Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    @Bankgörl (bei uns spricht man das so aus):


    Im Namen des Folks ergeht volgendes Urteil:


    Die Angeklagte wird wegen Fredfledderei und sprachlicher Unanständigkeiten standrechtlich zu einer Woche Trommelentzug verurteilt.
    Das Urteil wird zur Bewährung ausgesetzt. Als Auflage wird die Inanspruchnahme einer Sprach- und Leseschulung angeordnet. Die Bewährungszeit
    beträgt sechs Monate.


    Gegen das Urteil entsteht kein Widerspruch.


    Gez.
    jyʁɡən 00666*
    Ankläger, Scharfrichter, Henker


    *) bitte korrekt aussprechen, sonst sofortige Trommelstöckigung

    Hallo,


    ach, du ..., die gibt es ja immer noch.
    In Frankfurt scheint Punk und Unkraut nicht zu vergehen,
    es heißt ja nicht umsonst: "ich war'n Punk und du bei der Bank
    und es war kein Problem."


    So langsam wird der Sachverhalt ein bisschen vollständiger.
    Irgendwie kommt er mir nach fishing for asking vor, aber
    das kann auch täuschen, es gibt ja Leute, die sagen:
    mir hat einer auf die Brotmühl gekloppt, derf der des?
    Wenn man dann sagt: "das kommt darauf an", dann gilt
    man als arrogantes Arschloch, das keine Ahnung hat.
    Wenn man sagt: "des derf der net", dann geht der Bekloppte
    gleich zu dem Annern und sacht ihm: "siehste, der Fachmann
    hat's mir beschdädischd: wenn ich dir mal in die Eier trete
    du, dann derst du mir noch lang net uff die Brotmiehl kloppe,
    du Bappsack."


    So einen Schlüssel gibt es nur einmal, soso ...


    ... der lag natürlich zufällig in der Schublade und da ist der
    pubertierende Sohnemann dran gegangen, weil er unbedingt
    sich ja mit seinen Kumpels im Trockenen treffen wollte ohne
    die fürsorgliche Aufsicht der Erz.-Ber.
    Dummerweise ist denen dann beim Putzen nach der Orgie ...


    Offenbar differentialdiagnostisch gar nicht so einfach.


    Zu diesen Wortklaubereien: bei der peinlichen Befragung ist
    doch traditionell sowieso klar, was hinten heraus kommt oder
    habe ich das falsch gelernt?


    Mein Händler hätte es jedenfalls nicht gewagt, mir so ein
    verbeultes Ding anzudrehen. ;)


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Hängen ist doch Kinderkram, Brennen soll die Sau!
    Und vorher noch Vierteln!

    Hallo,


    ein AKG, ein Beyerdynamic, ein Neumann und ein Octava.
    Kein Shure (nur an der Snare unten, aber das ist nur Deko) und
    vor allem kein Jammer-Ha.


    Im Ernst: das Beta52 ist Industriestandard für live.
    Es ist ein Spezialmikrofon mit eingeschränkten Eigenschaften.
    Mit besseren Mikrofonen hat man nach unten und oben mehr
    Möglichkeiten. Mit einem Mikrofon, dass auch unten herum
    mehr als ordentlich abbildet, braucht man technisch im Studio
    keinen Subkick. Das ist dann eher Religion, ob man das Gewummer
    so oder so erzeugt. Das Allerwichtigste ist aber eine anständige
    Hupe und ein Zuckerfüßchen.
    Da tritt mich der Tommy mit dem kleinen linken Fußzeh ins Jenseits.


    Früher ging es auch ohne den Scheiß:
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    Ach ja, heute auch:
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    Grüße
    Jürgen

    Morsche,


    lustig, derselbe Trommler, zwei Videos, zwei Sounds.
    Also einer gefällt mir und einer nicht.


    Das bekommen wir aber ohne Subkick hin, wir müssen
    ja auch nicht mit dem Beta52 im Studio arbeiten (igitt).


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich denke mal, dass es zumindest optisch cool war
    und das ist ja wohl die Hauptsache.
    Ob es am Gerät und wenn ja, an welchem gelegen
    haben könnte, kann ich von hier aus nicht beurteilen,
    ich war ja nicht dabei.


    Ich habe übrigens irgendwo mal gehört, dass man so
    etwas eigentlich überhaupt nicht braucht, da streiten
    sich aber die Geister, die einen sagen so, die anderen
    so und die meisten schweigen still und und lassen die
    Finger davon.


