Beiträge von Jürgen K

    Guten Abend,


    ich würde mich auf Blindtests nicht verlassen, denn die hört man meist daheim im Ohrensessel mit der HiFi-Anlage oder so.

    Eine Trommel in Natur hat noch viel mehr Aspekte.

    Wenn die Sache unverstärkt oder wenigstens ohne die typischen 1980er Jahre Effekte (oder auch den 1970er Handtüchern) daher kommen soll, dann hört man schon mehr vom Charakter.


    Aber:

    ob das bisschen Chrom über dem Messing dann den Ausschlag gibt oder vielleicht doch irgendetwas anderes?


    Ich würde einfach die in Kupfer kaufen, damit soll man ja notfalls gut kochen können. Und manchmal ist man ja auch froh, wenn man eine Zweittrommel hat,

    ich meine mal gelesen zu haben, dass die bei der bisexuellen Kapelle (oder ging es da doch um Hochspannung?) hinten sieben von den Kleinen haben, da kann man in den Pausen immer mal auf ein neues Rad steigen, wenn das alte Platten hat oder die Schaltung hakt oder einfach die Asche von der Kippe das Fell versaut hat.


    Eins noch: es gibt Trommeln, die sind empfindlich und klingen nur bei guter Umgebung gut, andere sind weniger empfindlich und geben auch bei schlechten Verhältnissen noch eine passable Figur ab. Meiner Meinung nach habe ich die Erfahrung gemacht, dass Metalleimerchen mit Volumen einfacher zu handhaben sind, nach dem Motto trocken und klein kriegt man sie alle, aber aus einem Piccolo secco ein fruchtiges Fass zu machen, das gelingt meist nicht so gut.


    Grüße

    Jürgen


    spielt derzeit:

    Dienstag: FF Messing: tolles Gerät, kann ich überall einsetzen

    Mittwoch: Ludwig irgendwas in Chrom: tolles Gerät, etwas metallischer

    Freitag: Mapex irgendein Holz: na ja, geht so

    daheim: Sonor von damals: klingt unter der Gummimatte noch am besten ;)

    Guten Abend,


    der ein oder andere Gedanke ist mir heute auch eingefallen.


    Davon mal abgesehen: tatsächlich hat der Aushilfstrommler den Vorteil, dass er sich zurückhalten kann. Von daher wird die Gesamtperformance wohl nicht durch zu viel Ereignis gestört werden. Seit der Wyman gegangen ist, hat sich die Truppe ja an Profis in der Kerntruppe gewöhnt, wobei ja schon seit ewigen Zeiten, die eigentliche Kapelle von einer quasi zweiten umringt wurde, wenn auch oft nicht so sichtbar.

    Wenn ich an S.f.t.D. denke, fielen mir ja früher schon zuerst die Congas und dann das Klavier auf. In den letzten Jahren wurde ich wach, wenn Lisa Fischer zu Wort kam.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Auf die ausgelassene Hi-Hat bin ich auch mal gespannt.


    PPS

    Wer könnte dann in den nächsten Jahren der Aushilfsgitarrist werden?


    PPPS

    Was die Aufnahme betrifft: ich behaupte mal frech, dass Herr W. das heute so nicht mehr spielen würde.

    Früher war es wohl so, dass man auch Platten mit Fehlern gemacht hat. Später gab es dann Cover-Bands, die alle Fehler original nachgespielt haben.

    Mir wäre das zu kompliziert, diesen Unfall, wo die Studiokatze aufgewacht und gegen die Fußhupe geschlittert ist, auch noch für die Nachwelt zu notieren.

    Guten Morgen,


    es wurde ja schon fast alles gesagt.


    Was die Platzersparnis betrifft:

    ich stelle immer wieder fest, dass auch wenige Dreibeiner bei unkompaktem Aufbau eine große Bodenfläche beanspruchen können. In solch einem Fall bin ich mit dezenten Gerüstfüßen untenrum deutlich aufgeräumter.


    Außer bei der Ausbaustufe "Mini" und "Jazz" verwende ich ausschließlich Gerüste, lediglich bei den Vereinsgeräten muss ich leider oftmals noch Stolperfallen aufbauen.

    Der Gerüstbau hat den Vorteil, dass er modular ausbaufähig ist, ohne, dass es kritisch wird, man kann auch Notenhalter, Leuchten, Tassenhalter und Sonstiges montieren. Das geht zwar theoretisch auch auf Dreibeiner, aber irgendwann wird das dann wackelig oder doch waldig oder man stolpert dann doch mal und das Unglück ist groß.


