Beiträge von Jürgen K

    Guten Morgen,


    was das Bett betrifft: in der Tat ist das da, dass der Spiralenteppich die Möglichkeit hat, sich leicht zu biegen.

    Ob man das dann aber verbessert, indem man das Fell an dieser Stelle stärker spannt, gar schwächer oder vielleicht sogar genauso wie ansonsten, da bin ich mir noch nicht so entschieden für meinen persönlichen Glauben.

    Bei einem schlaffen Fell und einem strammen Teppich sollte dieser es ja eigentlich von selbst schaffen, sich ins Bett zu legen. Bei einem straffen Fell bleibt ihm dann vielleicht sogar gar nichts anderes mehr übrig. Die Frage ist halt auch, wie stramm man Fell und Teppich so festzuziehen pflegt.

    Da mag es übliche Gewohnheiten, aber auch unübliche Ausnahmen geben.


    Was die Reifen betrifft:

    Sperrholz jedenfalls ist wenig biegefreudig, dabei bleibe ich.

    Wenn man die Reifen jeweils hochkant einspannt (in die Werkbank) und dann von oben mit dem Hammer darauf schlägt, dann wird sich der Stahl schneller verbiegen, während Guss und Holz schneller brechen. Bei Holz und Guss und auch Stahl wird meist in der Diskussion vergessen, dass die Inhaltsstoffe und Verarbeitung durch aus noch gewaltig unterschiedlich sein können.

    Beim Stahlreifen kommt hinzu, mit welcher Güte der zusammenge- (-lötet oder -geschweißt) wurde. Bei Billigzeug kann es auch dort mal zum Malheur kommen.

    Und irgendwie sind die Gussreifen ja auch unterschiedlich groß (dick), jedenfalls bei mir daheim, was die Perle da an Guss abgibt und was das Sonörchen daneben so vorzeigt, das wirkt schon wie David und Goliath, wenn man zur Übertreibung neigt.

    Und beim Holz ist es eher noch schlimmer. Jedenfalls das Gerät, was ich mal regelmäßig bespielen durfte, war Tama aus den 1990ern und da war nix weich oder verwindungsfreundlich am Holzreifen, der tatsächlich ein bisschen wie ein Klotz aussah.


    Klanglich ist abgesehen vom Specht der Ton fokussierter, also etwas höhenärmer.

    Je nach Trommel und Fell kann das gewünscht oder verabscheut sein.


    Von der Stimmfreude finde ich starrere Reifen für homogene Stimmungen geigneter, für die Freunde der heterogenen Stimmung machen sich logischerweise Stahlreifen und da die dünneren besser.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    offenbar ist man laut dem Vertrag, den hier keiner kennt, trotz Kündigung weiterhin Mitglied und trotz dessen nicht verpflichtet, den Auftritt mitzugestalten.

    Nun ja.

    Man sieht: ohne so etwas gelesen zu haben, ist man vor Überraschungen nicht gefeit.


    Und selbst wenn nach der Laiensphäre der Mitmusikanten diese glauben, dass der Inhalt der Vertragsurkunde keine Relevanz zu der hier aufgeworfenen Frage enthält, ist das möglicherweise (ich würde sogar sagen: höchstwahrscheinlich) falsch.


    In einem Prozess (vor Gericht) guckt das Gericht (egal ob eine oder mehrere Personen) sehr gerne erst (zuerst) mal auf das, was so geschrieben steht.


    Sofern man alles nur allgemein diskutieren will, ist das dann komplett rechtlich irrelevant bis unwirksam bis hin zu komplett kontraproduktiv.

    Das fängt schon mit der Neugier nach dem Video an. Wenn ich da der Anwalt vom Kündigenden wäre, würde ich die Aufforderung, das Ding zu verbreiten bzw. einer bestimmten Person zukommen zu lassen mal ganz dezent mit einem sehr netten Liebebrief kommentieren, wonach der Auffordernde ganz sicher ein paar unruhige Nächte haben wird - erfahrungsgemäß.

    Auch die Diskussion hier sorgt natürlich dafür, dass für den Fall, dass er das liest, die Stimmung sich entsprechend entwickeln wird.


    Wenn die Kapelle so professionell ist, einen Vertrag zu basteln, dann aber Regelungen zu Bild- und Tonaufnahmen "vergisst" und sich in einem Forum statt dem niedergelassenen Dienstleister besorgen will, dann kommt mir das eher semi-professionell vor.


    Wie gesagt: ich würde da keinen Aufriss machen, das Video direkt entfernen, bevor ich dazu genötigt werde und überlegen, ob und ggf. wem man die Kosten für Ersatzmusikant und Ersatzvideo aufdrücken kann. Da würde ich aber auch erst in den Vertrag gucken und dann ganz heimlich den schon genannten Dienstleister konsultieren ohne das in alle Welt hinauszuposaunen.


    Haftungsausschluss:

    das hier ist nur mein privates Gewäsch aus der Hüfte heraus ohne irgendwie mit der Sache etwas zu tun zu haben und zu tun haben zu können.

    Mein Geschwafel beruht vielleicht auf der ein oder anderen Erkenntnis aus der Vergangenheit, aber die Erinnerung kann ja täuschen und der Geist ist schwach.


    Grüße

    Jürgen

    Amateur-Musikant


    Edith meint, dass der Eddie damals bestimmt gerade einen Kühlschrank wie ich hatte und dort statt Afri-Cola was anderes drin war und so langsam leer wurde. Der Michi hat dann bestimmt gesagt, das dass alles umsonst sein soll, aber Flug, Hotel, Chicks und natürlich der Stoff wären als Spesen natürlich alle inklusiv.