    Mal unter uns: was hört man denn so Gutes?
    Das Ding ist ja technisch ein verkehrt verkabelter
    Lautsprecher, sozusagen ein Ganzgroßmembran-
    mikrofon (dynamisch).
    Ich persönlich nehme meine Hupe ja mit einem
    Kleinmembraner ab, ich habe mal gehört, die können
    das und auch noch gut und fett, wenn gewünscht.


    Meine Technikbekannte schwört dagegen auf ihre
    Grenzfläche und für Popularmusik ist die auch gar
    nicht verkehrt. Lustigerweise hat die aber auch so
    ein Subkick gebastelt: Mikrofon im Flur.
    Ok, live geht das dann wirklich nicht. Auf der Aufnahme
    rumpelt es dafür schön, was man dann mit dem Eifon
    aber doch nicht mehr so richtig hört und heutzutage
    sind ja alle taub oder hören halt nur mp3. Da fängt es
    ja sowieso mehr im normalen Bereich an.


    Um mal zurück zu kommen:
    Trittschall: dann war das Mikrofon nicht gut isoliert,
    das ist mehr ein Ständerproblem.
    Sonstige Einstreuungen: die können ja von überall kommen
    und je nachdem müsste man sich gegen sie schützen, am
    Vernünftigsten natürlich mit einem Richtmikrofon, ob da
    der Subkick genug Richtung und vor allem Auslöschung hat,
    weiß ich natürlich nicht und die Grenzfläche ist ja auch nur
    durch die Hupenwand abgegrenzt und ist sonst eher kugelig,
    was ja mal funktionieren kann und mal nicht.
    Ich persönlich schwöre da halt auf meine Scheuklappenhyper-
    niere, die verträgt ein bisschen Nebengeräusch, indem sie
    es doch etwas stärker ignoriert als andere Kandidaten.
    Dafür liebe ich sie.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das mag ja alles sein, aber wenn ich meine Toms unter Snare-Niveau vor mir aufbaue, dann muss ich lange zum Herrgott beten, dass er mir lange Arme macht.
    Bei mir müssen die Toms hoch hängen, niedrig komme ich sowieso nicht dran (außer an die Standtoms, die stehen aber jenseits der beiden Fußhupen).
    Auch über den kleinen Mike-Mangini- bzw. den Bill-Bruford-Gedächtnis-Aufbau habe ich mir schon Gedanken gemacht und ihn für mich verworfen, weil ich ganz
    gerne auch mal drei oder vier Toms in Reihe herunter spiele und zwar mit Schmackes, also ohne lustige Einhand-Geschwindigkeitsorgien.
    Und selbst wenn ich Hi-Hat zur Mitte und Toms drumherum wollte, dann würde das bei mir über bzw. neben die beiden Hupen passen.
    Das Mittelpedal würde sich bei mir erst mit drei Bass Drums lohnen, wobei ich da auch noch eine Alternative in Planung hätte.


    Um es mal etwas ernsthafter auszudrücken: die Individualisten haben oft ihre eigenen Lösungen und die Standard-Spieler bleiben ja sowieso außen vor.
    Dann bleibt eben für das Mittelpedal nur noch der spezielle Freund des Mittelpedals und da fällt mir außer dem Sleishman und seinem Willi sowie der Frau Gschrei
    nix ein. Für letztere passt es übrigens, aber deren Aufbau wäre auch nicht meiner.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    abgesehen davon, dass mir die Anschaffung das Budget sprengen würde (Argument 1) habe ich mir das System mal durchgerechnet und komme für mich persönlich zu dem Ergebnis, dass es für mich keine Vorteile brächte (Argument 2).
    Diejenigen, welche die ganze Zeit auf zwei Hufen treten, wären meiner Meinung nach noch besser auch mit zwei Bass Drums bedient, denn da tritt man nicht jedesmal wieder den Ton des vorherigen Tritts aus (Argument 2a). Diejenigen, welche meistens nur den Haupthuf und nur gelegentlich den Nebenhuf bedienen, sind mit einem guten Haupt- und einem Kompromissnebenhuf dann doch besser bedient wie mit zwei Kompromisshufen (Argument 2b).
    Aufbautechnisch sehe ich auch keine Vorteile: Kabel-Hi-Hat-Maschinen sind entweder sehr teuer oder sehr kompliziert zu transportieren oder sehr schlecht zu spielen. Nebenbei kann man sie an jedes Set montieren, wenn man will, das hat für mich mit Mitteldoppelpedalen eigentlich nichts zu tun. Auch den Aufbau von Toms scheinen mir weder so noch so besonders gut zu gelingen.
    Hauptargument dürfte für die meisten Trommler allerdings ein Hang zum Mainstream sowie eine Neigung zur Kompatibilität zu anderen Sets sein, was einer gewissen mittelfristigen Bequemlichkeit geschuldet sein dürfte.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    tja, so langsam sterben die Doppelhuf-Jazzer aus.


