Beiträge von Jürgen K

    Hello Boyz'n'Gals,


    ja, eigentlich ist es immer dasselbe und eigentlich wird in den letzten Jahren nur noch verrückteres buntes Plastik draufgeklebt.

    Und ob das nun sinnvoll mit oder ohne Gerüst aufzubauen ist, das sollte man mal den fragen, der diesen Eddie bastelt oder die Bühne aufbaut, da könnte man sicher an der ein oder anderen Stelle auch ein bisschen optimieren, insbesondere für kleine Kneipengigs.


    Hinter den Kulissen ist die Sache ja eigentlich recht einfach: Anfang der 1990er kam Hohner konkret ins Spiel und dann auch Taiwan. Da ist viel passiert, die Älteren erinnern sich, dass plötzlich die Philosophie doch arg wackelte oder wandelte.

    Dann kam ja der Untergang von Premier, eine gewisse Renaissance bei Sonor und dann kam eben der alte Premier-Kumpel mit einem Konzept und offenbar Geld, das auch umzusetzen. Wenn man da selbst investiert, hat das den Vorteil, dass man auch die ein oder andere Extrawurst leichter umsetzen kann.


    Ich persönlich finde es gut, dass es noch richtige Drum-Sets gibt.

    Die elenden Zwänge, die man als Allgemeinmusikant in der Provinz stets erfährt, wären noch schlimmer, wenn es nicht auch Leute gäbe, die zeigten, dass Mehr eben doch Mehr ist, auch wenn man selbst natürlich notfalls (!) auch mit weniger zurecht käme (und an anderer Stelle auch kommt). Größer ist aber schöner. Alles andere ist Lüge, besonders gerne von eingefleischten Cajonisten verbreitet.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    meine ist so flach, dass man sie gar nicht sieht ...


    Ich würde für das Genre meine billigste vorhandene nehmen.
    Und wenn das Geschirrtuch aus ästhetischen Gründen ausscheiden sollte, würde ich meine Allheilmittel Tempo und Gerband (Gaffa für Connoisseurs) nehmen.


    Bei Neuerwerb würde ich bei einem Budget von 300 gebraucht kaufen. Für mich natürlich nur ab 6,5", aus ästhetischen Gründen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    ich gehe spekulativ davon aus, dass die Lieferung mit DHL schneller geht und deshalb teurer ist. Aus eigener Erfahrung sind deren Tarife grenzüberschreitend gerne mal etwas angehoben. Meine letzte Lieferung aus dem benachbarten Ausland erfolgte mit GLS, die sind wohl billiger (und langsamer).


    Zum Thema Kleine Trommel: man muss halt die richtige bestellen. ;)


    Was mich an dem beschränkten Unternehmen nerven würde: obwohl die Homepage vortäuscht, deutsch zu sein, gibt es keine vernünftige Anbieterkennung, jedenfalls nicht so offensichtlich, dass ich sie mit meinen müden Augen finde. Ich persönlich weiß ganz gerne, mit wem ich Geschäfte mache, das schafft Vertrauen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    die Kosten der Lieferung sind von den gelieferten Waren und deren Standort abhängig.


    Wenn ich ein Triangel bestellen will, dann geht das neben "Lieferung an eine Abholstelle vor Ort" (2,50 €) als "Standard-Lieferung, MON-FRI" für schlappe 3 € oder als "Samstagszustellung" (mache Leute wollen es ja passend zum Auftritt) für 13 € oder als "UPS Expresszustellung, MON-FRI für 14,50 €.


    Wenn ich dagegen ein Tam-Tam bestellen möchte, kostet mich das als "Standard-Lieferung MON-FRI" genau 0 € und als "DHL-Lieferung, MON-FRI" 2 €. Ehrlich gesagt, wäre mir das jetzt bei dem Kaufpreis von 2.219,00 € auch scheißegal. Wenn ich den Kalender ansehe, stelle ich fest, dass bei "Standard" am 19. oder 20. Juli geliefert würde, bei "DHL" am 19. Juli, geht also wohl schneller. Man könnte vermuten, das Ding muss vorher erst noch geklöppelt werden, also probieren wir es mal mit echter Lagerware ...


    wenn ich nunmehr eine Kleine Trommel bestellen will, dann gibt es noch mehr Optionen, die "Standard-Werktagslieferung (Mo-Sa)" gäbe es mal wieder für nix (0 €), "Lieferung am ausgewählten Wunschtag (Mo-Sa)" wären 0,50 €, "Lieferung am nächsten Tag (Mo-Fr) 1,50 €, "Lieferung an eine Abholstelle vor Ort" 2,50 €, "Samstagslieferung" 6 €, "Lieferung am nächsten Vormittag, Mo-Fr" 10 €. Da ist doch für jeden etwas dabei, extra-Pilze und Sardellen dann wohl auf Anfrage.


