Beiträge von Jürgen K

    Guten Morgen,


    wenn bis spät in die Nacht üben wollte, würde meinem Nachbarn unten drunter die Schlafteetasse in der Küche wackeln, so oder so.


    Wenn man dann noch einen Kessel hat, könnte man eigentlich auch gleich auf einen Kessel ...

    aber egal, Hauptsache Digital.


    Wahrscheinlich schickt der Nachbar dann eine E-Mail statt dem sonst üblichen Brief aus Büttenpapier.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Laut oder Leise, das entscheidet mein Besen.


    PPS

    Ich finde es immer wieder eklig, wie die Drähte in den Gewebefellen hängen bleiben.


    PPPS

    Wenn die Herrschaften genügend Kohle haben, werden sie Kohle machen, ansonsten halt nicht.

    Alles andere ist Spekulatius.

    Guten Morgen,


    offiziell angefangen = erste Kleine Trommel gekauft: Dez. 1985 (Alter: 18)

    Davor (sporadisch) Spielzeug, Lego, Waschpulvereimer, Topfdeckel, Glasflasche etc.

    Drum-Set seit 1986


    Pausiert: 1994 bis 2001


    Erste Band: Schul-Big-Band Dez. 1985, Rock-Band 1986, seitdem durchgängig außer während Pause

    1986 bis 1994 fast immer Rock-Bands, Blues-Rock bis Hard Rock, dazu Swing in der Big-Band bis 1992.

    2001 bis 2017 auch Pop, Chanson, Funk, Soul, Heavy Metal,

    seit 2014 verstärkt größere Formationen (Funk, Soul, Big Band),

    seit 2017 verstärkt Akkordeon-Orchester mit Bandbreite Klassik, Pop, Jazz, Rock, Latin etc.; seitdem auch teilweise Orchester-Perkussion


    Autodidakt seit Anfang, Unterricht seit 2009.


    Grüße

    Jürgen





    (Klar, könnte ich jetzt von jedem den Vorstellungsthread durchwühlen, aber erstens ist das doch arg aufwändig und zweitens steht es ja auch nicht immer dabei)

    Guten Morgen,


    am liebsten spiele ich meine Camco, die ich ca. 1986 gebraucht gekauft habe.


    Ansonsten habe ich im Laufe der Jahre so ziemlich alles getreten, was man mir untergejubelt hat.

    Es gibt tatsächlich ein paar erbärmliche Maschinen und welche, die einem schnell auf die Nerven gehen.

    Aber es gibt wenige Maschinen, mit denen man nicht spielen kann.


    Aktuell:

    DI: meine alte Camco (und dazu eine alte Pearl 850 links)

    MI: eine Basix (die mit den Löchern im Brett)

    FR: die Eli-Perle

    Daheim MO-FR: die Cobra 900er von Anfang der 2000er, ich meine, die hat sogar Filz in der Feder


    Jedenfalls lässt sich jede Feder mit Öl oder Fett beruhigen.


    Ich verbringe meine Zeit mehr mit Üben als wie mit Einstellen von irgendwelchem Zubehör.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Maschinen mit Bändern sind mir wenige untergekommen, meine erste war doof (gibt es auch nicht mehr), die Cobra mit dem gelben Band war unproblematisch. Sie ist aber nicht meine erste Wahl, wenn ich jetzt etwas kaufen wollte. Da würde ich Kette nehmen. Rattle and Roll.

    Guten Morgen,


    ja, die Mode ...

    sie kommt und sie geht und sie kommt auch mal wieder.


    Die Piccolöchen waren tatsächlich mal modern und ganz früher hießen sie auch mal Pfannkuchen.


    Das kam dann immer wieder aus der Mode. Und jetzt versucht jeder Hersteller irgendetwas ganz Kleines noch zu verkaufen. Ja, wir haben ja alle noch nicht genug.


    Auch ich habe ja ein Baby, praktischerweise klein und flach, dann bin ich für alle Renaissancen gerüstet.

    Aktuell im Einsatz an der Front sind aber nur "normale" Geräte. Warum wohl?


