Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    DrummerinMR: Du hast es sicher schon zwei Mal gelesen: pack' Deine Türken ein und komm vorbei! Dann machen wir gerne eine Schweizer-Türken-Battle im Blindtest.
    Dass zum Schluss jeder sein eigenes Becken am Tollsten finden wird, sage ich mal voraus. Die Geschmäcker sind unterschiedlich.


    freak-928: eine wirklich gute Frage.
    Ich habe Lautsprecher im Bildschirm, die klingen irgendwie und ich habe Kopfhörer, welche weltweit recht verbreitet sind, damit höre ich a) ganz anders und b) viel mehr, ich würde behaupten wollen, der Unterschied ist wie Tag und Nacht. Die Becken hatte ich übrigens richtig heraus gehört (was aber nicht schwer war, da ich davon zwei besitze und eins mal besaß und die anderen beiden dazu recht unterschiedlich sind). Lustigerweise klingen die auf der Homepage bei Paiste recht ähnlich. Wenn ich da meinen Beckensatz in den Soundroom lade, komme ich mir vor wie "daheim".


    @Zu den "Morddrohungen" habe ich zugesagt, nichts zu sagen. ;)
    Nein, Hersteller namhafter Ware, wie wir sie im Portfolio haben, haben mit solchen Tests überhaupt kein Problem. Die wissen selbst, dass man Unterschiede schwer hört. Bei demjenigen, der unsere Sprache spricht (also jedenfalls bei zweien), wurden solche Tests auch schon gemacht und die Kandidaten haben munter daneben gelegen. Es ist und bleibt eben so, dass eine Trommel kein Hexenwerk ist, aber eine handwerkliche Ausbildung und eine langjährige Erfahrung sind für den Erfolg immer noch das A und O. Der ganze andere Quatsch ist teilweise notwendiges, teilweise übertriebenes Marketing. Mir persönlich geht da vor allem die Tropenholz-Mode auf den Keks. Das schadet zwar kaum, ist aber noch mehr unnötig. Dummerweise hatte Sonor damals mit dem Signature den Stein ins Rollen gebracht. Während man dort umgeschwenkt ist, hat Tama das Trauma exzessiv verarbeitet und auch Pearl will sich nicht mehr lumpen lassen. Auch dw meint ja, da ein bisschen mitrühren zu wollen. Lediglich Yamaha scheint sich da zurück zu halten, die hatten immerhin mal eine "Umwelt"-Snare im Programm. Ich schweife ab ...


    @jalokin_b: Während wir ein paar Kleine Trommeln und 18er Paiste Crashes vorrätig haben, sieht es im Fußraum etwas bescheidener aus, der Platz dafür hält sich auch im Rahmen, nichts desto trotz auch hier: gute Idee, aber die Eimer müssen irgendwo her kommen. Das ist dann aber auch wieder als Einladung zu verstehen. Wer nicht schleppen will, kann die natürlich auch gleich zuhause selbst aufnehmen. ;)


    Rampen: nein. Keine Panik! Ob B 8 oder B 20 oder B X ist nicht ausschlaggebend für die Qualität. Es gibt in jeder Holzsorte (pardon Bronze) gute und schlechte Verarbeitung und es kommt immer auf die Musik an. Ich würde meine Becken auch nicht jeder erdenklichen Kapelle einsetzen wollen und vor allem nicht alle.


    So, nächste Rechnung will geschrieben werden.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    falls wem langweilig ist: http://www.steffen-molderings.privat.t-online.de/laerm.htm
    oder (falls die Langeweile doch überschaubar ist): http://www.recht-find.de/laermlgurteil.htm
    Ansonsten: der gesunde Menschenverstand ist prophylaktisch am Hilfreichsten. Danach käme der Hausarzt zum Zuge. Alles andere ist (ggf. gefährliche) Selbstmedikation.


