Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    was ist daran verwegen?
    Sie sagen ja nur, dass man dasselbe Set wie seine Vorbilder spielen soll.
    Ich - als multiple Persönlichkeit - tue das.
    Ich spiele dasselbe Set wie ich und ich.


    Thomann - find' ich gut. :thumbup:


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Machen die nicht in Senf?

    Hallo,


    das ist interessant.
    Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Tatsächlich: Polyester ist natürlich (eigentlich sogar bekanntermaßen) kratzig.
    Hm.
    Bei meinem Putzeifer wahrscheinlich irrelevant, aber gut zu wissen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    der Witz ist, dass der Gakki ja auch Hoshi heißt, von daher haben sowieso alle Recht, auch wenn sie den Falschen meinen.
    Jedenfalls kommt die Bude aus Japan.


    Es gibt sowieso nur zwei Möglichkeiten: entweder man hat genügend Argumente und Bobbes in der Bux, dem Arsch die Leviten vorlesen zu lassen oder man bastelt sich aus der Bude ein nettes Retrovintagegerät für alte Musik, schlimmstenfalls kann man es verkaufen.


    Ich persönlich würde auch ein Tränentropfen nicht haben wollen, mir ist das zu alt.


    Grundsätzlich zur Einsparung von Lehrgeld (ich bin alt und habe selbst schon gezahlt, wenn auch überschaubar:) nie auf mündliche Zusagen ohne gerichtsverwertbare Zeugen verlassen und immer (immer!) vorher (vorher!) selbst schlau machen und dann vor Ort dumm stellen, dann merkt man schnell, ob der Verkäufer Ahnung hat oder Dünnschiss labert. Aber den Tipp bitte nicht weiter erzählen, der ist geheim.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Billigserien der Großen sind oft dennoch qualitätsmäßig eine Liga über dem no name/Hausmarken-Kram. Das hat Gründe, auf die man kommen kann, wenn man will:
    es ist ein Unterschied, ob jemand, der Ahnung von der Materie hat, selbst ein Werk errichtet und beaufsichtigt oder einfach aus dem Katalog des fleißigen aber ahnungslosen Allesausstatters bestellt.


    Vor allem bei Pearl, aber auch bei Tama würde ich die günstigeren Pedale antesten wollen. Auch auf Yamaha würde ich einen Blick werfen und bei dw würde ich wenigstens mal vorbei schauen. Bei Sonor würde ich nur Pedale der gehobenen Preisklasse ansehen.
    Vor allem würde ich mir aber den Gebrauchtmarkt ansehen. Da kann man Pech haben (abgenudeltes Gerät), aber auch Glück. Daher empfiehlt sich auch da der Test oder ausführliche Produktbeschreibung und der Mut zur eventuellen Rückabwicklung oder konservativ Kauf nach Augenschein. Eine uralte Iron Cobra (siehe Beitrag von flosch) würde ich mir zehn Mal lieber kaufen als neuwertigen Schrott des OEMs, der die ersten Tage/Wochen/Monate vielleicht nicht sonderlich auffällt, aber irgendwann das tut, wozu er gebaut ist: in den Müll wandern. Der Preis muss irgendwo her kommen und bei den Hausmarken zahlt man den Namen des Hauses mit, denn die verdienen an den Hausmarken mehr als an den (echten) Marken. So verrückt ist die Welt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Klang ist ja Geschmackssache, man hört aber, dass die Bumm ursprünglich mit einem hochanständigen Mikrofon versorgt wurde, mit einem Billigding wäre das selbst nach der großzügigen Bearbeitung nicht so, sondern bestenfalls so ähnlich geworden. Die Becken klingen scheiße, aber das wurde bereits gesagt. Komprimieren bei Becken ist Gift. Wenn man die Toms komprimieren will, weil es technisch klingen soll, dann muss man sie extra abnehmen.
    Für einen Einsteiger ist der Klang wahrscheinlich sogar weit besser als er ihn mit dem gleichen und sogar besserem Equipment hin bekommen hätte. Von daher ein schönes Beispiel (mit Abstrichen bei den Becken), dass man mit drei Mikrofonen arbeiten kann.


    Wenn ich demnächst mal gut drauf bin, kann ich ja auch mal posen, dann aber mit vier Mikrofonen. :P Aber wer weiß, wann ich wieder gut drauf bin, die Hitze ...


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Low Budget wäre für mich aktuell: Opus 53 x 2 und D 112 gebraucht, macht rund 260 Euro. Dazu drei Kabel und mein Aufnahmegerät im Schlussverkauf für rund 170 oder gebraucht oder eben ein Interface plus dem (vorhandenen) Rechner. Ein OH-Ständer und vielleicht noch einer für unten sowie Stereoschiene, USB-Kabel zum Rechner, ein Kopfhörer für Monitor (hoffentlich vorhanden) und fertig.
    Geil wird dasselbe mit drei C 414 oder U 87 oder so Zeug und dann eben gemietet statt gekauft. Mietpreis für die Mikrofone für ein Wochenende rund 50 bis 100 Euro einschließlich Kabel, Ständer und dem Benzin zum Vermieter.