    Ich habe Millimeterpapier, Zollstock und so Zeug, damit kann man alles erst mal aufmalen, bevor man bestellt.

    Erfahrungsgemäß kommt es dann aber doch ein bisschen anders. Irgendetwas vergisst man immer.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    ich hätte das Potpourri "Italo Pop Hits" beizusteuern.

    Ok, passt nicht so ganz, weil die einzelnen Lieder ja doch wieder allein betrachtet eben nur das eine oder das andere sind.

    Tatsächlich fällt mir nichts ein.


    Zu der Definiererei:

    Jeder Takt hat einen Puls. Ob den die Notensoftware erkennt, wage ich zu bezweifeln. Selbige kann man genauso wie den gemeinen Schoppemusikant mit Mathematik austricksen.

    Aber Musik ist ja nicht nur Mathematik.

    Deshalb ist ein Wiener Walzer kein Sechsachtel und kein Neunzwölftel und auch kein Einskommafünfhalbe.

    Jeder Takt hat einen starken Puls auf der Eins.

    Ein 3/4 wäre also umbaba. Ein 6/8 hat in der Tat auf der Vier (ähnlich wie ein 2/4 triolisch auf der Zwei) eine weitere, schwächere Betonung, also umbabaombaba. Das klingt halt anders.


    Wollte ich nur mal gesagt haben, bevor ich üben gehe.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    das sind Vorgänge vor Corona.

    Man kann sich ausmalen, was derzeit so läuft, wenn man phantasiebegabt ist.


    Das Problem ist, dass in der gesamten Branche der Sensenmann allzeit bereit ist, jeden abzuräumen, der japst.

    Daher versucht man, die Preise stabil zu halten, gegenüber der Konkurrenz und natürlich zum Nachteil des Endverbrauchers, wobei man auch da noch fragen kann, ob der nicht letztendlich dadurch profitiert, dass nicht noch mehr über den Jordan geht. Wenn man dann aber - hier relevant - "Fame" und "Milleinium"-Billigkram sieht, geht es wohl doch eher um Steigerung des Gewinns bei Verarschung des Kunden.

    Die Produkte sind ja ohnehin vom Preisleistungsverhältnis fragwürdig.

    Wenn man höhere Anforderungen hat, insbesondere im Hinblick auf lange Sicht, dann stellt man fest, dass vermeintlich teure Produkte oftmals am Ende billiger sind.

    Manche Hersteller setzen wohl auch auf ihr Image, also den Glauben des Kunden.

    Wenn man unbedingt Elektrospielzeug haben will, kommt man halt um den ein oder anderen Namen nicht herum.


    Am Ende bezahlt der Kunde die Bußgelder.

    So ist das in der Wirtschaft. Von daher kann man natürlich selbst entscheiden, ob man dem Mainstream überall folgt oder doch ab und an mal überlegt, was man eigentlich braucht.


    Wenn ich nach nunmehr über die Jahrzehnte schaue, was bei mir übrig geblieben ist, so sind es nicht die vermeintlichen Billigprodukte und auch nicht irgendwelche Elektrospielzeuge. Aber ich bin ja auch schon fast wieder reaktionär.


    Grüße

    Jürgen

    wird immer älter

    Guten Nachmittag,


    Lexikon75:

    auch der Auftragnehmer (Dienstleister) hat das Recht zu kündigen.

    Natürlich ist es so, dass jede Beziehung nur funktioniert, wenn alle Seiten am gleichen Strang ziehen. Und genau deshalb hat unser Gesetzgeber irgendwo geschrieben, dass man bei solchen Beziehungen auch mal schnell Schluss machen darf, wenn es nicht klappt.

    Ob das dann an dem einen, dem anderen oder beiden liegt, ist völlig egal.

    Entscheidend ist, dass niemand gezwungen ist, eine unfruchtbare Beziehung weiterzuführen.

    Fair ist es aus meiner Sicht, wenn man nicht lange herumfackelt, sondern konsequent ist. Damit meine ich nicht, dass man bei jedem Regentröpfchen sofort den Schirm aufspannen soll. Ich meine, dass man nicht sehenden Auges ins Unwetter laufen oder dort verweilen soll, wenn absehbar ist, dass aus der Sache nichts Gescheites mehr wird.


