Hallo,
also meine Vic Firth Heritage Brushes höre ich gegenüber meinen Promark Oak 3S auch ganz gut raus.
Ich kann bei einem unverkabelten Live-Set grob heraushören, ob es sich um ... knackies Birkenholz oder weicheres Ahornholz handelt
Da kann ich dann definitiv nicht mehr mithalten, Himbeeren und Leder sowie Lack in Whisky hätte ich noch gespürt, auch Jack Daniels mit Coca Cola oder Glen Elgin mit Afri Cola kann ich unterscheiden, genauso wie Paiste 2002 und Zildjian A Custom oder 20" gegen 26", auch auf Platte, auch live, aber beim Holz schaffe ich das noch nicht mal sicher, wenn ich es sehe.
Nebenbei: bei mir ist das weiche Ahorn hinter einer dicken Schicht Lack mit Metallapplikationen versteckt, da kann man dann mal überlegen, ob man wirklich das Ahorn oder doch eher den glänzenden schwarzen Lack hört oder vielleicht doch den Gummi, der die Metallapllikationen vom Lack fern hält oder am Ende schlicht und unprätentios doch zum Großteil das göttliche Mylar, was uns der liebe Dupont über Herrn Belli beschert hat, um unsere Instrumente wetterfest und stimmstabil zu machen.
Dass die schwedische Birke Amanda genauso knackig klingt wie die chinesische Birke Feng Dan wage ich mal aufgrund unterschiedlicher Wachstumsbedingungen mal zu bezweifeln, genauso wie die Idee, dass der Ahorn Luigi aus Italien genauso weich wäre wie der Jack aus Alaska, wo Grizzly Dick mal drauf gepullert hat.
Von daher: jeder hat so seine Religion, Esoterik und überhaupt einen festen Glauben.
Mich interessiert es schon noch, was auf der Bühne steht, so kann ich vergleichen mit meinem Glauben und dem, was ich höre. Ob das dann im Ergebnis richtig oder doch wieder herbeifantasiert ist, das weiß nur Rosetta oder irgendwer, den sie unterwegs getroffen hat oder auch nicht.
Grüße
Jürgen