    Ich habe so ein bisschen den Verdacht, dass der Preis auch noch damit etwas zu tun haben könnte, ob die Ware in Mülheim herumliegt oder anderswo oder noch gar nicht existiert.

    Reine Spekulation: die Triangel liegt auf der Insel, die Trommel an der Ruhr und das Tam-Tam würde in Audorf geklöppelt und wohl von dort auch versandt.


    Grüße

    Jürgen

    kauft nix

    Guten Mittag,


    dass nicht das beste Lied gewinnt, war eigentlich schon immer so.


    Unsere Nicole und unsere Lena haben gewonnen, weil sie so niedlich-nett und mit damals aktuell passendem Charme das Ausland verzaubert haben.


    Dieses Jahr waren relativ viele eher mittelmäßige bis mittelschlechte Sachen dabei und manchmal hakte es an der Performance.

    Mich wundert es jedes Mal, dass man Leute loslässt, die nicht sicher auftreten können. In diesem Jahr haben Schweden und Deutschland (sowie wohl auch Griechenland) Leute auf die Bühne gelassen, wo ich mich frage, was das soll. Die Lieder mögen ja ok sein und zuvor mal irgendwann auch gelungen, aber ich sage es immer wieder: live is life.


    Der zweite Platz war völlig korrekt, es war einer der besten Auftritte. Auch letztes Jahr war der Gewinnerbeitrag völlig korrekt. Und als Conchita Wurst dabei war, war auch dieser Auftritt trotz politischer Zusatzstimmen durchaus auch so einer der besten.


    Dass man mit The Rasmus eine etablierte Kapelle in Finnland losgelassen hat, ist mutig, das machen ja viele (gerade wir) nicht. Dennoch war die Nummer nur Mittelmaß.

    Die Wölfe aus Norwegen wirkten wie gewol(f)t und nicht gekonnt. Das sollte wohl lustig sein, war aber einfach nur billig (und schlecht).

    Beeindruckend (und vielleicht auch verstörend) war der Beitrag von Serbien.

    Polens Nummer war gut geklaut, Spanien hat auf seriöse Kleidung geachtet, die beim Tanzen nicht stört.

    Insgesamt störten Tonnen von Gnadenhall, Chöre aus dem Off und Effektgeräte, die es nicht schöner, sondern scheußlicher machten.


    So etwas sollte man sich nie wieder ansehen.

    Bis zum nächsten Jahr.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Nächstes Jahr wird es erst richtig politisch.

    Guten Morgen,


    von der Sache habe ich nichts mitbekommen.


    Ich war auch schon lange nicht mehr in Wien und auch schon lange nicht mehr in der offenen Höhe, zuletzt wohl auf dem Krankenhaus in Offenbach, das Trauma ist unvergessen.

    Die schlimmste Folge von Game of Thrones war für mich das mit dem Knast mit den drei Wänden.

    Bei mir macht es schon noch einen Unterschied, ob die Lage sicher ist oder nicht, aber soweit kommt es ja nicht, schon die Oper im Olymp war für mich zu viel des Guten, wenn die Kontrabässe im Graben ganz weit weg sind und das "Exit"-Schild den Weg weist.


    Das Deodorant können andere gerne kaufen, ich nehme das aus dem Basement.


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    ganz klar: Fluch.


    Dass der Verkäufer damit viel Geld verdient, ist klar, die Produktion ist billig, die Gewinnmarge verhältnismäßig hoch.

    Die Zielgruppe sind meiner Meinung nach geizige Eltern, die noch weniger Ahnung haben, als der Nachwuchs, der sich dann damit herumschlagen soll.


    Ja, ja, lernen kann man auch auf dem Sofa daheim, das wäre übrigens noch billiger und würde dann sogar regelmäßig mal abgestaubt. Und die Verletzungsgefahr wäre auch geringer.


    Ich muss ja an der ein oder anderen Stelle auch immer mal so Zeug irgendwo rumstehen sehen, fasse es aber so wenig wie möglich an.

    Ich bin so schon nervös genug, da brauche nicht noch halbgares Gerät, um das ich mich sorgen muss.