    Grüße

    Jürgen

    Hallöle,


    meine T-Shirt-Größe ist da nicht dabei.
    :(


    Und "Don't Stop Believin'" kann ich immer noch nicht richtig spielen.


    Ich will ja nicht unken, aber ist die Pandemie bis dahin vorbei?

    Im März 2020 dachte ich ja noch, dass im Herbst die Konzerte stattfinden können, im Herbst war mir dann klar, dass das alles ein bisschen komplizierter ist. Im Frühjahr 2021 freute ich mich auf die Impfung, inzwischen freue ich mich auf die nächste Impfung und fürchte, dass auch in diesem Herbst das mit den Konzerten schwierig werden könnte, also ganz ehrlich rechne ich auch mit Ausfall.


    Und was mich am meisten stört: registrieren ohne vorher die Bedingungen gefunden zu haben (bin ich einfach nur zu blind?) finde ich doof.


    Ist wohl was für junge, schlanke Leute, die gerne im Stadion kuscheln und keinen Stage Rider mit sich herumschleppen.


    Grüße

    Jürgen

    draußen nur Kännchen

    Hallo,


    die Schilderungen sind verstörend.

    Es ist ja durchaus so, dass das Niveau überall divers ist. Wenn man dann ausgerechnet auf die unter(st)e Garde trifft, ist das großes Pech.


    Das Gute: statistisch ist die Wahrscheinlichkeit, nochmal an einen Vollhorst zu geraten, geringer.


    Das Schlechte: dank der Traumata zieht man das Unglück quasi etwas stärker an, einfach, weil man auf alles Negative oder Gefährliche achtet und dann vielleicht auch Nebensächlichkeiten für sich selbst überbewertet.


    Dagegen hilft, dass man sich klipp und klar macht, worum es geht:

    1. ich bin der Auftraggeber, der andere ist Dienstleister. Wenn der blöd ist oder mir auch nur die Cordhose oder sonst etwas nicht gefällt, habe ich jederzeit (auch unmittelbar sofort) das Recht und die Möglichkeit, die Situation abzubrechen.

    2. ich bin derjenige, der bezahlt, dafür muss der andere leisten, ich darf Stöcke fallen lassen und schlechtes Zeug spielen, so viel ich will, kann oder was auch immer.

    3. ich darf auch schreien.

    Wenn ich einen Vogel abartig finde, darf ich dem das auch auf die Nase binden, wenn mir danach ist.


    Ansonsten: always look on the bright side of life.


    Grüße

    Jürgen

    Hallöle,


    also ich habe das Ding aus meinem Avatar zum Üben.

    Bei der Umrüstung auf Elektronik habe ich einfach die Elektronik "vergessen".

    Von daher würde ich auch erst mal überlegen, ob man nicht das vorhandene Gerät

    schadlos integrieren kann in die Planung. Von der Stabilität her ist das wahrscheinlich

    unübertroffen gegenüber der ganzen Plaste, die man so im Elektromarkt bekommt.


    Zitat

    Auf dem Set sollte ich üben können damit ich es auch auf dem A-Set umsetzen kann. Rebound und so sollte in etwa ähnlich sein.

    "in etwa ähnlich" ist so eine Sache.

    Was an dem üblichen Aufbau mit den echten Größen hilfreich ist: es ist von den Bewegungsabläufen örtlich umsetzbar. Bei solchen Sachen wie Rückprall, Spielgefühl und so würde ich doch größere Abstriche einkalkulieren, das ist Physik.


    Zitat

    Lautstärke halt eher leise, da ich aber in einem Haus wohne ist Trittschall und so kein Thema. Wenn ich dann aber mal ausziehen würde wäre es super wenn dies zu einem späteren Zeitpunkt umsetzbar7ergänzbar wäre für Blockwohnungen.

    Je weniger Plaste, desto leiser.

    Das ganze Geklapper auf Plaste-Zimbeln ist alles andere als "leise" im Sinne dessen, was man daheim als erträglich betrachten würde.

    Gegen Trittschall hilft eigentlich nur ein entkoppelter Boden, den kann man theoretisch überall nachrüsten.


    Zitat

    Ich schlage eher fest zu… eher so Travis Barker/Eloy Casagrande angehaucht. Somit sollte das Set auch was aushalten.

    Da hätte ich um manches filigrane Elektroteil Angst und Bange.

    Ich weiß, was hält, s. o.


    Zitat

    Ein Bassdrumpad welches Doppelpedal geeignet ist!

