Beiträge von Jürgen K

    Guten Nachmittag,


    ich werde aus der Sache (noch!) nicht so richtig schlau.


    Das Schlagzeug ist ja eigentlich kein Instrument, außer vielleicht im Jazz und so.

    Eigentlich ist es ja ein Sammelsurium an Instrumenten, je klassischer, umso mehr.


    Wenn man es also auf das Jazz-Schlagzeug (und dem folgend das Tanzmusik-, Schlager-, Pop-, Rock- usw. -Schlagzeug) reduzieren möchte, dann klammert man musikalisch die Klassik (auch eigentlich ein Sammelsurium) weitgehend (Ausnahmen bestätigen die Regel) aus.


    Egal.


    Wenn dann ein Interview mit Dahmen und eins mit drei Damen kommt, das zugegebenermaßen eine bisschen dämlich anmutet, dann kann man sich fragen, worum es gehen soll. Ich glaube aber, dass für die Verwirrung der frühe Schuss und der NDR schuldig sind.


    Ich jedenfalls freue mich, dass ich mit etwas Glück dieses Jahr auch mit Unterstützung des Deutscher Musikrat mal wieder Drum-Set spielen darf. Und das noch nicht mal alleine, womit ich wieder bei meiner Frage wäre: zählt der Perkussionist neben mir dazu?


    Grüße

    Jürgen

    (persönliches) Instrument des Jahres 2021: Jam Block (s) ;)

    Guten Morgen,


    ein Becken hat eine Seele.

    Deshalb gönne ich meinen Becken dieses Jahr Tantra-Massage. Das führt sie in ganz neue Sphären.


    Tatsächlich muss eine gehämmerte Bronzescheibe auf einen Ständer montiert werden und dann eine weise Behandlung durch einen gebildeten Schlägelschwinger erhalten. Das ist wunderbar.


    Und alles andere ist für Leute, die ihre Pisse einfrieren, um zu sehen, ob es ein Goldklumpen wird.

    Und manch einer ist abgebrüht (nicht eingefroren!) genug, um für diversen Glauben viel Geld zu kassieren. Das ist ein bekanntes Phänomen.


    Üben hilft.

    Und das mache ich nachher.

    Mit gut am Ständer abgehangenen Becken.

    Und sie klingen immer besser.

    Bestimmt liegt das am Abhängen. Man muss es nur feste glauben.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    mein Schlagzeug ist weitgehend mit den Fellen ausgestattet, die man auch auf diesen Elektroteilen findet. Auf der Kleinen Trommel liegt eine Übungsscheibe (Gummi), auf der Großen ist noch ein abgenutzter Aufkleber ("Falams Slam"/Remo) sowie zwei Stück Altfell auf Klöppelgröße geschnitten und Gaffa-Tape. Die Becken sind mit den Produkten von HQ bzw. Evans ("Sound Off", Gummi bzw. Neopren) ausgestattet.

    Dank der Resonanzfelle (die man, wollte man es richtig leise haben, abmontieren könnte) klingt es noch entfernt an das, was es ist. Die Lautstärke im Raum ist noch wohnungstauglich. Trittschall geht tatsächlich vor allem nach unten. Da ist die Küche vom Nachbarn, der kann dann beim Kuchenessen kontrollieren, was ich übe.

    Obendrüber hört man angeblich nichts, nebenan sowieso nichts, da ist ja auch noch mein Flur im Weg nebst Wänden und Türen.


    Die Lautstärke im Zimmer ist etwas lauter als bei einem Elektrogerät. Der Trittschall ist logischerweise identisch.


    Grüße

    Jürgen

    Gude Morsche,


    ähm, nein.

    Also bei mir jedenfalls nicht, ich schlage immer nach unten, es sei denn ich will zur Seite schlagen.

    Ja, wenn ich wirklich genauso schlage wie zuvor, also nicht die Richtung ändere (das mache ich automatisch, weil ich ja treffen will), dann würde ich tatsächlich schräg schlagen, was meistens keinen Sinn ergäbe.


    Also heißt die Lösung: einfach das Handgelenk so bewegen, dass es nach unten schlägt.


    Noch schlimmer wäre es ja, wenn man dann noch auf französisch ginge, dann würden sich die Stöcke gegenseitig schlagen.

