Beiträge von Jürgen K

    Guten Mittag,


    je nachdem, wo man ist, redet man anders.


    Ich persönlich kann mit dem amerikanischen Geschwätz auch nichts anfangen, irgendwie ist es mir zu dirty.


    Wer möchte, dass ich die Charley tenuto spiele, der möge es bitte entsprechend notieren.


    Ansonsten erlaube ich mir natürlich eine gewisse künstlerische Interpretation, um dem Gesamtkunstwerk zu dienen. Deshalb sind ja solche Diskussionen ohne den Zusammenhang (um welches verdreckte Scheißlied geht es denn, verdammte Scheiße nochmal?) immer etwas steril.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Bei Transskriptionen muss man immer aufpassen. Manche Leute haben ein gutes Gehör, manche Leute hören aber auch Stimmen ...


    ... und viele sind ein bisschen taub.

    Guten Morgen,


    in dem Video wurde auch gesagt, man sollte ein Loch vorne rein schneiden.

    Welche Vorteile bringt das denn?

    Ich hätte erwartet, dass der, der das Video fabriziert hat, das auch erzählt.

    Ganz toll wäre es gewesen, wenn er auch noch gesagt hätte, was das für Nachteile hat.


    Früher hatte ich mehrere Decken in der Hupe (Englisch: Bass Drum, Deutsch: Große Trommel, Französisch: Grosse Caisse, Italienisch: Gran Cassa; Denglisch: Bassdrum; Militärisch: Bertha), das war modern damals.

    Da war dann auch erst mal ein großes Loch. Später hatte ich nur eine oder keine Decke und kein oder ein kleines (5") Loch.


    Klang: je mehr Loch, desto trockener der Klang; vollster Klang mit ohne Loch.

    Rückprall: ohne Loch mehr, je größer das Loch, umso weniger. Man gewöhnt sich übrigens an alles. Üben hilft.

    Mikrofonierung: ist natürlich leichter, wenn nix im Weg ist (logisch). Traditionelle Mikrofonierung geht von außen vor dem Fell, moderne Varianten gehen mit dem Mikrofon mehr oder weniger weit in die Trommel hinein, manche Nerds nehmen mehr als ein Mikrofon, besonders bei Aufnahmen.

    Ob man das als Anfänger braucht, muss man sich selbst kritisch fragen.

    Bei mir war es früher erst mal egal bis zu dem Tag, wo die erste Aufnahme gemacht wurde.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Das PinStripe ist nicht optimal, aber man kann damit spielen, ich kann es jedenfalls bis zu dem Tag, wo ich das Ding mal abmontiere. Geht bei mir aber irgendwie nicht kaputt.


    PPS

    Daheim: tdrum Triggerhead mit Falams Slam, Gaffa und Stück von altem Fell/Ambassador bearbeitet mit 5" Loch + hellblaube Babydecke

    Dienstag: Clear Pinstripe mit Tempo und Gaffa/Clear CS Black Dot (ohne Loch) 24" + Noppenschaumstoff

    Mittwoch: klar weiß ich gerade nicht/klar weiß ich gerade nicht ohne Loch 22" + Decke und Filzstreifen

    Freitag: z. Zt. nix, letzte Saison Clear Powerstroke 3/Tama Werksfell mit Werksloch 22" + viel Schaumstoff

    Macht alles "bumm". Wenn man es nach "bumm" stimmt. Sonst macht's "bomm" oder "bepp" oder sonstwas. Schönstes "bumm" am Mittwoch. Filz ist einfach am Schönsten. War früher modern, macht heute keiner mehr. Klingt halt altmodisch.

    Guten Morgen,


    zu Beitrag #25/mc.mod:

    das wäre aber in unseren Breitengraden insofern ungewöhnlich, dass unsere Noten regelmäßig nicht geteilt sind.

    Wobei streng genommen die Drum-Set-Stimme stets geteilt ist, aber dass zwei mal die gleiche Trommel vorkommt, ist doch ... ungewöhnlich.

    Wenn ich eine zweite Kleine Trommel am Set habe, notiere ich die üblicherweise an anderer Stelle.

    Es nutzt nichts, solange der Fragesteller den Zusammenhang nicht preisgibt.

    Das ist der Klassiker der Falschberatung auch in ganz anderen Fällen ...


    "Sag mal, da ist neulich einer bei Rot über die Ampel gefahren. Darf der das?"

    "Nein, natürlich nicht."

