Ist es ein "das muss man heute haben um Hip zu sein"- oder ein "das brauch man zwingend für einen besseren Sound"- System? Ich wunder mich sowieso wieso viele Drummer drauf bestehen eine Freischwingsytem zu haben, aber die Toms dann sustaintechnisch in Ihrer Punkband total tot machen, aber das ist ein anderes Thema.
Hallo,
1. die Mutter aller Systeme ist R. I. M. S. und das ist auch das oder jedenfalles eines der effektivsten.
2. ja, es ist immer noch Mode
3. nein, man braucht es nicht
Dicke Kessel resonieren offensichtlich weniger und sind dadurch per Mount schwerer abzuwürgen.
Das halte ich für ein Gerücht. Mein 16 x 16 Superstar (das von damals) klingt mit den drei Metallfüßen ziemlich kurz, mit R. I. M. S. ziemlich lang. Jedenfalls bei dunkler Stimmung.
Ansonsten:
- eine wackelnde Trommel vibriert, somit klingt sie länger als eine nicht wackelnde.
- der Ton einer Trommel wird begrenzt durch: Stimmung, Tom-Halterung, Fußboden, Felle, Unreinheitem innerhalb des Kessels, den Spieler und ein paar andere Faktoren.
Früher hat man zu kurz klingende Trommeln mit Hall aufgemotzt, heute muss man zu lang klingende Trommeln beschränken.
Der Klangoptimierer hat jedesmal Arbeit, so oder so.
Grüße
Jürgen
PS
Wenn die Trommel lange klingen soll, stimmt man beide Felle gleich und nimmt ungedämpfte Felle. Ob man dazu dann noch einen Freischwinger braucht, wage ich zu bezweifeln. Die meisten Leute beschränken den Ausklang ihrer Trommeln ja ab- oder (meistens) unabsichtlich. Ich gehöre da auch dazu, es hat aus dem Publikum oder von sonst Freischwingerunkundigen noch niemand etwas gesagt, meine Trommeln würden so komisch kurz klingen.