Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    jetzt mal im Ernst: ja.


    Und: wenn eine Triole im Vierviertel kommt, wo sonst nur Viertel und Achtel auftauchen, was macht man dann?
    Ist doch genau dasselbe, nur in grün.
    Und selbst wenn es gerade läuft: Einzelschlagwirbel, also Zweiundreißigstel bei Tempo 120 das Viertele?
    Viel Spaß beim Zählen!


    Konstruktiv: Zählen ist gut zum Üben.
    Beim Spielen muss man es dann können und das dauert.


    Und ob man dann "EinszweidreiEinszweidrei" oder "LeipzigerAllerlei" zählt ist ziemlich egal, Hauptsache, der Rhythmus stimmt
    und da finde ich Zahlen sinnvoller als Sätze, die einen eigenen Rhythmus haben.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Die Aufteilung eines Taktes finde ich auch sinnvoll, bei einer Quin-, Sep- oder sonstwas-Tole mitten im Takt finde ich das dann weniger sinnvoll, jedenfalls dann, wenn es eben mal so ein reingezwirbelter Wirbel oder Lauf ist.

    Hallo,


    offensichtlich sind weder der bisherige Unterrichter noch der Herr Papa noch der Betroffene selbst in der Lage, das Problem ausreichend zu behandeln.
    Was genau das Problem ist ("spiele seit drei Tagen, bin immer noch nicht auf 360 bpm" oder "spiele seit 20 Jahren, der Wechsel von Septolen auf Quintolen im 13/16 als crescende will einfach nicht so geschmeidig kommen") wissen wir nicht, da hält sich der Herr Papa ja auch auffallend bedeckt, was wiederum so einige
    Gründe haben könnte, die ich hier mal vorsorglich nicht spekuliere.
    Ob dann eine Stunde hilft, kann man mangels ausreichender Sachverhaltskenntnis auch nicht sicher bestimmen. Wenn man davon ausgeht, dass der Herr Papa
    schon weiß, warum er sich bedeckt hält und eher intelligent ist, dann kann man auch davon ausgehen, dass es eher um so eine schlichte Erkenntnis geht, wie hier schon ebenfalls spekuliert wurde.


    Bei mir hat tatsächlich nur konsequentes Üben geholfen, darüber bin ich ganz schön alt geworden.
    Für den Hausgebrauch reicht es.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Frage lässt sich nur individuell beantworten.
    Ich selbst habe mit Kopfhörern keine Probleme und kann es gut akzeptieren, dass das Set dann anders (dumpfer) klingt.
    Früher empfand ich das sogar als großen Vorteil. Kopfhörer: Beyerdynamic DT-100.
    Auch mit Otoplastiken habe ich keine Probleme, in der Tat ist ein Ohrhörer dann nur alternativ zum Elacin-Einsatz möglich,
    das funktioniert aber gut, wobei der Klang über Ohrhörer eher fragwürdig ist, jedenfalls im nichtprofessionellen Bereich,
    z. B. das Headset von meinem koreanischen Telefon.
    Ich muss aber dazu sagen, dass ich relativ gute und empfindliche Ohren habe und mein Set eine notwendige Grundlautstärke
    erzeugt.
    Weiterhin bin ich relativ schmerzfrei und fantasiebegabt, denn mein Übeset ist meshhead-equipped und klingt sowieso komisch.
    Selbst das höre ich übrigens durch die Ohrhörer (Beyerdynamic DTX-80, das überträgt das Metronom bei mir) noch ausreichend.
    Im Proberaum Z höre ich mein Set am Schlechtesten, da dröhnen so gewisse Heizkörperbesitzer derart, dass man sich manchmal fragt,
    wo die Bass Drum eigentlich ist, im Proberaum H dagegen hört man alles, da dieser akustisch aufwendig behandelt wurde.
    Letzteres (der Raum) ist ein Kriterium, was man viel zu oft vergisst. Das macht mehr aus, als die meisten denken wollen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Sperrholz war es mit höchster Wahrscheinlichkeit.
    Ob es "windig" war oder nicht, ist wohl eher eine Frage der persönlichen Bewertung.
    Wissen wird das wohl auch der Hersteller nicht exakt, denn was zählt, ist der Preis, nicht
    die Herkunft. Letztere ist nur für den Prospekt wichtig und da wird dann entweder nichts
    oder "phillipine mahagony" gestanden haben, was alles und nichts bedeutet.