    "Dann zeig' ich den mal an. Der war nebenbei auch ganz schön laut mit seiner sich ständig wiederholenden Quart aus den Hörnern auf dem Dach, wo auch noch so eine Diskobeleuchtung lief - ganz in Blau."


    "Sag mal, ich bin doch Alleinerbe, wenn ich der einzige Sohn bin und die Eltern gerade gestorben sind?"

    "Ja klar."

    "Gut, dann werde ich das mal einklagen, dann kann ich mir den Aufenthalt in der JVA wegen Doppelmordes aus Habgier etwas angenehmer gestalten."


    zu Beitrag #26/Lexikon75:

    Wenn ich so etwas machen will, dann nehme ich die berühmte "Wäscheleine", also eine Linie, und notiere die rechte Hand oben und die linke unten.

    Ein Notenprogramm, das etwas taugt, macht alles. Ich verwende keines, weil eins, das taugt, teuer ist und ich das im Zweifel eben mal mit dem Griffel schnell selbst hingeschmiert habe. Dazu kommt, dass ich meinen Computer nicht immer mit in Probe und S-Bahn schleppen will, habe schon genug an Bleistiften zu tragen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    das alte Lied von der Polizei wurde von denen in jungen Jahren tatsächlich moderat gespielt, 117 aufs Viertele kommen ungefähr hin. Ich meine, auch mal irgendwo 114 gelesen zu haben, es kommt halt immer darauf an, wie schnell die Platte läuft ...

    Metronom: 1/4 = 117, d. h.: 1 2 3 4

    Bass Drum (bzw. großes Tom-Tom): 1, 2+, 3

    Snare Drum: 2, 4

    Hi-Hat, Becken und Gedöns kommen später, dann aber für Anfänger schon teilweise böse synkopiert, auf der Aufnahme unheimlich dezent in den Hintergrund gemischt.

    Bass und Gitarre spielen meistens Achtel: 1, 1+, 2, 2+, 3, 3+, 4, 4+

    Allerdings war das damals.

    Eine Coverband hat das vor einigen Jahren mal etwas freier interpretiert (insbesondere der arme Schlagzeuger musste dann doch mal die Hi-Hat vernünftig bedienen und durfte dann auch mal ad lib den Rest verhauen inklusive Doppelpedal zum Schluss:

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    Zu diesem lustigen Bild in Beitrag #17:

    ohne den Zusammenhang kann man da nur spekulieren. Normalerweise steht links erst mal ein Notenschlüssel. Der definiert, was so in den Zwischenräumen und Linien so los sein wird. Im Falle vom Schlagzeug nimmt man meist zwei Striche, um anzuzeigen, dass es gerade keine definierten Töne sein sollen. Üblicherweise steht die Kleine Trommel im dritten Zwischenraum, es gibt aber auch Franzosen, welche die Kleine gerne auf der dritten Notenlinie stehen haben und in gewissen sinfonischen Varianten muss man sich noch auf ganz andere Kapriolen gefasst machen.

    Was ich aber noch nie (noch nie!) gesehen habe, ist das mit den zwei Noten auf demselben Ton (derselben Trommel) beim Schlagzeug. Dort gibt es zwar enge und weitere Vorschläge, aber das gleichzeitige Schlagen ist eher taktisch sinnfrei (siehe Beitrag #22) und absolut unüblich.

    Dass das auch noch häufiger auftauchen soll (so die Behauptung in Beitrag #17), kann ich mir nicht vorstellen, es sei denn da stimmt etwas nicht.


    Grüße

    Jürgen

    Da sieht man es wieder, Rock'n'Roll ist was für Senioren. Die Jugend macht nur noch vom Reißbrett.

    Hallöle,


    also ich stolpere ganz kräftig über den Begriff "Laufbahn".

    Aus meiner veralteten Sicht kommt der aus dem Beamtenrecht.


    Selbständigkeit und Sicherheit schließen sich gegenseitig weitgehend aus.

    "Studium" klingt immer so seriös, aber heutzutage heißt das ja nicht mehr, dass man Diplom-Dingens wird, sondern nur noch, dass man irgendwo für viel Geld sich einen Zettel geholt hat, um etwas für den goldenen Rahmen an der Wand zu haben.


    Fakt ist, dass viele Rock'n'Roller ganz biedere day jobs haben und die wahren Künstler schon vor Corona mit der Urkunde vom Hartz gekrönt waren.


