Hallo,
die Arbeitsbedingungen bei den Lieferanten sind durchaus unterschiedlich.
Die Post versucht natürlich, das Niveau zu senken, um preislich für die Kunden, die ja im Zweifel den Billigsten wählen, nicht völlig unattraktiv zu werden. Allerdings ist die Post meines Wissens noch der einzige Laden, der Angestellte hat. Bei den anderen Diensten sind es ausschließlich Subunternehmer.
Auch das Handeln unterwegs ist unterschiedlich: die Post hat ja traditionsgemäß feste Umschlagplätze in Industriegebieten. Bei DPD ist mir schon mehrfach aufgefallen, dass dort die Umladung von Auto zu Auto auf der öffentlichen Straße stattfindet. Dadurch wird die Allgemeinheit mehr belastet.
Die Zuverlässigkeit der Zustellung hängt natürlich vom Individuum entscheidend mit ab.
Die Möglichkeiten der Paketeinlieferung hängt von den Voraussetzungen vor Ort ab. Ich kann praktisch jede Vertragsagentur eines Anbieters erreichen, äußerlich sind sie mehr oder weniger erkennbar, da hat die Post, welche ja inzwischen DHL heißt und auch nur noch eine subunternehmerische Agentur führt, in den letzten Jahren kräftig abgebaut, sehr zur Freude des share holders. Allerdings ist der Laden vom Dienstleistungsangebot her immer noch führend. Pakete von professionellen Verschickern kommen bei mir auch mit DPD noch sehr gut an. Hermes hinkt deutlich hinterher, sowohl zeitlich (dauert doppelt bis vier Mal so lang) als auch persönlich (da wurde auch mal ein Zettel in den Briefkasten geworfen, statt zu klingeln und das Paket abzuliefern).
Zur Ausgangsfrage: was der Versand kostet, kann man beim jeweiligen Anbieter anhand der Homepage ermitteln.
Am Beispiel DHL kann ich die 6,90 Euro bestätigen (bei Einlieferung in der Filiale).
Grüße
Jürgen
PS
Ich selbst versende mit DHL und empfange meistens mit DHL, oft auch mit DPD und seltener mit Hermes (da nur von privat), ganz selten GPS und UPS.