Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    die meisten Doublé Berta-Theoretiker meinen ja, dass die möglichst gleich klingen sollen. Die meisten Rudolf-Ment-Freunde spielen sein Alphabet sogar nur auf einer Caisse Claire. Ja, und dann soll die zweite Charley plötzlich anders klingen? Macht das Sinn?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich sage ja: links: 2002 Heavy 14", rechts: 2002 Heavy 14" :)
    Aber auf mich hört ja keiner.


    Mir wäre wahrscheinlich auch 10" zu leise.
    Begründung: Test von Paiste Alpha 10" und 12" Hi-Hat neben 14".


    Wenn es richtig anders klingen soll, könnte man ja auch mal was richtig Geiles machen: 12" Splash (möglichst aus der Heavy-Abteilung) auf 14" Mini China (auch heavy), das wird lustig, vor allem, wenn man das dann noch auf eine Kabelmaschine bastelt.
    Oder: das 8" Accent oder Candela auf einer 9" Zilbel (irgendwie fällt mir gerade ein, dass heute irgendwer von so einer Schiffsglocke erzählt hat).


    Wahrscheinlich würde ich die Raker lassen und ihnen einfach ein Kabel mit Pedal gönnen. Schon ändert sich der Klang.


    Oder: zwei 10" Splashes aus der Rude-Serie. Soll hübsch sein. Kostet halt auch hübsch.


    Grüße
    Jürgen

    Was macht ihr, wenn ihr das erste mal ein Fell aufzieht?


    Hallo,


    ich ebne zunächst mal die Gratung mit Stahlwolle000eversharp.
    Dann lege ich das Fell für drei Tage bei 75° C in den Backofen, damit der Weichmacher verfliegt.
    Anschließend mit dem Bügeleisen bei Stufe I über die Gratung und bei Stufe II über das Fell damit eventuelle Unebenheiten geglättet werden.
    Dann lege ich es auf und gebe das Ganze bei 250 ° C für 23 Minuten in den Backofen, dann passt sich das optimal an.
    Schließlich kommen die Schrauben dran und ich nehme die Trommel für eine Nacht mit unter die Bettdecke, das macht die Stimmung dann schön harmonisch.
    Wenn das alles fertig ist, habe ich das perfekte Fell auf dem perfekten Kessel.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Bei Auftritten und im Proberaum, wenn ein Fell reißt, muss man leider auf den ein oder anderen Schritt verzichten. Dann stimme ich nach Gefühl und Gehör.

    Es gibt insofern eine zeitliche Beschränkung, als dass der Sing lang genug sein muss um zu erkennen um welches Lied es sich handelt. Wenn ihr also eine Cover-Version von "Hold the Line" reinstellt, die so kurz ist, dass man nur den ersten Snare-Schlag hört, sind keine GEMA-Gebühren fällig (zusätzlicher Vorteil: ihr könnt das gleiche Audio-File als "Born to be Wild" deklarieren ;))


    :thumbup:


    Hallo,


    das bringt mich auf eine Idee ... ich könnte mal ein paar Coversongs ganz legal auf meiner ganz legalen Homepage im Heimatland hochladen ... das wird ein Spaß!


    Grüße
    Jürgen

    Moinsen...
    weiss jemand wie lang, wenn überh. eine audio auswahl von coversongs sein darf, ohne das uhrheberrechte, bzw die gema oder die blau weissen an der tür klopfen.
    Es gab doch da mal - ich glaube sieben sekunden oder sowatt?
    Jemand ne ahnung ?


    Hallo,


    es sind nach § 28 Abs. 3 Satz 7 Nr. 583 Buchstabe klein a Unterabschnitt Achtunddreißig Fünfter Halbsatz von links in der gesperrten Klammer rechts neben der Fußnote: exakt dreieinhalb Takte bei Verwendung des Dreivierteltaktes mit Quintolen auf der Vier. Ansonten sind es 13,54 Sekunden bei 209 bpm und einer Toleranz von 4 Promille.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Angaben ohne Gewähr, ich habe das auch nur von jemandem gehört, der das von jemandem gehört hat, der meinte, dass der von dort, wo es sein könnte, gewesen war und dabei auch schon ganz gut dabei war, um es mal in aller Diplomatie zu äußern.