    Grüße

    Jürgen

    Hallöle,


    1.

    für ein Schlagzeug (B 2 m x H 2 m x T 2 m) ist in der kleinsten Hütte platz.
    Wo ein Wille ist, kann man auch das Bett mal unter das Podest schieben oder im Altbau obendrüber bauen oder wie auch immer.


    2.

    es wurde schon gesagt, aber noch nicht von jedem:

    wenn ich ein Sinfonieorchester hören will, dann gehe ich nicht zum Alleinunterhalter.


    3.

    Aller Anfang ist die Kleine Trommel.
    Ansonsten stellt sich die Frage, was das Ziel ist.

    Früher wollte ich Schlagzeuger in einer Band werden, die ab und an mal einen Auftritt hat und die Bude sollte so aussehen wie im Prospekt oder im Fernsehen und so klingen wie von der Platte. Nun ja, das ein oder andere hat geklappt, bei gewissen Details gab es Kompromisse und letztendlich haben die Sinne sich gewandelt im Laufe der Jahre.

    Inzwischen spiele ich auch gerne das Triangel - übrigens extrem platzsparend, leider aber kostenintensiv, wenn man sich zu sehr damit beschäftigt.


    4.

    Cajon reimt sich nicht umsonst auf cojones non.

    Das ist gut zum Sitzen und im Winter zum Verbrennen, ansonsten macht es krummen Rücken und schlechten Klang, jedenfalls in einer kleinen Kammer.

    Wer Flamenco begleiten will, soll sich nicht abhalten lassen, aber mit Drum-Set hat das nichts zu tun. Genausogut könnte Eier schütteln und ein Stepptänzchen machen. Schöne Sache, ist aber kein Schlagzeug-Solo:


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Grüße an den Maestro Jon L. und den Kanonier Piotr I. T.

    Jürgen

    Guten Abend,


    Trends kommen, Trends gehen.

    Ich habe links ein 15er Tom-Tom. Das macht mehr Sinn. Beim aktuellen Trend. Bei mir zuhause.


    Historie:

    Früher habe ich so einen Quatsch nicht gebraucht.

    Als ich mal zu viele Kleine Trommeln hatte, habe ich tatsächlich mal ein paar Auftritte zwei davon hingestellt. Eine für Hartes und eine für nicht so Schlimmes.

    Als ich die eine verkauft hatte, ging es auch mit der anderen für alles komischerweise mindestens genauso gut.

    Irgendwann bin ich dann an komische Aufbauten geraten, so zwei Hupen, zwei Hi-Hats (könnten auch drei oder vier gewesen sein) und ähnlicher Unfug. Da kam dann zur 14" x 8" eine 10" x 2", damit man auch den Unterschied hört. Irgendwelche Musikanten im Proberaum haben ihn nicht gehört.

    Für Aufbauten, die dann auch mal irgendwo auf die Bühne durften, war der Spuk auch mal wieder vorbei.

    Aktuell baue ich das auf, was benötigt/gefordert/gewünscht wird. In keinem Orchester ist das derzeit eine zweite Kleine Trommel. Eher so Sachen wie Woodblocks, Schellenring, Triangel, Chimes und so Gedöns stehen da auf der Karte.


    Welche Dimension würdet ihr links zur HH stellen, wenn rechts eine 14 x 6.5er steht?

    Das kommt darauf an, was ich damit machen wollte.

    Da ich das gerade nicht weiß, wäre das Maß 0" x 0,0".

    Guten Morgen,


    also der Thomas Lang ist genauso alt wie ich, kann aber sowohl auf dem Boden als auch auf den Pedalen besser tapsen als ich.

    Man kann von dem Mann halten, was man will, er hat seine Hausaufgaben gemacht und technisch ist er brillant.


    Autoreifen hatte ich mal als Übescheibenersatz obenrum. War eine wilde Zeit damals.

    Ach ja: damals trat ich mit den Füßen auf den Teppich. Nicht den von der Kleinen (Tr.), sondern die Auslegeware im Zimmer.

    Bei mir im Fahrradkeller liegen auch so ein paar Reifen herum. Man kann damit arbeiten.