    Damit hier mal ein bisschen Leben in die Bude kommt:
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    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich bin ein großer Freund der Diskretion.
    Mein diskreter Rat enthielt auch die versteckte Botschaft,
    solche Dinge ohne Not nicht auszubreiten.


    Durch unvollständige Sachverhaltsschilderungen eröffnet
    man der Spekulation Tür und Tor und zwar in jede Richtung.
    So etwas kann - wenn sich die herrschende Meinung - erst
    einmal gebildet hat, sehr einseitig verlaufen und auch genau
    in die Gegenrichtung der Absicht des Türöffners.


    Dadurch können auch etwaige Geschäftspartner hellhörig
    werden. Wie jeder weiß, sind wir hier ja rein privat und die
    gesamte Öffentlichkeit nebst Gott und dem Universum hat
    Zugriff auf unsere intimen Gespräche.


    Dank dem zwischenzeitlich hinzugefügtem Bild wird es meiner
    Ansicht nach nicht besser. Man sieht ja sehr eindeutig, dass
    es wenigstens eine Veränderung in den letzten Monaten ge-
    geben haben muss und dass vor allem das Schadensbild nicht
    mit der Idylle in Einklang zu bringen ist.


    Dass man hier zuweilen von Proberaum spricht, wundert mich
    auch. Wo sind den die ordnungsgemäßen Bierflaschen?


    Alles, was wir wissen, ist, dass der Geschädigte Anfang des
    Jahres sich eine Trommel gekauft hat, diese gestimmt hat
    und nach langer Nichtfeststellung von irgendetwas nunmehr
    anhand einer Verstimmung einen Schaden festgestellt hat.


    Ob der Geschädigte schon eine geschädigte Ware dem Ver-
    käufer abgenommen hatte, ist bereits unklar.
    Es gibt zwar Leute, die eine Trommel erst einmal in alle Einzel-
    teile zerlegen, unzählige Fotos schießen, die gesamte Nachbar-
    schaft zur Visitation einladen etc., es gibt aber auch Leute,
    die etwas weniger invasiv einfach das Gerät hin stellen und in
    Betrieb nehmen. Wenn der Schaden dann auf 1 Uhr ist und das
    Tom davor steht, dann würde es noch nicht mal die Reinigungs-
    kraft bemerken.


    Gegen diese Phantasie spricht natürlich, dass die Bilder teilweise
    andeuten, dass es neben dem Stimmen auch noch eine andere
    Veränderung gegeben haben könnte. Möglicherweise sind aber
    auch nur die Fotos von mehrdeutiger Aussagekraft.


    Des weiteren haben wir ja noch die Möglichkeit, dass die Trommel
    nach dem Kauf gefallen ist. Dazu müsste man natürlich den Kreis
    der Verdächtigen einschränken. Dazu hält sich der Geschädigte
    bedeckt und das im Zusammenhang mit seiner sonstigen Offenher-
    zigkeit lässt missgünstige Geister mit krimineller Erfahrung alles
    Mögliche erahnen. Die Bandkollegen als Tatverdächtige wurden
    ja schon erwähnt. Ich habe unterschwellig noch zwei weitere
    Verdächtige eingebracht. Man sieht: Schweigen nach Reden ist
    auch nicht mehr die Rettung der Taktik.
    Dass die Trommel so stand, dass sie so hätte nicht fallen können,
    ist ja nur ein schwaches Gegenargument, denn es hätte ja jemand
    diese einfach mal betrachtungsweise in die Hand nehmen können
    und wir wissen ja, wie schnell etwas aus dem Ruder laufen kann.
    Dann errötet der Schädiger, legt das Gerät brav zurück und alles
    ist wieder gut. Zugegeben: eine abenteuerliche Geschichte.
    Aber die Variante mit dem Trommelenthusiasten, der sich eine
    Trommel mit "Gravur" (so schreibt es Thomann), die aber eine
    Pressung ist (so behaupte ich das) kauft und diese nicht eingehend
    betrachtet, das ist mir als Equipment-Fetischist und G.-A.-S.-Selbst-
    hilfegruppenmitglied auch eher merkwürdig erscheinen, wobei man
    ja immer wieder auf solche fahrigen Pragmatiker anzutreffen pflegt.
    Auch hier wieder: muntere Spekulation provoziert.