    Grüße

    Jürgen


    Zum Thema Fluch:

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    Wenn das Bedienungspersonal gut ist, geht wohl auch Schrott.

    Bei mir geht nur Qualität.

    Guten Nachmittag,


    ich bin auch so ein alter Sack. Genau das ist bei mir auch hängengeblieben.


    Was die Singsprache betrifft, wurde es ja dann gelockert, was zur Folge hatte, dass überwiegend Englisch gesungen wurde, dann kam wieder so eine Retro-Welle und manche erinnern sich an die eigene Sprache. Da ich konservativ bin, denke ich, das sollte man erwarten, auch wenn das ein oder andere Land dann einen theoretischen Vorteil hätte.


    Dass die spannende Punktevergabe seinerseits auf das heute Übliche kastriert wurde, finde ich schade, aber mehr Länder machen die Sache nicht einfacher.


    Was mir damals aber wirklich extrem aufgefallen war: es kam einer mit einem Taktstock und es spielte eine gar nicht so kleine Kapelle im großen Graben. Das vermisse ich am meisten.


    Was mich auch jedes Jahr nervt, aber es ist gleichzeitig auch ein Amusement: nicht alle Teilnehmenden können wirklich singen. Oftmals sind die Kriterien andere. Für einen Sänger*:/Innen-Wettbewerb erwarte ich ein Mindestmaß an Sangeskunst. Der wird oft enttäuscht. Aber es gibt auch immer mal wieder Ausnahmen.

    Manche Nummern sind auch einfach lustig. Was war das für ein "Skandal", als Lordi mit den Gummimasken etwas von "Hardrock Hallelujah" von sich gaben!

    Die Gewinner des letzten Jahres haben ja auch so ein bisschen diese Schiene bedient und - meiner Meinung nach - nicht unverdient gewonnen.


    Dass man jetzt quasi das ganze Zeug schon vorher rauf und runter hören kann, finde ich blöd. Die wahre Spannung ist doch die Überraschung im wahren Leben (nämlich auf der Bühne), wo sich dann zeigt, ob Nerven und Stimme etwas taugen. Ich höre es mir zusammen mit meiner Liebsten und den zwei Banausen (Kater, interessieren sich nur für Trockenfutter bzw. Vögel) am Samstag an. Wird bestimmt wieder schlimm.


    Grüße

    Jürgen

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    Guten Morgen,


    meine alte H-95 ist nur 109 cm groß.

    Die vor einigen Jahren nachgekaufte Zugstange (ein beliebtes Ersatzteil) ist tatsächlich auch bei mir rund 50 cm.


    Ob man das Oberrohr dann hoch genug bekommt, wie man es will, das muss dann die neumodische 600er zeigen. Notfalls würde ich einfach eine alte Maschine kaufen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    das 441 ist ein Spitzenmikrofon, das man theoretisch überall einsetzen kann.

    Ob das auch praktikabel ist, sei mal dahingestellt. Das Ding ist ganz schön lang.


    Für Bühnenanwendungen kommt es fast immer mehr auf alles andere als den Klang an.

    Deshalb ist das mit der Charley von unten auch so ein Sache. Die Vorteile liegen auf der Hand, also man kann beispielsweise bei einer Amateurkapelle keine Angst haben müssen, dass der motorisch minderbemittelte Klopfer das Ding mit dem Becken verwechselt und bestenfalls mit einem kühnen Golfschlag ins aus manövriert, aber ich persönlich wäre ein bisschen beleidigt, wenn der Toni mir erzählen würde, das klänge genauso. Bei mir daheim klingt es ja auch nicht genauso, wo ich drauf kloppe. Na gut, manch ein Nachbar mag da anderer Meinung sein, aber der ist - glaube ich - neulich eines plötzlichen ganz natürlichen Todes gestorben.


    Spaß beiseite: kann man machen, muss man aber nicht machen, ich würde beides lassen. Das Mikro im Studio als Drittmikrofon ist dann wieder eine ganz andere Baustelle.

    Wenn ich keinen Ständer für ein Mikrofon habe, dann würde ich das Ding eben oben an den benachbarten Beckenständer klemmen. Geht natürlich nicht überall.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich bin etwas verwundert, dass man die Styx nicht kennt.

    Als Kind der 80er war mir "Killroy Was Here" durchaus ein Begriff.


    Der Vorgänger vom Sucherman (John Panozzo) ist ja bekanntlich leider veschieden. Er hatte ein ganz tolles Schlagzeug (*zwinker*).


    Der Sucherman hatte auch mal ein ganz tolles ... ach, er hat es natürlich immer noch.


