Beiträge von Jürgen K

    Guten Nachmittag,


    ich habe damals mal gebraucht und mal neu gekauft, niemals aber ein Set, abgesehen von zwei Crash-Becken, die zueinander passten und zusammen verkauft wurden bzw. auch mal da oder dort zwei Becken statt einem.


    Tatsächlich hat sich meine Meinung zu Becken im Laufe der Jahre gar nicht so stark verändert. Allerdings dann doch wieder so stark, dass ich das ein oder andere Becken, was zweifelsfrei gut war und mir auch eine zeitlang sehr gut gepasst hat, wieder verkauft habe.


    Und nach dreißig Jahren oder so ähnlich (es sind wohl doch nur 27 aktive) ist mein Set leider immer noch nicht komplett. Möglicherweise liegt das daran, dass sich da meine Meinung noch stärker geändert hat im Hinblick daraufhin, was komplett ist.


    Grüße

    Jürgen

    der dann mal üben geht, es gab da noch ein paar Sachen, ich glaube die 39 restlichen Rudiments muss ich auch noch mal durchgehen ...

    Guten Morgen,


    ja, die Figuren kommen allesamt ein paar Takte hintereinander vor.


    Zu Nr. 3) Die Idee mit dem Doppelschlag hinten finde ich interessant und schon frage ich mich, ob das nicht auch gleich für Nr. 4 etwas wäre.

    Tatsächlich frage ich mich da auch nach der Betonung auf der Drei.

    Meine Vermutung geht dahin, dass der Arrangeur eine starke Betonung auf Zwei und Vier wollte und eine Pulsbetonung auf der Eins. Für die schwächere Drei sind ihm dann die Akzentzeichen ausgegangen.

    Lustigerweise habe ich im Internet eine Formation gehört, wo jemand die Kleine Trommel auf der Sechzehntel vor der Zwei betont und dann eigentlich nichts mehr. Das klingt komisch.


    Meine ersten Übeversuche habe ich weitgehend einhändig versucht, also die hohen Hüte mit der einen und die Kleine Kiste mit der anderen Hand. Inzwischen bin ich der Meinung, dass das nicht richtig schön wird, weder rund noch geschmeidig und die Nummer soll eher leichtfüßig daher kommen. Ich werde doch mal etwas Alternierendes versuchen und ich glaube der Doppelschlag hinten könnte darin eine Rolle spielen ...


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    ja, ein interessantes Thema.


    Ich selbst gehöre mal der Fraktion "one for all" und mal der für "all für one" an.

    Das liegt an der Musik.

    Wenn ich relativ gleiche Musik mache, dann nehme ich eine Stocksorte und fertig.

    Für andere Musikrichtungen ... genau.


    Und so ist das auch mit dem Instrument. Ist es ein Gummi, nehme ich etwas anderes als für die Plastfolie.


    An meinem Übeset ist mir aufgefallen, dass ich dort mit den Stöcken, mit denen ich am "normalen" Schlagzeug am liebsten hantiere, irgendwie nicht glücklich werde. Also habe ich da auch ein wenig probiert und komme mit größeren Geräten besser zurecht.

    Auch bei der Gummischeibe auf der Kleinen Trommel (ich habe da immer noch das alte schwarze Ding, was früher auch mal unter "Gladstone" bekannt war) nehme ich lieber etwas Kräftigeres.


    Da ich ja musikmäßig ein breites Spektrum mal hier und mal dort abgefrühstückt habe, hatte ich auch verschiedene Stockvorlieben, immer den passenden.

    Passend ist individuell wie Schuh, Handschuh oder Hut. Es ist halt jeder Jeck anders.

    Und für manche Stile passt es mal so oder mal so besser, wie mit den Jahreszeiten, der Wintermantel kann im Sommer auch störend empfunden werden wie auch die Badehose bei Minusgraden nicht jedermanns Freude ist.


    Damit es kein Geheimnis bleibt:

    Ich übe mit Thomas Lang Signature, deren Anatomie liegt mir einfach.

    Der muss aber eben nicht nur die Gummischeibe, sondern auch Fliegengitter, Gummi- und Neoprenmatten beglücken.

