Beiträge von Jürgen K

    Wie bekannt, kommt ja ab einer gewissen Geschwindkeit kein schöner Sound mehr aus der Bass drum raus, also will ich die beiden nun triggern.


    Hallo,


    das Problem ist, dass bei niedrigen Geschwindigkeiten sich ein länger klingender Klang und bei extrem schnellen ein sehr kurz klingender Klang bewähren. Wenn man Beides spielt, klingt dann immer irgendetwas komisch. Wenn man nur schnell spielt, kann man den Klang dadurch entmatschen, dass man die Trommel trocken stimmt. Das wäre die billigste Lösung.
    Ansonsten ist auch der Klang über Trigger und Elektronik im Hochgeschwindigkeitsbereich nicht schön. Das klingt immer nach Bohrmaschine und so etwas in der Richtung ist es ja auch.
    Das ist aber alles auch Geschmackssache und eine Frage der Fähigkeiten.
    In der Tat gibt es Profis, die mit 230 Sachen das Viertele bei Sechzehnteln noch halbwegs vernünftig klingen, ohne dass sie sich elektronischer Hilfsmittel bedienen müssen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    1. das ist definitiv keine HLD 590 und mit Sicherheit auch keine Glockenbronze.
    2. eine solche Trommel hat es meines Wissens offiziell nicht gegeben.
    3. Die Optik ist für Sonor aus dieser Zeit mindestens ungewöhnlich.
    4. Bis auf die Farbe sieht es aus wie eine HLD 588, die war allerdings verchromt.


    Daher vermute ich stark, dass da jemand das Äußere selbst bearbeitet hat.
    Ob es sich um Aufspritzen oder eine andere Methode unter vorheriger Entfernung des
    Chroms handelt, kann man ohne Inaugenscheinnahme nicht erkennen.


    Preislich sind solche Basteleien der Supergau.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,

    Fachausdrücke ... Bezeichnungen wie "Custom, Fusion, Studio, Export" etc. machen einen ganz wuschig. Gigbagsatz? B20 Beckenset? Nie gehört. Neue Felle ist klar,


    1. sind das keine Fachausdrücke, sondern es ist weitgehend Marketinggeschwätz um den Kunden (Customer) zum Treff (Fusion) in den Probekeller (Studio) zu bewegen, wo es auch etwas zu trinken gibt (Export). Danach ist man so wuschig, dass man den Schlafsack (Gigbagsatz) ausbaut und sich mit dem Schilderwald (B20 Beckensatz) bedeckt. Neue Felle können auch beschichtet sein, aber meistens braucht man die gar nicht, weil die alten ja noch funktionieren, es sei denn man hatte da als Vorbesitzer so einen Trampolinspringer mit Fön, der erst mal alles anknallt, und ansonsten auch ziemlich materialintensiv arbeitet.


    2. ist es doch ganz einfach: nimm' einfach das, was ich habe oder dasselbe in grün.


    3. Bei der Fußmaschine habe ich auch nie gespart, deshalb habe ich da nur hochwertige Qualitätsmaschinen im Einsatz, mit der Achse des Imperialismus könnte ich nichts anfangen, mir fehlen da einfach die Werkzeuge und Ersatzteile.


    4. "700€ - 10,12,14,16 22-24er Bass, Snare + Becken enthalten, bühnentauglich" finde ich ambitioniert.
    da kann man schon mal ein Tom wegstreichen und bei den Größen in die Richtung Flexibilität gehen. Becken sind ja dummerweise teuer, denn die kann man nicht mit neuen Fellen, neuer Gratung, Austausch des Kessels und Ersetzung der Beschlagteile aufpimpen, da geht dann nur Gaffa* oder Mülltonne.
    Irgendein Komplettset mit Ständern aus alten Zeiten des unteren bis mittleren oder auch oberen Preissegments: 300 bis 600 Euro.
    Ein Beckensatz, der untauben Ohren gefällt: ab 300 Euro.
    Bühnentauglich ist relativ zur Bühne, da habe ich schon Ruinen gesehen, da hätte man auch die Wertstofftonne auffahren können, in der Festhalle könnte man auch seinen LKW ausladen.