    Aber in der Tat ist er ein fantastischer Schlagzeuger.


    Mein Gott, was bin ich alt.

    (und sehe gegenüber so manchem noch viel älter aus ...)


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Damals fand ich das ganz lustig:

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    PPS

    Zurück zum Thema:

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    PPPS

    Ja, ok, mit die Styx:

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    Hallöle,


    ich habe ja ohnehin nicht viele Becken, aber eins wäre mir zu wenig.

    Mein linker Fuß ist ja noch nicht kaputt und deshalb besteht meine Minimalausstattung aus Berta, Klara, Charley und einem Medium in 20".


    Damit kann man Blasmusik bedienen.

    Für mehr Niveau braucht es mehr Gerät. Das ist einfach so.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    bin da gestern auch mal drübergestolpert, dass es


    doch sehr RTLesk aufbereitet

    ist, hat mich auch gestört. Ich verstehe nicht, warum man im öffentlich-rechtlichen Rundfunk immer versucht, das Niveau zugunsten des Werbefernsehens zu senken. Aber das muss wohl so sein.


    Immerhin wird das dank des Rummels dann wohl fortgeführt und es geht nicht nur um Gesang, wobei das Schlagwerk natürlich gnadenlos zu kurz kommt, das sollte man im Drummerforum nicht unerwähnt lassen.


    In einer so großen Stadt wie Berlin ist es leider nur ein Tropfen auf dem Stein, aber immerhin.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    ich glaube, das Lied ist "im Original" für einen Anfänger zu schwer.

    Auch wenn der Herr Moffett da "nur" Hi-Hat, Bass Drum und ein paar Crash-Becken spielt, so sind da neben ein paar 16teln immer mal wieder sogar gelegentlich 32tel eingewurschtelt. Das muss man erst mal ein paar Jahre geübt haben.


    Ich würde erst mal mit "Billie Jean" anfangen und da dezent irgendwelche Extrawürste weglassen. Bei den Werken muss man aber stets aufpassen, sich nicht von diverser additionaler Elektroperkussion verwirren zu lassen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    immer dieser neumodische Kram ...

    es gibt doch auch die guten alten Sachen:


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    Das war zugegebenerweise vor meiner aktiven Zeit.

    Aufmerksam wurde ich Anfang der 1980er Jahre, kann man auch schlecht überhören, klarer Beweis, dass Doppelhuf und viele lange Tom-Toms wichtig sind:


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    Vielleicht ist das zu viel Gerödel, es geht natürlich auch der gute alte Gustav (wenn auch dezent geschaufelt), sowohl mit rechts wie mit links, früher hatte man ja noch zwei Hi-Hats:


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    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    ja, ich habe und hatte von Anfang an ... Überlegungen.


    Die Suche nach dem heiligen Gral und die absolute Spezialisierung liegt mir nicht.

    Zwar gab es gewisse Höreinflüsse - auch von den beiden Herren oben im Video - durch das, was man so hört. Aber es gab dann ja auch konkrete Anforderungen vor Ort. Und spätestens dort lernt man, auch mit nicht optimalem Gerät, das einem hingestellt wird, zumindest vorübergehend leben zu können und irgendetwas daraus zu machen.

    Und das ist das Wesentliche: es kommt darauf an, was man daraus macht. Ein Becken ist gut und schön (wenn es schön und gut ist), aber wie es klingt, hängt vom Werkzeug (schon mal den Unterschied von Zahnstocher zu Baumstamm getestet?) und der Spielweise (prügeln, streicheln) ab.


    Ein Instrument muss zum Spieler passen.

    Der eine mag lieber Baklava/Döner, der andere lieber Schokolade/Rösti. Beides kann man essen. Je nach Umgebung (Kapelle) kann das ein oder andere besser ankommen, aber satt wird man immer.


    Ein Instrument muss das abdecken können, was musikalisch gefordert ist.

    Es macht also keinen Sinn, dass ich mein Lieblingsbecken überall gnadenlos einsetze. Es gibt schon gewisse Grenzen, weshalb zarte Becken eben doch nicht zu brutaler Musik passen, wenn man nicht trickst. Und mit dem Amboss im Klaviertrio zum Dinner ist auch eher nicht so sinnvoll.


    Daher habe ich meinen Fuhrpark ausgerichtet auf mittellaut, der auch halbwegs leise (aber nicht ganz leise) und ordentlich laut (aber nicht extremst laut) kann.