    Nun ja. Dranschrauben ist das eine, das Gefühl ein anderes.

    Ich hatte mal so ein Übescheibchen, das hat gewackelt und geklappert und 8" sind halt keine 24". Das war einer der Hauptgründe, mich von diesen Ideen zu verabschieden und richtige Größen einzusetzen.


    Zitat

    Ich würde damit gerne Aufnahmen tätigen. Seien dies Youtube Videos oder auch Drumspuren für Songs.

    In diesem Punkt hat der reine Roland (und seine Konkurrenz) seine Vorteile, Stecker rein und ab in die Aufnahme.

    Man kann natürlich auch ... aber das ist anstrengend.


    Zitat

    sollte erweiterbar sein

    Nun ja.

    Die Elektrik hat ihre Grenzen. Wenn es E-Drums werden sollen, dann wird es spätestens jetzt teuer.


    Grüße

    Jürgen

    PPS

    Nochmal konkret zum bevorstehenden Ereignis:

    das ist ja so ein bisschen wie ein Vorstellungstermin.

    Eigentlich ist es egal, was passiert, weil man ja nicht als Profi hin geht, sondern als Laie, der quasi sowieso nichts kann.

    Dennoch neigt man dazu, gut dastehen zu wollen, sollen ja nicht so Sätze kommen wie "da müssen wir aber ganz von vorne anfangen" oder gar "da hilft nix mehr" oder "schon mal an Bratsche gedacht?".

    Man muss sich halt klar machen, wo man steht und dann dazu stehen.


    Was natürlich auch passieren kann: der Lehrkörper entpuppt sich als Leerkörper. Da darf man dann gerne daran denken, dass es Alternativen gibt. Also eigentlich auch kein Problem.


    Erfahrungsgemäß ist meistens alles halb so schlimm oder sogar gar nicht schlimm. Und wenn es doch mal schlimm wird, wird es beim nächsten Mal wieder besser.


    Die meisten Profis machen Aufwärmübungen vor dem Ereignis.

    Ich habe das früher auch gemacht, teilweise recht umfangreich.

    Guten Morgen,


    ich habe auch gerne Lampenfieber, auch Notenpultleuchtenfieber.

    Es gibt das freudige Fieber bei erwartbar schönen Ereignissen und das elende Fieber bei erwartbar unschönen Ereignissen. Musik ist für mich immer ein schönes Ereignis, also genieße ich das Fieber halt wie frisch verliebt.


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    Grüße

    Jürgen


    PS

    Üben hilft.

    Hallo,


    Mathematik hat ihre Berechtigung, Musik aber auch.


    Wozu soll das gut sein?

    Ok, damit um einen geredet wird, sehe ich ein, ist ein hehres Ziel,

    nur nicht musikalisch.


    Ich übe ja gerne mal progressiv, aber mein Ziel ist am Ende Musik und das muss man hören.


    Ansonsten viel Spaß bei Reich:

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    Könnt Ihr ja auch mal üben, wenn Freunde da sind.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    man kann das ja einfach mal bei einer Trommel ausprobieren.


    Mich würde dabei stören:

    es klingt halt wie eine Trommel im Bett,

    die Trommel (Hängetoms!) wird schwerer, was den Halteapparat zusätzlich belastet und für die Freunde des freien Schwingens: sie wird deutlich träger,

    der Rückprall wird ebenfalls beeinflusst, da ja die Luft genommen wird, das Atmen fällt also schwerer,

    durch das weiterhin vorhandene Anschlagsgeräusch klingt die Trommel kurz laut, das ist für meinen Geschmack nicht so schön, aber das ist natürlich Geschmackssache.


    Mit "natürlich" hat das also genau genommen nichts zu tun, es sei denn man möchte den Disco-Sound der 1970er Jahre imitieren (damals hat man gerne alles zugestopft, -geklebt und -gedeckt.


    Die Gewebefelle ("mesh heads") haben tatsächlich einen Tennisschlägereffekt, man kann sich aber daran gewöhnen und durch passende Stimmung den Effekt auch abmildern.


    Das einzig Wahre ist aber immer das Wahre. Da gibt es keine Alternative, sonst würden wir ja alle Roland spielen.

    Übrigens bleiben die Drähte vom Besen immer nervig an den Gewebefellen hängen. Da ist der Pizzakarton dann doch besser.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    also die Meinungen gehen ja schön auseinander.


    Und die Welt dreht sich weiter, dank Covid-19 auch mal ganz anders.