    Grüße
    Jürgen


    *) Pardon, Jägerlatein: so nennt der Angeber ein polyvinylchloridbeschichtetes Textilgewebeklebeband, das in Rollen zu 50 m auf 5 cm in verschiedenen Farben (Standard: silber) verkauft wird. Die Jünger dieser Bänder nennen sich auch Gaffer und haben die zur Dokumentation der Vereinszugehörigkeit an der Hose hängen.

    Hallo,


    es gibt im Spielwarenhandel tatsächlich Einweggeräte, ich hatte mal beim Penny ein komplettes Schlagzeug für 30 DM gekauft.


    Bei den Geräten aus dem Fachhandel werden gerne Einwegbecken dazu dekoriert, auch die Felle sind gerne so einfach, dass
    man sie sogar bald tauschen wird müssen, aber alles hat seinen Preis und ein Sonor SQ2 will ja keiner bezahlen (würde ich auch nicht wollen, es sei denn, ich hätte gerade im Lotto gewonnen).


    Von Vic Firth gab oder gibt es Junior-Stöcke, da hatte ich mal ein Paar, die waren richtig gut, nur (für mich) zu kurz. Bei
    Stöcken ist es aber wie mit Schuhen, da hilft nur anprobieren.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn ich es mir leisten könnte, hätte ich mir schon längst so ein modernes Gerät gekauft,
    dummerweise ist meine archaische Sammlung aber billiger gewesen. Weiterhin wird der Strom ja
    ständig teurer und irgendwie bin ich ja auch Umweltfreund.


    So beim Spielen ist es natürlich schön, wenn ein Wirbel wie ein Wirbel klingt, es sei denn man
    spielt gerade Jimi Hendrix.


    Irgendwie mag ich es auch, dass alle meine Becken über mehr als drei Klänge verfügen, das
    bereichert meine musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten.


    Dass ein Instrument nicht nur klingt, sondern auch Luft bewegt, ist auch schön. Ganz besonders
    toll ist es, wenn das Instrument von alleine klingt, ohne dass man dafür eine PA braucht, die ist
    mir nämlich auch zu teuer.


    Lustigerweise habe ich auf der Messe wieder einige Profis mit Elektrogeräten gesehen (komischer-
    weise sieht man die dort besonders häufig, auf Bühnen sind mir bislang genau zwei begegnet), das
    war schon sehr lustig, denn damit konnte man so leise spielen, dass man die Gummiklopfgeräusche
    besser gehört hatte wie die tollen synthetischen Klänge aus den strombestückten Kästchen.
    Das ist alles eine Frage des Geschmacks.


    Wenn ich daheim übe, wäre so ein Elektroding natürlich toll, dann könnte ich auf die Teile lustige
    Kuhglocken legen und der Übespaß wäre doppelt so groß, dafür ginge vielleicht die Konzentration
    auf das Wesentliche etwas flöten, aber es geht ja nicht um Musik, es geht um Propaganda für die
    Stromlobby.


    Im Proberaum wäre es noch toller, da bräuchte ich wohl ein 18er Bassbox und noch ein bisschen drumherum,
    damit man auch etwas hört, denn für die Elektrogitarren gibt es noch keine Plastikteile, wo man die Laut-
    stärke so herunterregeln kann, dass der Gitarrero das auch freiwillig mitmacht. Sicher begründet der das mit
    Röhren, aber seien wir ehrlich: das ist verstrahltes Gequatsche von Leuten, die einfach mal eine Elektriker-
    ausbildung machen sollten, so eine Röhre ist ein unglaublicher Stromverbraucher und klingt auch noch un-
    natürlich.


    Nun ja, es gibt auch noch Leute, die sagen, so ein Elektrogerät sähe blöd aus, aber richtige Trommeln
    sehen auch blöd aus, ein Musiker mit Mülleimern und Pizzablechen, das ist Unfug.


    Ich hab's: ich lerne Blockflöte!