    Ich würde mal ernsthaft überlegen, wer als Täter in Betracht kommt.
    Und danach würde ich die Strategie ausrichten. Falls es natürlich
    nur die Absicht ist, den Internet-Händler auf den Schaden aufmerksam
    machen zu wollen und ihm die Möglichkeit zu geben, hier werbewirksam
    eine Kulanzhandlung vornehmen zu wollen, dann will ich nichts gesagt
    haben.


    Weitere Möglichkeiten:
    Die Ehefrau trifft sich heimlich mit dem Avon-Berater, dieser ist ein
    Freund der aztekischen Kultur und wollte vor und nach dem Stelldich-
    ein die Gravur (pardon, die Pressung) bewundern und beim zweiten
    Mal (da war er dann doch schon etwas entkräftet) glitt es ihm aus
    der Hand. Dass die Ehefrau natürlich alles wieder gerichtet hat, das
    wissen wir ja, dafür ist sie ja da.


    Und wenn wir gerade beim Richten sind: ja, unrunde Kessel in den Richt-
    ring ist wohl eine Möglichkeit, die ab und an mal mit gutem Erfolg funk-
    tioniert. Das hängt aber vom Schadensbild und weiteren Umständen
    ab. Sicherlich wird man aber im Metallfach die richtigen Ansprechpartner
    für Metallprobleme finden.


    Irgendwann kommen sie alle zum Schwermetall: entweder gleich oder dann,
    wenn sie merken, dass Leichtmetall vom Schwermetaller wieder gerichtet
    werden muss.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Soll ich noch weitere Phantasien blühen lassen?

    Moin,


    "Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."


    Mal eine doofe Frage an die Verteidigung oder auch die Anklage: in welcher Absicht wird ein Verkäufer wohl handeln, wenn er preismindernde Umstände in preistreibende Umstände frisiert?
    Ist das erlaubtes Tuning oder schon verpöntes Bescheißen?


    Grüße
    Jürgen

    Mahlzeit,


    nachdem mein Rat ja ignoriert wurde, darf ich dann auch mal heftig spekulieren.
    Der Sachverhalt ist natürlich unvollständig bzw. sind noch Umstände zu ermitteln, um eine gefestigte Spekulation ausführen zu können.
    Aufgrund der bildhaften Schadensdokumentation spricht in der Tat prima facie alles für den Sturz auf die Böckchen bei weichem Untergrund.
    Dass es sich um einen Material- oder Spielfehler handeln könnte, dafür spricht bei der vorhandenen Informationslage zunächst nichts.


    Mir ist so etwas noch nicht passiert. Mir ist mal meine Stahltrommel auf die Straße gefallen (vor ganz langer Zeit), die fiel aber nicht auf die
    Böckchen und sie ist etwas robuster konstruiert. Deshalb (und vielleicht auch mit mehr Glück) hielten sich die Schäden auch in überschaubaren Grenzen.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    jo, war wieder sehr schön.
    Der Maddin ist einfach eine Institution, da führt kein Weg dran vorbei und die Sets von ihm und den anderen sowie die lustigen anderen Teile waren wieder eine Reise wert, wobei ich da ja mal wieder das Gsälzbärsche Funktaxi zu loben haben, der Mann bringt alles unter und überall hin.


    Das Reiseset des Neuzugangs war eine herbe Niederlage für all diejenigen, welche meinen, dass man für einen gepflegten Café-Haus-Gig ein Auto bräuchte.
    Nix für Krach, aber für dezente Musik ein Knaller.
    Auch die 20/22-Twin-BD-Jazz-Bude war durchaus von dezent bis mittellaut prima geeignet, viel universeller, als man der Papierform nach gedacht hätte. Der Besitzer sollte mal die zwei Hupen zusammen stellen, die Doppelhuf-Jazzer sterben ja gerade aus, da muss Nachwuchs her.
    Das Grüne wächst nicht, aber es ist stetig eine Instanz im Pop/Rock-Bereich, dunkle Toms, farbige Zimbeln, alles, was man braucht, um glücklich zu sein.
    Und dann natürlich der Elefant in Blau-Lametta: Aufbau gebärfreudig, Ton der Hammer, allerdings für friedvolle Kleingigs eher etwas kriminell, dafür für größere Sachen ein super Bums und die Hupen knallen, bis die Wand fällt. Erstklassige Holzfällerausstattung.
    Herausragend war aber dennoch die Trommel vom Stefan Schmidt. Der hat offenbar Ahnung und hat sich da etwas Anständiges machen lassen. Lächerliche 5", aber ein Kracher für Metallfreunde, kein Geschepper, sauberer Ton. Die erste Trommel auf der Welt, welche mich an meine D 528 erinnert. Gut, dass diese zum Vergleich nicht da war, das wäre möglicherweise schief gegangen. Und das will was heißen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    in Anbetracht der kurzen Spielzeit finde ich das sehr ansprechend.
    Teilweise klingt es richtig gut, teilweise wird es mit noch mehr Übung noch besser klingen.
    Dass der Weg der Richtige ist, sieht man allerdings bereits jetzt sehr deutlich.