    Hallo,


    1. halte ich es für unwahrscheinlich, dass beide Toms dieselbe Größe haben, ich vermute eins hat 12, das andere 13 und der Verkäufer kann nicht messen.


    2. vermute ich stark, dass der Verkäufer auch sonst nicht so super orientiert ist, einmal 150, einmal 350, für was er es dann tatsächlich verkauft, steht in den Sternen.


    3. hilft da sowieso nur
    a) anrufen; und wenn dass immer noch nicht abgeschreckt hat (wer Bass mit Base verwechselt, verwechselt bestimmt auch Fernsprechapparat mit Rasierapparat und wundert sich, warum der Rasierer klingelt),
    b) dann aa) hinfahren, bb) begutachten (durch Inaugenscheinnahme) und - wenn der Schrecken immer noch nicht erfolgt ist - cc) kaufen.


    Für 150 und vernünftigem Zustand nicht verkehrt (ich finde die Farbe ja gut), für 350 wäre mir das zu teuer.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde auch das Selbe nicht mehr nehmen. Wäre ja auch unverschämt.


    Reklamieren würde ich es dennoch.


    Und warum Evans? Außer, dass die besonders sauber sind (was bei den Kohlestiftstöcken auch nichts hilft, siehe Bild), ist mir noch nichts Besonderes bei denen aufgefallen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bevor man ans Werk geht, sollte man sich fragen: warum?


    Es mag ja Gründe für die Perforation geben, nur: welche sind dies konkret?
    "Mikrofon" ist etwas dünn, bei mir ist das nicht nötig (das Loch meine ich).


    Wenn man das Loch macht, um ein Mikrofon einzuführen, sollte es so groß sein, dass das Mikrofon hineinpasst und auch dorthin verbracht werden kann. Die Standard-Löcher sind 5 oder 6 Zoll, das sind ein paar Zentimeter mehr.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Aber darüber haben wir schon gesprochen. Siehe "Gesammelte Werke".

    Hallo,


    zu 1) Semi-professionell: Lackstift. Rudimentär: Klebeband
    zu 2) siehe Beitrag #2 und selbst dann meistens auch noch nicht
    zu 3) Mikrofaser ist ok. Ich putze meist nur die Felle mit zwei Holzstäbchen, das aber ausgiebig. Für den Rest alle Jubeljahre mal mit dem Staubtuch drüber (gerne auch in Mikrofaserqualität).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    probiere es einfach aus.


    Woher sollen wir denn wissen, mit was Deine Kameraden ihre Verstärker abnehmen (wozu frage ich mich zwar auch, aber egal)?


    Man kann jedes Mikrofon wahlweise über Kopf (over head) vor den Verstärker, vor den Sänger, vor die Straßenbahn hängen.
    Was dabei heraus kommt, hängt von vielen Faktoren ab. Einer davon ist, um welches Mikrofon es sich handelt. Im Falle der Straßenbahn ist das dann aber auch egal.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich würde in den Laden gehen:


    a) Füße (oder Hirn) fühlen sich wohl: kann gekauft werden


    b) Füße (oder Hirn) fühlen sich nicht wohl: Finger, äh: Füße, weg!


    Also.


    Mir geht es wie Milzbrand: unter 200 Eier sehe ich keinen brauchbaren Doppelhuf auf dem Markt, der (mich) zufrieden machen könnte. Auch nicht als Anfänger.
    Weiterhin gebe ich auch crudpats insoweit Recht, als dass er sagt, dass der langfristige Spaß noch ein bisschen mehr kostet.


    Eine Profimaschine spielt sich aber auch schlecht, wenn man es nicht kann. Daher: wenn es die Kapelle jetzt schon braucht, dann wird das ein hartes Üben. Üben kann man auch ohne Doppelhuf.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    den Effekt kenne ich nur von no name Fellen aus längst vergangenen Tagen, ansonsten nur nach jahr(zehnt)elanger Prügelei in Berserker-Manier (also nicht nur so aussehend, sondern wirklich brutal ohne Musik).