    Ich glaube ich sehe das Problem nicht, weil ich es für ganz normal halte, sich den Gegebenheiten automatisch anzupassen, also auf das Fell zielen, ganz pragmatisch.

    Und tatsächlich ändern meine Handgelenke entsprechend die Schlagrichtung.


    Grüße

    Jürgen

    Gude Morsche,


    als ich noch laut, also damals ...

    war es eigentlich kein Problem, den Stöpsel (egal ob Schaumstoffpfropfen, Lamellenbäumchen oder Silikonanpassdingens) ab und an mal mit der Hand rauszunehmen.


    Wenn mich das stören würde, würde ich auf Interkom setzen: einfach jeder eine Hörsprechkombi (also Kopfhörer plus Mikro), das ist dann wie im Hubschrauber und man kann währenddessen fröhlich weiter fliegen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    also ...


    1. spiele ich so, wie ich es für das gewünschte Ziel brauche, also im Zweifel alles, aber eben situationsbedingt.


    2. Es gibt viele Trommler, Geschwindigkeit ist meist ein Zeichen für Unmusikalität, egal ob zu schnell oder zu langsam. Genau richtig ist die Kunst, alles andere ist Unvermögen oder sportliche Mathematik.


    3. Ich kann theoretisch mit jedem Griff eine Kleine Trommel oder eine Übungsscheibe treffen, lediglich französisch ist mir hinderlich, a) wegen des Bauchs und b) weil ich dann den Hocker nach hinten schieben müsste.


    4. Der Unterschied zwischen deutsch und amerikanisch ist doch gar nicht so furchtbar weit weg, ich sehe da keine 90°, eher 45°, wenn es schon so messtechnisch sein soll.


    5. Mit jedem Griff kann ich wahlweise die Finger einsetzen oder auch nicht, wobei das völlige Nichtverwenden von den hinteren drei Fingern meiner persönlichen Meinung nach meistens für schlechte Technik oder schlechten Geschmack spricht, aber das ist vielleicht auch Geschmackssache.




    Ich habe das jetzt mal ausprobiert, eigentlich ist der wesentliche Unterschied doch der Winkel in dem die Stöcke auf dem Fell zueinander stehen, von oben betrachtet 90° beim deutschen, ungefähr 45° beim amerikanischen und ungefähr 0° beim französischen. Das Handgelenk ist deutsch oben, amerikanisch halb oben und französisch seitlich. Das lässt sich übergangslos von vorne nach hinten durchspielen, wenn man etwa konstant wirbelt.


    Kann es sein, dass ich das Problem nicht verstehe?


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    wollen wir gut oder billig klingen?


    Ich persönlich habe mich entschieden.

    Der Preis spielt keine Rolex. Entscheidend ist, was hinten raus kommt.

    Und dafür ist das Beste gerade gut genug.


    Ok, es gibt ein paar Kompromisse, aber doch nicht bei Plastikfolie.

    Ich weiß auch gar nicht, warum man ständig neue kaufen soll, wenn die alten doch noch halten.


    Welche drei Tomfelle gibt es denn da für 30?

    Ich hätte hier sechs Toms ...


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Tatsächlich kosten die Remo Encore ähnlich. Von denen weiß man, dass sie eben mehr nach off shore als nach encore klingen:

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    Es ging um x, ja, mit dem richtigen Drum-Set klingen die auch:

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    Wie schnell bekommt ihr neue Songs hin, bzw habt sie hinbekommen?

    Guten Morgen,


    das kommt darauf an.

    "Satisfaction" hat vielleicht fünf Jahre gedauert. Die "Black Page" kann ich wahrscheinlich morgen immer noch nicht.


    Hin-Bekommen ist eine sehr relative Sache.

    Oft meint man, etwas zu können und Jahre später meint man, dass das von damals irgendwie mehr so irgendwie hin-bekommen gewesen sein könnte, aber schön sei dann doch etwas anderes.


    Das Leben ist ein Fluss.


    Und beim Üben gilt: der Weg ist das Ziel.


    Omm.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    Bastelset hin oder her.

    Wenn ich ein "Drum-Cover" mache, dann habe ich den Originalklang dabei. Das hilft immer.

    Deshalb sind diese ganzen "Drum-Cover"-Dinger auch mehr oder weniger aussagekräftig.

    Ob man trommeln kann oder nicht, ist eine Sache. Ob das Gerät etwas taugt, ist eine ganz andere Frage.

