Hallo,
das auf dem Profilbild ist RJ-50, alles Standard-Ware aus dem Hause des Gerüstherstellers.
Die Geschichte aus dem Video probiere ich gerade oben aus, das hält tatsächlich, aber mit viel Gewicht da unten wäre mir das zu komisch.
Grüße
Jürgen
Hallo,
das auf dem Profilbild ist RJ-50, alles Standard-Ware aus dem Hause des Gerüstherstellers.
Die Geschichte aus dem Video probiere ich gerade oben aus, das hält tatsächlich, aber mit viel Gewicht da unten wäre mir das zu komisch.
Grüße
Jürgen
Hallo,
in der Tat ist für zwei Hupen das DR-503 (ohne "C") die bessere Variante, wer dann noch links Laufstall braucht, für den gibt es DR-501E.
Es gab auch schon Leute, die dann lustig gebastelt haben, das ist für den Fall, dass man den Kram selbst ab und an mal auf- oder abbauen möchte, meiner Meinung nach eher ungünstig.
Wenn es kostengünstig sein soll (null budget), dann würde ich eine Rundstange mit Fuß in die Mitte und jeweils eine rechts bzw. links der rechten bzw. linken Bass Drum setzen. Dann auf der Standtomseite die gebogene Vierkantstange umgekehrt (nach innen) montieren, das könnte halbwegs vernünftig gehen. Falls dann auf der Hi-Hat-Seite nicht so viel los ist, müsste das funktionieren.
Ansonsten würde ich tatsächlich über Verkauf/Kauf/Tausch nachdenken.
Grüße
Jürgen
Hallo,
ich brauche keinen Superkick, ich bin, äh habe, ja Superstar.
Powerstroke 3 reicht bei mir vollkommen aus, da gibt es auch keine Verletzungen.
Noch sicherer: Ambassador mit Handtuch. Kostet je nach Handtuch mehr oder weniger.
Grüße
Jürgen
PS
Ich trage aber noch meine alten Felle auf, die halten immer noch.
Hallo,
dem Grunde nach schließe ich mich Hajo K und patrischew an.
Ich selbst bin heute ein schlechtes Beispiel, aber ich war auch mal jünger und da hatte ich weniger.
Tatsächlich bin ich über viele Jahre mit drei Toms ausgekommen und ab heute Abend werden auch
im Proberaum wieder nur drei Toms hängen. Ok, vielleicht kommt bald ein viertes hinzu, vielleicht aber
auch nicht.
Tatsache ist, dass man das Zeug nicht braucht.
Wenn man es will, muss man es bezahlen.
Und da kommen wir zum wunden Punkt: für 50 Euro gibt es ein gebrauchtes 12er oder 13er, alles andere
ist für den Preis nicht machbar und das, was machbar ist, ist Dekoration mit Nachteilen, die man irgendwann
wieder schwer los werden will. Gerade wenn die Kasse knapp ist, würde ich da lieber in Unterricht, Stöcke
oder Notenpapier investieren.
Schon die Frage nach 8 oder 16 ist absurd. Entweder man braucht/will ein Großes oder ein Kleines. Wenn man
Beides will, muss man Prioritäten setzen. Die heißen hier aber so oder so: warten.
Grüße
Jürgen
Alt, aber bezahlt
PS
Ich habe mal (acht) Pauken gehört, die hätte ich auch gerne, dito Gong, Bar Chimes, Bass Drum 40", Glockenspiel, Crotales ...
Moin,
Leute, kauft mehr Felle, die Gewa sitzt darauf und so blöde Musiker wollen einfach ihren alten Kram weiter spielen, statt mal was Neues zu machen.
Dabei gibt es von Evans doch 37° und von Remo das Bauerstreich Forte sowie von Aquarian den neuesten Belag noch weißer als zuvor.
Deine Trommel klingt nicht mehr?
Stimmen? Spielen lernen? Mal die Fabrikhalle gegen ein Tonstudio tauschen?
Ach was! Neue Felle müssen her!
Dann geht die Sonne auf und es wird endlich wieder Sommer.
Vor allem muss ja noch der Jahresurlaub finanziert werden.
Grüße
Jürgen
PS
Am besten gleich noch ein neues dw, das hat schon vorgestimmte Kessel,
die klingen noch besser, jedenfalls in Dur.
Hallo,
für die Statistik: bei meinem Tama Superstar haben die Standtomböckchen seitlich und die Hängetomböckchen frontal die Befestigungsschraube.
Mir kommt es auch so vor, dass das Innenleben anders konstruiert ist.
