Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    ... coated Version ... Anschlag sound weicher und wärmer ... Die clear Version hat mehr Höhen im Attack und der Anschlag drängt sich dadurch mehr in den Vordergrund. Überspitzt gesagt das durchsichtige Fell klingt mehr nach Plastik.


    Selbstverständlich sind das nur feine Nuancen und bestimmt keine klanglichen Welten, die die beiden Felle voneinander trennen.


    Das ist die korrekte Beschreibung des Unterschieds von ansonsten baugleichen Fellen in der Version klar und beschichtet.
    Die Beschichtung dämpft vor allem das Anschlagsgeräusch, dadurch wirkt der Klang weicher und wärmer, subjektiv auch etwas leiser.
    Bei einer Trommel mit Innendämpfung (z. B. Bass Drum mit Kissen etc.) fällt der Unterschied etwas weniger ins Gewicht, ist aber hörbar.


    Ich wüsste persönlich keinen dringenden Grund, einen Fellwechsel deswegen vorzunehmen. Wenn das bisherige Fell natürlich kurz vor dem Jenseits steht, sieht das anders aus.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    zunächst eine kleine Korrektur:

    Birke ist kein hartes Holz.


    Das ist in dieser Allgemeinheit falsch. Birken zählen zu den härteren Hölzern. Wie hart, kommt darauf an, wo der Baum wie gewachsen ist. Birke ist nicht gleich Birke.
    Das Material des Kessels wird allerdings stets überbewertet, entscheidender sind die hochwertige Verarbeitung.


    Denk mal drüber nach, ob du nicht lieber eine gebrauchte "bessere" Snare nimmst. Bei denen ist der Wertverfall nicht so groß und die Qualität ist meist deutlich höher


    Das wäre auch mein Rat. Für 200 bis 250 Euro bekomme ich gebraucht Spitzentrommeln (zumindest zwei meiner Trommeln passen in diesen Rahmen), die man mit recht wenig Verlust wieder verkaufen kann. Wichtiger ist aber: die Verarbeitung ist hochwertig, der Klang ist umwerfend.
    Wenn ich etwas Vergleichbares unbefleckt neu haben möchte, muss ich ab 400 Euro aufwärts ausgeben und Manches gibt es heute einfach nicht mehr.


    Eine neue Trommel für 170 Euro hat dann einen Gebrauchtpreis von rund 80 bis 100 Euro. Verarbeitung ist Chinanormalqualität, es gibt keine Besonderheiten, außer optischer Natur oder preislich eher neutral zu bewertender. Ich würde so etwas aktuell nur kaufen, wenn ich unbedingt auf die Optik abfahre, so dass mir alles andere egal ist.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Werbung

    Und natürlich sind solche Besuche gutes Marketing für so ein Unternehmen. Sonor hat verstanden, dass das genau das ist, was der Sonorfan möchte. Ich spiele selbst zwar nur ein Global Beat aber immer, wenn ich diese Bilder vom Sonorwerk sehe, denke ich mir...hm...ein SQ2...irgendwann...

    So sehe ich das auch.


    Auf ARTE kam letztens ein Bericht über die Gibson Gitarrenmanufaktur in Memphis. Sehr interessant.
    Natürlich auch voll gepackt mit Werbung... überall GIBSON, GIBSON, GIBSON... ARTE halt

    Das ist die Crux: natürlich ist alles irgendwo Werbung, man kann aber noch unterscheiden, und das macht einen feinen Unterschied, ob unabhängige oder abhängige Personen berichten. Natürlich sind auch da Grenzen nicht immer ganz klar, aber man kann zumindest objektive faktisch Abhängigkeiten feststellen, nämlich Verträge, namentlich Arbeits- und sogenannte Endorsement-Verträge.


    Ein Fernsehsender, der nicht werbefinanziert ist und Privatpersonen, die keine rechtliche Beziehung zum Unternehmen haben und auch nicht werbefinanziert sind, erscheinen dagegen von der Sachlage zunächst mal unabhängig.


    Ein werbefinanzierter Fernsehsender, ein werbefinanziertes Forum oder ein Printmedium ist dagegen wieder eingeschränkter in der Unabhängigkeit.


    Vielleicht kann man das etwas differenzieren.