    Hallo,


    da es sich ja hier offenbar um einen fiktiven Fall handelt, ein paar Fragen zur Anregung der Hirnströme:


    a) Radio hören ist erlaubt (Probleme dahingehend, dass das Radio gestohlen sein könnte, die Rundfunkgebühr nicht bezahlt wurde oder es so laut läuft, dass der Nachbar nicht fernsehen kann und dergleichen wollen wir mal unbeobachtet lassen)
    b) Mich wundert allerdings, welcher Radiosender ein Lied immer und immer wieder spielt, aber ich gebe zu, dass es Sender gibt, die ich nicht höre, da könnte es durchaus den ein oder anderen geben.
    c) Sich selbst (!) etwas herauszuhören und aufzuschreiben, dagegen hat niemand (!) etwas. Noch nicht mal unser Recht.


    d) Was aber in Gottes Namen bringt den Konsumenten auf die Idee, sein Gekrakel der Weltöffentlichkeit unterbreiten zu wollen, zumal er ja noch nicht mal sein selbst komponiertes Lied vorstellt, sondern eins, das ein anderer gemacht hat? Das ist doch schon mal eine gute Frage und da könnte vielleicht der ein oder andere mal ganz ruhig und vertieft mit sich selbst darüber nachdenken. Das wäre nicht schlecht.


    e) Von den zwei albernen Fehlern wollen wir mal absehen. Ob das Noten, Corega Tabs oder Hyroglyphen sind, ist auch relativ egal. Es gibt ja Leute, die meinen, dass es sogar erlaubt wäre, nachgespielte Musik zu verbreiten. Die Bezeichnung "cover" ändert relativ wenig, sie zeigt nur, dass der Veröffentlichende sich offenbar bewusst war, dass es sich nicht um sein Werk handelt. Die Bezeichnung der Kapelle ändert da auch nichts, führt zum gleichen Ergebnis, wobei man noch darüber diskutieren könnte, ob der Eindruck erweckt wird, das Gekrakel stamme von der Kapelle.
    f) Absichtlich falsche Noten könnte man eventuell als Bearbeitung auffassen, ob da zwei reichen, ist natürlich sehr fraglich. Man kann es auch einfach als Unverschämtheit oder Dummheit auffassen.
    g) Warum schreibt man eigentlich selbst keine Lieder?
    h) Warum überlässt man das Transskribieren mit anschließender Veröffentlichung zum Zwecke der Volksbildung nicht denjenigen, die Noten nicht nur hören, sondern auch schreiben können? Sollen die kein Geld verdienen oder will man lieber fehlerhafte Abschriften verbreiten?
    i) Oder geht es einfach darum, dass die ach so bösen Verlage nichts verdienen sollen, damit die Portalbetreiber anständig Reibach machen können?
    j) Oder glaubt hier jemand tatsächlich daran, dass Internetbetreiber, die ihren Laden mit Werbung finanzieren, gemeinnützige, selbstlose Wohlfahrtseinrichtungen sind?
    k) Warum soll ein Erfinder es dulden sollen müssen, dass man seine Erfindung in dilettantischer Weise überall als Abschrift verbreitet?
    Eigentum verpflichtet? Na, warum dann nicht beim Nachbarn duschen, bei der Nachbarin essen und dem Vermieter einfach mal keine Miete mehr zahlen?
    Und warum zapfen wir nicht an der Tankstellen und fahren einfach weiter?
    l) Warum gibt uns der Arbeitgeber eigentlich Geld? Braucht man doch nicht?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe die Sonor Jungle Snare Drum.
    In diesem Falle macht das einen gewissen Sinn (wo kein Platz ist, kann man auch nichts fixieren).
    Bei einer anderen Snare Drum würde ich mich allerdings auch fragen, ob ich mich zugunsten welchen Effekts genau der Möglichkeit berauben wollte, das untere Fell anders oder genauso zu stimmen wie das obere.
    Bei den Toms macht das schon mehr Sinn, wobei ja der Rundkreis fehlt, der die einzelnen Stangen zusammen hält und dafür sorgt, dass diese sich eben nicht lustig selbst drehen. Ohne den kommt mir das System doch etwas unpraktisch vor.
    Ansonsten ist es dann Geschmackssache, mit was man den Kesselklang abwürgt (Felle, Tomhalter, Sonnencreme, Hansaplast, Alufolie etc.). Ein paar Freaks wird das ernsthaft interessieren, die Masse würgt ihre Toms sowieso lieber ab, ein kleinerer Teil wird die Geldausgabe scheuen. Lustige Idee, nichts für die breite Masse und offensichtlich noch nicht ganz ausgereift.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Sagte ich schon, dass mein Trömmelchen trotz formaler Freischwingung ziemlich kurz und trocken klingt?
    Das kann bei anderen Konstruktionen allerdings ganz anders sein.