    Ansonsten habe ich Tango, Bolero und Combi in der Stocktasche und für Rock nehme ich RT5B. Die dürfen dann an Bronze und Mylar.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Wer Kraft aufbauen will, kann auch einfach seine Beckenständer rechts wie links heben, gerne auch mit Choreografie in abendfüllendem Programm. Dazu noch ein lecker Frühlingskleid und Üben sieht auch noch gut aus.


    PPS

    Und die Füße ...?

    Guten Mittag,


    sehr schön.


    Kann es sein, dass das Dunkelenergietellerchen trockener klingt als das Meistertief?

    Irgendwie gefällt mir das erstere tatsächlich besser, obwohl das natürlich nicht sein darf.

    Das K wirkt halt dagegen ein ganz klein bisschen langweilig.


    Naja. Ich habe ja schon ein Becken, aber wenn, dann würde ich eher über das Meistertief nachdenken, wenn es für Jazz & Co. sein sollte.

    So richtig Rock war ja nicht dabei. ;)


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    ja, bei Nr. 2 mache ich das tatsächlich aktuell beim Üben so, also /RLRL-LRL/RLR-RL-L/.

    Beim Hochladen kam mir die Idee, das vielleicht auch mal /RRLL-RLL/RRL-RR-L/ anzugehen. Ob das sinnvoll ist?


    Bei Nr. 3 mache ich es etwas anders: /L-RL-L/RLR-LR/.

    Der Grund liegt in meiner persönlichen Abneigung gegenüber dem Kreuzen der Arme. Das Hängetom spiele ich daher lieber mit Links. Daher muss man dann etwas umgestalten. Ob das klug ist, sei dahingestellt, für mich ist es angenehmer als immer daran zu denken, was passiert, wenn der Stock sich mit dem Arm um den Finger wickelt und der Knoten dann nicht mehr aufgeht oder es einfach die Gesangsstelle "Aua" ergibt.


    Nunmehr fand ich gleich Nr. 4 aus demselben Potpourri weiter vorne, da kann man meiner Meinung nach trefflicher streiten, wie man das machen soll oder gibt es auch hier einen Königsweg?

    (wieso steht das eigentlich auf dem Kopf?)


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    Man kann alles kombinieren, aber am besten passt das aus der selben Serie. Es ist natürlich immer die Frage, was man darauf spielen will. Lustigerweise hatte ich schon das 20er Medium und das 20er Heavy Ride als auch das 18er Crash im Set-Up.


    Grüße

    Jürgen

    Sodele, gude Nachmittag,


    die Zeiten und Orchester haben sich geändert, die wilden Noten nicht.


    Diesmal Frage 2 und 3: welchen Handsatz würdet Ihr anwenden?

    Oder: was würdet Ihr stattdessen spielen?


    Beides ist aus "König der Löwen", wiederum ein Arrangement für Akkordeon-Orchester.

    Nr. 2 soll "I just can't wait to be king" und Nr. 3 wohl eine Einleitung zu "King of Pride Rock" sein.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    also wenn es dunkel klingen soll, dann müssen die drumherum mal ein bisschen auf piano gehen.

    Ist drumherum Höllenlärm, hilft nur noch der Amboss.

    Das ist einfach Gesetz.


    14" 2002 Medium Hats => dürften noch etwas durchsetzungsfähiger sein

    Ja, das sind noch relativ mittelzarte Bleche. Die Heavy-Variante klingt dunkler, kann dann aber obenrum noch etwas lauter, durchsetzungsstärker ist wahrscheinlich die mit dem Wellenrand, die zischelt so wild, dass irgendeine Frequenz durchkommen sollte. Die 15" SE ist dann auch vom Grundton her einigermaßen dunkel, spritzt aber oben ordentlich herum.


    20" Giant Beat Crash => Mehr als genug Durchsetzungsvermögen, macht also nix wenn es ein Zacken weniger ist

    Es gibt "Multifunction" und "Thin", wenn ich nicht irre. Mir wären die schon etwas zu zart für manche Anwendungen, aber sie sind nicht so schneidig wie meine Lieblingsbleche.


    18" 2002 Crash => dito

    Vor einiger Zeit wäre das mein Crash gewesen, wenn ich nur eins haben dürfte.

    Sehr universell einsetzbar.

    Erfahrungsgemäß so "dunkel" wie ein 2" kleineres A von Z.