    Natürlich elektrisch - wegen der Nachbarn und der tollen Möglichkeiten, dass das Ding dann auch wie ein
    Sinuston klingen kann.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe eine eigene Note und die hatte ich von Anfang an.
    Dass die auch mal in die Richtung "klingt wie das Leeren von Mülltonnen" geht,
    ist eine Sache, aber die Note kann man mir nicht absprechen.


    Wenn ich in Coverbands oder solchen, die auch Covers spielen gespielt habe,
    dann habe ich es unterschiedlich gehalten: wenn ich das Original gut und einfach (!)
    fand und mir nichts Besseres einfiel, dann habe ich das kopiert. Fand ich es doof, zu
    kompliziert oder langweilig, dann habe ich mein eigenes Arrangement kreiiert.


    Wenn man sieht, dass manche ach so heiligen Helden ihre eigenen Werke inzwischen
    ganz anders spielen, dann will ich mich nicht darauf versteifen wollen, Heiligtümer
    nachäffen zu wollen. Musik lebt von der Kreativität und da ist Stillstand
    nicht das primäre Mittel der Wahl, es sei denn, es handelt sich um eine Konserve
    (Platte, CD, Kassette, mp3 ...).


    Selbst AC/DC kann ich nicht exakt kopieren. Soll ich dann lieber Musik ohne Schlagzeug
    als Playalong nehmen, sozusagen das meditative Üben des Tacets?


    Nein, ich kann mir auch Rush auflegen oder Porcupine Tree und mich hinterher
    kaputt lachen, was mir dazu eingefallen ist oder wie furchtbar sich das anhört und da
    habe ich sehr lustige Aufnahmen, die sind aber für den Hörer gesundheitsgefährdend.
    Muss man doch alles mal gemacht haben.


    Und solange man das zuhause in der stillen Kammer erledigt, wird die Welt nicht belästigt
    und man hat seinen Spaß.


    Noch witziger wird es, wenn man die Playalongs nimmt, wo auch kein Gesang drauf ist.
    (Das habe selbst ich mir dann aber weitgehend verkniffen).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Die beste Qualität haben die Playalongs aus Heften von Verlagen, die wurden offenbar mit mehr Zeit vorbereitet, saugute Musiker, sehr guter Notendruck und viel Spaß (ich habe: Classic Rock von zwei Verlagen und Pink Floyd von einem, da sind sogar die RotoToms richtig drauf und der Chor auch, Wahnsinn). Super CD-Qualität.
    Die Zeitschriften stehen und fallen mit dem jeweiligen Lied und der jeweiligen Besetzung, in der DrumHeads sind die Noten am Ausführlichsten, in der Sticks am Rudimentärsten, teilweise bis zur Sinnlosigkeit komprimiert. Gesang mal ja, mal nein. Musiker sehr gut durch die Bank, Gesang ist halt immer Geschmackssache, im Prinzip sehr gute Cover-Kapelle.

    Hallo,


    wenn man die Ratschläge befolgt und etwas kaputt geht, dann
    haftet der Ratgeber nicht und es gibt auch keine Garantie und
    keine Gewährleistung.


    Zitat

    1. Über Kreuz anziehen.


    Kann man machen, muss man aber nicht. Dank Demenz vergesse
    ich sowieso viel zu schnell, wo ich schon war und wo noch nicht.
    Deshalb gehe ich auch gerne mal im Kreis, allerdings dann auch
    eher eine halbe als eine ganze Drehung, die wäre mir schon zu viel.


    Zitat

    2. Das ganze dann relativ fest anziehen


    Mir kann man das sagen, ich habe keine Kraft.
    Anderen fliegen dann schon die Böckchen um die Ohren oder der
    Kessel verbiegt sich. Gerade bei modernen dünnen Kessel würde
    ich sagen: ein bisschen mehr wie man nachher braucht, ist ok,
    alles andere ist Überdehnung des Fells und sowieso nicht wirklich
    sinnvoll.


    Zitat

    3. Snare auf den Boden legen bzw bei Parallelabhebung zwischen zwei Stühle damit die Abhebung in der Luft ist.
    Drauf stehen und bisschen rumhüpfen:-) (Aufpassen dass man keinen Stein im Schuh hat oder auch nicht unbedingt mit High Heels). Das Fell macht meistens etwas Geräusche dabei.