    Hallo,


    wenn man keine Ahnung vom Recht hat, muss man ja nicht unbedingt auch noch sein Unwissen verbreiten.


    Mit "Privatkopie" hat der ganze Internet-Kram gerade mal exakt nichts zu tun.


    Wenn man dann noch Leute nach Belegen fragt, für Behauptungen, die sie so gar nicht aufgestellt haben und die im Übrigen zufällig auch noch etwas vom Fach verstehen, dann frage ich mich, ob es hier um die Lufthoheit über dem Stammtisch geht oder was das soll.


    Grüße
    Jürgen

    Ich habe aber noch nie von einem Fall gehört


    Hallo,


    ich laufe nun seit fast 20 Jahren bei "Rot" über die Fußgängerampel und es hat immer noch keinen Fall gegeben.
    Damals im Dorf war das noch anders, aber hier in der Stadt ...


    Es hat auch mal ein Autofahrer erzählt, man gelte als Verkehrshindernis, wenn man hier mit weniger als 70 Sachen herumkriechen würde.


    Irgendwer hat auch mal was von Mundraub erzählt und dann gibt es ja noch die Spezialisten, welche der Meinung sind, dass Beleidigungen standrechtlich mit körperverletzender Selbstjustiz zu behandeln sind.


    Das Beste war ein Herr, der schon ein paar Vorstrafen wegen Betruges kassiert hatte und nunmehr erneut wegen solch einem Delikt vor dem Strafrichter stand (saß). Mit weiten Augen und einem Blick, der Herzen erweichen lässt und sicherlich nicht lügen kann, sagte er wortwörtlich (nachdem der Richter an eine Haftstrafe dachte): "Aber Herr Richter, das war doch kein Betrug!"


    Tja. Da kann der Profi noch was lernen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Definitiv sind Uhreberechtsverletzungen vollkommen straffrei, denn der Uhreber muss ja froh sein, dass sich jemand überhaupt mit seinem Auswurf abgibt. Dafür sollte er eigentlich den Fanboy, der sich stundenlang abmüht, die Scheiße zu kopieren oder aufzuschreiben oder sonstwie auf Papier oder Platte zu bringen, unendlich dankbar sein. Vor allem dann, wenn das mühevoll mit Herzblut und persönlichen Fehlern gestaltete Werk dann auch noch der Welt zur Verfügung gestellt wird. Damit spart man sich ja schließlich den Verlag, den Druck und den ganzen Scheiß und es braucht auch niemand mehr lesen zu lernen.


    Musiker sollten dafür bezahlen, wenn sie auftreten wollen, Komponisten dafür, dass ihre Musik gespielt wird. So ist die Welt in Ordnung.

    Hallo,


    es geht um die Stimmschrauben der abgebildeten Trommeln. Die Quersumme daraus mit der Zahl Pi multipliziert und dann durch die Anzahl der 63 Rudiments nach der Genfer-Baselchen Tambour-Konvention gevierteilt, ergibt ...




    666.





    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    in der Selbstdarstellung der beiden Häuser wird zwar viel gequasselt und viel auf die Details (aber eben nur die, welche man betonen will) eingegangen, letztendlich ist die Sache aber ganz einfach und da der Musik-Service jetzt von Thomann gegessen wurde, kann der Thomann auch deren Waren verkaufen. Die Firma Zultan gibt es meines Wissens sowieso nicht, wenn ich mich nicht irre, ist das ohnehin nur eine Hausmarke, die von den (oder von dem) üblichen Verdächtigen geliefert wird. Thomann wäre aber blöd, den Namen jetzt zu ändern, wo in Foren lange genug die Zultaninen hochgelobt wurden.