    Natürlich hat jeder seine persönlichen Präferenzen und Sympathien, das kann den Blick trüben, aber da kann man auch anhand bisheriger Beiträge und des allgemeinen Auftretens leicht feststellen, ob der Sinn für das Objektive etwas, stark oder stärker getrübt ist. Dazu lade ich herzlich ein.
    Ich meine, dass ich persönlich ein großer Freund von Qualitätsprodukten bin und auch gerne dem Subsidiaritätsprinzip (warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah) folge. Und für gute Produkte mache ich gerne Werbung.
    Dabei bin ich aber stets bemüht (und vielleicht sogar ab und an in diesem Bemühen erfolgreich), dem Fragenden das zu empfehlen, was für diesen (und nicht für mich) von Vorteil sein könnte. Das kann dann auch mal das genaue Gegenteil sein.


    Eigentlich hätte das auch im neuen Faden über die Werbung schreiben können, aber bevor ich dazu kam, driftete es doch zu sehr in Richtung Automobil und Markentreue, was ja doch andere Themen sind.


    Nun steht es doch da.
    Und zur Schleichwerbung: das ist unterschwellige Werbung, die wie folgt verabreicht wird: der Übermittler gibt vor, neutral zu sein (z. B. werbefreier Fernsehsender). Tatsächlich wird aber z. B. der Moderator vom Unternehmen bezahlt (oder sonstwie mit Vergünstigungen bedacht), dass er in Folge dessen, die Werbebotschaft (von name dropping angefangen bis hin zu ganzen Berichten; in kleinerer Form auch product placement) rüber bringt, ohne es als Werbung zu bezeichnen und stattdessen vorzugeben, einen neutralen Bericht abzuliefern. Da gab es in der Vergangenheit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen durchaus Probleme und da sitzt auch mindestens einer im Knast, der es ein bisschen professioneller betrieben hat.


    Ich persönlich finde, dass es jedem Endorser gut steht, keine Lobhudeleien zu verbreiten.
    Gerade im hochprofessionellen Bereich erlebe ich durchaus, dass dort mehr Wahrheit gesagt wird, aber es gibt auch schon fast kriminelle Dinge.
    Die Aussage eines verstrahlten Endorsers ist doch genauso unglaubwürdig wie ein übertriebener Produktprospekt, wozu soll es also gut sein?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Werbung

    Und natürlich sind solche Besuche gutes Marketing für so ein Unternehmen. Sonor hat verstanden, dass das genau das ist, was der Sonorfan möchte. Ich spiele selbst zwar nur ein Global Beat aber immer, wenn ich diese Bilder vom Sonorwerk sehe, denke ich mir...hm...ein SQ2...irgendwann...

    So sehe ich das auch.


    Auf ARTE kam letztens ein Bericht über die Gibson Gitarrenmanufaktur in Memphis. Sehr interessant.
    Natürlich auch voll gepackt mit Werbung... überall GIBSON, GIBSON, GIBSON... ARTE halt

    Das ist die Crux: natürlich ist alles irgendwo Werbung, man kann aber noch unterscheiden, und das macht einen feinen Unterschied, ob unabhängige oder abhängige Personen berichten. Natürlich sind auch da Grenzen nicht immer ganz klar, aber man kann zumindest objektive faktisch Abhängigkeiten feststellen, nämlich Verträge, namentlich Arbeits- und sogenannte Endorsement-Verträge.


    Ein Fernsehsender, der nicht werbefinanziert ist und Privatpersonen, die keine rechtliche Beziehung zum Unternehmen haben und auch nicht werbefinanziert sind, erscheinen dagegen von der Sachlage zunächst mal unabhängig.


    Ein werbefinanzierter Fernsehsender, ein werbefinanziertes Forum oder ein Printmedium ist dagegen wieder eingeschränkter in der Unabhängigkeit.


    Vielleicht kann man das etwas differenzieren.


    Natürlich hat jeder seine persönlichen Präferenzen und Sympathien, das kann den Blick trüben, aber da kann man auch anhand bisheriger Beiträge und des allgemeinen Auftretens leicht feststellen, ob der Sinn für das Objektive etwas, stark oder stärker getrübt ist. Dazu lade ich herzlich ein.
    Ich meine, dass ich persönlich ein großer Freund von Qualitätsprodukten bin und auch gerne dem Subsidiaritätsprinzip (warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah) folge. Und für gute Produkte mache ich gerne Werbung.
    Dabei bin ich aber stets bemüht (und vielleicht sogar ab und an in diesem Bemühen erfolgreich), dem Fragenden das zu empfehlen, was für diesen (und nicht für mich) von Vorteil sein könnte. Das kann dann auch mal das genaue Gegenteil sein.


