Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    Mathematik hat ihre Berechtigung, Musik aber auch.


    Wozu soll das gut sein?

    Ok, damit um einen geredet wird, sehe ich ein, ist ein hehres Ziel,

    nur nicht musikalisch.


    Ich übe ja gerne mal progressiv, aber mein Ziel ist am Ende Musik und das muss man hören.


    Ansonsten viel Spaß bei Reich:

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    Könnt Ihr ja auch mal üben, wenn Freunde da sind.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    man kann das ja einfach mal bei einer Trommel ausprobieren.


    Mich würde dabei stören:

    es klingt halt wie eine Trommel im Bett,

    die Trommel (Hängetoms!) wird schwerer, was den Halteapparat zusätzlich belastet und für die Freunde des freien Schwingens: sie wird deutlich träger,

    der Rückprall wird ebenfalls beeinflusst, da ja die Luft genommen wird, das Atmen fällt also schwerer,

    durch das weiterhin vorhandene Anschlagsgeräusch klingt die Trommel kurz laut, das ist für meinen Geschmack nicht so schön, aber das ist natürlich Geschmackssache.


    Mit "natürlich" hat das also genau genommen nichts zu tun, es sei denn man möchte den Disco-Sound der 1970er Jahre imitieren (damals hat man gerne alles zugestopft, -geklebt und -gedeckt.


    Die Gewebefelle ("mesh heads") haben tatsächlich einen Tennisschlägereffekt, man kann sich aber daran gewöhnen und durch passende Stimmung den Effekt auch abmildern.


    Das einzig Wahre ist aber immer das Wahre. Da gibt es keine Alternative, sonst würden wir ja alle Roland spielen.

    Übrigens bleiben die Drähte vom Besen immer nervig an den Gewebefellen hängen. Da ist der Pizzakarton dann doch besser.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    also die Meinungen gehen ja schön auseinander.


    Und die Welt dreht sich weiter, dank Covid-19 auch mal ganz anders.


    Mit dem Bereich a) (Triangel) habe ich mich am meisten beschäftigt und finde inzwischen, dass es da von grausam bis glücksselig alles gibt. Dank einem Opernbesuch ist mir dann mal aufgefallen, dass so ein Ding auch schön klingen kann, dank der Preisliste weiß ich auch warum. Dummerweise wird man dann schnell wählerisch, wenn man zu viel weiß.

    Und eigentlich braucht man ja zwei ...

    trommla: darf ich diskret fragen, was der Gelegenheits-Sinfoniker konkret spielt?

    Bei b) (Chimes) war mir der tiefere Sinn der Dämpfung zuvor nicht so gewahr, tatsächlich ist das ein interessanter Komfort, der auch vor Schusseligkeiten schützen kann. Auch da frage ich mich inzwischen eher nach ein oder zwei Reihen und ob es Sinn macht, Alu oder Messing oder gibt es gar - ich wage es kaum auszusprechen: - Bronze?

    Und wofür?

    Ein weites Feld.


    Das Thema c) ist einigermaßen übersichtlich, eine Anschaffung eher nicht zu erwarten, wer soll das schleppen?


    Thema d) ist weithin gegessen, aktuell nehme ich sogar die Fußhupe als Paukenersatz, um ahnungslose Balgtastateure zu schockieren. Mehr wäre mehr, aber das passt ja dann wieder durch keine Tür ...


    Bei e) ist mein Favorit mein Kleiner messingbefüllter Alurahmen, aktuell noch mit Standardbefellung.

    Da denke ich auch immer: wäre was Edleres besser (Fiberskyn, Renaissance ...)?

    Interessant ist ja, dass fast jeder diesselben Stöckchen zu haben scheint: "kleine runde Köpfe an nicht zu dünnen Sticks".


    Noch ein weiteres Feld: f)

    Ja, Wood Block/Temple Block (wird ja gerne verwechselt) ist aktuell Thema, etwa für Morricones lustiges Reiten vor dem Fall, man kennt ja den Film ...

    Da bin ich noch am Überlegen, ob ich es billig mache oder schön, mal sehen.

    2020 waren mal Kastagnetten im Gespräch, da muss dann wohl nächstes Jahr eine Maschine her ...

    ein Schüttelrohr (naja: -kästchen) habe ich mir neulich mal angeschafft, braucht man ja doch immer mal wieder.