    Ohne in die Küchenpsychologie zu weit abdriften zu wollen, aber: das Musikantenleben ist nichts für Angeschlagene. Wenn man sowieso schon weiß, dass man nicht zu den Stahlgehärteten gehört, sollte man sich genau überlegen, ob man in den Krieg will.

    Vom Vollzeitmusikantentum würde ich hier abraten.


    Meine Idee wäre es, eine sichere Basis mit dem unsicheren Künstlertum zu verknüpfen, wenn die Fee danach fragen würde, also morgens seriös, nachmittags Rock'n'Roll.


    Grüße

    Jürgen

    Gude Morsche,


    neulich im April war ja mal wieder so ein Auftritt, da hat dann jemand gefilmt, ist halt ein Film ...


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    Grüße

    Jürgen


    PS

    @De_Maddin:

    Was online mit mehr als vier Leuten betrifft: tatsächlich waren das jeweils genau ein Leut daheim und einer, der es kann, hat die ganzen Einzeldinger zusammengefriemelt.

    Guten Nachmittag,


    für die Rutenfreunde: meine aktuell in Benutzung befindlichen Ruten sind aus Bambus, habe gerade mal nachgeforscht. Diejenigen, welche ich zuvor hatte, waren aus Ahorn.*


    Zu den Stöckchen: sehr interessant, dass die so leicht sind. In der Tat könnte man da überlegen, wie das zu kleinen und leisen Kapellen passen könnte.

    Für Rock scheint das Bambus nicht gemacht zu sein?


    Grüße

    Jürgen


    R Tango (Weißbuche) 35 g - Swing, Oldies

    R LY737 (Hickory) 52 g - Rock, Pop, Allround

    R MSD3 (Ahorn) 58 g - Klassik

    R RT5B (Hickory) 60 g - Rock, Funk, Hard Rock

    VF STL (Hickory) 73 g - Üben daheim

    PM 3S (Eiche) 100 g - Angeben

    ...


    *) Erstere wurden geklaut, waren noch gut in Schuss trotz einiger Nutzung,

    letztere erst seit Herbst im Einsatz

    Guten Morgen,


    ich wusste ja schon, dass die den alten Kim-Wilde-Klassiker gecovert haben. Damals Anfang der 1990er Jahre hatten wir das im Programm, nur echt mit dem Original-In-The-Air-Tonight-Riff, ja, ja, wer hat's erfunden ...


    Grüße

    Jürgen

    so alt wie ein Rock


    Edith dachte, das wäre was zum essen ... HUNGER!


    Edith II fragt sich, warum die Eltern ihr Kind nach der Opernsängerin genannt haben.

    Edith III überlegt, ob die ausgewandert sind, weil alle Angst vor dem Abyss hatten.

    Oder war es doch "a piss"? Oder doch "e bissi"?

    Und der Bruder dann nach dem Bären benannt ... alles sehr merkwürdig ... puh ...


    Edith IV stellt fest, dass ich den Bruford mit seinem Sechseck-Wohnzimmerschrank mal in einem Keller in einer Seitenstraße der Zeil gesehen habe, muss auch so die Zeit gewesen sein ...


    ... den, der so klingt wie ein Schrittzähler (pace), kenne ich nur aus der Festhalle und den Lockenkopf von der Musikmesse. Nur der rockige Bobby ist mir noch nie irgendwo versehentlich untergekommen, Lücken im Lebenslauf ...

    Guten Mittag,


    ich meine, mich zu erinnern, dass der Mann mal ein Selfie in seinem (?) Keller geschossen hat (muss irgendwann in der pandemischen Zeit gewesen sein), wo das orangene Sonörchen voll aufgebaut betriebsbereit herumstand.

    Die Stative waren - glaube ich - tatsächlich noch die alten aus der Phonic-Zeit, die man irgendwoher besorgt und neu aufgefrischt hatte, also eben mal in die Galvanik geschickt.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Mittag,


    von Bambus habe ich bisher nur bei Ruten und Schlägeln gehört.


    Das Marketing ausschließlich auf Öko zu legen, ist eine Sache.

    Als Musiker, der Hickory, Weißbuche, Eiche und Ahorn im Portfolio hat, interessiert man sich möglicherweise auch für andere Eigenschaften, nämlich den Klang (Musiker), die haptischen Eigenschaften und auch die Haltbarkeit. Schön, dass wir hier ambitionierte Tester haben.


    Was kommt als Nächstes? Die Kleine Trommel aus Bambus?