    Grüße
    Jürgen


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    Hallo,


    leider kein Urteil, sondern nur eine Zusammenfassung und auch nicht ganz neu.
    Inhaltlich weitgehend uninteressant, da schon aus der Zusammenfassung hervorgeht, dass der Kläger etwas eigen ist.
    Für die üblichen Nutzungen daher nur äußerst bedingt hilfreich (ich hatte noch keine Kapelle, die von 18 bis 20 Uhr probte).


    Wen es wirklich interessiert: Landgericht Mainz, Urteil vom 12.11.2002 - 6 S 57/02 -


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Wobei: einen Hinweis auf die Bewertung solcher Dinge gibt es dann aber doch: "Messungen eines Sachverständigen hätten im Übrigen ergeben, dass auf der klägerischen Terrasse nur geringfügige Lärmbeeinträchtigen zu vernehmen seien." Wohlgemerkt: ein- bis höchstens zwei- mal wöchentlich werktags von 18 bis 20, höchstens 20.30 Uhr.


    PPS
    Die Formulierung "keinen vollstreckungsfähigen Inhalt" bedeutet, dass die Klage sowieso abgewiesen worden wäre, weil auf Deutsch der Kläger zu blöd war, ordentlich zu klagen. Offenbar hat er kein Geld für einen Anwalt investieren wollen oder dieser hat einfach nur das abgeschrieben, was der Kläger ihm ins Ohr diktiert hat, möglicherweise auch nach einem Beratungsversuch, klassischer Rohrkrepierer, da freut sich immer der Gegenanwalt.

    Hallo,


    wenn man sich den Aufbau des Sets ansieht, enthält die Interpretation von shardik am meisten Überzeugungskraft. (Ich meine nur, dass das "Ride" ein 20er ist).
    Unterschiedliche Klänge bei Paiste und dann noch im Rahmen von AC/DC (einer Truppe, wo man die Stecknadel zwischen jedem Ton - nicht - fallen hört), halte ich für ausgeschlossen.
    Anrufen und nachfragen ist eine unpraktikable Idee, die Auskunftsfreudigkeit am Telefon von Herrn Rudd ist eher gering oder hat da jemand andere Erfahrungen gemacht?
    Nebenbei: sieht doch besser aus als zwei einsame Becken und wenn der Drum Tech sowieso schon sieben Kleine Trommel stimmt, dann kann er auch sieben Becken aufhängen.
    Vielleicht doch Voodoo?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das eine ist Massenverarbeitung, das andere Kleinmengen, die Mitarbeiter sind schon teilweise sehr lange im Betrieb oder eben noch nicht so lange, der Mitarbeiter weiß, was er fertigt oder er arbeitet einfach nur, die Hölzer sind verschieden, die Lackierungen sind auch nicht vergleichbar.
    Nebenbei sieht man es doch auch schon im Prospekt an den Beschlagteilen.
    Bei grober Sicht fällt das nicht auf, wer sich für Details interessiert, sieht es.
    Man kann aber die chinesischen Fabriken auch nicht alle in einen Topf werfen, da gibt es auch noch Unterschiede.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Fertigung in Tianjin und in Aue ist auch hinsichtlich des Endprodukts nicht vergleichbar. Das sieht man, wenn man (nüchtern) die Augen öffnet.
    Die Zeiten, wo man hierzulande kompromisslose Ware erhielt (1980er) und China ein Garant für Schrott war, sind allerdings vorbei.


    Bei Paiste Deutschland oder Schweiz sehe ich dagegen keine fertigungstechnischen Unterschiede (ich habe Becken der gleichen Serie aus beiden Ländern).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Auf ein SQ2 wartet man offiziell 12 Wochen (inoffiziell auch mal 10); bei ebenfalls hochpreisigen Produkten aus USA oder Japan habe ich schon von längeren Lieferzeiten gehört.