    Eigentlich hätte das auch im neuen Faden über die Werbung schreiben können, aber bevor ich dazu kam, driftete es doch zu sehr in Richtung Automobil und Markentreue, was ja doch andere Themen sind.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe neulich mal mein R-16 auf die beiden eingebauten Mikrofone gestellt und sonst nichts.
    Da habe ich mir gedacht, das Ganze ein bisschen handlicher für die Handtasche und schon ist der Proberaummitschnitt fertig.
    Tja.


    Ein Diktiergerät ist immer gut.


    Von billigen Mikrofonen halte ich nichts. Das Groove-Pack ist doch das scheußliche Ding für 299 mit Henkel?
    Gruselig.


    Grüße
    Jürgen
    Lieber ein schönes Mikrofon als ein Koffer voller Mist.

    Hallo,


    die Greb-Snare verkauft sich relativ gut, deshalb wird sie auch in größeren Mengen produziert.
    Bei den neuen "Signature"-Produkten ist das Konzept, dass die Endprodukte einen marktfähigen Preis haben sollen, andererseits der Endorser die Trommel aber auch tatsächlich spielen soll, was mal mehr oder weniger kompromissbehaftet ist. Der Wunsch des Endorsers wird versucht, weitgehend umzusetzen, dort wo es zu teuer wird, bespricht man Alternativen und kommt dann irgendwann zu einem Produkt, mit dem dann beide leben können.
    Bei der Greb-Snare sieht man den Einfluss des Endorsers recht deutlich: die Zeichnung auf der Plakette, der Gummiring und dann noch die Größe, welche sonst in den Serien so nicht erhältlich ist. Über das Furnier braucht man nicht sprechen, das ist wohl auch ein Alleinstellungsmerkmal, jedenfalls habe ich es woanders noch nicht gesehen.


    Wegen der Anmeldung soll sich Ipo äußern, der war der Kontaktmann.
    Es war klar, dass der Bericht hier erscheinen wird.


    Grüße
    Jürgen

    Ich habe bereits bei Sabian und Zildjian geschaut, die haben ja Unmengen Soundfiles auf ihren Pages.


    Hallo,


    dann kann es bei Paiste ja gerade weiter gehen.


    Hoher Grundton = kleiner Durchmesser
    Heller Kang = dickes Becken
    Hoch und hell wird oft verwechselt. Nebenbei: Grundtöne hört man meist nicht, eher Anschlagsgeräusche.
    "Ping" ist ein helles, durchdringendes Anschlagsgeräusch, bei dickeren Becken ist es meistens prominenter.
    Ein dünneres Becken kommt schneller und stärker in Schwingung. Das ist allerdings vor allem von der Spielweise abhängig.
    Für 350 sollte man etwas finden, die ganz Teuren fallen aus, aber Profiklasse ist kein Thema.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Paiste Signature ist kein B8, sondern B15.

    naja man hat mir immer davon abgeraten weil die halt zu dick wären und man sehr schlechten Rebound hätte. Das wäre nur für Heavy Hitter...


    Hallo,


    so ungefähr hätte mein Händler das wohl auch ausgedrückt.
    Früher hatte ich mal spaßeshalber Clear Pinstripe auf einer meiner Trommeln, damals war das aber gerade modern (oder jedenfalls kurz davor). Seitdem hatte ich das aber nie wieder. Außer Coated Ambassador noch Coated CS Black Dot Underneath oder auch mal Powerstroke 3 (bzw. einfach auf das Ambassador einen Ring aufgelegt). Für richtig hartes Geprügel würde ich doppellagige nehmen, ansonsten fällt mir auch keine Anwendung ein, es sei denn man hat sehr spezielle Klangvorstellungen, aber schön ist das dann nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    also "alte Alphas" ist nicht korrekt.
    Die 802-Serie liegt noch etwa eine Stufe unter Alpha, heute wohl zwischen Alpha und PST 5 einzuordnen.
    Da die Serie kaum noch jemand kennt, sind eher kleine Preise beim Wiederverkauf zu erwarten.
    Und ein 18er Ride ist eher exotisch, das kauft kaum jemand. Das erklärt auch, warum der Ladenhüter immer noch den Laden hütet.


    Um bei kleinem Geldbeutel für den gehobenen Einsteiger oder den fortgeschrittenen Schüler oder auch das Zweitset für den Semiprofi durchaus keine falsche Wahl, wenn man ein 18er Ride sucht und passende Becken ansonsten im Set-up hat.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe mir so ein Ding gerade mal (im Prospekt) angesehen: da ist schon ein Gewinde drin, man braucht dafür nur ein besseres Auge ... der Eintritt ist glatt, dann kommt das Gewinde und zu guter Letzt die Gewindesicherung ("TuneSafe").