    Tatsächlich frage ich mich auch, wie das gemacht wird, ich kenne ja nur die dünnen Stäbchen oder eben die Stiele für Schlägel (Tonkin und so).

    Aber eilt nicht, ich habe ja noch ein paar Stöcke herumliegen, die nicht kaputt gehen wollen.


    Grüße

    Jürgen

    der mal wieder Bambus essen könnte

    Guten Morgen,


    ähnlich wie hier werden die Begrifflichkeiten auch von nicht so ganz perfekten Arrangeuren munter durcheinandergewirbelt.


    Wenn man verstehen will, sollte man erst mal das Denglisch nach Möglichkeit einschränken.

    Ternär ist ternär und "triplet feel" ist so ein Wischi-Waschi, der von Binär mit ein bisschen Hüpfen im Hinterkopf bis knallhartem Shuffle alles bedeuten kann.

    Ich würde so etwas stets im Zusammenhang konkret am Werk diskutieren, alles andere ist irgendwie wolkig.


    Dasselbe gilt auch für Swing und Shuffle, das kann auch mal eine Mischung sein oder wie auch immer.

    Einerseits spielen wir ja alle nur da hinten das laute Zeug, aber auch an anderen Geräten stellt sich die Frage, was es bedeutet, wenn es diese oder jene Musikrichtung (!) sein soll und da fallen einem dann ganz schnell auch die mannigfachen Unterabteilungen ein, die sich so im Laufe der Musikgeschichte gebildet haben.


    Für den Beginn würde ich so anfangen (alles andere ist fortgeschritten):




    Grüße

    Jürgen

    Hello Boyz'n'Gals,


    ja, eigentlich ist es immer dasselbe und eigentlich wird in den letzten Jahren nur noch verrückteres buntes Plastik draufgeklebt.

    Und ob das nun sinnvoll mit oder ohne Gerüst aufzubauen ist, das sollte man mal den fragen, der diesen Eddie bastelt oder die Bühne aufbaut, da könnte man sicher an der ein oder anderen Stelle auch ein bisschen optimieren, insbesondere für kleine Kneipengigs.


    Hinter den Kulissen ist die Sache ja eigentlich recht einfach: Anfang der 1990er kam Hohner konkret ins Spiel und dann auch Taiwan. Da ist viel passiert, die Älteren erinnern sich, dass plötzlich die Philosophie doch arg wackelte oder wandelte.

    Dann kam ja der Untergang von Premier, eine gewisse Renaissance bei Sonor und dann kam eben der alte Premier-Kumpel mit einem Konzept und offenbar Geld, das auch umzusetzen. Wenn man da selbst investiert, hat das den Vorteil, dass man auch die ein oder andere Extrawurst leichter umsetzen kann.


    Ich persönlich finde es gut, dass es noch richtige Drum-Sets gibt.

    Die elenden Zwänge, die man als Allgemeinmusikant in der Provinz stets erfährt, wären noch schlimmer, wenn es nicht auch Leute gäbe, die zeigten, dass Mehr eben doch Mehr ist, auch wenn man selbst natürlich notfalls (!) auch mit weniger zurecht käme (und an anderer Stelle auch kommt). Größer ist aber schöner. Alles andere ist Lüge, besonders gerne von eingefleischten Cajonisten verbreitet.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    meine ist so flach, dass man sie gar nicht sieht ...


    Ich würde für das Genre meine billigste vorhandene nehmen.
    Und wenn das Geschirrtuch aus ästhetischen Gründen ausscheiden sollte, würde ich meine Allheilmittel Tempo und Gerband (Gaffa für Connoisseurs) nehmen.


    Bei Neuerwerb würde ich bei einem Budget von 300 gebraucht kaufen. Für mich natürlich nur ab 6,5", aus ästhetischen Gründen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    ich gehe spekulativ davon aus, dass die Lieferung mit DHL schneller geht und deshalb teurer ist. Aus eigener Erfahrung sind deren Tarife grenzüberschreitend gerne mal etwas angehoben. Meine letzte Lieferung aus dem benachbarten Ausland erfolgte mit GLS, die sind wohl billiger (und langsamer).


    Zum Thema Kleine Trommel: man muss halt die richtige bestellen. ;)


    Was mich an dem beschränkten Unternehmen nerven würde: obwohl die Homepage vortäuscht, deutsch zu sein, gibt es keine vernünftige Anbieterkennung, jedenfalls nicht so offensichtlich, dass ich sie mit meinen müden Augen finde. Ich persönlich weiß ganz gerne, mit wem ich Geschäfte mache, das schafft Vertrauen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    die Kosten der Lieferung sind von den gelieferten Waren und deren Standort abhängig.