    Bongos werden wohl an mir vorübergehen, Gott sei Dank habe ich inzwischen diverse kleine Trömmelchen, die bei der vorhandenen Literatur als Bongos durchgehen werden (Adieu Mus oder so).

    Berimbau habe ich mal auf einer Schallplatte vor vielleicht 25 Jahren gehört, wie die Zeit vergeht. So ein Ding wird mir wohl nie in echt begegnen.


    Und dann auch noch eine Anekdote vom Schlagzeug-Umzug: Autofahrer fährt und lauscht, fragt dann: "hört ihr das auch? Da ist so ein Geräusch ..." Der arme Mann dachte, sein Auto wäre kaputt. Nun ja, was machen die Drähte unter der Kleinen Trommel?

    Und noch eine: Schlagzeug aufgebaut, mal kurz auf die Hupe(n) getreten, Sängerin von nebenan klopft, schaut herein, ist erleichtert: "Ach so, ich dachte schon, die Welt geht unter." Tja.


    Wem noch etwas einfällt, das Thema ist bestimmt auch 2022 noch/wieder aktuell.


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    dass durch die Entnahme der Felle schon mal die Spannung genommen wurde, ist gut.

    Ich würde die Trommel nach Möglichkeit auf einem Teppich oder anderer weicher und bedingt saugfähiger Unterlage hochkant (also auf der Gratung) lange trocknen lassen. Die Betonung liegt auch "lange". Alles andere ist erst einmal zweitrangig. Solange die Trommel nicht vollständig getrocknet ist, kann man das Schadensbild nicht beurteilen.

    Die Trocknung sollte langsam und bei konstanter Temperatur erfolgen, gerne in gut gelüftetem Raum.


    Alles andere sieht man in ein paar Tagen.


    Ich wünsche gutes Ergebnis.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Mittag,


    die These ist meiner Meinung nach ein Zeichen dafür, dass man sich mit Musik nicht auseinandersetzt.

    Es gibt keine tote Musik, es sei denn, sie wird nicht gespielt.

    Musik findet in der Zeit statt, ist "live". Dabei ist jede Interpretation anders und selbst das altbackenste Werk eines uralten Komponisten kann frisch interpretiert werden.


    Von den 10 genannten Komponisten kenne ich vier, einen habe ich mal im Konzert gesehen. Ob mir die Musik immer gefällt, ist Geschmackssache.


    Das ist aber nicht relevant.

    Eine Ausbildung ist etwas anderes als die Praxis.

    Jeder, der studiert hat, weiß das. Jeder, der in der Schule war, sollte das wissen.

    Es geht um Handwerk, das nachher in der Praxis angewandt werden kann, wenn auch vielleicht kreativ und anders als das manch ein Couch-Potato auf seinem Sofa daheim am Chips-Stammtisch so meint.


    Dass derzeit so viel Jazz studiert wird, ist wie mit allem: erst ist es Anarchie, nachher dann irgendwann mal reaktionär, das sieht man schon an der Haltung bei manchen (aber eben längst nicht allen!).

    Echte Musiker denken über so etwas gar nicht wirklich nach, die sind sowieso offen und lassen sich von noch so steilen Thesen nicht aus der Tonart bringen.


    Was ich in der Oper schon erlebt habe, wo man ja als Nicht-Nutzer denkt, das sind alles olle Kamellen, das ist unglaublich. Und damit meine ich nicht die Technik, sondern, das, was man dort daraus macht.

    Dass das ein paar Laien, die sich für ganz toll halten und ganz moderne Musik (glauben zu) machen, nicht im Ansatz hin bekommen, liegt vielleicht auch daran, dass sie nie ein Ausbildungsinstitut von innen gesehen haben. Als ich noch jung und ahnungslos war, glaubte ich auch, ich wäre toll. Heute ahne ich immer mehr, was für ein armseliges Einzellerchen ich doch bin.


    Grüße

    Jürgen


    Ein Hoch auf unser Opern- und Museumsorchester und den Opernchor.

    Die wissen, was sie tun.

    Und das ist gut so.

    Hallöle,

    Sicherlich gibt es auch Musiker, die mit ihrem Instrument sehr eitel sind und fremde Hände am besagtem "bestem Stück" einer Sünde gleichgesetzt wird.

    Ob das eine Sünde ist, vermag der Delinquent selbst entscheiden. Auf jeden Fall benötigt er fortan "fremde Hände".