    Hier wird es dann zum Test.
    Entweder man hat old school einen stabilen Eimer oder man merkt
    schnell, was so alles kaputt gehen kann. Angefangen am Fell, aufgehört
    am Genick. Die Notaufnahme freut sich auch, wenn sie auf die Frage, wie
    denn die Quetschung des linken Hodens passiert ist, sie die Antwort erhält:
    "also, ich habe da auf meiner Snare ... und dann krachte der Stuhl ... und
    da fiel ... und ..."


    Zitat

    4. Jetzt die Snare auf die Stimmung stimmen, die man haben will.


    Das hätte man auch gleich machen können, aber man fühlt sich besser, wenn
    man gewissse Routinen durchturnt.


    Zitat

    5. Fertig. Jetzt hält sie die Stimmung und man braucht nicht mehr ständig nachzustimmen (vor allem bei neuen Fellen)


    Das stimmt nur bedingt. Wer mal in einer Kapelle war, wo es Kantenschläge gibt, der kennt genau die Schraube (bei mir: die Schrauben),
    wo es ganz schnell locker wird, egal wer wann wie was zentrifugiert hat.
    Auch zwischen Sommer und Winter oder kaltem Proberaum bei 7° C und beheiztem bei 35° C entstehen so ganz leicht hörbare Stimm-
    schwankungen. Das kann auch zwischen Proberaum und Bühne passieren. Manche Musikanten stimmen da doch tatsächlich nach.


    Wenn man ein Fell sehr hoch stimmt, dann wird es gedehnt. Wenn man aber nachher sehr tief stimmen will: wozu braucht man dann das
    Gelabber? Mir konnte das noch keiner so ganz genau erklären. Vielmehr habe ich mal erlebt, wie ein neues Fell erst gut und dann tot
    klingt. Aber ich gehöre ja der weltanschaulichen Bewegung der Pragmatischen Stimmer (PS) an, die lieber spielen als Fönen oder Springen
    oder Dehnen oder Tappen oder gar Kessel nackisch klopfen.


    Grüße
    Jürgen
    PS

    Hallo,


    ich hatte bislang mehr Spaß mit Playalongs als mit Vollspuren.
    Ich finde das einfach logischer und nebenbei waren die Musikanten gar nicht so schlecht,
    teilweise sogar richtig gut, in jedem Falle aber sowieso gegenüber meiner Wenigkeit
    außerirdisch (wenn man das aufnimmt und sich anhört, denkt man immer: "was hat die Kapelle
    nur für einen sauschlechten Trommler" oder "wow, so kann man das Lied also auch vernichten").


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    aus Kostengründen (wer die Lager- und Arbeitskosten zahlen will, kann sich ja eine richtig teure Trommel kaufen) werden Trommeln selbstverständlich befellt und fertig. Am Fließband muss es schnell gehen. In China sowieso, da wartet der Container für die jungen Trommler auf der Welt.


    In Deutschland geht es etwas langsamer, bei Sonor gibt es (aber nur in Deutschland) eine Werksstimmung, die beim Befellen direkt mitgemacht wird, das geht aber sehr schnell. Wenn man es genauer oder spezieller haben will, kann man ja zu Wahan gehen, der stimmt einem die Trommel auch noch und wenn es sein muss, lässt er die auch über Nacht liegen. Das hat aber alles seinen Preis. Wer den nicht zahlen will, muss selbst stimmen oder bei einem Händler kaufen, der so etwas als Service-Leistung macht, auch das habe ich (in Deutschland) schon erlebt. Im Versandhandel geht das natürlich nicht, da fließt das Band.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Trommeln der Marke Mapex werden in Tianjin gefertigt.


    PPS
    Wenn die Trommel singt, dann kann man sie mit einem Taschentuch knebeln.
    Im Proberaum habe ich einen Ring aus einem alten Fell geschnitten (gibt es auch für Geld maschinengeschnitzt zu kaufen)
    aufgelegt, das hilft gegen Klingeln.

    Hallo,


    das Problem ist dasselbe beim Wein und anderen geistigen Genüssen.