    Wenn ich ein Triangel bestellen will, dann geht das neben "Lieferung an eine Abholstelle vor Ort" (2,50 €) als "Standard-Lieferung, MON-FRI" für schlappe 3 € oder als "Samstagszustellung" (mache Leute wollen es ja passend zum Auftritt) für 13 € oder als "UPS Expresszustellung, MON-FRI für 14,50 €.


    Wenn ich dagegen ein Tam-Tam bestellen möchte, kostet mich das als "Standard-Lieferung MON-FRI" genau 0 € und als "DHL-Lieferung, MON-FRI" 2 €. Ehrlich gesagt, wäre mir das jetzt bei dem Kaufpreis von 2.219,00 € auch scheißegal. Wenn ich den Kalender ansehe, stelle ich fest, dass bei "Standard" am 19. oder 20. Juli geliefert würde, bei "DHL" am 19. Juli, geht also wohl schneller. Man könnte vermuten, das Ding muss vorher erst noch geklöppelt werden, also probieren wir es mal mit echter Lagerware ...


    wenn ich nunmehr eine Kleine Trommel bestellen will, dann gibt es noch mehr Optionen, die "Standard-Werktagslieferung (Mo-Sa)" gäbe es mal wieder für nix (0 €), "Lieferung am ausgewählten Wunschtag (Mo-Sa)" wären 0,50 €, "Lieferung am nächsten Tag (Mo-Fr) 1,50 €, "Lieferung an eine Abholstelle vor Ort" 2,50 €, "Samstagslieferung" 6 €, "Lieferung am nächsten Vormittag, Mo-Fr" 10 €. Da ist doch für jeden etwas dabei, extra-Pilze und Sardellen dann wohl auf Anfrage.


    Ich habe so ein bisschen den Verdacht, dass der Preis auch noch damit etwas zu tun haben könnte, ob die Ware in Mülheim herumliegt oder anderswo oder noch gar nicht existiert.

    Reine Spekulation: die Triangel liegt auf der Insel, die Trommel an der Ruhr und das Tam-Tam würde in Audorf geklöppelt und wohl von dort auch versandt.


    Grüße

    Jürgen

    kauft nix

    Guten Mittag,


    dass nicht das beste Lied gewinnt, war eigentlich schon immer so.


    Unsere Nicole und unsere Lena haben gewonnen, weil sie so niedlich-nett und mit damals aktuell passendem Charme das Ausland verzaubert haben.


    Dieses Jahr waren relativ viele eher mittelmäßige bis mittelschlechte Sachen dabei und manchmal hakte es an der Performance.

    Mich wundert es jedes Mal, dass man Leute loslässt, die nicht sicher auftreten können. In diesem Jahr haben Schweden und Deutschland (sowie wohl auch Griechenland) Leute auf die Bühne gelassen, wo ich mich frage, was das soll. Die Lieder mögen ja ok sein und zuvor mal irgendwann auch gelungen, aber ich sage es immer wieder: live is life.


    Der zweite Platz war völlig korrekt, es war einer der besten Auftritte. Auch letztes Jahr war der Gewinnerbeitrag völlig korrekt. Und als Conchita Wurst dabei war, war auch dieser Auftritt trotz politischer Zusatzstimmen durchaus auch so einer der besten.


    Dass man mit The Rasmus eine etablierte Kapelle in Finnland losgelassen hat, ist mutig, das machen ja viele (gerade wir) nicht. Dennoch war die Nummer nur Mittelmaß.

    Die Wölfe aus Norwegen wirkten wie gewol(f)t und nicht gekonnt. Das sollte wohl lustig sein, war aber einfach nur billig (und schlecht).

    Beeindruckend (und vielleicht auch verstörend) war der Beitrag von Serbien.

    Polens Nummer war gut geklaut, Spanien hat auf seriöse Kleidung geachtet, die beim Tanzen nicht stört.

    Insgesamt störten Tonnen von Gnadenhall, Chöre aus dem Off und Effektgeräte, die es nicht schöner, sondern scheußlicher machten.


    So etwas sollte man sich nie wieder ansehen.

    Bis zum nächsten Jahr.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Nächstes Jahr wird es erst richtig politisch.