    Wenn mein Pferd auf der Straße steht, heißt das jedenfalls nicht, dass jeder Passant mal darauf reiten darf.


    Aber von diesem Nebenweg mal abgesehen, würde ich immer wieder meinen, dass der Respekt nicht nur vor dem Gerät, sondern auch vor dem anderen seinem Können, einen Voraussetzung für ein gedeihliches Miteinander ist. Deshalb sollten Verbesserungsvorschläge stets diplomatisch korrekt dargeboten werden, auch quantitativ.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Mittag allerseits,


    ich bin ja bekanntlich (?) seit einigen Jahren dabei, die Akkordeon-Orchester im Umkreis aufzumischen.

    Mich würde mal interessieren, was Ihr da für Becken einsetzen würdet.


    Angefangen habe ich 2017 in Bad Vilbel, da hingen 2000 Medium Hi-Hats 14", Zildjian Heavy Ride 20", Sabian (HH oder AA?) (Thin?) Crash 16" und irgendwo noch ein 18er Zildjian ohne erkennbare Klassifizierung (wahrscheinlich Avedis Crash).

    2020 in F-Griesheim habe ich mein eigenes Zeug mitgebracht, aktuell ist das noch 900 Medium Multi Purpose (Paar als Hi-Hats) 14" und 2002 Medium 20", Cup Chime 7,5".

    In Mühlheim (a. M.) begegnen mir 2002 Sound Edge Hi-Hats 14" und 505 Ride 20" (das andere Becken belasse ich im Keller, das sieht doof aus und ist irgendwas, was ich nicht anfasse),

    in Sulzbach lecker Meteor 14" und Sabian Hi Bell 22", letzteres ein Becken, wo ich nie so recht weiß, was ich davon halten soll.


    An der ein oder anderen Stelle besteht die Möglichkeit der Veränderung (dank meinem Beckenrucksack faktisch überall).


    Die Musik ist überall eine wilde Mischung aus Klassik, Pop etc., all das, was heutige Orchester so rausblasen, äh, -quetschen.


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    gm-film:

    ich würde beim Händler des Vertrauens ein 2002 Crash und ein 602 Thin Crash bestellen* und mir dann daheim binnen der Rückgabefrist überlegen, was em ehesten passt. Wenn das Budget groß genug ist, würde ich noch ein Giant Beat Multi mitbestellen, alles 18".


    Daheim würde ich das Zeug einfach mit meinem 2002er spielen.

    Das habe ich auch letztes Jahr noch so gemacht (Who'll Stop und Have You Ever Seen). Na gut, es war nicht daheim, sondern im Proberaum.


    Tatsächlich klingt das Becken aufgenommen abgehört natürlich ein bisschen anders als im cockpit während des Geschehens. Davon sollte man sich nicht täuschen lassen.


    Aktuell (bzw. noch vor "einiger" Zeit) spielt(e) der Mann ja ein bisschen moderneres Gerät.


    Grüße

    Jürgen


    *) Es soll auch Händler geben, die so etwas vor Ort antestbar haben.

    Guten Abend,


    was das Blech betrifft, kommt mir der Klang sehr bekannt vor.

    Ich würde mich da mal bei den damals schon hergestellten 18er Crashes umhören: 602, Giant Beat, 2002, von mir aus auch Avedis. Wenn die nicht alle so ein bisschen oder vielleicht auch ein bisschen mehr ähnlich klingen, dann liegt es eher am Stock, der Hand oder dem Mikrofon, was damals noch in Schwarzweiß klang.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    meist sind solche Diskussionen ein Indiz dafür, dass die Kapelle nicht funktioniert.


    Aus meiner Sicht ist jeder Herr seines Geschirrs.

    Der ein oder andere beherrscht es mehr oder weniger, das ist eben so. Wenn das so weit von dem entfernt ist, was ich akzeptieren kann oder will, dann muss ich eben das Weite suchen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    das Besondere ist, dass es zwei Perkussionisten (klassische) sind, die letztendlich ihren Stil auf sehr gut verkaufsfähige Tanzmusik geändert haben, darin aber immer noch Schlagwerk einarbeiten, was natürlich optisch interessant ist, man kennt das von anderen Trommlerformationen.


    Meiner Meinung nach haben die Beiden alles richtig gemacht, ich selbst höre kaum Tanzmusik, liegt vielleicht daran, dass ich nicht tanze.