    24" 2002 Big Ride => Gerade richtig

    Auch dieses Teilchen wäre mir zu dezent. Tatsächlich ist es etwas artfremd unter dem "2002"-Stempel, ich hätte es auch eher bei "Giant Beat" einsortiert.


    Das hier oben schon erwähnte 24er Masters Dingens ist ein extrem universelles Becken, das würde ich mir auf jeden Fall mal anhören, da ist vieles drin.


    Und noch etwas: ich habe Trommelstöcke, die sehr hell klingen und welche, die dunkler klingen. Das ist zwar ketzerisch, wäre für mich aber auch mal ein Gedanke. Früher war ich ja Nylon-Fan, das klang so richtig blendend.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    Galgenständer:

    mag ich gerne, vor allem die versenkbaren, das ist für manche Stellungen in der Praxis die beste Lösung. Aber nur, wenn man halt auch ständig was Neues daraus macht.

    Ansonsten setze ich ja auf Gerüstbau, das sind dann halt Galgen ohne Ständer.

    Dafür passt unten der Staubsauger besser durch.


    Jeder Jeck is anders.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Sagte ich schon, dass ich ab und an mal meine Gerüste optimiere, also umbaue?

    Es hört nie auf, auch wenn man denkt, jetzt hätte man endlich die optimale ...

    Guten Abend,


    ich würde mich auf Blindtests nicht verlassen, denn die hört man meist daheim im Ohrensessel mit der HiFi-Anlage oder so.

    Eine Trommel in Natur hat noch viel mehr Aspekte.

    Wenn die Sache unverstärkt oder wenigstens ohne die typischen 1980er Jahre Effekte (oder auch den 1970er Handtüchern) daher kommen soll, dann hört man schon mehr vom Charakter.


    Aber:

    ob das bisschen Chrom über dem Messing dann den Ausschlag gibt oder vielleicht doch irgendetwas anderes?


    Ich würde einfach die in Kupfer kaufen, damit soll man ja notfalls gut kochen können. Und manchmal ist man ja auch froh, wenn man eine Zweittrommel hat,

    ich meine mal gelesen zu haben, dass die bei der bisexuellen Kapelle (oder ging es da doch um Hochspannung?) hinten sieben von den Kleinen haben, da kann man in den Pausen immer mal auf ein neues Rad steigen, wenn das alte Platten hat oder die Schaltung hakt oder einfach die Asche von der Kippe das Fell versaut hat.


    Eins noch: es gibt Trommeln, die sind empfindlich und klingen nur bei guter Umgebung gut, andere sind weniger empfindlich und geben auch bei schlechten Verhältnissen noch eine passable Figur ab. Meiner Meinung nach habe ich die Erfahrung gemacht, dass Metalleimerchen mit Volumen einfacher zu handhaben sind, nach dem Motto trocken und klein kriegt man sie alle, aber aus einem Piccolo secco ein fruchtiges Fass zu machen, das gelingt meist nicht so gut.


    Grüße

    Jürgen


    spielt derzeit:

    Dienstag: FF Messing: tolles Gerät, kann ich überall einsetzen

    Mittwoch: Ludwig irgendwas in Chrom: tolles Gerät, etwas metallischer

    Freitag: Mapex irgendein Holz: na ja, geht so

    daheim: Sonor von damals: klingt unter der Gummimatte noch am besten ;)

    Guten Abend,


    der ein oder andere Gedanke ist mir heute auch eingefallen.


    Davon mal abgesehen: tatsächlich hat der Aushilfstrommler den Vorteil, dass er sich zurückhalten kann. Von daher wird die Gesamtperformance wohl nicht durch zu viel Ereignis gestört werden. Seit der Wyman gegangen ist, hat sich die Truppe ja an Profis in der Kerntruppe gewöhnt, wobei ja schon seit ewigen Zeiten, die eigentliche Kapelle von einer quasi zweiten umringt wurde, wenn auch oft nicht so sichtbar.

    Wenn ich an S.f.t.D. denke, fielen mir ja früher schon zuerst die Congas und dann das Klavier auf. In den letzten Jahren wurde ich wach, wenn Lisa Fischer zu Wort kam.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Auf die ausgelassene Hi-Hat bin ich auch mal gespannt.