Bei den vielen Röhrchen und Böckchen im T-Stil sollte man schon vorsichtshalber lieber probieren, entweder vor Ort beim Händler oder eben
unter Nutzung des Rückgaberechts im Fernabsatzverkehr.
Grüße
Jürgen
Hallo,
nachdem ich als Bürohengst ja schon für meine Grundfertigkeiten
im Bohren und Schrauben gelobt wurde (über andere sprechen
wir besser nicht), möchte ich davor warnen, selbst zu basteln, wenn
man davon keine Ahnung hat.
Wenn etwas nicht passt, dann gibt es zwei Möglichkeiten:
a) der Handwerker (und nur dieser) macht es passend
b) der Normale schickt das Unpassende zurück und besorgt es sich
passend.
Grüße
Jürgen
PS
Wenn man hier sieht, dass Ratgeber noch nicht mal merken, dass
die Trommel nicht aus Holz ist, dann sollte man das Hobbyhandwerk
ruhig auch als das bezeichnen, was es ist: Pfusch.
Leider gilt das auch für manche Profi-Handwerker, die das dann aber
wenigstens in vollem Bewusstsein ("mir egal") tun.
PPS
Ganz nebenbei käme mir dieser amerikanische Kostümblödsinn sowieso
nicht in den Warenkorb.
Hallo,
die kurze Antwort lautet: A.
Die lange Antwort:
Zunächst vertrete ich die Mindermeinung, dass Resonanzfelle wichtiger sind als Schlagfelle.
Das liegt einerseits daran, dass ich ans Publikum denke und andererseits daran, dass ich
Schlagfelle benutze und das auch gerne mal etwas länger. Folglich klingt dann irgendwann
(eigentlich sogar recht schnell) das Schlagfell nicht mehr so richtig, während das Resonanzfell
schön weiter musiziert. Deshalb hatte ich bei meinem Force 3001 damals zunächst die
Resonanzfelle gewechselt und diese dann als Schlagfelle verwurstet.
Weiterhin gibt es für mich kaum Anwendungen für Diplomaten. Der Grund ist einfach: die sind
dünn. Je dünner ein Fell ist, umso leichter lässt es sich anregen. Diese Anregung geht hier
regelmäßig Leuten auf die Nerven, wenn es um die Kleine Trommel geht. Da gibt es ja das
besonders dünne Resonanzfell. Bei einem Schlagzeug schwingt alles mit, was so herumsteht.
Je dünner das Fell ist, umso mehr scheppert es. Und dann kommen noch die Obertöne hinzu,
die treten bei dünneren Fellen deutlicher zutage. Das würde mich bei einem Diplomat ganz
schön nerven. Warum man dann zu diesen tendiert, ist nicht nur unklar wegen fehlender
Begründung, es ist geradezu paradox bei dem zuvor geäußerten Wunsch nach weniger Ober-
tönen. Richtig ist, dass die Diplomaten etwas kürzer ausklingen, das halte ich in diesem Zusammen-
hang jedoch für das schwächere Argument. Daher gibt es für mich (als Rocker) nur Ambassador
(und andere Perversionen) als Resonanzfell, Diplomaten haben quasi Hausverbot.
Und noch etwas: als Musiker kennt man die Große Trommel, welche auf Englisch Bass Drum heißt.
Wer über Basistrommeln schreibt, kennzeichnet sich als Nichtmusiker. Ich finde, dass es sich dabei
um fundamentales (Basis-) Wissen handelt und da gibt es keine Ausreden. Wer Basistrommel schreibt,
hört in der Oper gerne den Basis, liebt den Kontra-Basis und in seiner Kapelle wird noch ein Basis-
Gitarrist gesucht. Nieder mit der niederträchtigen Rechtschreibung! Da bin ich ganz undiplomatisch
- trotz Pinstripe.
Grüße
Jürgen
"Ich übe nicht, hatte noch nie einen Lehrer und bin Autodidakt."
"Wir sind vollkommen unpolitisch."
"Mein Vorbild ist Ringo Starr"
Hallo,
das heißt "Transkribieren", das hat er aber gar nicht gemacht, denn er hat einfach nur gezählt.
Wäre mir bei dem Tempo und der Hitze zu anstrengend gewesen, aber es gibt Leute, die sind einfach zackig im Gehör.
Die Cola braucht man wohl eher, wenn man so etwas spielen will, zumindest waren die damals bestimmt gut drauf, als denen das zufällig eingefallen ist.
Grüße
Jürgen
30° C
Hallo,
früher hieß das "specifications are subject without notice".