    Mit dem Bereich a) (Triangel) habe ich mich am meisten beschäftigt und finde inzwischen, dass es da von grausam bis glücksselig alles gibt. Dank einem Opernbesuch ist mir dann mal aufgefallen, dass so ein Ding auch schön klingen kann, dank der Preisliste weiß ich auch warum. Dummerweise wird man dann schnell wählerisch, wenn man zu viel weiß.

    Und eigentlich braucht man ja zwei ...

    trommla: darf ich diskret fragen, was der Gelegenheits-Sinfoniker konkret spielt?

    Bei b) (Chimes) war mir der tiefere Sinn der Dämpfung zuvor nicht so gewahr, tatsächlich ist das ein interessanter Komfort, der auch vor Schusseligkeiten schützen kann. Auch da frage ich mich inzwischen eher nach ein oder zwei Reihen und ob es Sinn macht, Alu oder Messing oder gibt es gar - ich wage es kaum auszusprechen: - Bronze?

    Und wofür?

    Ein weites Feld.


    Das Thema c) ist einigermaßen übersichtlich, eine Anschaffung eher nicht zu erwarten, wer soll das schleppen?


    Thema d) ist weithin gegessen, aktuell nehme ich sogar die Fußhupe als Paukenersatz, um ahnungslose Balgtastateure zu schockieren. Mehr wäre mehr, aber das passt ja dann wieder durch keine Tür ...


    Bei e) ist mein Favorit mein Kleiner messingbefüllter Alurahmen, aktuell noch mit Standardbefellung.

    Da denke ich auch immer: wäre was Edleres besser (Fiberskyn, Renaissance ...)?

    Interessant ist ja, dass fast jeder diesselben Stöckchen zu haben scheint: "kleine runde Köpfe an nicht zu dünnen Sticks".


    Noch ein weiteres Feld: f)

    Ja, Wood Block/Temple Block (wird ja gerne verwechselt) ist aktuell Thema, etwa für Morricones lustiges Reiten vor dem Fall, man kennt ja den Film ...

    Da bin ich noch am Überlegen, ob ich es billig mache oder schön, mal sehen.

    2020 waren mal Kastagnetten im Gespräch, da muss dann wohl nächstes Jahr eine Maschine her ...

    ein Schüttelrohr (naja: -kästchen) habe ich mir neulich mal angeschafft, braucht man ja doch immer mal wieder.

    Bongos werden wohl an mir vorübergehen, Gott sei Dank habe ich inzwischen diverse kleine Trömmelchen, die bei der vorhandenen Literatur als Bongos durchgehen werden (Adieu Mus oder so).

    Berimbau habe ich mal auf einer Schallplatte vor vielleicht 25 Jahren gehört, wie die Zeit vergeht. So ein Ding wird mir wohl nie in echt begegnen.


    Und dann auch noch eine Anekdote vom Schlagzeug-Umzug: Autofahrer fährt und lauscht, fragt dann: "hört ihr das auch? Da ist so ein Geräusch ..." Der arme Mann dachte, sein Auto wäre kaputt. Nun ja, was machen die Drähte unter der Kleinen Trommel?

    Und noch eine: Schlagzeug aufgebaut, mal kurz auf die Hupe(n) getreten, Sängerin von nebenan klopft, schaut herein, ist erleichtert: "Ach so, ich dachte schon, die Welt geht unter." Tja.


    Wem noch etwas einfällt, das Thema ist bestimmt auch 2022 noch/wieder aktuell.


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    dass durch die Entnahme der Felle schon mal die Spannung genommen wurde, ist gut.

    Ich würde die Trommel nach Möglichkeit auf einem Teppich oder anderer weicher und bedingt saugfähiger Unterlage hochkant (also auf der Gratung) lange trocknen lassen. Die Betonung liegt auch "lange". Alles andere ist erst einmal zweitrangig. Solange die Trommel nicht vollständig getrocknet ist, kann man das Schadensbild nicht beurteilen.

    Die Trocknung sollte langsam und bei konstanter Temperatur erfolgen, gerne in gut gelüftetem Raum.


    Alles andere sieht man in ein paar Tagen.


    Ich wünsche gutes Ergebnis.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Mittag,


    die These ist meiner Meinung nach ein Zeichen dafür, dass man sich mit Musik nicht auseinandersetzt.

    Es gibt keine tote Musik, es sei denn, sie wird nicht gespielt.