    Es ist eben wieder ein Beweis dafür, dass Einkaufen beim Größten dazu führt, dass die bunte Vielfalt irgendwann immer mehr zur farblosen Einfalt wird.
    Ein ehemaliger Familienbetrieb hierzuorts wurde auch erst vor einiger Zeit in den Rachen eines solventen Investors geworfen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wer aufhört zu üben, hört auf, zu leben.


    Scheißegal, ob man die zehn Mille erreicht hat oder nie erreichen wird oder ob man den IQ einer Gießkanne hat oder in der Mensa wohnt.
    Nebenbei muss man für so einen IQ-Test oftmals Lesen und Schreiben sowie die Sprache können. So ein Wolfskind (das es praktisch nur im Märchen gibt) hätte da seine Probleme, selbst wenn es ansonsten recht helle wäre.


    Nebenbei gibt es Leute, die sind in manchen Sachen ziemlich zackig und in anderen stronzdumm.


    Und dann gibt es offenbar noch eine übergeordnete Intelligenz, korporativ sozusagen oder systemisch. Sehr merkwürdige Sache.


    Wie misst man den IQ eines Papageien, Orang-Utans, Hund, Katze, Maus?


    Ist es intelligent, wenn man sich konditionieren lässt und den Test pflichtbewusst erfüllt oder ist es intelligenter, diesen bewusst zu sabotieren?


    Fragen über Fragen.


    Die einzig richtig Antwort lautet: üben hilft.
    Leider.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    gestern habe ich - wie eigentlich immer - in einen Lied in der Strophe die 20er Hupe getreten und im Refrain die 22er.
    Das file offenbar erst beim Abhören der Aufnahme auf, die 20er hatte nämlich kein Mikrofon drinnen. Während der Probe hört das - außer mir - niemand.


    Bei einer Probe vor langer Zeit machte ich so etwas mit einer 10 x 2 und einer 14 x 8 Snare Drum. Nach dem Lied habe ich die Mitmusikanten gefragt. Ihnen war es nicht aufgefallen.


    Das Einzige, was diese ganzen tauben Nüsse hören, ist, wenn das China-Becken ertönt. Egal welches. Das hören sie. Und sie rennen.
    Run to the hills, run for your life ...


    Schön. Ich liebe Chinas.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Und das Allerbeste: ich hatte mal ein Set, was ungefähr ein halbes Jahr im fremden Haus verbrachte. Während dieser Zeit hat es nur Trommelstöcke, jedoch keinen Stimmschlüssel gesehen. Bei einer Aufnahme lobte der Aufnehmende, dass es so gut gestimmt sei. Da lachte sogar der Gitarrist sich fast tot.

    Hallo,


    es ist richtig, dass dort Vieles falsch ist, aber legal ist es auch nicht unbedingt. Je nachdem, wo man lebt, und um welchen Sachverhalt es konkret geht, ist es mehr oder weniger legal.
    Noten habe ich dort übrigens noch keine gesehen, bestenfalls diese gruseligen Tabulaturen, die man dann eben auch noch selbst überprüfen muss (dann kann man es sich schon fast wieder selbst heraus hören).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    was "nicht sonderlich viel" ist, das kann man schnell ermitteln, wenn man mal eine Umfrage macht, wieviel die Leute so Alkohol trinken. Da können "nicht sonderlich viel" ein Bier im Monat oder eben ein Stützbier alle paar Stunden sein. Nebenbei neigen manche Musikanten ja ohnehin zu lustigen Aussagen, die man erst versteht, wenn man die Humorebene des Aussagenden erschlossen hat.


    Ich kann mich noch an ein Interview in der Sticks erinnern, wo Ian Paice gefragt wurde, wie er seinen Einhandwirbel macht. Die Antwort ließ mich fast vom Stuhl fallen. Vor allem deswegen, weil auch der Interviewer sich offenbar damit zufrieden gab und den nicht informierten Leser vollkommen im Dunkeln stehen ließ.


    Im Übrigen wissen wir ja alle: wer übt, der kann nichts.


    Eines weiß ich: hätte ich 10.000 Stunden "Satisfaction" geübt, wäre ich heute schlechter.
    Ja: noch schlechter.
    Außer bei dem einen Lied, das könnte ich dann in überirdischer Präzision.


    Grüße
    Jürgen