    Und den Rest besorge ich mit der konkreten Auswahl zur Kapelle und noch mehr dem Besteck (da habe ich alles von zart bis hart) und der Spielweise (ja, es gibt ja diese vielen Stockhaltungen und Fußtechniken, da wird ja immer diskutiert, was die beste sein soll, die Wahrheit ist, dass die alle irgendwo sinnvoll sind, man muss nur schauen, wo das ist und sie eben dort anwenden).


    Grüße

    Jürgen

    was bin ich mir noch nicht ganz sicher. Evt. eine Floor Tom 18", 2. Snare oder noch eine hohe Tom..

    Lohnt es sich dann?

    Guten Morgen,


    am Anfang war der Business-Plan.

    Solange ich nicht weiß, wozu das gut sein soll, lohnt es sich nicht.


    Wenn ich weiß, dass mir obenrum oder untenrum oder sonstwo was fehlt, dann habe ich eine Ahnung, was die Lösung sein könnte. Wenn ich einfach nur gelangweilt bin und zu faul zum Üben, dann komme ich auf so Ideen wie: eine dritte Bass Drum wäre doch auch ganz lustig oder vielleicht doch die vierte Snare Drum?


    Aus der Praxis:

    das, was ich in den letzten Jahrzehnten immer mal wieder gebraucht habe, ist in der Liste weitgehend vorhanden.

    Praktisch nie war ein viertes Tom-Tom wirklich nötig, bestenfalls mal ganz nett, aber keiner außer mir hätte es gemerkt, wenn es doch nur drei oder gar zwei gewesen wären.

    Eine zweite Snare Drum kann mal ganz witzig sein, faktisch halbwegs sinnvoll eingesetzt habe ich so etwas gerade vielleicht ein oder zwei Mal.

    Was sich aber bezahlt gemacht hat, ist der Blick auf Qualität und da würde ich bei der Kleinen Trommel und den Becken anfangen.


    Aber:

    man muss sich wohlfühlen.

    Wenn auch irgendetwas nicht sinnvoll ist, man dabei aber ein gutes Gefühl hat, dann kann auch das genau richtig sein.

    Wenn ich also besser spiele, weil mein Set gut aussieht, dann kann auch eine Investition dahingehend letztendlich gut sein.

    Bei mir persönlich ist die Farbe wichtig. Die klingt nicht, aber sie beeinflusst meine Laune colorsal.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    heutzutage trägt man die Tom-Toms wackelig, auch die stehenden.

    Das ist modern.


    Früher war alles starr und steif (so weit das Material das zuließ), da gab es dann auch mal recht kurz klingende Standtoms, weil die mangels Entkoppelung vom Boden klanglich gebremst wurden. Die nächste Mode war dann, die Standtoms zu Hängetoms umzurüsten und dann kam ja auch auch schon Bims, da musste alles auf so Bögen montiert werden und die Hersteller machten das dann mehr oder weniger nach oder taten zumindest so als ob und dann ging es irgendwann in den höherpreisigen Bereichen auch an die stehenden Tom-Toms, die zwischenzeitlich mal wieder in Mode kamen, weil so manchem bei dem vielen Gewackel doch schwindlig wurde oder die nicht allzu teure Hardware abfällig geriet.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Beim Fahrrad gibt es ja auch so Moden und manche fahren nicht Rad, sondern schwingen so vor sich hin.

    Guten Morgen,


    mein erster Lieblingsrhythmus war wohl im Pop verankert, gefällig und leicht, für den Anfänger aber doch mit einem Stolpersteinchen, manche mögen es Synkope nennen:



    Dann kam irgendwann Rock.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Natürlich kann man die Kleine Trommel überall spielen, wenn man will. Die Frage ist halt, ob es zum Lied passt, wir spielen ja eher selten solo.

    Und was das Zählen betrifft: ich zähle beim Spielen meistens die Takte. Wenn ich bei einem 8-minütigen Stück in tanzbarem Tempo die ganze Zeit Sechzehntel zählen wollte, wäre ich bald kaputt. Gezählt wird zum Üben und zwar so, wie es sinnvoll ist, am Anfang mehr, am Ende weniger. Am Anfang übt man langsam, nur so nebenbei, da fällt das Zählen leichter.

    Und so Kameraden, die irgendetwas immer so und nie anders machen, die finde ich langweilig. Am Anfang ist es natürlich sinnvoll, wenn man nicht alle Varianten auf einmal üben will, da sollte man sich auf das reduzieren, was demnächst auch angewandt werden kann, also eher die Standards.