Heute hat man eine verschlafene Marketingabteilung, der dann zur Messe einfällt, dass man mal wieder was erzählen muss.
Dann fragen die mal in der Produktion nach und dort erfährt man, dass die Produktion umgestellt wurde (weil die alte Maschine kaputt war hat man eine neue gekauft). Da dachte sich die Marketingabteilung "Gott sei Dank, da haben wir ja etwas" und dann haben die Künstlerbeziehungsminister angerufen und der hat dann allen Trommlern gesagt, sie sollen mal vorbei kommen, man müsse da mal ein Video drehen und es gäbe auch ein paar belegte Brötchen und Whiskey und natürlich brown sugar* oder so ähnlich. Dann kamen ein paar von denen, die gerade sowieso im Lande waren und dann hat man halt noch schnell einen neuen Karton gemacht, der geht aber erst (weil der OEM gerade die Farbe nachbestellen muss), in ein paar Monaten und dann auch nur erst mal drei Paletten voll in Serie.
Ja, so ist das manchmal im Leben und in der Fabrikhalle. Und wenn sie nicht geschmolzen sind, dann kleben sie noch heute.
Ach, nee, das waren ja die von dem Italiener, Bello, oder so.
Grüße
Jürgen
Evans is good for you - G1, G2, G8, G12 ...
G-String ist auch ganz nice.
*) By the way: happy birthday
Hallo,
streng genommen muss man allerdings einschränken, dass Roland sich das anders gedacht hat, als die auf Plastik gesetzt haben.
Mir wäre das zu fragwürdig von der Stabilität her, aber wenn man es gewohnt ist, dezent zu schlagen, dann könnte es funktionieren.
Bei Tama und Gibraltar (und auch Dixon) gibt es beim Gerüst extra noch "memory clamps", weil ein Rundrohr nunmal rund ist und somit doch eher bewegungsfreudig ist, wenn Schlagenergie, Gewicht und Schwerkraft zusammen kommen.
Ich persönlich würde mir gleich ein anständiges Gerüst kaufen, aber ich bin auch bekloppt.
Grüße
Jürgen
All right,
ich dachte immer, die Kanadier sprechen verständliches Englisch (gerne auch mit so einem niedlichen französischen Akzent), da habe ich mich wohl geirrt.
Also Schottisch ist jetzt mal wirklich verständlich.
Slainte mhath!
Jürgen
PS
Hassia Rules
Rudiments haben sowieso nur englische Namen.
(Bsp.:"double-stroke-roll")
Hallo,
das mag so sein, weil der Deutsche im Allgemeinen seine Sprache gerne missachtet. Bei den Franzosen gäbe es so etwas nicht.
Ich mache mal den Anfang: Zwei-Streich-Wirbel.
Noch einfacher: es sind sowieso alles Einzelne, Zweier und Kombinationen davon.
Das sagen manche Engländer auch so (Ian Paice, Russell Gilbrook), nur eben auf Englisch.
Ach ja, dieser Jared Falk ist Amerikaner und so redet er auch, das hat mit Englisch nur am Rande zu tun und ich verstehe das auch nicht.
Und man sollte auch nicht alles nachmachen, was der so tut.
[video]
Grüße
Jürgen
I love the Triple Ratamacue.
Hallo,
bei mir hängt ein normales Tom an einem L-Stück, das will aber nichts heißen.
Auf dem Foto ist ja offensichtlich ein Loch.
Man könnte jetzt auf die bekloppte Idee kommen, dessen Durchmesser auszumessen.
Falls er zufällig (oder absichtlich) 7/8" darstellen sollte, dann könnte man auf die Idee kommen,
da mit Pearl-Haltern oder diversen Nachbauten zu operieren. Sollten es nur 19,1 mm sein, könnte
man auf die Idee kommen, bei Sonor zu suchen, vor allem bei dem alten Kram oder auch dem Basic Arm.
Was natürlich jetzt auf das weder abgebildete noch näher beschriebene Gerüst passt, das kann ich auch nicht hellsehen,
aber auch da bin ich sicher, wird es eine Lösung geben.
Grüße
Jürgen
Pearl-Gerüstbauer bei 30° C.
Hallo,
es hat seinen Grund, warum professionelle Trommeln nicht in Rohform ausgeliefert werden und leider ist die Versiegelung oft ein teurer Spaß.
Wenn ein Holz nur zuhause steht, mag das mit der Rohheit noch gehen, wobei dann aber Kaffee und Schweiß in gehöriger Entfernung zu bleiben haben, sonst sieht es nachher lecker aus und das für immer.