    Ich selbst hatte ja mal eine Übescheibe für unten, die war mir aber zu hart und zu klein. Um einen weicheren Rückprall und einen realistischeren Durchmesser zu bekommen, habe ich dann irgendwann mal meine Fußhupe dahin gestellt und ein Tennischlägerbespannungsnylonfell aufgezogen. Für mich ist das die schönste Lösung nach dem Original. Wobei: manchmal habe ich den Eindruck, dass ich im Orchester auf dem Original leiser spiele als daheim. Dynamik wird ja in der Popkultur weitgehend unterbewertet.


    Nochmal zurück zum Tapsen: ich halte davon viel, vor allem in der Fassung mit Ferse auf dem Boden, denn da lernt man knallhart, wie es geht. Nämlich langsam.


    Ansonsten halte ich nichts von exzessivem Üben, es sei denn, es geht um etwas anderes.

    Üben hilft in kontrollierten kleinen regelmäßigen Dosen. Also den Flamacue untenrum mal drei Minuten jeden Tag konzentriert, hilft mehr als an einem 210 Minuten dasselbe zu exerzieren. Ach ja: warum kann den unten keiner?

    (Außer Thomas Lang)

    Ja, weil alle nur Einzelschlagwirbel üben.


    Zum Tempo:

    Erstens schreibt man eine Note auf, auf die sich der "beat" (Metronomschlag) beziehen soll.

    Dann schreibt man die Schlagzahl je Minute dahinter.

    Am Anfang vom System steht neben dem Schlüssel die Taktangabe.

    Es soll ja Leute geben, die auch mal zwei Viertele oder drei oder noch mehr zu sich nehmen und untenrum gibt es ja auch Achtele und Sechzehntele (ist mir alles schon begegnet).

    Dann kommen die Noten.

    Und wenn man das alles gelesen und verstanden hat, ist man schlauer. Davor kann man viel falsch verstehen, weil einfach die ein oder andere Information fehlt.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    aus meiner Sicht war die herausragendste Eigenschaft des Mannes der Umstand, dass er den Rock'n'Roll-Zirkus ignorierte.

    Anders als andere Leute aus der ersten oder zweiten Reihe, die jedes Jahr zur Tournee eine neue Ballerburg vom Ausstatter gestellt bekommen, hat der Mann einfach sein altbewährtes (und das war teilweise mal so richtig alt) Zeug benutzt, sogar bei einer der bekanntesten Kapellen der Welt auf den ganz großen Bühnen.


    Die Spielweise mag ihre Eigenarten gehabt haben, aber die Stones sind für mich Jagger/Richards, der komplette Rest ist austauschbar und man hat das ja auch schon erlebt.

    Wer meint, die müssten jetzt aufhören, der hat irgendwie nicht mitbekommen, dass die Kapelle eine neue Platte auf den Markt geworfen hat und die Single-Auskopplung ist nicht ganz unerfolgreich.


    Die Stones sind derzeit immer noch keine Cover-Kapelle von sich selbst.

    Auch zu den langen Zeiten mit Charlie Watts hat selbiger eben gerade nicht immer dasselbe gespielt, noch nicht mal beim gleichen Lied.


    Gelegentlich hat er ja sowieso ganz anders (oder doch ganz ähnlich?) Ausflüge in andere Gefilde gespielt:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    die leidigen "bpm"-Geschichten sind immer wieder das Gleiche: wer keinen Bezug (Nenner, beat oder einfach die Note, die üblicherweise bei Profis vor der Zahl steht (und dahinter dann nix mehr, weil das kein Musiker braucht, lediglich DJs brauche bpm, weil deren Plattenteller UpM haben und die nix anderes können)) hat, der hat es halt gerne mal unklar.


    Zur eigentlichen Frage: ja.

    Man kann einfach seinen Quadratlatschen auf die Tanzfläche oder den Wohnzimmerteppich tun.

    Das Sofa könnte durch Penetration mit dem Pedal einerseits gut abgestaubt werden (andererseits der Rest des Zimmers verstaubt) und die Frischhaltefolie ist nur so lange frisch, wie man braucht, um ein Schnitzel zu klopfen, danach bekommt die ganz schnell ein Loch.


    Ich würde einfach meine Füße auf den Boden.