    Hallo,


    die Tendenz war gar nicht so schlecht, dass die ersten drei beieinander liegen und das erste das dünnste ist, ist ja schon fast Konsens.
    Der Irrtum lag beim alten Medium und beim SC, was wohl daran liegt, dass gemeinhein die B20-Legierung (genauso wie diverse Holzsorten) überbewertet wird.
    Die Beschränkung des Spektrums beim SC liegt an seiner Struktur: es hat ein Glocke mit einer eckigen Form.
    Das alte Medium 2002 wurde unterschätzt. Dank der Materialermüdung klingen alte Becken recht weich, was hier (jedenfalls der Effekt, nicht die Begründung) bewiesen wurde. Das haben wohl alle gehört, es nur diesem Becken nicht zugetraut.
    Fazit: die Ohren sind ok, nur die Zuordnung zu Produkten ist schwierig, wenn man diese nicht richtig gut kennt.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Damit halte ich auch die Hypothese für widerlegt, dass man die Charakteristika dank der Mikrofone nicht hören könnte, die spitzen und weichen Klänge und dünn oder kurz wurde ja einhellig zutreffend festgestellt.

    Hallo,


    furio:
    zum Thema, wer mehr oder weniger auf Handarbeit setzt, kann ich nichts sagen, da ich das Video von dw noch nicht gesehen habe (hole ich bald nach).
    Zum Ahorn: der kommt aus Nordamerika (wie überall, wo hochwertige Kessel aus Ahorn verbaut werden) und Zwerge haben wir keine gesehen, das waren ganz normale Menschen. Dort, wo die Kessel geschliffen wurden, sahen wir allerdings neben dem sich dank einer Maschine drehenden Kessels eine Person, welche die Schleifarbeit mit der Hand vornahm.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das Überraschende an der Sache ist ja die Kombination und diejenigen, die eben nur die eine oder die andere oder keine Seite kennen, sind verständlicherweise sehr verwundert.
    Wir haben hier (nach meiner gefühlten Statistik) wohl eher mehr Metallica- als Lou Reed-Kenner, daher sind erstere natürlich über den Gesang und auch die Begleitmusik verwundert. Da erwartet man wohl einfach Metallica mit einem anderen Sänger. Lou Reed-Kenner sind wohl weniger verwundert. Und diejenigen, welche da gar nichts kennen, wundern sich sowieso.


    Ich finde, man kann das gut aber auch schlecht finden. Wie pbu schon sagte: Lou Reed ist ein Erzähler, das hat weniger mit Musik und noch weniger mit handwerklicher Technik zu tun, die man ja beispielsweise beim Lars Ullrich gerne zu diskutieren pflegt. Aus Sicht eines Musikers oder Musikkonsumenten sind solche Sachen eher zweitrangig und weniger interessant, Interessenten von Texten und Gesamtkunstwerken sind da eher als Konsumentengruppe anzusehen.
    Die Kombination sorgt natürlich für Presse und Diskussion, so hat man automatisch ein bisschen Werbung umsonst, der Käuferkreis wäre ja sonst noch beschränkter.
    Für mich ist das Lou Reed mit Metallica als Begleitkapelle und daher ist die scheinbare oder auch tatsächlich gegebene Belanglosigkeit der Musik zwingend. Dagegen sind Diskussionen zum Schlagzeugklang eher verwunderlich, denn hier handelt es sich nicht um eine übliche Pop-Produktion, da hätte ich auch keinen handelsüblichen (guten) Klang hinzu gegeben.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    zur Frage: was nehme ich beim nächsten Auftritt mit, gibt es schon mal eine klare Antwort.


    Ich höre da durchaus gewisse Charakteristika, mit denen man sie unterscheiden kann, kenne allerdings auch ein paar der Becken.
    In der Tat kann man aufgrund der Antworten erkennen, dass die Bewertung der gehörten Charakteristika oft falsch ist, weil man sich da offenbar doch auf die üblichen Polizeiparolen verlässt.
    Ein Becken höre ich recht deutlich heraus, zwei kann ich tatsächlich nur äußerst schwer unterscheiden und eins erkenne ich nur, weil ich es kenne, da wäre ich nach der Papierform nie darauf gekommen. Falls ich in dieser Erkenntnis dann auch noch falsch liegen sollte, dann, ja dann, dann ist es eben so.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Wir haben uns auf das beschränkt, was wir haben. Wenn demnächst jemand noch etwas vorbei bringen möchte, wir machen gerne einen Termin.