    Natürlich kann ein Meister auf Müll etwas machen. Aber das fällt ja eher in die Kategorie "guckt mal und staunt".

    Musik macht man üblicherweise dann doch lieber mit hochwertigen Instrumenten, es sei denn, man hat einen an der Waffel, kein Geld (klassisches Problem) oder hat einfach keine Ahnung vom Tuten, Blasen und natürlich Trommeln.


    A propos keine Ahnung: wenn irgendwer behauptet, ein Schlagzeug wäre kein akustisches Instrument, dann soll der mal in einen Jazz-Club gehen (unmikrofoniert) oder in die Oper oder vielleicht einfach zu einem der Konzerte, wo ich spiele. Dann kann ich dem auch rechts und links die Leviten einschlägeln, damit er zu Verstand kommt.


    Ansonsten ist es tatsächlich so, dass diverse Diskussionen der Versuch sind, das Gras wachsen und die Flöhe husten zu hören.

    Ein Schlagzeug klingt in mittlerer Stimmung eben mittelmäßig bis sehr gut. Ob dasselbe Gerät in extrem tiefer oder extrem hoher Stimmung noch irgendwie klingt, das ist eine ganz andere Frage. Und ob sich das überhaupt so leicht stimmen lässt und die Stimmung hält, das erlebt man erst im direkten Kontakt. Alles andere ist grau.


    Die besten Trommeln sind auch grau. Oder ist es Silber?

    Oder klingen die goldigen doch besser? Oder ist es gar kein Gold?


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    früher, als die Große Trommel noch Bass Drum hieß und man ab und an in den Laden gegangen ist, da war das ganz einfach.


    Heute gibt es Internetz und dank der oftmals lückenhaften Beschreibungen in Textform kommt es zu vermeintlichen Verständnissen, die keine sind.


    Es ist eigentlich ganz einfach.

    Eine Fußmaschine ist ja in sich beschränkt und eine Trommel auch. Wenn man meint, stattdessen irgendetwas anderes nehmen zu wollen, dann frage ich mich, warum man das nicht gleich sagt, denn dann erst ist das System (allerdings nur geringfügig) flexibler.

    Wegen dem, was in der Klammer steht, würde ich der causa aber keine größere Bedeutung beimessen wollen. Wenn man wieder ans Original denkt, wird man auf die Idee kommen, dass in den letzten hundert Jahren sich da am Prinzip wenig geändert hat. Vielleicht hat das einen Grund, der gar nicht so diskussionswürdig ist. Erst wenn man etwas anders machen will (never change a running system!), sollte man sich fragen, wofür das gut sein soll.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    alles Geschmackssache, in der Tat.


    Mich nimmt diese Interpretation nicht mit.

    Am besten gefallen mir noch die Puschelstöcke vom Trommler, aber auch der liefert professionell ab, aber mir fehlt da corazon.


    Ob der Pianeur da jetzt zu viel spielt, würde ich gar nicht so sagen wollen, es ist einfach stilistisch für mich daneben gelangt.

    Während die Originalversion und viele Kopien ja voll auf die Tränendrüsen drücken, bleibt hier jedes Gefühl kalt wie das Blau des Anzugs.


    Ansonsten ist die Tony-Marshall-Interpretation ("Auf der Straße nach Süden") zwar angenehm klarer als das Original ("Looking for Freedom"), beim David Hasselhoff ist die Sache aber rhythmisch viel mehr rund, alles läuft geschmeidig. Wir Marschmusikanten waren damals noch recht stramm zugange musikalisch.


    Um wieder zum Ausgangslied zurück zu kommen: ich finde, dieses Trio macht es noch besser (aber auch da ist noch Luft nach oben):

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    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    ob eine Trommel gut oder nicht so gut klingt, hängt von den Fähigkeiten des Bedienungspersonals einerseits und dem Produkt in Gänze andererseits ab.

    Dazu kommen Geschmacks- und vor allem Anwendungsfragen.

    Bei der Kesselstärke gibt es nach unten und eigentlich auch nach oben Grenzen. Wenn die Trommel instabil wird, ist das ungünstig. Deshalb ist es nicht sinnvoll, wenn der Kessel in sich schwingt. Wenn die Trommel als Ganzes schwingt, ist das etwas ganz anderes.