    Obwohl die Burschen ungefähr in meinem Alter sind, kommen sie mir jünger vor.


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    also früher haben wir immer unmikrofoniert gespielt, auch draußen.


    Fakt ist: alles, was filigran ist, verfliegt an der Luft. Da zählen Größe, Volumen und Durchsetzungskraft.

    Ich persönlich reguliere die Lautstärke vor allem durch die Spielweise. Größere Instrumente verfügen über ein größeres Dynamikspektrum.

    Ich würde mir aber eher Gedanken machen, ob die "Bühne" hält, irgendwann umkippt oder es reinregnet oder windet.

    Der Rest ist Rock 'n' Roll.


    Grüße

    Jürgen

    Hallöle,


    ich kenne auch eine gute Version von "Afrika":

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    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    die Zeitlupe zeigt doch das (auch schon längst angesprochene) Problem:

    der Schlag wird so ausgeführt, dass sich zuerst die Ferse hebt und dabei den vorderen Fuß fallen lässt, was eben auch die Trittplatte und den Schlägel befördert.

    Um das zu vermeiden, sollte man lernen (üben), den Schlag so auszuführen, dass das nicht passiert, also entweder den Vorderfuß kontrolliert mit nach oben bringen, ohne ihn vorher fallen zu lassen oder vielleicht mal mit Ferse unten probieren.

    Auf ganz deutsch: das ist einfach und sonst nix lediglich schlampige Technik (des Fußes).

    Wenn man das nicht einsehen will, kann man an diversen Geräten herumschrauben, wird dann aber nur mäßig Erfolg haben, solange man das Grundproblem nicht löst. Und da hilft nur eins: üben.


    Ich weiß, dass es schöner ist, darüber zu diskutieren, ob man mit Adidas wirklich so erfolgreich ist oder die Fußmaschine einfach Schrott ist oder ein Fell nach drei Tagen ausgetauscht werden muss oder die Stimmung unbedingt wohltemperiert sein muss oder man nur bei Sonnenschein spielen kann oder die Sterne einfach schlecht stehen.


    Was aber in der Musik hilft, ist üben.

    Wenn etwas nicht funktioniert, dann liegt es im Zweifel immer an demjenigen, der nicht, nicht ausreichend oder gar falsch geübt hat. Das ist meine Erfahrung. Sie ist bitter, aber wahr.


    Und man kann eine gute Trommel von leise bis laut spielen und sie klingt immer gut. Wenn man es kann.

    Wenn man es nicht kann, kann man es üben. Das soll helfen.


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    tatsächlich ist für mich Musik machen und Musik hören etwas anderes.

    Ich kann auch in Musik, die ich eigentlich nicht höre, etwas finden, besonders dann, wenn es dem Publikum so ergeht.

    Letztendlich spiele ich nicht für mich, sondern für das Volk. Wenn das glücklich ist, bin ich es auch.


    Und seien wir doch mal ehrlich: der Gustav ist doch nahezu stillos.


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    das Hauptproblem ist - wie immer - die Technik.


    Nein, nicht die, die andere.


    Also: üben hilft.


    Ja, man kann an allem herumschrauben, das kann auch etwas (!) helfen, aber solche Effekte passieren dann, wenn man das Instrument nicht im Griff hat und das liegt daran, dass man zu wenig geübt hat.


    Wenn man nach dem Schlag den Schlegel im Fell liegen lassen will (kurzer Ton), dann muss man das kontrollieren und zwar so, dass es funktioniert. Das kann man üben.

    Wenn man einen offenen langen Ton bevorzugt, tritt man mit ordentlich Schwung so, dass der Schlegel wieder zurückkommt. Dabei dar man natürlich nicht das Zurückkommen behindern, indem man noch undynamisch auf dem Pedal herumsteht, Pedal und Fuß müssen harmonieren. Das kann man üben.

    Tatsächlich klingt es ein bisschen wie zu hoch und zu asymmetrisch gestimmt, ein neues Fell mit einer weicheren Stimmung, die dann auch tiefer klingt, könnte auch hilfreich sein. Aber ohne Üben wird auch da das Problem auftreten. Selbiges für Einstellungen an der Maschine: kann helfen, aber ohne Üben kommen dann andere Effekte oder der gleiche bleibt.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Üben hilft.