Guten Abend,
früher habe ich gedämpft,
heute habe ich ein gutes Schlagzeug, das klingt auch gut.
Wer es gedämpft haben will, ist einfach nur neidisch.
Grüße
Jürgen
Guten Abend,
früher habe ich gedämpft,
heute habe ich ein gutes Schlagzeug, das klingt auch gut.
Wer es gedämpft haben will, ist einfach nur neidisch.
Grüße
Jürgen
Guten Abend,
die Klapper-Camco habe ich auch, sowohl wenig als auch viel klappernd.
Da ist schlichtweg unten zu viel Spiel. Das kann stören, mann kann es aber auch ignorieren.
Zum Ignorieren gehört dann aber viel Gleichmut, den man am Anfang nicht haben wird.
Da ja ohnehin eine Tendenz zum Doppelhuf besteht, wäre da die Frage zu klären, ob man wirklich
eine Doppelfußmaschine möchte oder vielleicht auch einfach eine zweite Große Trommel nebst Einzelpedal.
Bei der Variante Doppelfußmaschine höre ich schon direkt die nächste Frage (warum schwingt es rechts
mehr als links?).
Ansonsten ist die Schrägstellung des unteren Beckens bei der Charlestonmaschine normal.
Wenn Paarbecken exakt parallel aufeinander schlagen, kleben sich schlimmstenfalls zusammen und der
Klang eliminiert sich. Daher hat man unten üblicherweise Schrägsteller montiert, so dass man die Becken
mehr oder weniger schräg stellen kann, parallel sollte man sie nicht stellen.
Die Erfindung von Becken mit Wellen unten, später auch Löchern diente dazu, dass man die Schrägstellung
nicht mehr unbedingt brauchte.
Grüße
Jürgen
Guten Abend,
Ich habe noch nie nachgeschaut, welche Gratung meine Trommeln haben. Ich mach mir eher Gedanken zu Fellen, Tuning und natürlich dem Spielen ansich
Ich mache mir auch immer viele Gedanken.
Und da ich die Felle selten wechsele, sehe ich meine Gratungen auch eher selten. Dennoch passiert es dann doch en passant, dass ich irgendwie mitbekomme, wie diese Krater oder Gratungen so aussehen. Und ich würde behaupten: je nach Stimmung hört man das oder man hört es nicht.
Klang ist Geschmackssache
In der Tat.
Manch einer empfindet einen Dudelsack als Folterinstrument und auch im Schlagwerkbereich findet man in der freien Landschaft immer wieder Menschen, die gar keine Freude beim Klang der achtzehn Ambosse im Rheingold, den Hammerschlägen in der Sechsten, den Kanonen von 1812 oder vielleicht auch den Teetassen bei den drei Schwestern.
Der eine liebt den "heavy metal thunder" seines Mopeds, der andere den seines Presslufthammers,
manch einer möchte einem in der Stille der Nacht näher kommen und für den, dem die Stunde schlägt, der hört vielleicht die Glocken von Rom.
obwohl die meisten Trommelkessel zu einem großen Teil aus Leim bestehen
wird
bei Schlagzeugen ... gern über Holzsorten, Kesselwandungsdicken, Gratung, sowie Anzahl der Schichten, aus denen die Kessel zusammen geleimt sind, gesprochen
Gibt es eine Art grobe "Faustregel", wie sich diese Parameter auf den Sound auswirken?
Ei sischer: Frau Mutter hat mal dem Herrn Schmidt geantwortet, woran sie erkenne, dass ihr Instrument eine echte Strad ist: am Klang ... und natürlich am Preis.
Oder bekommt man mit entsprechender Stimmung praktisch mit allem jeden Sound herbei gestimmt (wenn man denn stimmen kann)?
Definitiv kann man ein schlechtes Instrument ganz leicht schlecht klingen lassen.
Bei einem guten erfordert das hohe Künste.
Mit hoher Kunst kann man natürlich auch versuchen, aus Pipi Gold herzustellen,
aber Gold zu verflüssigen ist schon komplizierter.
Da kommt es dann wieder auf die Temperatur an, wir kennen das von Bach,
der ja davon ganz beflügelt war.
Bei uns im Orchester haben wir jetzt Pauken.