    Guten Morgen,


    von der Sache habe ich nichts mitbekommen.


    Ich war auch schon lange nicht mehr in Wien und auch schon lange nicht mehr in der offenen Höhe, zuletzt wohl auf dem Krankenhaus in Offenbach, das Trauma ist unvergessen.

    Die schlimmste Folge von Game of Thrones war für mich das mit dem Knast mit den drei Wänden.

    Bei mir macht es schon noch einen Unterschied, ob die Lage sicher ist oder nicht, aber soweit kommt es ja nicht, schon die Oper im Olymp war für mich zu viel des Guten, wenn die Kontrabässe im Graben ganz weit weg sind und das "Exit"-Schild den Weg weist.


    Das Deodorant können andere gerne kaufen, ich nehme das aus dem Basement.


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    ganz klar: Fluch.


    Dass der Verkäufer damit viel Geld verdient, ist klar, die Produktion ist billig, die Gewinnmarge verhältnismäßig hoch.

    Die Zielgruppe sind meiner Meinung nach geizige Eltern, die noch weniger Ahnung haben, als der Nachwuchs, der sich dann damit herumschlagen soll.


    Ja, ja, lernen kann man auch auf dem Sofa daheim, das wäre übrigens noch billiger und würde dann sogar regelmäßig mal abgestaubt. Und die Verletzungsgefahr wäre auch geringer.


    Ich muss ja an der ein oder anderen Stelle auch immer mal so Zeug irgendwo rumstehen sehen, fasse es aber so wenig wie möglich an.

    Ich bin so schon nervös genug, da brauche nicht noch halbgares Gerät, um das ich mich sorgen muss.


    Grüße

    Jürgen


    Zum Thema Fluch:

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    Wenn das Bedienungspersonal gut ist, geht wohl auch Schrott.

    Bei mir geht nur Qualität.

    Guten Nachmittag,


    ich bin auch so ein alter Sack. Genau das ist bei mir auch hängengeblieben.


    Was die Singsprache betrifft, wurde es ja dann gelockert, was zur Folge hatte, dass überwiegend Englisch gesungen wurde, dann kam wieder so eine Retro-Welle und manche erinnern sich an die eigene Sprache. Da ich konservativ bin, denke ich, das sollte man erwarten, auch wenn das ein oder andere Land dann einen theoretischen Vorteil hätte.


    Dass die spannende Punktevergabe seinerseits auf das heute Übliche kastriert wurde, finde ich schade, aber mehr Länder machen die Sache nicht einfacher.


    Was mir damals aber wirklich extrem aufgefallen war: es kam einer mit einem Taktstock und es spielte eine gar nicht so kleine Kapelle im großen Graben. Das vermisse ich am meisten.


    Was mich auch jedes Jahr nervt, aber es ist gleichzeitig auch ein Amusement: nicht alle Teilnehmenden können wirklich singen. Oftmals sind die Kriterien andere. Für einen Sänger*:/Innen-Wettbewerb erwarte ich ein Mindestmaß an Sangeskunst. Der wird oft enttäuscht. Aber es gibt auch immer mal wieder Ausnahmen.

    Manche Nummern sind auch einfach lustig. Was war das für ein "Skandal", als Lordi mit den Gummimasken etwas von "Hardrock Hallelujah" von sich gaben!

    Die Gewinner des letzten Jahres haben ja auch so ein bisschen diese Schiene bedient und - meiner Meinung nach - nicht unverdient gewonnen.


    Dass man jetzt quasi das ganze Zeug schon vorher rauf und runter hören kann, finde ich blöd. Die wahre Spannung ist doch die Überraschung im wahren Leben (nämlich auf der Bühne), wo sich dann zeigt, ob Nerven und Stimme etwas taugen. Ich höre es mir zusammen mit meiner Liebsten und den zwei Banausen (Kater, interessieren sich nur für Trockenfutter bzw. Vögel) am Samstag an. Wird bestimmt wieder schlimm.


    Grüße

    Jürgen

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    Guten Morgen,


    meine alte H-95 ist nur 109 cm groß.

    Die vor einigen Jahren nachgekaufte Zugstange (ein beliebtes Ersatzteil) ist tatsächlich auch bei mir rund 50 cm.


    Ob man das Oberrohr dann hoch genug bekommt, wie man es will, das muss dann die neumodische 600er zeigen. Notfalls würde ich einfach eine alte Maschine kaufen.


    Grüße

    Jürgen