    Hallo,


    ich sag ja immer: kauft Euch ein Schlagzeug anstatt dieser Obstkistensubstitute und es gibt keine Probleme mehr.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Was sagt eigentlich der Fachberater von dem Laden, wo es her ist?

    Hallo,


    mein Hauptargument gegen die Stimmungswache ist, dass ich meine Trommeln nicht mit der Wasserwaage ausrichte.
    Gerade in Situationen, wo es dann laut ist (Auftritt?) müsste ich doch erst mal alles zerlegen und gerade hin legen, um die Stimmung prüfen zu können?


    Ist auch egal, das Ding kostet Geld und ein Musiker hat so etwas nicht.


    Ein ganzes Set durchstimmen darf gerne anfangs auch mal einen ganzen Tag lang dauern, bevor man es richtig raus hat.

    Ein Tag wäre für mich schon eine Herausforderung. Ich stimme immer mal ab und an ein Trömmelchen nach, wenn es gar zu garstig klingt, ansonsten setze ich meine Kopfhörer auf, schalte die Mikrofone ein und wenn man auf der Aufnahme kein Geschepper hört (also nicht die Rhythmus-Schwankungen vom Spiel, sondern irgendwelche schrägen Töne von den Trommeln), dann ist doch alles gut.


    Bei Profis sieht das natürlich anders aus, aber als Armatur muss man nicht päpstlicher als der Papst sein und Trommelstimmbibeln, wenn man sie vollständig liest, lassen viel Interpretationsspielraum.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Eine richtig gute Trommel ist jedenfalls leichter zu stimmen. Ungerecht: der Anfänger hat kein Geld und kann nicht stimmen, der Fortgeschrittene kann zwar stimmen, aber die Trommel klingt auch ungestimmt gut. Wie immer in der Welt.

    Hallo,


    also:


    upbeat = Auftakt
    downbeat = elektronische Musikrichtung
    Sound of Muzak = 7/4 (aber nicht nur, falls jemand schon mal bis zum Refrain gekommen sein sollte ;) )


    Worum geht es hier eigentlich?


    Ich kann ja auch mal was in 7/8 machen, mir fällt ein, dass ich da ja sogar noch was habe, müsste ich halt mal üben. Wie lange habe ich Zeit?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    was auch stören kann, sind viele Obertöne.
    Wenn man in die Mitte der Trommel ein Taschentuch oder auch die sanfte Hand legt, dann kann man am Rande entspannter hören (aber nicht drücken in der Mitte, sonst klappt das nicht).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    man sollte nicht vergessen, dass auch Legenden ab und an mal eine warme Mahlzeit brauchen.
    Anders als bei uns, wo es ein halbwegs funktionierendes (ja, da kann man Geschichten erzählen ...) Sozialsystem gibt, ist das nicht überall auf der Welt der Fall, da muss man auch mal jemanden auf die Bühne schieben, um den berühmten Apfel und das berühmte Ei zu erhalten.
    Das betrifft jetzt alle älteren Herrschaften, den Ginger Baker kenne ich selbst viel zu wenig, andererseits hat da ja auch eine ungesunde Vergangenheit, da muss man sich schon freuen, dass er noch unter uns ist.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    böse Zungen behaupten ja, die alten Plexigläser sind eigentlich auch nur für Sammler (freaks) bzw. Freunde spezieller Dinge.
    Ich denke daher auch, dass der Preis sich schwer im Rahmen halten wird.
    Bei einem Preis für Normalsterbliche würde ich auch mal überlegen, ob ich Interesse hätte, da bräuchte ich aber detailliertere Angaben. Einen echten Freak werde ich allerdings nicht überbieten, nicht, dass da jetzt Goldrauschfieber aus der Ferne klingelt.


    Grüße
    Jürgen