    Grüße
    Jürgen

    Irgendwie finde ich die Gretsch Drums vom Look und Image ein wenig cooler - möchte aber schon was fürs Leben.


    Hallo,


    entscheidend ist, was man selbst für cooler findet.
    Alles andere sind Ratschläge für des Ochsen Horn.


    Etwas fürs Leben ist sicherlich ein Sonor Signature.
    Das ist aber tot.


    Was man in 10, 20, 30, 40, 50, 60, 70 ... Jahren noch spielt, das wissen nur die Götter.
    1987 hätte ich nicht gedacht, dass ich heute noch dasselbe Set im Fuhrpark habe.
    Bei anderen Zeitgenossen ist so etwas eher umgekehrt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich aus meiner Sicht kann das alles nicht nachvollziehen.


    Als wir damals das erste Mal in ein "Studio" gingen, das war damals ein Keller mit Aufnahmeequipment, da haben wir unsere Instrumente dabei gehabt und die wurden so aufgenommen wie sie waren. Da gab es überhaupt keine Diskussion: Musikant hat Instrument, Aufnehmer hat Bandmaschine. Wir waren etwa Anfang 20.
    Was man im Nachgang auf den Aufnahmen negativ hört, ist nicht der Klang, sondern das mangelnde Spielvermögen der Musiker. Das hätte man auch mit dem besten Equipment nicht vermeiden können.


    Und 25 Jahre später sieht es mehr oder weniger genauso aus: der Aufnahmeraum ist zwar ein ganz normaler Proberaum, der Aufwand an Technik allerdings exorbitant höher und auch das Equipment ist teilweise besser, der Aufwand ist höher, es ist alles moderner, mehr Technik, mehr Klang.
    Hier gab es zuvor Diskussionen, allerdings deshalb, weil von der Band selbst Interesse am guten Klang bestand. Das ging ganz ohne Zettel, das lief im kollegialen Kontakt und so wurde dann auch das Drum-Set zusammengestellt bzw. die Gitarren aufgenommen.
    Auch hier sind die Rumpeleien beim Ergebnis sämtlichst Spielfehler bzw. Unvermögen der Amateurmusikanten.


    Deshalb würde ich die Kirche im Dorf lassen.
    a) Profis braucht man nichts zu erklären, das läuft von alleine
    b) Anfänger werden so oder so schlecht klingen


    Als Dienstleister muss ich immer eine Grenze ziehen:
    a) mache ich für Geld alles (dann nehme ich auch die letzten Idioten mit Schrott auf, Hauptsache, es wird bezahlt) und
    b) was tue ich mir noch an (Ruf, Nerven und so)?


    Wenn ich so einen Zettel machen würde, dann konstruktiv (formuliert!). Keine Verbote, nur Informationen, nüchtern, sachlich, zurückhaltend.
    Das mit dem Tempo fand ich dabei herausragend in die richtige Richtung gehend. Die Benennung von "anständigen" Marken fand ich eher sinnfrei.


    Sinnvoller als Papier halte ich ein Vorgespräch mit allen relevanten Beteiligten, wo man solche Fragen klären kann, welches Equipment die Leute haben und in welchem Zustand sich das befindet. Dann kann man dezent eingreifen durch nachfragen, ob man mal überlegt hat oder es in Frage käme, dass man es vielleicht auch so oder so machen könnte. Ist natürlich alles eine Preisfrage.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Schriftsprache und gesprochenes Wort sind nicht immer identisch.
    Bei mir gibt es gesprochen Hessisch und schriftlich Hochdeutsch, manchmal auch Jägerlatein.


    Ein Flugblatt, dass sich an eine Vielzahl von Personen richtet, muss im Zweifel allgemeingültiger sein, als ein Wort unter vier Augen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde mir mal Remo Falams II ansehen.
    So etwas könnte ich sogar hier auf Lager haben.


    Ansonsten würde ich mal nach "Duraline" oder "Bear" sehen, aber da bin ich mir nicht so sicher, ob es die noch gibt.