    Ich meine schon, dass das grundsätzlich geht. Es erfordert aber viel Erfahrung und vor
    allem eine ähnliche Sozialisation. Bei Paiste habe ich gelesen, dass die dort Jahre
    gebraucht haben, um ihre Klangbeschreibungen zu entwickeln und offenbar gibt es
    auch heute noch Leute, die sie überhaupt nicht verstehen.


    Unter "wuchtig, offen und natürlich" hätte ich mir Bonham vorgestellt oder anderes altes Zeug.
    Das Youtube-Zeug ist extrem bearbeitet, da klingt doch gar nichts natürlich oder klingt
    irgendjemandem sein Set tatsächlich so?


    Eine tight (eng) klingende Trommel hat ein eingeschränktes Frequenzspektrum und einen kurzen
    Klang, das ist das Gegenteil von wuchtig und natürlich und es ist vor allem (tight!) nicht offen.
    Eine offen klingende Trommel hat Obertöne und klingt daher eben nicht fett, sondern eher luftig
    und groß.


    Die Snare Drums auf den Videos klingen dünn und mit Hall aufgeplustert. Die klingen wie ein kleiner
    Hund, der bellt.


    Im konkreten Fall würde ich eher mit konkreten Beispielen und erläuternder direkter Konversation
    arbeiten.


    Für die grundsätzliche Frage stelle ich mal fünf Jahre in den Raum, wo man ein Gremium bildet, das
    Klänge sammelt und auswertet. Zum Schluss gibt es dann das Buch "Klänge des Schlagzeugs in der
    Popularmusik" mit international nachvollziehbaren Begriffen, z. B.
    Fett: Schlag in Butter
    Halbfett: Schlag in Margarine
    Halbtrocken: Schlag auf Hamburger-Brötchen
    Trocken: Schlag auf Baguette
    Staubtrocken: Schlag auf altes Brot


    Grüße
    Jürgen
    frisch gefrühstückt mit dezenten fruchtig, leicht angeschärften Röstaromen, einer cremigen Konsistenz mit leichter Struktur und glibberiger Masse mit kernigem Rand. Na, was war's?

    Hallo,


    das Wichtigste ist wohl in der Tat der Gehörschutz.


    Der Rest ist relativ zu Anspruch und Budget, wobei ein Schlagzeug ein Schlagzeug ist.
    Weder Bongos noch E-Drums sind Schlagzeug, die machen nicht "bss", die machen nur "bong" oder "flop".


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei meiner ersten Kapelle empfing der Gitarrist auch Radio Moskau (oder so etwas ähnlich gut Verständliches).
    Danach hatte ich Kapellen mit anständigem Equipment.


    Als ich mal ein "Profi"-Mikrofonkabel vom "Profi"-Ausstatter "Conrad" kaufte (da war ich irgendwie verstrahlt), hatte ich anschließend auch Radioempfang daheim.
    Seitdem gibt es bei mir nur noch Kabel vom echten Profi.


    Grüße
    Jürgen
    Amateur und Radiohörer (erstaunlich: mit meinem Telefon geht es auch und das kann sogar ein Fernsehbild darstellen ... Wahnsinn!)

    Hallo,


    Charlie Watts ist jemand, der einfach alle Läden abklappert und altes Zeug, was ihm gefällt, einfach mitnimmt.
    Somit kann das so ziemlich alles sein.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Am Besten man macht es genauso.


    PPS
    Nein, er hat nicht immer x bzw. y benutzt, er hat so ziemlich alles durch, ist ja auch schon alt genug.

    Hallo,


    zu 1) das wissen nur die Götter
    zu 2) a) ja. b) ja.


    Etwas ausführlicher: letztendlich ist das so ein bisschen retro leicht übertrieben.
    Zu den alten Zeiten waren Standtoms halt etwas länger, weil unten Platz war und Hängetoms etwas kürzer, weil oben kein Platz war.
    Dann kamen die 1980er mit langen Haaren, viel Haarspray und den langen Röhren und dann wurde es eigentlich normal, bis jemand
    meinte, dass es nun lange genug normal war.