    Auch das ist in der Popularmusik eigentlich gar nicht wirklich gewollt.

    In den 1970ern waren trockene Klänge en vogue, da durfte man auch noch abkleben. In den 1980ern kamen die Schwingungsfanatiker und hängten Standtoms auf und natürlich alles auf Bims, pardon: R.I.M.S.

    Seitdem kann keine Trommel mehr ohne ein angebliches Freischwingsystem verkauft werden. Dennoch kamen die Standtoms wieder zurück, es wurden dann sogar Hängetoms zu Standtoms verarbeitet.

    Kessel waren mal kurz, mal lang, mal mittel, mal irgendetwas irgendwo dazwischen und auch mal besonders kurz. All das ist Mode.


    Auch beim Klang ist die Mode ein wesentlicher Faktor.

    Wenn man im Sinfonieorchester steht, im Jazz-Club oder auf der Kirmes im Bierzelt,

    im Jugendzentrum beim Punk oder in der Festhalle beim Top-40-Pop, auf der Wiese oder in der Bahnhofshalle ...

    überall klingt es anders.

    Und ja, es gibt Instrumente, die man überall einsetzen kann und solche, wo man doch etwas zurückhaltender wäre.


    Grüße

    Jürgen


    (24" geht immer)

    Guten Mittag,


    zum Spielgefühl fällt mir eigentlich nur ein, dass die Fellspannung und der Stock und - was noch öfter vergessen wird: der Typ dahinter - relevant sind.
    Wenn ich selbst unter High Voltage stehe, finde ich alles irgendwie hart gespannt.

    Bin ich Smooth Operator, finde ich sogar Becken (igitt: Metall!) weich).


    Zum Bauch ist die Sache doch ganz einfach: einfach mal auf den eigenen und den vom Nachbarn schlagen (bitte anschlagen, nicht boxen, das ist wie in der Musik: man kann Becken kaputt schlagen oder sie anschlagen, also anregen, und zum klingen bringen). Je nach Bauchgröße klingt das anders.


    Zur Kesseldicke muss ich widersprechen.

    Ich halte alles, was da seit zwei oder drei Jahrzehnten propagiert wird, für einen Teil der Psychoakustik.

    Ein dünner Kessel, der auch noch schwingt, überträgt nicht, er verschluckt. Und deshalb meint man im ersten Moment, der übertrage die Tiefen besser. Es ist umgekehrt: er verschluckt einfach die Höhen.

    Anders ist das nur bei klangbehindernden Montagen bzw. solchen, wo der Klang ins Gestänge und letztendlich den Erdboden geht. Deshalb gab es ja viele Entkopplungsversuche, die mal mehr und mal weniger sinnreich waren.

    Eine (halbwegs) frei schwingende dickwandige Trommel überträgt besser. Neben den Höhen gehören zum guten "Päng" aber auch Tiefen. Die nimmt das Ohr schlechter wahr. Mit Schalldämpfer klappt es besser. Aber eben nur, weil die Höhen dann leiser sind.


    Zu den Stöcken: ich bin auch in der Findungsphase.

    Allerdings fortgeschritten. Man braucht eine Weile, bis man merkt, was ungefähr funktioniert und was nicht, mit neuen Aufgaben kommen aber auch neue Anforderungen. So kann sich das Leben auch mal ändern.

    Inzwischen habe ich in nahezu jeder Stärke Stöcke, die mir liegen und solche, die mir nicht liegen. Das ist ein Phänomen und hat einerseits mit der Spielweise, den angespielten Instrumenten und auch der eigenen Physiognomie zu tun. Deshalb passen die High Heels halt doch nicht immer so toll zur Hi-Hat und ob die Springerstiefel das Richtige für die Dicke Bertha sind, das mag man auch bezweifeln dürfen.


    Grüße

    Jürgen

    nach Diktat im Mittagsschlaf versunken

    Guten Morgen,


    die Trommel in dem Video in Beitrag #17 klingt nicht schlecht.

    Ich würde sie aber auch nicht kaufen.

    Tatsächlich wäre sie mir zu flach für "normale" Anwendungen.


    Wenn mir eine Trommel nicht gefällt, dann verkaufe ich sie.

    Ich habe sogar schon Trommeln verkauft, die mir gefallen.

    Und ich habe schon Trommeln gekauft. Warum soll man nicht mal etwas anderes ausprobieren?