Die sehen grob irgendwie rostbraun aus, sind aber nicht aus Kupfer, wie die in der Oper, sondern aus Fiberglas.
Hört man das?
Nun ja, daheim habe ich so komische Trommeln, die haben gar keinen Kessel, erstaunlicherweise klingen die,
aber wie? Wie Holz? Wie Acryl? Wie Tanne? Wie Pinie? Wie Polyester?
Und dann fangen wir doch mal klein an: die Kleine Trommel.
Da gibt es ja Stahl und andere Metalle. Wie klingt denn da der Leim so?
Oder kommt das Holzige gar vom Stock, der das Plastefell anregt?
Und wieviele Schichten hat so ein Bronzekessel?
Und dann gibt es das ja tatsächlich auch noch bei den anderen Trommeln.
Hört man es?
Wie klang es doch gleich damals, als der Kalle auf Stahl gesetzt hat?
So, und jetzt die Frage an die "Experten": aus welchem Material waren die Tam-Tams?
Und etwas moderner in goldisch beim Werkzeug-Daniel:
Frage an die "Experten": aus welcher Holzsorte sind die Stöcke?
Und: aus welcher Legierung (genau) sind die Becken?
Und aus welchem klangvollem Metall sind Luigis Trommeln hier:
?
Holzsorte: es muss Qualitätsholz sein. Demeter schmeckt besser wie Aldi. Iss so.
Kesselwandungsdicke: dünn ist gut für den Nahbereich, leisere Töne, dick ist gut für auch weiter
weg und wenn es mal laut werden soll.
Gratung: rund für dumpf-warm, spitz für erweitertes Obertonspektrum
Anzahl der Schichten: mehr ist mehr stabil, folglich bessere Projektion
Grüße
Jürgen
War der Termin ungünstig (Ferien, Wochenende, Uhrzeit)?
Guten Nachmittag,
ohne über alles andere nachdenken zu müssen: ja.
Da habe ich einen Auftritt.
Und nein, der ist nicht auf der Couch.
Obwohl ... so eine Couch hinter den Pauken ... ich muss mal mit dem Zeugwart sprechen ...
Grüße
Jürgen
Guten Morgen,
meine aktuelle Kapelle hat doch glatt etwas ins Internetz gestellt.
Vorsicht! Am Anfang gibt es Gelaber und Feedback.
Vatertag im Grünen (= beim Proberaum um die Ecke)
Grüße
Jürgen
Guten Nachmittag,
manchmal frage ich mich, was der ein oder andere um diese Uhrzeit schon wieder intus hat.
Abgesehen davon, dass Geschmäcker verschieden sind, so sind es auch die Becken der jeweiligen Hersteller.
Die haben allesamt Klirr & Wisch im Programm.
Letztendlich sind es aber die konkreten Umstände (wer spielt mit welchem Stöckchen wie in welchem Raum?), die
ein und dasselbe Backblech mal so und mal so klingen lassen können. Und ich kann mit jedem meiner Finger aus jedem Becken einen Ton zaubern, es sei denn mir sind die Hände eingeschlafen oder ich bin so hacke, dass ich beim Versuch am Becken vorbei falle.
Prosit
Jürgen
PS
für einen feinen höhenbetonten Klang unterstützt mich ein feines Becken fein angespielt - meist scheitert es hinten
Mahlzeit!
Ich finde manche Argumentationsstränge schon schräg.
In der Tat gab es bei Sonor schon mit Delite* Ahornkessel im nordamerikanischen Baustil
mit einem sagenhaften Klang. Ich behaupte frech, der war schöner als bei den mit Bonbon-
böckchen verzierten Kesseln des Endorsermassenankäufers. Aber vielleicht hören meine
Augen einfach mit.
Grüße
Jürgen
*) und davor gab es ja Hai-Leit oder so ähnlich
Mahlzeit!
Die Heimlichaustauschgefahr besteht tatsächlich bei den 10er Teilungen, da kann man ja schnell mal einen Billigreifen montieren. Bei der 12er Teilung sehe ich da schon die Wahrscheinlichkeit schwinden. Faktisch gab es aber alles auch original, wenn auch nicht immer häufig.
