ernüchternd: die Kapelle vom Playback war immer deutlich besser als der miserable Schlagzeuger. :)


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe zwar Ton, höre da aber ziemlich viel Schlagzeug und kann es nicht zuordnen.
    Das kann ich beim besten Willen nicht beurteilen. Jedenfalls fällt nichts auf.


    Daher:
    Der Wolf ist schön und die Setfarbe angenehm.


    Grüße
    Jürgen

    Einen wunderschönen guten Morgen!


    Ich danke für diesen Fred am Rande von Genialität und Wahnsinn.
    Hier ist es ja sonst doch eher langweilig.


    Zunächst fällt mir der spielerische Umgang mit der Sprache auf,
    das erfreut mein Herz sehr.


    Da ich aber als Meckerfritze einen Ruf zu verlieren habe, gleich mal
    drauf:

    Namaskara liebe Rhythmuskollegen.


    In diesem Threat


    Erst der Sonnengruß (schön) und dann eine Drohung (unschön)?


    Infragestellen des ganzen Mechanismus per se.


    Das ist mal eine gewagte Herangehensweise!
    Die Fußmaschine ist ja so etwa ein bisschen über hundert Jahre alt, endlich kommt mal einer auf die Idee, dass die bisherige Entwicklung völlig falsch war.
    Nun ja: ganz ehrlich: meiner Meinung nach war die wesentliche Entwicklung Ende der 1970er/Anfang der 1980er Jahre abgeschlossen, vielleicht liegt es
    an meinem Geburtsdatum (man neigt ja dazu, sein eigenes Erscheinen und den status quo drumherum im Alter vernebelt zu verherrlichen), vielleicht liegt es
    auch daran, dass es heute immer noch Maschinen gibt, die auf dieser Bauweise basieren, ja eine gewisse Retro-Welle ist nicht ganz von der Hand zu weisen
    und darauf hat wohl auch Sonor gesetzt, zumindest vom Marketing her, gebaut ist das Ding dann doch leider ganz modern und völlig frei von historischen
    Qualitätsansprüchen.


    Wir nutzen jedoch bei den Pedalen viel eher die Energie der Feder, anstatt dem Impuls des Felles.


    Tun wir das alle?
    Ich glaube, dass ich das nicht tue, aber das könnte natürlich auch Einbildung sein.


    Ich stimme zu, dass die direkte Übertragung von Hand zu Fuß daran scheitert, dass sowohl Stock und Pedal als auch Hand und Fuß und nebenbei auch 14" zu 24" nur bedingt vergleichbar sind. Dennoch hilft natürlich Üben in allen Fällen, um das magische Wort mal kurz und versteckt einzuführen.


    Zu den einzelnen Federn und den Kraftmessungen kann ich leider nichts beitragen, meine Maschinen laufen alle mit einer Feder, die zufällig schon dran war und meine Waage kann nur Briefe. Da ich mit meinen Camcos und auch meiner Iron Cobra gut arbeiten kann und sogar fremde Maschinen bedienen kann, habe ich auch wenig Probleme mit der Frage nach 100 oder 300 g, ehrlich gesagt interessiert mich diese Größenordnung vor allem in Zusammenhang mit Schokolade, da gibt es sehr schöne Tafeln in diesen Stärken, auf die würde ich aber nur sehr ungerne treten.


    Das mit dem Gummi finde ich gut, meine erste Maschine (Lego, echter Schlägel, roter Gummi) hatte so einen.
    Ganz ehrlich fand ich die Eigenschaften nicht so gut, was natürlich auch an der Gesamtkonstruktion gelegen haben könnte und die Kick war ja nur ein Eimer (Kunststoff).


    Wenn ich mir überlege, wie lange Jojo Mayer an seinem Pedal gebastelt hat und was Sonor dann daraus gemacht hat, bin ich mit meinen alten Camcos ganz zufrieden und konzentriere mich dann doch lieber auf mein Metronom und dem Zeug, was auf dem Papier steht, was ich noch zu üben (ups) habe.


    Humorvoll-skeptische Grüße
    Jürgen


    PS
    Carbon kommt mir nicht ans Set, das macht immer so dunkle Flecken.

    Hallo,


    den Punkt Beckenauswahl (heavy for Heavies und thin für Dünnies) halte ich durchaus auch nicht für unerwähnenswert.


    Ansonsten bleibe ich dabei, dass die Punkte 7 und 9 Punkt 11 nicht ausreichend beinhalten.
    Auch der gelenkige Schrägspieler kann Becken zerstören.
    Beim Anspielen kommt es mehr auf das "An" an, man könnte es auch "Anschlagen" nennen.
    Der notorische Beckentöter hat es nicht im Gefühl und auch nicht gehörig geübt, die Kraft rechtzeitig aus dem Schlag
    zu nehmen, ja sogar den Stock rückwärtig zu kontrollieren, so dass das Becken sich im Klang voll entfaltet.
    Der verstorbene wei(s/ß)e Mann hat das mit der Herdplatte umschrieben, dummerweise finde ich das Video nicht
    (Jim Chapin spricht über hot plate).


    Ich nehme ja gerne etwas derbere Vergleiche:
    Durchschlagen (boxen): Gegner (Becken) kaputt, Anschlagen (klaps): Pferdchen läuft prima und wiehert schön.
    Das unterscheidet eben den Vandalen vom Musiker.
    (Dass der Musikant vielleicht noch ein bisschen so tut, als wäre alles ganz anders, nennt man "entertainment",
    aber es ist wie im Film: da wird gar nicht scharf geschossen, es sieht nur so aus und macht wahnsinnig Lärm).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Es sind 15 Gebote, aber auch früher sind schon manche dezent unerwähnt geblieben:
    [video]

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    [/video]