    Ich persönlich komme je nach Musik mit etwas längeren bis langen Kesseln besser zurecht.
    Andererseits hatte ich ja mal die RotoToms in Betrieb. Wenn man da überlegt, wie lang der Kessel ist ...
    Alles eine Frage von Geschmack, Musik und vor allem Mode.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das könnte man zwar so machen, aber ich höre es anders.
    Besonders die verschobene Bass Drum ist für übliche Popmusik eher ungewöhnlich (und so auch nicht hörbar).
    Ich muss jetzt aber weg zum Frühstück. Bestimmt hat schon jemand gefrühstückt
    und schreibt das mal eben richtig auf.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Da würde ich gleich die Nr. 1 mal nehmen. Dabei die Hi-Hat-Stimme als Shaker interpretieren oder doppeln. Das ist dann so ganz grob der Refrain.


    Das größere Problem sehe ich aber darin, dass da Profis am Werk waren, die wissen, wie man Spannungsbögen macht und das auch intuitiv bewerkstelligen. So etwas an einer Maschine nachzuprogrammieren, ist kaum möglich. Das klingt dann gerne statisch, maschinell eben.


    Ach ja, der Shaker betont die off beats, das groovt dann etwas besser.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Hier mal eine Version ohne das Schüttelrohr, dafür mit besser hörbarer Bass Drum: http://www.youtube.com/watch?v…LBC5446E0923C818C&index=5
    Da wurde dann die Snare Drum durchgehend per rim click gespielt.


    PPS
    Und so kann man es auch machen: http://www.youtube.com/watch?v=3tlAvzWYtWw


    Und das Original ging mal so: http://www.unblockyoutube.co.u…sZEGRGskD0jYOhTNMLg%3D%3D

    Zitat

    Heute, 13:37
    "was für Felle würdest denn draufpacken?"
    Heute, 14:23
    Herzlichen Dank, Felle sind bestellt.


    Hallo,


    und das sagt man immer, die Jugend wäre ungeduldig.


    Mit dem Kinderset Rock/Hardrock machen zu wollen, ist aber eher modern school.


    Ich hätte die Felle genommen, die drauf sind.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    von Dienstag mittag bis heute Mittag waren es zwei Tage, ich dachte immer, die Jugend von heute hätte so moderne Mobiltelefonapparate, wo man von überall aus jeden anrufen kann, anscheinend ist dem aber nicht so. Man lernt nie aus.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das Lied finde ich hübsch, Gesang und Gitarre machen Laune.
    Tatsächlich stört mich dann sofort der Specht und da ich dann schon auf Kritikstimmung bin,
    gefällt mir der Schlagzeug-Klang nicht so richtig. Irgendwie ist der einerseits bearbeitet, andererseits
    klingt er so proberaum-rustikal. Das recht leise Ride und die eher laute Hi-Hat wollen nicht harmonieren,
    die Trommeln klingen alle etwas körnig.
    Ich weiß auch nicht, ob ich heute schlecht gefrühstückt habe, erfahrungsgemäß spielt ja die Psychoakustik
    die größte Rolle.
    Mir will allerdings die Meinung aufkommen, dass die beiden Spieler nicht allzu häufig zusammen gespielt haben,
    es klingt nicht so, als wären die eine Kapelle.
    Nichts desto trotz mag ich das Lied.


    Beim zweiten Hören wirkt jetzt die Gitarre auch grobkörnig, der Gesang auch leicht ungeschliffen und der
    Specht stört weniger, mir würde der etwas dunkler besser gefallen (das kann persönlicher Geschmack sein).
    Die Bass Drum ist Standard. Das Ride wirkt wie aus einer anderen Welt, wenn alles so klänge, würde es folkig-
    friedlicher klingen. Hi-Hat und Crashes klingen mir immer noch zu ungeschliffen, genauso wie die Toms und
    die Snare Drum.


    Das ist auch alles eine Preis- und Aufwandsfrage, von daher bitte ich das Gemaule entsprechend im Zweifel
    als "Jammern auf hohem Niveau" zu interpretieren. Nicht beirren lassen - weiter so!


    Grüße
    Jürgen