    Die Faser ist Aramid bzw. Kevlar, die Textur entsteht durch die Verwebung, das sind keine Noppen und es ist auch keine Glasfaser.
    Beim Falams II ist aber über dem Gewebe noch eine klare Folie drüber, so dass das Fell nach außen hin glatt erscheint.
    Der Klang ist technisch bedingt recht eingeschränkt, für die gewünschte Anwendung finde ich das gar nicht verkehrt.
    Unkaputtbar sind die nicht, eher schwer zu spielen und schwer zu vernichten, eben schuss- und stichhemmend, wie man woanders sagt,
    wo diese Faser vorkommt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das hängt vom Set und der Musik und auch dem Becken ab. Zwischen 85 cm (Hi-Hats) und 140 cm (Medium) hängt das Zeug bei mir für gewöhnlich.


    Ach so:
    Schallschutz: egal, Hauptsache, es wird nicht berührt.
    Ergonomie: das kommt auf den Spieler und das Spiel an.
    Akustik: möglichst mitten im Raum.
    Mikrofonie: möglichst weit weg von allem anderen.


    Offensichtlich ist noch Sommer.


    Grüße
    Jürgen
    28° C.

    Hallo,


    richtig oder falsch ist eine Frage der musikalischen Interpretation.


    Dieser Trommler dieser Kapelle jedenfalls spielt tatsächlich die Triolen RLR und kommt dann auf die Eins (wenn man es als 5er und 7er im Wechsel interpretiert) jeweils stets auf Links.


    Ich würde das hier auch so machen wie dieser blonde Typ aus dem Video, auf dem Tom würde ich es wohl umgekehrt machen (LRL und dann R auf der Eins), aber das kann jeder halten, wie er will, Hauptsache, es klingt oder sieht wenigstens gut aus.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die RMV-Ständer waren - soweit meine Erinnerung es mir einbildet - aus Kunststoff.
    Das hat so seine eigenen Gesetze.
    Für mich sind alle Varianten suboptimal.


    Ja, Sonor Protec wäre auch noch so eine Idee. Viel Spaß!


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn ich als potentieller Kunde so einen Zettel fände, wäre ich abgeschreckt.
    Vielleicht bin ich einfach zu alt.
    Ich erwarte von einem Dienstleister das Angebot von Diensten.


    Wenn ich mir Vorschriften anhören will, kann ich mir einen Arbeitgeber suchen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Zu 1.) Mein Set benötigt mehr Platz. Ich habe ein Podest in der Größe 2 m x 1,8 m, da stand mein Set schon mit und ohne Rack darauf.
    Beim Rack (ich nutze nur Pearl diesbezüglich) ist es für mich unten aufgeräumter, da nur wenige Füße auf dem Boden herumstehen.
    Bei größeren Aufbauten wirken sich die Vorteile stärker aus.
    Zu 2.) Wenn man das Pearl-Rack als "günstig" betrachtet, was ich tue, dann kann ich dieses empfehlen. Wenn man es als nicht "günstig"
    betrachtet, würde ich ernsthaft nachdenken, ob der Gerüstbau wirklich sinnvoll ist, denn Gibraltar, Tama oder Yamaha sind wohl kaum
    günstiger bei ähnlicher Konfiguration.
    Zu 3.) Keine Ahnung. Ich habe erst mit 17 angefangen.


    Zwei Hängetoms und vier Becken kann man in der Tat an ein Frontrack montieren, so dass man sich zwei bis drei Beckenständer mit den dreibeinigen Füßen spart.
    Das kann sowohl aufbautechnisch wie auch wirtschaftlich sinnvoll sein, gerade wenn das Set so eng und kompakt stehen soll. Alternativ zum Yamaha wäre das Pearl DR-501 bzw. -501 C (gebogene und längere Stange) zu nennen, mit zwei PCX-100 zusätzlich wäre alles aufgehängt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    also:
    Kesselmaterial: Bronze-Messing-Kupfer-Aluminium-Stahl-Acryl-Ahorn-Birke-Pappel-Kirsch-Wenge-Bubinga-Lauan-Beton-Glasfaser-Glas-Carbon-Gemisch
    Kesseldurchmesser: dürfte so bei 13,63" liegen
    Kesseltiefe: so etwa 5,72"
    Kesselfinish und -Farbe (natürlich abhängig vom Material): braun gesprenkelt
    Gratung: 39,5°
    Verstärkungsringe ja/nein (bei einem Holzkessel): auf 12, 3, 6 und 9 Uhr jeweils 1,3 cm, sonst nicht
    Hardware-Farbe: Chrom mit schwarzen Goldsplittern
    Spannreifen: Gussstahl zweieinhalbfach geflanscht, auf 2, 5, 7 und 10 Uhr dicker, sonst dünner
    Art der Spannböckchen: drei Tubelugs, zwei Pearl, zwei Tama, zwei Sonor, ein Yamaha


    Und zum Trigger bitte noch ein Hybridfell: Mitte beschichtetes Mylar, außen Gewebe.
    Für Heimspieler noch ein Kuschelkissen für die Innendämmung.