    Wenn es weh tut, ist die Technik falsch.


    Wenn ich ohnehin schon eine Übescheibe für die Hände aufgebaut hätte, dann würde ich noch eine für die Füße dazustellen. Das hatte ich mal gemacht und das hat dann in dem Ding im Avatar ausgeartet, komischerweise, kann man das ja alles so quasi übescheibisieren bzw. tonarm gestalten.


    Ansonsten übt man immer das, was man nicht kann.

    Daher nehme ich mir beim Üben auch Zeit für die Füße, es bringt in der Tat nichts, wenn die Hände davon laufen und die Füße stehen bleiben.

    Die Nachbarn sind nicht arm, sondern reich.

    Wer sonst hat das Glück, umsonst mit hochwertiger Musik versorgt zu werden?


    Beim Üben am Set würde ich nicht die ganze Zeit untenrum dasselbe machen, das wäre ja reines Konditionstraining. Es sei denn, ich will irgendwann den Rekord im Dauerballern einstellen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    ja, es gibt sie, die berühmten "Serviervorschläge" und vor allem die Arrangeure, die eben das ein oder andere Instrument (meistens aus dem Bereich der Idio- und Membranophone) wohl nur aus dem Fernsehen aus weiter Ferne kennen.

    Ich gehe dennoch meist so vor, dass ich erst mal sehe, was heraus kommt, wenn man den Arrangeur ernst nimmt, der ein oder andere von denen hat nämlich doch etwas Ahnung und sich manchmal sogar etwas dabei gedacht. Wenn ich zum Ergebnis komme, dass das alles so nicht sein kann oder sinnvoll ist, dann fange ich auch an, das Zeug umzuschreiben bzw. großzügig zu interpretieren.

    Tatsächlich habe ich im Moment den Verdacht, dass da bei Nrn. 2 u. 3 etwas passieren könnte.


    Nr. 4 habe ich jetzt handsatzmäßig mal völlig umgekrempelt, also weder meine erste Idee mit einer Hand für ein Instrument noch die ebenfalls naheliegende, das eben alternierend bzw. Viertel mit der einen, die dann quasi synkopierten Achtel mit der anderen Hand zu zelebrieren.

    Was mich daran besonders stört, ist die Kreuzung. Ich hasse es, wenn die Hände sich kreuzen, das mache ich nur zu show-Zwecken, aber normalerweise nicht.

    Damit habe ich mir jetzt unter Berücksichtigung der Anregung, ein Doppele zu mache, wenn danach was Akzentuiertes kommen soll, das Ding so gebastelt:

    RLLRL-L-LRLLR-LL

    Da weiß man dann wenigstens, wofür der Paradingens gut sein könnte.


    Interessant, was man so alles treiben kann.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    ich habe damals mal gebraucht und mal neu gekauft, niemals aber ein Set, abgesehen von zwei Crash-Becken, die zueinander passten und zusammen verkauft wurden bzw. auch mal da oder dort zwei Becken statt einem.


    Tatsächlich hat sich meine Meinung zu Becken im Laufe der Jahre gar nicht so stark verändert. Allerdings dann doch wieder so stark, dass ich das ein oder andere Becken, was zweifelsfrei gut war und mir auch eine zeitlang sehr gut gepasst hat, wieder verkauft habe.


    Und nach dreißig Jahren oder so ähnlich (es sind wohl doch nur 27 aktive) ist mein Set leider immer noch nicht komplett. Möglicherweise liegt das daran, dass sich da meine Meinung noch stärker geändert hat im Hinblick daraufhin, was komplett ist.


    Grüße

    Jürgen

    der dann mal üben geht, es gab da noch ein paar Sachen, ich glaube die 39 restlichen Rudiments muss ich auch noch mal durchgehen ...

    Guten Morgen,


    ja, die Figuren kommen allesamt ein paar Takte hintereinander vor.


    Zu Nr. 3) Die Idee mit dem Doppelschlag hinten finde ich interessant und schon frage ich mich, ob das nicht auch gleich für Nr. 4 etwas wäre.

    Tatsächlich frage ich mich da auch nach der Betonung auf der Drei.