    PPS

    Wer könnte dann in den nächsten Jahren der Aushilfsgitarrist werden?


    PPPS

    Was die Aufnahme betrifft: ich behaupte mal frech, dass Herr W. das heute so nicht mehr spielen würde.

    Früher war es wohl so, dass man auch Platten mit Fehlern gemacht hat. Später gab es dann Cover-Bands, die alle Fehler original nachgespielt haben.

    Mir wäre das zu kompliziert, diesen Unfall, wo die Studiokatze aufgewacht und gegen die Fußhupe geschlittert ist, auch noch für die Nachwelt zu notieren.

    Guten Morgen,


    es wurde ja schon fast alles gesagt.


    Was die Platzersparnis betrifft:

    ich stelle immer wieder fest, dass auch wenige Dreibeiner bei unkompaktem Aufbau eine große Bodenfläche beanspruchen können. In solch einem Fall bin ich mit dezenten Gerüstfüßen untenrum deutlich aufgeräumter.


    Außer bei der Ausbaustufe "Mini" und "Jazz" verwende ich ausschließlich Gerüste, lediglich bei den Vereinsgeräten muss ich leider oftmals noch Stolperfallen aufbauen.

    Der Gerüstbau hat den Vorteil, dass er modular ausbaufähig ist, ohne, dass es kritisch wird, man kann auch Notenhalter, Leuchten, Tassenhalter und Sonstiges montieren. Das geht zwar theoretisch auch auf Dreibeiner, aber irgendwann wird das dann wackelig oder doch waldig oder man stolpert dann doch mal und das Unglück ist groß.


    Ich habe Millimeterpapier, Zollstock und so Zeug, damit kann man alles erst mal aufmalen, bevor man bestellt.

    Erfahrungsgemäß kommt es dann aber doch ein bisschen anders. Irgendetwas vergisst man immer.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    ich hätte das Potpourri "Italo Pop Hits" beizusteuern.

    Ok, passt nicht so ganz, weil die einzelnen Lieder ja doch wieder allein betrachtet eben nur das eine oder das andere sind.

    Tatsächlich fällt mir nichts ein.


    Zu der Definiererei:

    Jeder Takt hat einen Puls. Ob den die Notensoftware erkennt, wage ich zu bezweifeln. Selbige kann man genauso wie den gemeinen Schoppemusikant mit Mathematik austricksen.

    Aber Musik ist ja nicht nur Mathematik.

    Deshalb ist ein Wiener Walzer kein Sechsachtel und kein Neunzwölftel und auch kein Einskommafünfhalbe.

    Jeder Takt hat einen starken Puls auf der Eins.

    Ein 3/4 wäre also umbaba. Ein 6/8 hat in der Tat auf der Vier (ähnlich wie ein 2/4 triolisch auf der Zwei) eine weitere, schwächere Betonung, also umbabaombaba. Das klingt halt anders.


    Wollte ich nur mal gesagt haben, bevor ich üben gehe.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    das sind Vorgänge vor Corona.

    Man kann sich ausmalen, was derzeit so läuft, wenn man phantasiebegabt ist.


    Das Problem ist, dass in der gesamten Branche der Sensenmann allzeit bereit ist, jeden abzuräumen, der japst.

    Daher versucht man, die Preise stabil zu halten, gegenüber der Konkurrenz und natürlich zum Nachteil des Endverbrauchers, wobei man auch da noch fragen kann, ob der nicht letztendlich dadurch profitiert, dass nicht noch mehr über den Jordan geht. Wenn man dann aber - hier relevant - "Fame" und "Milleinium"-Billigkram sieht, geht es wohl doch eher um Steigerung des Gewinns bei Verarschung des Kunden.

    Die Produkte sind ja ohnehin vom Preisleistungsverhältnis fragwürdig.

    Wenn man höhere Anforderungen hat, insbesondere im Hinblick auf lange Sicht, dann stellt man fest, dass vermeintlich teure Produkte oftmals am Ende billiger sind.

    Manche Hersteller setzen wohl auch auf ihr Image, also den Glauben des Kunden.

    Wenn man unbedingt Elektrospielzeug haben will, kommt man halt um den ein oder anderen Namen nicht herum.


    Am Ende bezahlt der Kunde die Bußgelder.