    Ich würde mir dann aber Zeit lassen und erst mal erkunden, was ich eigentlich will. Früher habe ich Metalltrommeln gehasst. Heute habe ich eigentlich nur noch Metalltrommeln.

    Warum?

    Meine erste und zweite Trommel aus Metall war jeweils nicht so toll, meine dritte aus Holz spitzenmäßig.

    Meine vierte war dann wieder aus Metall und - spitzenmäßig.

    Es gibt schon einerseits Qualitätsunterschiede und andererseits Anwendungsunterschiede.


    Eine gute Trommel lässt sich leicht und recht umfangreich stimmen, eine schlechte Trommel klingt nur in einem engen Rahmen gerade noch gut. Für einen Anfänger ist Letzteres eine Katastrophe.


    Eine besonders tiefe oder besonders flache Trommel hat Eigenschaften, die eben so bedingt sind und nicht verändert werden können. Das muss man dann mögen oder eben auch nicht. Ich selbst habe lieber etwas zu viel als zu wenig Bauch.


    Wenn man mal sich ein wenig umsieht und guckt und hört, was andere (gerne auch berühmte) Trommler so spielen, kann man erahnen, was in Frage käme oder nicht. Es gibt, wenn man lange genug sucht, auch mal Videos, wo das wahre Produkt zum Vorschein kommt.

    Ansonsten kann man gerne mal Konzerte besuchen, am besten kleine. Da hört man dann auch oftmals die Wahrheit, vor allem, wenn man sich von den Lautsprechern nicht irritieren lässt und sein Ohr auf das Ziel richtet.


    Es nutzt aber alles nichts, die Zeit ist wichtig.

    Ich wusste wohl erst nach einigen Jahren, was ich wirklich gut finde und was nicht.


    Heute würde ich sagen:

    lieber Metall als Holz, lieber teuer als billig. Es gibt sie, die feinen Unterschiede.


    Heute hatte ich Ludwig welchesmetallauchimmer (schön), gestern hatte ich Pearl Messing (schön), Freitag werde ich Mapex Maple haben (na ja).


    Gute Nacht!

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    die Erklärung mit dem Arm ist bislang die wahrscheinlichste.

    Es gibt da so eine Krankheit, da kann man (vorübergehend) den Arm nicht ordentlich heben bzw. nicht in einer bestimmten Richtung.


    Fehlendes Augenlicht kann es nicht sein, selbst ich als blutige Armatur treffe meine Becken blind, auch links.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    das mit dem "fehlenden" Becken auf der Seite der Hi-Hats kann ich auch nicht erklären.


    Zwei bescheuerte Ideen:

    a) die Hi-Hats sind ja schon zwei Crash-Becken. Mehr ist nicht erlaubt oder nötig.

    b) Der Platz blieb frei, damit die Kamera eine Möglichkeit hat, den Burschen zu sehen.

    c) Der Spaßvogel, der die Mikrofone aufstellt, fand das lustig, mal statt R-L, H-V zu machen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    1.

    wird es wohl nicht so viele Leute geben, die in Polen bestellt haben.


    2.

    ist es ein weit verbreitetes und genauso falsches Gerücht, dass in Treppendorf alles am Billigsten wäre.

    Ich selbst habe erst kürzlich woanders billiger bestellt.

    Wenn Ware vor längerer Zeit eingekauft wurde, kann die damals billiger gewesen sein. Wenn man jetzt bestellt und nagelneues Zeug ordern muss, ist das vermutlich deutlich teurer.


    3.
    Schlesien ist im Kommen, demnächst sogar im Bundestag, vielleicht dann auch noch Koffer in Franken.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    irgendwie ist das alles ganz schön divers.


    Richtig schnuckelig ist ja das Trockenhandtuchset in Beitrag #2.

    Tatsächlich habe ich auch schon Tücher zwischen die Hi-Hat-Becken geworfen, vielleicht - es wird ja bald Winter - gönne ich auch den großen Einzelblechen ab und an mal einen Schal, gute Idee!


    Neukauf ist aktuell nicht so richtig angesagt, also nimmt man das, was man hat und schaut, was geht.

    Dank diverser Trommelstöcke (und Schlägel und Ruten und was weiß ich) lässt sich ja auch das ein oder andere vermeintliche Problem beseitigen.