In der Tat setzt sich Staub auch gerne an nicht ganz glattem Holz fest und ist dann nur mit sehr gutem Zureden wieder zu entfernen. Schon der feuchte Lappen würde die Situation dann eher verschlimmbessern.
Ölen und Wachsen ist für den Hausgebrauch, Folieren und Lackieren ist für unterwegs. Der Tipp des Gitarrenbauers ist nicht schlecht, man sollte den Fachleuten vertrauen.
Mir wäre das Selbstzusammenbauen mit dem Gebohre und Gewachse zu viel Arbeit und letztendlich auch zu teuer. Aber ich bin auch Bürohengst.
Grüße
Jürgen
Hallo,
Lärm macht krank.
Wir leben hier unter den Flugzeugen und was für den einen the sound of freedom, ist für den anderen einfach nur die Störung der Ruhe.
In der Musik ist das genauso: für den einen ist Heino ein echter Rocker, für andere ist der einfach nur schwarzbraun wie die Haselnuss.
Für den einen ist Techno tolle Musik zum Tanzen, für den anderen ist es nur Tech-No.
Der eine findet Schlager toll, der andere kotzt die Bühne voll.
Deshalb gibt es immer in der Differentialdiagnostik ungeahnte Möglichkeiten.
Zitat3x die Woche nen Gig mit ca 5-6 Std
total gestresst
innerlich nervös
bis hin zu schwummrig
Von diesen Symptomen habe ich auch drei.
Da das erste bei mir flach fällt, kann es bei mir der Infraschall durch B-737 & Co., die Müllabfuhr, die Säge von schräg gegenüber sein.
Auch in Frage käme das tolle Sommerwetter (Ozon ist ja kein Thema mehr, aber trotzdem da), das Trinkwasser (total verkalkt) oder
vielleicht auch das blöde Telefon, was dauernd brummt.
Mein Kreislauf ist auch nicht mehr so frisch.
Grüße
Jürgen
30° C - besser wie gestern, aber die Schwüle kommt gerade.
Hallo,
Zählen zum Üben und bei gewissen langweiligen Stücken ist ja sinnvoll.
Wenn man aber die Zweiunddreißigstel schon übt/spielt, dann sollte das einfach so gehen.
Ansonsten kann man sie ja - zum Üben - als Sechzehntel notieren. ![]()
Wenn man es kann, hat man die Figur aber im Kopf, ganz ohne Zahlen.
Das kann aber dauern und es dauert auch.
Grüße
Jürgen
Morsche,
das Ding klingt doch wie eben mal aus der Hüfte geschossen.
Das ist das Fieseste daran.
Und man sieht ja auch: es gibt mehrere "Versionen".
Bei den Chili Peppers kommt es auf das Prinzip an, nicht die konkrete Ausführung.
Das ist schwer zu filtern: was ist Grundgroove, der bleiben muss und was ist dekoratives - und somit variables - Beiwerk?
Das ist die höhere Kunst.
Das Nachspielen jedes Tönchens halte ich nicht für zielführend, jedenfalls nicht für effektiv.
Das "Brack" (der Vorschlag auf der Kleinen Trommel) kommt bei mir übrigens auf der Zwei, aber ich kann nicht zählen, vor allem nicht bei 30° C.
Das "Dumm" dürfte 16" plus 24" offen sein. Auf der Eins. Jedenfalls so ungefähr (30,5° C).
Grüße
Jürgen
eingeschmolzen
Hallo,
1. Resonanzfell: mehr Fell = mehr Bumms.
Daher würde ich da ein geschlossenes nehmen, z. B. Coated Ambassador.
2. Schlagfell: mehr Dämpfung = weniger Kick
Da würde ich Filzschlegel nehmen und ein beschichtetes Fell, z. B. Coated Ambassador.
3. Stimmung: eher tief, aber nicht zu tief, schon noch mit Ton, denn Patsch = Kick, Ton = Bumms (allerdings mit Obertönen)
4. Dämpfung: weich, z. B. Handtuch, Decke, Papier, Watte, Filz.
5. Spielweise: offen. Schlegel verlässt nach dem Schlag das Fell = mehr Bumms.
Grüße
Jürgen
PS
Powerstroke 3 würde ich Pinstripe gegenüber vorziehen, zumindest bei mir klang das immer besser, wobei ich zu Big-Band-Zeiten Clear Pinstripe hatte, vorne wie hinten, kleines Loch, viel Decke. Das ging schon.
PPS
Spielgefühl: das ist Gewohnheitssache. Ich trete manchmal in einer Woche auf drei verschiedene Felle, man gewöhnt sich an alle drei.