    Wenn man stattdessen jeweils die absolute Mehrheit nehmen möchte, dann kommt ein Allerweltsgerät heraus,
    dass die etablierten Hersteller massenweise verkaufen. Alles andere wäre verwunderlich oder würde aufgrund
    der nicht repräsentativen Umfrage in die ein oder andere Richtung gefärbt sein.


    Ich sage dann schon mal: HLD 590.
    Einfach nachbauen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    man darf ja unterschiedlicher Meinung sein, wir haben da zweifelsfrei einen Dissens.
    Das Problem ist, dass man als Leser private Meinung und berufliche Meinung nicht trennen kann. Das ist nunmal Fakt und das ist im Leben eben auch üblich. Deshalb gibt es ja in der Justiz die Besorgnis der Befangenheit. Wohlgemerkt: Besorgnis. Es geht gar nicht darum, ob man nachweisen kann, dass tatsächlich Befangenheit vorliegt oder wie die Sache subjektiv (von der einen oder anderen Seite) gesehen wird, es kommt lediglich auf die objektiven Umstände an.


    Und Transparenz hin oder her, professionelle Zurückhaltung ist eine Tugend, die ich hier vermisse, das ist meine Meinung und die muss ja nicht mit anderen übereinstimmen. Mir fällt eben auf, dass die Verquickung zwischen "Freizeitmod" als Untertitel, ehemaliger Mod, Mitarbeiter beim Vertrieb und sehr häufigen
    Produktinformationen oder auch Hilfestellungen eine Färbung aufweisen. Für manche Leute ist das gut und hilfreich, für andere befremdlich. Das hat mit dem
    Empfängerhorizont zu tun und der ist auch individuell verschieden.


    In einem Forum ist es immer eine Gratwanderung, das Thema ist grundsätzlich auch nicht neu. Beim Musiker-Board hat man die Mitarbeiter noch deutlicher gekennzeichnet und dort treten sie dann auch offiziell und deutlich und auch ausschließlich als solche auf. Das muss man auch nicht gut finden, es ist aber klarer
    als die hier praktizierte Verquickung bzw. Gefahr der Verquickung, exakt feststellen lässt sich das ja gar nicht.


    Ich finde nicht, dass ich zu weit gehe, ich finde meine Reaktion durchaus noch recht kommod für das, was in meiner Branche ansonsten so üblicherweise im Diskurs von sich gegeben wird.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe mal Falco im Fernsehen mit Curt Cress gesehen. Das sind wohl allgemein anerkannte Profis.
    Da ist mir aufgefallen, dass das Fell auf der Snare Drum so einen hellgrauen Fleck hatte (zu Deutsch: da war die Beschichtung abgespielt, offensichtlich wurde das Fell auf der Tour nicht jeden Tag - wie manche Endorser das heute so propagieren oder propagieren lassen - gewechselt).


    In einem anderen Falle habe ich mal von Max Weinberg (der spielt beim Boss) gehört, dass er lieber die alten Felle spielt.


    Es ist also mehr die Frage, welchen Klang man mag, den frischen oder den weniger frischen.
    Dass der Herr von der Gewa, die ja Remo vertreibt, und der hier ja in letzter Zeit vorwiegend Produktinformationen oder Hilfestellungen zu den von seinem Arbeitgeber vertriebenen Produkten gibt, da eine eindeutige Meinung hat, ist für mich als kritischer Leser nicht verwunderlich. Mich beeindrucken immer mehr die Mitarbeiter, welche von ihren eigenen Produkten abraten und da habe ich erstaunlicherweise schon welche erlebt. Glaubwürdigkeit und Besorgnis der Befangenheit sind hohe Güter. Dass sie hier nachhaltig getreten werden, macht mich traurig.