    In F-Griesheim habe ich das Cup Chime gegen eine echte Triangel getauscht, keiner hat sich beschwert. Nebenbei kam noch ein Alpha (alte Serie) als Splash in 10" dazu, das trägt nicht auf und führt zu dem ein oder anderen Akzent. Tatsächlich komme ich dort mit dem 20er Medium und den Multifunktionsblechen an der Charley gut klar für "Feuert los!" über "Italo Pop Hits" bis "The Pink Panther" und "Moment For Morricone". Das Set wird also wahrscheinlich so wie es jetzt ist, im November im Saal auftreten dürfen.


    In Mühlheim (a. M.) fehlt mir aktuell ein Crash. Vielleicht hole ich doch das "Headliner"-Blech mal aus dem Keller, aber Begeisterung klingt anders. Mal sehen. Als Luxus könnte ich mir auch bei einer Nummer zumindest ein China vorstellen, aber mal sehen, der Auftritt wird wohl erst im April sein, das kann man noch nachdenken. Dort ist das Programm etwas poplastig, wobei "Fascinating Rhythm" und "Ungarischer Tanz Nr. 6" dann auch wieder das Band verbreitern.


    In Sulzbach (Taunus) werde ich wohl einfach aus meinem mobilen Kommando die Colorsound 5 Heavy Hi-Hat 14" und 2002er 22er Ride nebst 18er Crash verwursten. Optional könnte ich noch 20er China und 20er Crash auffahren, letzterer kommt mir aber daheim etwas zu mächtig vor.


    Irgendwie ist das alles gar nicht so dunkel, wie die Jahreszeit vermuten ließe, aber es muss mir ja auch irgendwie gefallen und solange keiner was anderes einkauft (ich schon mal nicht), muss das dann halt gehen.


    Dennoch wäre es natürlich weiterhin interessant, was so woanders geklöppelt wird und natürlich auch, wie sich die ein oder andere (auch meine) Meinung so im Laufe der Zeit ändert.


    Grüße

    Jürgen


    Edith:

    PS

    In Kriftel wird wohl auch RotGraut mit dem Beckensatz für Sulzbach zum Einsatz kommen, da geht es um ein geschlossenes Werk, was relativ drum-set-lastig ist und das Projektorchester hat laut Liste 68 Mitglieder, wem da noch was zu laut sein wird ...

    Guten Morgen,


    Meinl ist ja ein traditioneller Beckenhersteller.

    Die Alten erinnern sich noch, dass man alles, was es von Paiste gab, etwas billiger und schlechter auch bei Meinl bekam.


    Die Eigenständigkeit kam ja erst mit dem byzantinischen Reich und von daher ist es natürlich nur konsequent, dass professionelle Endorser genau das und sonst nichts im persönlichen Portfolio haben.


    Aufgefallen ist mir hingegen, dass es auch Becken für Orchester und Tam-Tams (Gongs) von Meinl gibt.

    Ich frage mich, wo die herkommen. Bei Letzteren habe ich so eine Idee.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Die Stöcke sind ja wohl zweite Wahl mit Gewichtsunterschieden im Paar.

    Dass manche Hersteller heutzutage immer noch keinen Azubi haben, der das mal ordentlich wiegen kann ...

    Guten Abend,


    ich fühle mich ja auch an eigenem Gerät gerne mal fremd.


    Fakt ist: ich habe einen Lieblingsaufbau und auf dem spiele ich im Zweifel am wenigsten schlecht.

    Ansonsten kommt es aber auch auf die Anforderungen an. Wenn es recht improvisationsfreudige Musik ist oder auch ein Vorspiel bei einer Band, dann kann man ja fröhlich improvisieren, in jeder Hinsicht.


    Wenn es ein abgekartetes System ist, Melodien auf den Toms, Choreografie auf den Becken ... dann ist es klar, dass es nur in einer Fassung geht.


    Insgesamt haben mich bislang auch eher schlechte Hardware, vor allem im Pedalbereich genervt.

    Alles andere kann man irgendwie umgehen oder kreativ benutzen.


    Tatsächlich soll es ja Gitarristen geben, die nicht auf einer anderen Gitarre spielen können.

    Im Schlagwerk wird (von anderen) gerne geglaubt, dass man den schrägen Vögeln in der letzten Reihe alles zumuten kann.


    Grüße

    Jürgen