    Meine Vermutung geht dahin, dass der Arrangeur eine starke Betonung auf Zwei und Vier wollte und eine Pulsbetonung auf der Eins. Für die schwächere Drei sind ihm dann die Akzentzeichen ausgegangen.

    Lustigerweise habe ich im Internet eine Formation gehört, wo jemand die Kleine Trommel auf der Sechzehntel vor der Zwei betont und dann eigentlich nichts mehr. Das klingt komisch.


    Meine ersten Übeversuche habe ich weitgehend einhändig versucht, also die hohen Hüte mit der einen und die Kleine Kiste mit der anderen Hand. Inzwischen bin ich der Meinung, dass das nicht richtig schön wird, weder rund noch geschmeidig und die Nummer soll eher leichtfüßig daher kommen. Ich werde doch mal etwas Alternierendes versuchen und ich glaube der Doppelschlag hinten könnte darin eine Rolle spielen ...


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    ja, ein interessantes Thema.


    Ich selbst gehöre mal der Fraktion "one for all" und mal der für "all für one" an.

    Das liegt an der Musik.

    Wenn ich relativ gleiche Musik mache, dann nehme ich eine Stocksorte und fertig.

    Für andere Musikrichtungen ... genau.


    Und so ist das auch mit dem Instrument. Ist es ein Gummi, nehme ich etwas anderes als für die Plastfolie.


    An meinem Übeset ist mir aufgefallen, dass ich dort mit den Stöcken, mit denen ich am "normalen" Schlagzeug am liebsten hantiere, irgendwie nicht glücklich werde. Also habe ich da auch ein wenig probiert und komme mit größeren Geräten besser zurecht.

    Auch bei der Gummischeibe auf der Kleinen Trommel (ich habe da immer noch das alte schwarze Ding, was früher auch mal unter "Gladstone" bekannt war) nehme ich lieber etwas Kräftigeres.


    Da ich ja musikmäßig ein breites Spektrum mal hier und mal dort abgefrühstückt habe, hatte ich auch verschiedene Stockvorlieben, immer den passenden.

    Passend ist individuell wie Schuh, Handschuh oder Hut. Es ist halt jeder Jeck anders.

    Und für manche Stile passt es mal so oder mal so besser, wie mit den Jahreszeiten, der Wintermantel kann im Sommer auch störend empfunden werden wie auch die Badehose bei Minusgraden nicht jedermanns Freude ist.


    Damit es kein Geheimnis bleibt:

    Ich übe mit Thomas Lang Signature, deren Anatomie liegt mir einfach.

    Der muss aber eben nicht nur die Gummischeibe, sondern auch Fliegengitter, Gummi- und Neoprenmatten beglücken.

    Ansonsten habe ich Tango, Bolero und Combi in der Stocktasche und für Rock nehme ich RT5B. Die dürfen dann an Bronze und Mylar.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Wer Kraft aufbauen will, kann auch einfach seine Beckenständer rechts wie links heben, gerne auch mit Choreografie in abendfüllendem Programm. Dazu noch ein lecker Frühlingskleid und Üben sieht auch noch gut aus.


    PPS

    Und die Füße ...?

    Guten Mittag,


    sehr schön.


    Kann es sein, dass das Dunkelenergietellerchen trockener klingt als das Meistertief?

    Irgendwie gefällt mir das erstere tatsächlich besser, obwohl das natürlich nicht sein darf.

    Das K wirkt halt dagegen ein ganz klein bisschen langweilig.


    Naja. Ich habe ja schon ein Becken, aber wenn, dann würde ich eher über das Meistertief nachdenken, wenn es für Jazz & Co. sein sollte.

    So richtig Rock war ja nicht dabei. ;)


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    ja, bei Nr. 2 mache ich das tatsächlich aktuell beim Üben so, also /RLRL-LRL/RLR-RL-L/.

    Beim Hochladen kam mir die Idee, das vielleicht auch mal /RRLL-RLL/RRL-RR-L/ anzugehen. Ob das sinnvoll ist?


    Bei Nr. 3 mache ich es etwas anders: /L-RL-L/RLR-LR/.