    Mein Force 3001 wurde auch schon klanglich gelobt. Dazu muss man sagen, dass es mit benutzten und sicher nicht ordentlich gestimmten Werksfellen im Wohnzimmer stand. Der Raum ist oftmals noch viel wichtiger als das Fell. Stimmung und vor allem der Spieler sind auch so Kategorien, die bei den Einkaufsorgien gerne vergessen werden.
    Als ich noch jung war, hätte mir das beste Fell nichts genutzt. Heute mag es immer noch schlimm sein, aber ein bisschen besser ist es schon geworden.
    Dennoch reicht es mir nicht, mich auf Fellkauf zu konzentrieren. Ein neues Fell ist ganz schnell alt, wenn man es benutzt. Es macht für weniger Betuchte, weniger Versierte und weniger Bezahlte, die am Ende noch daheim, im Proberaum oder auf verfilzten Bühnen für eine Cola spielen, weniger Sinn, in Felle zu investieren. Ab und an mal etwas ausprobieren ist schön und gut, aber diese Fellsatzkauforgien, welche hier immer wieder erscheinen, sind eine Krankheit.


    Wer zu viel Geld hat, audiophil ist, der darf sich gerne neue Felle kaufen, denn die klingen unfrisiert schön frisch.
    Dass es sich dabei meistens um Selbstbefriedigung handelt (wer hat denn schon von seinen Kapellenkameraden gehört, dass sein Set so schön klänge, nachdem er - ohne es zu erzählen wohlgemerkt - neue Felle aufgezogen hat?), macht die Sache ja nur manche unbefriedigend und das darf auch so sein.
    Nur sollte man mal die Kirche im Dorf lassen.


    Grüße
    Jürgen

    recht felxibel einsetzbar sein, also Jazz, Rock , Funk und
    auch Experimentel, möchte z.B. die drums mal ganz tief stimmen, mit extremen Sustain,
    also richtig Tief! und evtl. auch mal das Gegenteil also extrem Hoch...


    Guten Morgen,


    das Saturn Pro ist doch das mit den dünnen Kesseln und der Walnuss drinnen, oder?
    Das Force ist Birke oder war das diese Sonderedition?
    Egal.
    Die Saturn-Hupe und auch die Toms können ganz gut nach unten. Dummerweise sind 20" aber wieder eine Einschränkung (nach unten).
    Ob sich das dann viel gibt, weiß ich nicht. Bei Extrem-Hoch würde ich den Mechaniken von Sonor eher vertrauen, spätestens die durchgehenden Böckchen werden es zusammen halten.
    Farbe ist Geschmackssache. Größen hängen von der Musik und Spielweise ab, die einen Größen sind da traditioneller, die anderen moderner, aber auch spezieller.


    Ich sage es mal so:
    Jazz: BD 20 - FT 14 - TT 10 (eher modern)
    Rock: BD 24 - FT 16 - TT 13 (eher traditionell)
    Funk: BD 22 - FT 15 - TT 12 (eher poppig)
    Experimentell: BD 16 - FT 20 - TT 8 (eher Avantgarde Spezial)


    eigentlich wäre mir eine 20er BD lieber, vermute jedoch, dass ich kein ausreichendes Sustain hinbekomme,
    also beim extrem tiefstimmen... von daher würde ich auch mit ne 22" vorlieb nehmen.


    Der Nachklang (sustain) beim extremen Tiefstimmen wird tatsächlich getötet. Dafür hat man echte Bass Drums (28"-32"-36"-40") geschaffen, die braucht man nicht extrem tief stimmen, die klingen tief und dann eben auch lang, weil tönend gestimmt. Bei den üblichen Popularschlagzeugen ist da halt schnell Schluss nach unten. Dafür sind die eigentlich alle nicht geeignet. Nicht umsonst gibt es ja auch heute noch Freunde der 26". Das ist dann so ein bisschen von allem.
    Wenn es sowieso extrem hoch und tief gehen soll, würde ich zwei Bass Drums favorisieren, eine richtig große und eine richtig kleine, alles andere wäre nicht extrem, sondern eher so ein mittelmäßiger Kompromiss.


    Bei den Toms sieht es eigentlich nicht viel anders aus, wobei da dann die Frage ist, wie viele man braucht und wie diese klingen sollen. Extrem hoch ist dann aber 6" und extrem tief 20". Alles andere ist auch wieder nur üblicher Pop.


    Grüße
    Jürgen