    Ich würde allerdings weniger auf Geschwindigkeit gehen. Das mit der Dynamik ist eine
    gute Idee und Präzision ist wichtiger wie Schnelligkeit, wobei letztere dann sowieso
    kommt.


    In der Tat ist die Nummer aber schon sehr auf den Punkt, da haben Lehrer und Schüler
    ganze Arbeit geleistet.


    Weiter so!


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn man zwei C 1000 hat (rund 250 Euro) und diese auf ORTF richten will, dann kauft man einen Chinakracher für 130, wo man auch noch ein Spezialkabel braucht?
    Ich weiß ja nicht ...


    Und wenn man dann doch mal anders richten will (XY :) ), dann wirft man den super Luxus wieder weg oder was?
    Das ist doch irre!


    Grüße
    Jürgen
    verstört

    Hallo,


    mein 1-L-Joghurt-Eimer sieht auch so aus.


    Mir wäre es zu viel Aufwand, da auch noch Spanngurte anbringen zu wollen und irgendwie finde ich die
    Preisersparnis jetzt nicht so umwerfend.
    Hardcase mag ja preislich oben liegen, aber die Le Blond, Procase etc. -Liga ist ja noch einigermaßen
    erschwinglich und da sind die Spanngurte schon eingebaut (nebst Griff zum Wegwerfen).


    Grüße
    Jürgen
    skeptisch

    Hallo,


    alles eine Frage der Übung. :P ;)
    Das erste Stück geht ja noch, die Stelle von Ges auf G finde ich auch nicht.
    33/34 müsste A-H sein, wenn ich mich richtig erinnere.
    Von Pauken verstehe ich leider auch nichts, ich würde meine fünf RotoToms nehmen und eine sechste hinzu stellen.
    Wem's nicht passt, der bezahlt Profis oder Pauken.
    Die Treterei kommt mir theoretisch allerdings auch anstrengend vor.


    Grüße
    Jürgen

    Moin,


    bin ich gehörkrank?


    Die Fußhupe klingt endgültig nach Bebop, die Keksdose ist völlig im Hintergrund.
    Die Toms und Becken sind sehr im Vordergrund. Becken klingen besser, Toms auch.
    Wie man damit Rock machen will, ist mir ein Rätsel.
    Im Proberaum meiner Kapelle habe ich weder "Rude" noch "Heavy" (außer an der Hi-Hat) stehen.


    Ich finde es aber gut, dass es andere Religionen gibt und nichts ist schlimmer, als wenn jeder dieselbe langweilige Bude hat.
    So wird das Leben bunt und man hat etwas zu diskutieren.


    Grüße
    Jürgen
    echt heavy


    PS
    Superlux hat bei mir Hausverbot, Schoeps will mir mein Bankberater nicht genehmigen.
    Daher nehme ich immer M 201 auf K&M-Stereoschiene. Ein fauler Kompromiss? Vielleicht.
    Schoeps wäre schon angemessen. Ok, zur Not noch Neumann ...

    Hallo,


    ich persönlich unterschreibe das so, würde aber die SM 57 nicht als "gute" bezeichnen, da hätte ich noch die M 201 und M 69 und vor
    allem M 88 (die sind dann aber "sehr gut") im Koffer.
    Dennoch: ein paar mehr kratzige Höhen, wenn man sie nicht wirklich braucht?
    Nein.


    Und um es mal etwas positiver darzustellen. SM 57 ist Industriestandard für Snare Drum und Gitarrenverstärker.
    a) bekommt man die immer und überall verkauft und
    b) kann man die immer und überall irgendwie gebrauchen.
    Das ist mit weniger bekannten Billigkondensatoren keineswegs der Fall und wenn man dann noch an Geräte ohne
    Phantomspeisung kommt. SM 57 soll ja notfalls auch als Hammer taugen. Das würde ich mit einem KUnststoffgehäuse
    nicht wagen und schon gar nicht mit Chinakrachern.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Also an der Gitarre schwört meine Aufnahmespezialistin auf das SM 57 und beim Lenny Kravitz seinem Interimstrommler
    Zoro wurde das Ding live über die Hi-Hat geschraubt.