    Ich habe beschichtete Ambassadors in tiefer bis mittlerer Stimmung, auch ein G1, da passiert so etwas definitiv nicht.
    Ich würde reklamieren.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich mag auch barfuß keine glatten Pedale. Und auf Klebeband hätte ich auch keinen Bock.
    Von daher muss ich auch sagen: schön, dass der Markt (fast) alles anbietet.
    Schwarz, Grau und Blau gibt es ja auch schon, für mich darf es dann mal eins in Rot sein.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Fit: ich bin der Meinung, dass an der Kante zwischen Kettenblatt und Luft (dort wo die Kette frei läuft), eine höhere Reibung entsteht. Das wird sich in der Praxis vermutlich nicht nennenswert bemerkbar machen, ich finde aber alle exzentrischen Konstruktionen ungünstig, jedenfalls für mich ist das nichts. Ich habe es gerne rund.


    Zur Trittplatte: das sieht man, wie unterschiedlich die Kundenwünsche sind. Während witteka am liebsten Spiegelglatt hätte, wünsche ich die Struktur. Alle glatten Trittbretter sind mir zu rutschig, sowohl das hier besprochene Produkt als auch die berühmte Axis und Yamaha neu und dw 9000 sind daher schon tabu für meinen Haushalt. Das ist aber mehr Psychologie, denn tatsächlich kann ich notfalls mit lautstarkem Schimpfen auch auf glatten Pedalen spielen, ohne dass es dem Zuhörer auffällt.


    Grüße
    Jürgen

    Und wie ist das bei euch mit der Hi-Hat wird der Stock auch so schnell bei euch dünn auf dem Schaft


    Hallo,


    früher sah das bei mir auch wie nach der Behandlung durch ein Sägewerk aus, heute ist das Problem entschärft. Seit einiger Zeit habe ich die Hi-Hat-Becken niedriger, so dass auch der Winkel von Stock zu Becken flacher ist, das hilft. Bei mir ist das aber auch relativ gut möglich, weil ich durch die offene Spielweise (Hi-Hat mit links, normalerweise kein Überkreuzen von rechtem und linkem Stock) die Hi-Hat-Becken auch sehr niedrig einstellen kann.


    Hickory ist im Werkzeug- und Trommelstockbereich grundsätzlich erste Wahl. Ahorn (englisch: maple) ist leichter, bricht aber auch schneller, Eiche (englisch: oak) ist sehr schwer, Weißbuche (englisch: hornbeam) ist auch leichter und bricht relativ schnell.
    Ich habe immer ein Paar Ersatzstöcke dabei, bei Auftritten noch mehr. Sicher ist sicher.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bevor die Post abgeht:


    meine Stöcke halten zwischen fünf Minuten und dreißig Jahren.
    Man kann bei einem baugleichen Modell Pech haben, Holz ist ja ein Naturprodukt und in der Endkontrolle (sofern es sie gibt), kann auch mal was durchrutschen oder es kann auf dem Transport, beim Groß- oder Kleinhändler zu ungünstigen Lagerbedingungen kommen.
    Der Hauptgrund ist aber die Spielweise. Mit dem genannten Stock haue ich pausenlos wie ein Berserker auf den Rand meiner Kleinen Trommel (richtig heftiger Rock halt), dann gibt es schnell Spliss und Bruch. Nehme ich den Stock und spiele zehn Jahre Combo Jazz damit (natürlich fast ohne rim shot), dann hält der eben entsprechend länger.
    Für einen jungen Burschen, der moderne Musik macht, ist es vollkommen in Ordnung, wenn auch ein Markenstock nach ein paar Wochen bis Monaten bricht.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich hatte Zeiten, da habe ich binnnen 90 Minuten einen 5 B geschrottet und gleichzeitig 7 A jahrelang gespielt. Alles Markenware.


    PPS
    Für den Sachverständigen: am Bruchbild kann man erkennen, woran der Stock gestorben ist. Dazu ist allerdings die Leichenschau erforderlich. Beschreibung à la "ist kaputt" reicht natürlich nicht.

    Hallo,


    sieht super aus und ist für den Perkussionisten, der alle Hände voll zu tun hat, sicher eine äußerst interessante Sache.


    Für mich als banalem Drum-Set-Banausen, bei dem alles irgendwie am Set festgeschraubt und dann mit Stöckchen bedient werden muss, leider nicht geeignet.


    Ist die Lautstärke genauso wie normal? Würde mich wundern, weil man das Ding ja quasi durch notgedrungenes Handauflegen (auf dem Käfig) dämpft.
    Und: klingt es genauso?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das ist natürlich theoretischer Quark.


    Im richtigen Leben bei Musik kann man in den meisten Fällen aufgrund verschiedener Indizien die rhythmische Unterteilung feststellen.
    Wenn man natürlich eine Rechenmaschine im gleichen Abstand ohne jeglichen Puls einfach mal x Schläge produzieren lässt, dann kann das natürlich alles Mögliche sein.
    Geht übrigens noch einfacher mit Pausen: notiere einfach ein Stück aus Pausen aus. Dann spiele es vor und die Kandidaten mögen aufschreiben, was sie gehört haben.


    Grüße
    Jürgen