    So ist das in der Wirtschaft. Von daher kann man natürlich selbst entscheiden, ob man dem Mainstream überall folgt oder doch ab und an mal überlegt, was man eigentlich braucht.


    Wenn ich nach nunmehr über die Jahrzehnte schaue, was bei mir übrig geblieben ist, so sind es nicht die vermeintlichen Billigprodukte und auch nicht irgendwelche Elektrospielzeuge. Aber ich bin ja auch schon fast wieder reaktionär.


    Grüße

    Jürgen

    wird immer älter

    Guten Nachmittag,


    Lexikon75:

    auch der Auftragnehmer (Dienstleister) hat das Recht zu kündigen.

    Natürlich ist es so, dass jede Beziehung nur funktioniert, wenn alle Seiten am gleichen Strang ziehen. Und genau deshalb hat unser Gesetzgeber irgendwo geschrieben, dass man bei solchen Beziehungen auch mal schnell Schluss machen darf, wenn es nicht klappt.

    Ob das dann an dem einen, dem anderen oder beiden liegt, ist völlig egal.

    Entscheidend ist, dass niemand gezwungen ist, eine unfruchtbare Beziehung weiterzuführen.

    Fair ist es aus meiner Sicht, wenn man nicht lange herumfackelt, sondern konsequent ist. Damit meine ich nicht, dass man bei jedem Regentröpfchen sofort den Schirm aufspannen soll. Ich meine, dass man nicht sehenden Auges ins Unwetter laufen oder dort verweilen soll, wenn absehbar ist, dass aus der Sache nichts Gescheites mehr wird.


    Grüße

    Jürgen

    Hallöle,


    meine T-Shirt-Größe ist da nicht dabei.
    :(


    Und "Don't Stop Believin'" kann ich immer noch nicht richtig spielen.


    Ich will ja nicht unken, aber ist die Pandemie bis dahin vorbei?

    Im März 2020 dachte ich ja noch, dass im Herbst die Konzerte stattfinden können, im Herbst war mir dann klar, dass das alles ein bisschen komplizierter ist. Im Frühjahr 2021 freute ich mich auf die Impfung, inzwischen freue ich mich auf die nächste Impfung und fürchte, dass auch in diesem Herbst das mit den Konzerten schwierig werden könnte, also ganz ehrlich rechne ich auch mit Ausfall.


    Und was mich am meisten stört: registrieren ohne vorher die Bedingungen gefunden zu haben (bin ich einfach nur zu blind?) finde ich doof.


    Ist wohl was für junge, schlanke Leute, die gerne im Stadion kuscheln und keinen Stage Rider mit sich herumschleppen.


    Grüße

    Jürgen

    draußen nur Kännchen

    Hallo,


    die Schilderungen sind verstörend.

    Es ist ja durchaus so, dass das Niveau überall divers ist. Wenn man dann ausgerechnet auf die unter(st)e Garde trifft, ist das großes Pech.


    Das Gute: statistisch ist die Wahrscheinlichkeit, nochmal an einen Vollhorst zu geraten, geringer.


    Das Schlechte: dank der Traumata zieht man das Unglück quasi etwas stärker an, einfach, weil man auf alles Negative oder Gefährliche achtet und dann vielleicht auch Nebensächlichkeiten für sich selbst überbewertet.


    Dagegen hilft, dass man sich klipp und klar macht, worum es geht:

    1. ich bin der Auftraggeber, der andere ist Dienstleister. Wenn der blöd ist oder mir auch nur die Cordhose oder sonst etwas nicht gefällt, habe ich jederzeit (auch unmittelbar sofort) das Recht und die Möglichkeit, die Situation abzubrechen.

    2. ich bin derjenige, der bezahlt, dafür muss der andere leisten, ich darf Stöcke fallen lassen und schlechtes Zeug spielen, so viel ich will, kann oder was auch immer.

    3. ich darf auch schreien.

    Wenn ich einen Vogel abartig finde, darf ich dem das auch auf die Nase binden, wenn mir danach ist.


    Ansonsten: always look on the bright side of life.


    Grüße

    Jürgen

    Hallöle,


    also ich habe das Ding aus meinem Avatar zum Üben.

    Bei der Umrüstung auf Elektronik habe ich einfach die Elektronik "vergessen".