Mir persönlich gefallen die 8er Eimer mit Guss bereift besser, irgendwie stimmiger, aber das ist reine Geschmackssache und für andere Anwendungen habe ich hier ja auch dreifach und sogar einfach geflanscht.
Grüße
Jürgen
Mahlzeit!
Das Außenfurnier ist ja schon lange ein Gassenhauer bei SQ2.
Die Kombi ist halt speziell und für den speziellen Geschmack, wer weiß, ob man da marktanalytisch eher auf den Markt in Übersee geschielt hat. Dort soll es ja auch Kunden geben.
Mir war die Optik seinerzeit dann doch zu großholzlastig und mit "vintage" stehe ich sowieso auf Distanz, jedenfalls dann, wenn es zu sehr ins Mittelalter des vorigen Jahrhunderts geht. Gewisse Frischzellen in modischem gothic-black gehören halt dazu. Auch eine geschmeidige Abhebung hat noch niemandem geschadet.
Mal sehen, was noch kommt.
Inzwischen bin ich Gold und Schwarz gegenüber gar nicht mehr so abgeneigt, jedenfalls dann, wenn mir der Rest gefällt. Und da bin ich größensensibel.
Grüße
Jürgen
Mahlzeit!
Da fällt mir ein, dass ich das Gothic-Kids-Glockenspiel noch gar nicht bestellt habe ...
Ich spekuliere mal, dass jetzt die Marsch-Abteilung dran ist.
Grüße
Jürgen
Mahlzeit!
Wem das mit dem modernen Internetz zu blöd ist, kann ja den Prospekt lesen.
Den gibt es beim Händler vor Ort, bei mir im Schlafzimmer und zur Not sogar im Netz:
https://www.sonor.com/fileadmin/user_upload/Downloads/SONOR-drums-2024-web.pdf
Ich habe ja schon alles und gucke da nur noch, was ich habe.
Grüße
Jürgen
Guten Morgen,
das lustige ist: passend zum durchsichtigen Gerät ist hinten ein Fenster und erst frug ich mich ja, ob es ein Spiegel sein könnte, aber nein, da haben wir noch Ausblick auf ein weiteres Gerät.
Mit den weniger durchsichtigen Ohrenschützern (ja, ist denn schon wieder Winter?) sieht das Ganze noch spaciger aus.
Das China links macht die Geschichte symmetrischer, finde ich gut.
Grüße
Jürgen
Guten Morgen,
es ist immer dasselbe: hat man es mit netten Leuten zu tun, findet sich für alles eine Lösung.
Bei mir hatte eine ehemalige unter mir Wohnende auch mal geäußert, dass es vielleicht nicht unbedingt vor 10 Uhr passieren müsse.
Und ihre Nachfolger meinten halt: "eben hebt er (der Hubschrauber) wieder ab".
Grüße
Jürgen
übt derzeit nur zwischen 15 und 20 Uhr (nein, nicht die ganze Zeit)
Guten Abend,
wenn die Musik "Rock n Roll, Blues, RnB" ist, dann wäre meine erste Wahl wahrscheinlich nicht "14x7 oder 14x8".
Wenn es um die Größe geht, würde ich bei 7" oder 8" Tiefe schon überlegen, was besser aussieht, weil der eine Zoll jetzt nicht mehr so weltbewegend sein dürfte.
Zwischen "Tama Starphonic Walnut 14x7 oder der Yamaha Recording custom 14x8" wüsste ich auch nicht, was ich nehmen sollte, hätte aber Tendenzen: Kesselmaterial ist bei der Tama interessanter (seltener und klanglich exotischer) und die Geschichte mit dem Fellwechsel erscheint mir auch charmant. Die Yamaha wirkt dagegen schon ein bisschen konservativ-langweilig (auf hohem Niveau).
Voluminös ist ab 6,5" nicht das Problem, aber mehr ist halt mehr, da gibt es gar keine Diskussion. Der Stock sollte eher dick sein, auch die Spitze.
Prominentes Anschlagsgeräusch würde für eine runde Stockspitze und hartes Holz beim Stock sprechen. Bei der Trommel ist ein Gussspannreifen für fokussierteren Klang bekannt.
Bissig wird es bei höheren Stimmungen und natürlich Kantenschlägen.