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ein freier Kanal ist immer eine schöne Sache.
    Ich nehme an, ein freies Mikrofon ist auch noch vorhanden und das ist so verdammt gut, dass man damit sowohl die Kleine als auch die Große Trommel abnehmen könnte?
    Ich entscheide so etwas danach, wie das Ergebnis klingen soll.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mir ist das vor einiger Zeit auch aufgefallen und dann habe ich es mal anhand des hier vorrätigen Kinderglockenspiels ausprobiert. Der zu hörende Ton kann dadurch moduliert werden, er schwebt dann nicht mehr in einem glatten Bogen davon, sondern bleibt länger und klingt quasi wellenförmig. Man kann das mit Vibrato vergleichen. Einfach mal ausprobieren! Ist eine schöne Sache.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Damit man die Hände frei hat, hat dann irgendwann einmal irgendwer das Vibraphon erfunden.

    Hallo,


    mit meinem Kopfhörer höre ich, dass Tom 1 wummert und Tom 2 normal klingt. Damit schließe ich mich der herrschenden Meinung der Hörenden an.


    Der Unterschied ist ungefähr so groß wie zwischen meinen Hängetoms und meinem Standtom, wobei letztere etwa in Richtung Tom 2 gehen (eher noch ein wenig weniger Nachklang) und das Standtom schon recht gebremst ist im Hinblick auf Nachklang. Letzteres, dessen Beine also praktisch als Schallbrücke funktionieren und den Nachklang ausbremsen, hatte ich vor langer Zeit mal an so ein Rähmchen gehängt (R. I. M. S. - Original), das war dann im Vergleich schon recht extrem. Allerdings auch das Gewackel (16" x 16" mit 8 mm Sperrholz wiegt doch etwas mehr) war recht extrem. Standtoms kann man auch mal als Schreibunterlage verwenden, ohne dass man um die Nachjustage des Tomhalters (alle Kugelgelenke, auch altgewordene Pearl) fürchten muss. Und die Positionierung ist einfach: steht es falsch, wird es eben mal woanders hin gestellt.
    Mir gefällt das Freischwinggewackel sowieso nicht, schade, das man heutzutage dazu praktisch gezwungen wird.


    Zur eigentlichen Frage kann man erneut fazitiös antworten:
    das Hängetom klingt im Zweifel länger nach als das Standtom (bei ansonsten vergleichbaren Faktoren). Was man dann mehr mag, ist Geschmackssache.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    alldieweil dieses Forum ja durchaus ein wenig über die Grenzen der ehemaligen Bundeshauptstadt gelesen wird, erlaube ich mir mal die restlichen Daten der Tournee zu veröffentlichen:


    10-Oct
    Maribor SL
    Narodni Dom

    11-Oct
    Freiburg D
    Jazzhaus

    12-Oct
    Aschaffenburg D
    Colos Saal


    13-Oct
    Berlin D
    Quasimodo

    14-Oct
    Dresden D
    Tante Ju

    15-Oct
    Roth D
    Kulturfabrik

    16-Oct
    Bonn D
    Harmonie


    Ich habe Jonas Hellborg mal hierzuorts gesehen, als er noch eine anständige Frisur trug und mit den Johansson-Brüdern unterwegs war.
    Aktuell scheint das Thema ja "Afrika" zu sein, viel "Cream" würde ich da nicht erwarten, aber ein unterhaltsames Programm für Leute mit guten Ohren.
    Schwache Gemüter neigen dazu, anschließend zu überlegen, mit dem Musizieren aufzuhören.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es gibt Leute, die liebend gerne auftreten und Leute, die daran zerbrechen.


    Der junge Mann mit der Gitarre gestern bei "Wetten dass", das war eine Rampensau, der tritt gerne auf und dem macht das Spaß. Der wird Musiker.
    Andere Leute haben Angst, vor vielen Menschen aufzutreten. In der Schule muss man ja auch mal an die Tafel oder etwas vortragen. Wenn das schon unangenehm ist und dabei überhaupt kein Spaß (auch nicht irgendwie insgeheim) entsteht, dann sollte man sich schon überlegen, ob die Bühne (egal ob klein, privat, groß) etwas für die Zukunft ist. Ich habe Musiker gesehen, die sich erst Mut antrinken mussten. Das ist der falsche Weg. Lampenfieber ist normal, Angst ist tödlich.


    Wenn man Musik machen will, dann macht man es. Geld verdient man damit meistens nicht.
    Kfz-Mechatroniker als Beruf und Musik als Hobby sind eine gute Kombination.


    Grüße
    Jürgen