    Von daher würde ich auch erst mal überlegen, ob man nicht das vorhandene Gerät

    schadlos integrieren kann in die Planung. Von der Stabilität her ist das wahrscheinlich

    unübertroffen gegenüber der ganzen Plaste, die man so im Elektromarkt bekommt.


    Zitat

    Auf dem Set sollte ich üben können damit ich es auch auf dem A-Set umsetzen kann. Rebound und so sollte in etwa ähnlich sein.

    "in etwa ähnlich" ist so eine Sache.

    Was an dem üblichen Aufbau mit den echten Größen hilfreich ist: es ist von den Bewegungsabläufen örtlich umsetzbar. Bei solchen Sachen wie Rückprall, Spielgefühl und so würde ich doch größere Abstriche einkalkulieren, das ist Physik.


    Zitat

    Lautstärke halt eher leise, da ich aber in einem Haus wohne ist Trittschall und so kein Thema. Wenn ich dann aber mal ausziehen würde wäre es super wenn dies zu einem späteren Zeitpunkt umsetzbar7ergänzbar wäre für Blockwohnungen.

    Je weniger Plaste, desto leiser.

    Das ganze Geklapper auf Plaste-Zimbeln ist alles andere als "leise" im Sinne dessen, was man daheim als erträglich betrachten würde.

    Gegen Trittschall hilft eigentlich nur ein entkoppelter Boden, den kann man theoretisch überall nachrüsten.


    Zitat

    Ich schlage eher fest zu… eher so Travis Barker/Eloy Casagrande angehaucht. Somit sollte das Set auch was aushalten.

    Da hätte ich um manches filigrane Elektroteil Angst und Bange.

    Ich weiß, was hält, s. o.


    Zitat

    Ein Bassdrumpad welches Doppelpedal geeignet ist!

    Nun ja. Dranschrauben ist das eine, das Gefühl ein anderes.

    Ich hatte mal so ein Übescheibchen, das hat gewackelt und geklappert und 8" sind halt keine 24". Das war einer der Hauptgründe, mich von diesen Ideen zu verabschieden und richtige Größen einzusetzen.


    Zitat

    Ich würde damit gerne Aufnahmen tätigen. Seien dies Youtube Videos oder auch Drumspuren für Songs.

    In diesem Punkt hat der reine Roland (und seine Konkurrenz) seine Vorteile, Stecker rein und ab in die Aufnahme.

    Man kann natürlich auch ... aber das ist anstrengend.


    Zitat

    sollte erweiterbar sein

    Nun ja.

    Die Elektrik hat ihre Grenzen. Wenn es E-Drums werden sollen, dann wird es spätestens jetzt teuer.


    Grüße

    Jürgen

    PPS

    Nochmal konkret zum bevorstehenden Ereignis:

    das ist ja so ein bisschen wie ein Vorstellungstermin.

    Eigentlich ist es egal, was passiert, weil man ja nicht als Profi hin geht, sondern als Laie, der quasi sowieso nichts kann.

    Dennoch neigt man dazu, gut dastehen zu wollen, sollen ja nicht so Sätze kommen wie "da müssen wir aber ganz von vorne anfangen" oder gar "da hilft nix mehr" oder "schon mal an Bratsche gedacht?".

    Man muss sich halt klar machen, wo man steht und dann dazu stehen.


    Was natürlich auch passieren kann: der Lehrkörper entpuppt sich als Leerkörper. Da darf man dann gerne daran denken, dass es Alternativen gibt. Also eigentlich auch kein Problem.


    Erfahrungsgemäß ist meistens alles halb so schlimm oder sogar gar nicht schlimm. Und wenn es doch mal schlimm wird, wird es beim nächsten Mal wieder besser.


    Die meisten Profis machen Aufwärmübungen vor dem Ereignis.

    Ich habe das früher auch gemacht, teilweise recht umfangreich.

    Guten Morgen,


    ich habe auch gerne Lampenfieber, auch Notenpultleuchtenfieber.

    Es gibt das freudige Fieber bei erwartbar schönen Ereignissen und das elende Fieber bei erwartbar unschönen Ereignissen. Musik ist für mich immer ein schönes Ereignis, also genieße ich das Fieber halt wie frisch verliebt.


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    Grüße

    Jürgen


    PS

    Üben hilft.