Alternativen:
Pearl Free Floating 14" x 8" Mahagoni
Sonor Artist 13" x 7" Amboina
und natürlich noch viele schöne andere.
Grüße
Jürgen
PS
Slingerland Radioking?
Hallo,
"Fiberskyn" ist ein eingetragenes Warenzeichen und gehört zur Marke "Remo".
Wenn ich "Tempo" kaufen will, dann gibt es natürlich ein viel billigeres Produkt irgendwo mit einem ganz anderen Namen.
Ob das dann genauso klingt oder man dann doch lieber die Nase woanders putzt, das hängt von der Empfindsamkeit von
Ohren und Nase ab, da ist jeder Jeck anders.
Wenn hier allerdings schon der ein oder andere erzählt hat, dass er kein Freund des Originals ist, dann darf man sich fragen,
ob die mehr oder weniger gute Kopie dann für weniger Geld besser klingt. Aber der Glaube versetzt Berge.
Nebenbei: die Remo-Felle mit der Bezeichnung "Fiberskyn" werden beschichtet, nicht aufgeraut.
Wenn ich stattdessen ein einlagiges Fell technisch aufraue, dass es auch noch so ähnlich aussieht, nur anscheinend sehr
viel durchsichtiger, dann geht die Richtung wohl eher in Richtung "Diplomat Encore", bereits mit dem Besen verkratzt.
Grüße
Jürgen
Mahlzeit!
Ich habe noch einen im Koffer im Auto.
Soll ich eben mal vorbei kommen?
Grüße
Jürgen
PS
Liest eh keiner, gell?
Mahlzeit!
Es muss einfach die Waage aus Einnahmen und Ausgaben in eine gewisse Richtung gehen.
Alles andere ist nebensächlich.
Wie man das erreicht, kann man nur aufgrund der Bedingungen am konkreten Ort ermitteln.
In der Tat wäre ein kauffreudiges und pekuniär wohlbedachtes Publikum in ordentlichem Umfang hilfreich
nebst wenigen Ausgaben für den Standort.
Immer nur Service wollen, aber nix kaufen, ist halt nicht so dass, womit man ein Geschäft machen kann.
Und wer aus (falscher) Bequemlichkeit daheim mit dem Schleppi bestellt, ist sowieso des Monopolisten bester Freund.
Kaffee muss man dann halt bei Lieferando bestellen und für die Reise gibt es ja Filme auf Netflix.
Grüße
Jürgen
Mahlzeit!
Um einen jazzigeren Klang zu erreichen, würde ich mir erst mal ein Fell in Remo Coated Ambassador 14" und eins in Fiberskyn 14" kaufen, ersteres kann man dann für die Snare Drum weiterverwenden, letzteres vielleicht an einen "echten" Jazzer verkaufen. Wenn man kein 14"-Tom-Tom hat, dann muss es halt ein anderes sein.
Eins.
Zum Ausprobieren.
Alles andere ist graue Theorie.
Praktisch ist es aber so, dass man mit Standardfellen (beschichtet einlagig; unten gerne weiterhin durchsichtig einlagig) einen jazzigen Klang erzeugen kann.
Was fehlt, ist der Stimmschlüssel und die Zeit, ihn zu benutzen.
Grüße
Jürgen
PS
Ich finde die Fiberskyns ziemlich unflexibel und eher stur nur für hohe Stimmungen gemacht. Neulich habe ich so ein 20er von der Kick Drum entnommen und mit dem Werksfell danach klang sie ein bisschen nach Bass Drum.
Guten Nachmittag,
ob und ggf. wo man etwas hinstellt, ist in erster Linie eine Frage des persönlichen Empfindens.
Bloß weil die große Mehrheit etwas tut, muss man es nicht auch so machen. Es gibt übrigens auch prominente Beispiele für die Minderheit.
Ich persönlich finde es logischer, wenn meine zwei Bass Drums symmetrisch stehen, auch wenn eine davon dank Doppelpedal gar nicht da ist.
Da ich ja die Hi-Hat sowieso meistens mit der linken Hand spiele, ist die Diskussion mit der Ergonomie dann ohnehin eine ganz andere.
Grüße
Jürgen
Guten Morgen,
das Kleinzeug ist noch da.
Grüße
Jürgen