    Der Grund liegt in meiner persönlichen Abneigung gegenüber dem Kreuzen der Arme. Das Hängetom spiele ich daher lieber mit Links. Daher muss man dann etwas umgestalten. Ob das klug ist, sei dahingestellt, für mich ist es angenehmer als immer daran zu denken, was passiert, wenn der Stock sich mit dem Arm um den Finger wickelt und der Knoten dann nicht mehr aufgeht oder es einfach die Gesangsstelle "Aua" ergibt.


    Nunmehr fand ich gleich Nr. 4 aus demselben Potpourri weiter vorne, da kann man meiner Meinung nach trefflicher streiten, wie man das machen soll oder gibt es auch hier einen Königsweg?

    (wieso steht das eigentlich auf dem Kopf?)


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    Man kann alles kombinieren, aber am besten passt das aus der selben Serie. Es ist natürlich immer die Frage, was man darauf spielen will. Lustigerweise hatte ich schon das 20er Medium und das 20er Heavy Ride als auch das 18er Crash im Set-Up.


    Grüße

    Jürgen

    Sodele, gude Nachmittag,


    die Zeiten und Orchester haben sich geändert, die wilden Noten nicht.


    Diesmal Frage 2 und 3: welchen Handsatz würdet Ihr anwenden?

    Oder: was würdet Ihr stattdessen spielen?


    Beides ist aus "König der Löwen", wiederum ein Arrangement für Akkordeon-Orchester.

    Nr. 2 soll "I just can't wait to be king" und Nr. 3 wohl eine Einleitung zu "King of Pride Rock" sein.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    also wenn es dunkel klingen soll, dann müssen die drumherum mal ein bisschen auf piano gehen.

    Ist drumherum Höllenlärm, hilft nur noch der Amboss.

    Das ist einfach Gesetz.


    14" 2002 Medium Hats => dürften noch etwas durchsetzungsfähiger sein

    Ja, das sind noch relativ mittelzarte Bleche. Die Heavy-Variante klingt dunkler, kann dann aber obenrum noch etwas lauter, durchsetzungsstärker ist wahrscheinlich die mit dem Wellenrand, die zischelt so wild, dass irgendeine Frequenz durchkommen sollte. Die 15" SE ist dann auch vom Grundton her einigermaßen dunkel, spritzt aber oben ordentlich herum.


    20" Giant Beat Crash => Mehr als genug Durchsetzungsvermögen, macht also nix wenn es ein Zacken weniger ist

    Es gibt "Multifunction" und "Thin", wenn ich nicht irre. Mir wären die schon etwas zu zart für manche Anwendungen, aber sie sind nicht so schneidig wie meine Lieblingsbleche.


    18" 2002 Crash => dito

    Vor einiger Zeit wäre das mein Crash gewesen, wenn ich nur eins haben dürfte.

    Sehr universell einsetzbar.

    Erfahrungsgemäß so "dunkel" wie ein 2" kleineres A von Z.


    24" 2002 Big Ride => Gerade richtig

    Auch dieses Teilchen wäre mir zu dezent. Tatsächlich ist es etwas artfremd unter dem "2002"-Stempel, ich hätte es auch eher bei "Giant Beat" einsortiert.


    Das hier oben schon erwähnte 24er Masters Dingens ist ein extrem universelles Becken, das würde ich mir auf jeden Fall mal anhören, da ist vieles drin.


    Und noch etwas: ich habe Trommelstöcke, die sehr hell klingen und welche, die dunkler klingen. Das ist zwar ketzerisch, wäre für mich aber auch mal ein Gedanke. Früher war ich ja Nylon-Fan, das klang so richtig blendend.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    Galgenständer:

    mag ich gerne, vor allem die versenkbaren, das ist für manche Stellungen in der Praxis die beste Lösung. Aber nur, wenn man halt auch ständig was Neues daraus macht.

    Ansonsten setze ich ja auf Gerüstbau, das sind dann halt Galgen ohne Ständer.

    Dafür passt unten der Staubsauger besser durch.


    Jeder Jeck is anders.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Sagte ich schon, dass ich ab und an mal meine Gerüste optimiere, also umbaue?

    Es hört nie auf, auch wenn man denkt, jetzt hätte man endlich die optimale ...