    Musik findet in der Zeit statt, ist "live". Dabei ist jede Interpretation anders und selbst das altbackenste Werk eines uralten Komponisten kann frisch interpretiert werden.


    Von den 10 genannten Komponisten kenne ich vier, einen habe ich mal im Konzert gesehen. Ob mir die Musik immer gefällt, ist Geschmackssache.


    Das ist aber nicht relevant.

    Eine Ausbildung ist etwas anderes als die Praxis.

    Jeder, der studiert hat, weiß das. Jeder, der in der Schule war, sollte das wissen.

    Es geht um Handwerk, das nachher in der Praxis angewandt werden kann, wenn auch vielleicht kreativ und anders als das manch ein Couch-Potato auf seinem Sofa daheim am Chips-Stammtisch so meint.


    Dass derzeit so viel Jazz studiert wird, ist wie mit allem: erst ist es Anarchie, nachher dann irgendwann mal reaktionär, das sieht man schon an der Haltung bei manchen (aber eben längst nicht allen!).

    Echte Musiker denken über so etwas gar nicht wirklich nach, die sind sowieso offen und lassen sich von noch so steilen Thesen nicht aus der Tonart bringen.


    Was ich in der Oper schon erlebt habe, wo man ja als Nicht-Nutzer denkt, das sind alles olle Kamellen, das ist unglaublich. Und damit meine ich nicht die Technik, sondern, das, was man dort daraus macht.

    Dass das ein paar Laien, die sich für ganz toll halten und ganz moderne Musik (glauben zu) machen, nicht im Ansatz hin bekommen, liegt vielleicht auch daran, dass sie nie ein Ausbildungsinstitut von innen gesehen haben. Als ich noch jung und ahnungslos war, glaubte ich auch, ich wäre toll. Heute ahne ich immer mehr, was für ein armseliges Einzellerchen ich doch bin.


    Grüße

    Jürgen


    Ein Hoch auf unser Opern- und Museumsorchester und den Opernchor.

    Die wissen, was sie tun.

    Und das ist gut so.

    Hallöle,

    Sicherlich gibt es auch Musiker, die mit ihrem Instrument sehr eitel sind und fremde Hände am besagtem "bestem Stück" einer Sünde gleichgesetzt wird.

    Ob das eine Sünde ist, vermag der Delinquent selbst entscheiden. Auf jeden Fall benötigt er fortan "fremde Hände".


    Wenn mein Pferd auf der Straße steht, heißt das jedenfalls nicht, dass jeder Passant mal darauf reiten darf.


    Aber von diesem Nebenweg mal abgesehen, würde ich immer wieder meinen, dass der Respekt nicht nur vor dem Gerät, sondern auch vor dem anderen seinem Können, einen Voraussetzung für ein gedeihliches Miteinander ist. Deshalb sollten Verbesserungsvorschläge stets diplomatisch korrekt dargeboten werden, auch quantitativ.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Mittag allerseits,


    ich bin ja bekanntlich (?) seit einigen Jahren dabei, die Akkordeon-Orchester im Umkreis aufzumischen.

    Mich würde mal interessieren, was Ihr da für Becken einsetzen würdet.


    Angefangen habe ich 2017 in Bad Vilbel, da hingen 2000 Medium Hi-Hats 14", Zildjian Heavy Ride 20", Sabian (HH oder AA?) (Thin?) Crash 16" und irgendwo noch ein 18er Zildjian ohne erkennbare Klassifizierung (wahrscheinlich Avedis Crash).

    2020 in F-Griesheim habe ich mein eigenes Zeug mitgebracht, aktuell ist das noch 900 Medium Multi Purpose (Paar als Hi-Hats) 14" und 2002 Medium 20", Cup Chime 7,5".

    In Mühlheim (a. M.) begegnen mir 2002 Sound Edge Hi-Hats 14" und 505 Ride 20" (das andere Becken belasse ich im Keller, das sieht doof aus und ist irgendwas, was ich nicht anfasse),

    in Sulzbach lecker Meteor 14" und Sabian Hi Bell 22", letzteres ein Becken, wo ich nie so recht weiß, was ich davon halten soll.


    An der ein oder anderen Stelle besteht die Möglichkeit der Veränderung (dank meinem Beckenrucksack faktisch überall).


    Die Musik ist überall eine wilde Mischung aus Klassik, Pop etc., all das, was heutige Orchester so rausblasen, äh, -quetschen.


    Grüße

    Jürgen