    Reine Spekulation, aber so könnte es gewesen sein. Vielleicht auch anders. Am Ende hatten die sogar einen Vertrag, den noch keiner öffentlich gelesen hat.

    Guten Morgen,


    über dieses Faktum bin ich schon mal gestolpert:

    Das besagte Mitglied ist offiziell und schriftlich zum 31.12. aus der GbR ausgeschieden, auch wenn jetzt noch Gigs reinkommen sollten, werden diese ohne das Mitglied stattfinden.

    Was soll das denn?

    Gibt es eine Kündigungsfrist? (Ich glaube nicht)

    Mitglied bleiben, aber Beitrag nicht leisten?

    Ich würde da die Gesellschaft auflösen (alle kündigen fristlos) und unmittelbar danach mit den Verbliebenen neu gründen. Auf Silvester würde ich in so einer Situation nicht warten, auch wenn es vielleicht nur Formsache ist.


    Ansonsten wirken auf mich solche Anzeigen/Videos/Homepages/etc., wo irgendeiner ausradiert wurde, immer etwas merkwürdig. Ich würde das nicht machen, das wirkt unprofessionell und auch als Amateur muss man sich ja nicht wie ein solcher benehmen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    mein Bauchgefühl sagt: pack da sind sehr wandbar.


    Wenn man halt nix vereinbart hat, kann man auch nix beanspruchen.

    Wieso geht das Bandenglied erst zu Silvester, wenn es jetzt schon keine Böcke mehr hat?

    (Man muss nicht alles verstehen)


    Profis schreiben gerne einen Zettel, wo drauf steht, was mit dem Zeug passieren darf, was man so produziert.

    Laien machen das nicht und machen dann halt ein neues Video/Audio/Demo oder sonstwas. Kostet bei Laien ja meist auch deutlich weniger, da halten sich die Schäden ja im Rahmen des Hobbybudgets.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Ich würde den Kameraden ja mal zur Brust nehmen und fragen, ob das mit den Fotos/Videos wirklich so schlimm ist und ggf. warum. Evtl. kann man sich einigen.

    Guten Morgen,


    ich würde das angebliche Standtom einfach seiner wahren Bestimmung zuführen: Hängetom.

    Das war in den 1980er Jahren mal modern und nur weil inzwischen die Retro-Übertreibungswelle rollt,

    muss man ja nicht jeden Scheiß mitmachen.


    Ansonsten sind manche Tipps ja schon interessant: wenn die Trommel in der Hand gut klingt, dann

    würde ich jedenfalls nicht weiter nach Problemen an oder in der Trommel suchen, sondern bei den

    Beinen, dem Fußboden oder irgendwas dazwischen. Und dann würde mir auffallen, dass so ein

    Trömmelchen ganz schön weit in der Luft hängt an den zarten drei Beinchen, das kann nicht sinnvoll sein,

    durch die luftige Höhe und dem relativ geringen Gewicht wird das Ding wackeln und die Beine dazu,

    das gibt Reibung und Reibung bremst. Fahren mit angezogener Handbremse ist genauso geil.


    Grüße

    Jürgen

    hat für alles eine Lösung, ob sie gefällt oder nicht, ist eine andere Frage


    PS

    Die Überschrift ist zwar nicht sinnvoll, aber satirisch hervorragend, möglicherweise sogar ein Indikator für das Problem.

    Guten Morgen,


    in diesen modernen Zeiten wird aus meiner Sicht zu sehr dem Glauben an die Digitalisierung gefrönt.

    Wenn ich selbst ein haptisch greifbares und akustisch autonom betreibbares Instrument spiele, dann

    habe ich schon mal einen guten Schritt gewagt.

    Wie wir ja alle wissen, sind E-Drums kein Schlagzeug im klassischen Sinn.


    Neulich habe ich eine Uhr gekauft.

    Dann habe ich mal alle Uhren im Haus und außerhalb gestellt und geprüft. Lustigerweise glauben wir

    ja immer gerne an die Wahrheit aus dem Internet oder wenigstens dem strombetriebenen Gerät.

    Weder mein ach so smartes telefonino noch mein Bordrechner im Kraftfahrzeug haben die richtige

    Zeit angezeigt, sie gingen beide nach.

    Dagegen läuft meine Quarz- (ja, der ach so genaue Stein der 80er-Weisen) Küchenuhr der Zeit davon.


    Mit der Post ist das ähnlich.

    Wir glauben inzwischen an das Allheilmittel der E-Mail und haben vergessen, dass alle wichtige Post

    per Mail oder Fax kommt. Das nutzen professionelle Betrüger schamlos aus, massenhaft "Mahnungen"

    per Billig-Elektro-Post und ab und an zahlt dann mal jemand die Zeche, natürlich dann vom Profi

    schnell in Hartgeld umgewandelt.


    Ansonsten nutzt man für Irritationen und Dinge, die man mal eben so klären kann, seit einiger Zeit

    gerne mal ein Telefon. Inzwischen wird das leider auch von Terroristen wie meiner ehemaligen Kranken-

    kasse genutzt, aber es ist manchmal ein Weg, womit man den scheinbar bequemen Umweg über das

    Internetz sparen kann, jedenfalls dann, wenn man es mit Profis zu tun hat und selbst natürlich in

    christlichen Zeiten wandelt (24/7 ist halt auch nur dort üblich, wo eine minderbezahlte Person zur all-

    gemeinen Unterhaltung irgendwo nahe des jenseits sitzt).


    Und ja, auch ich gebe aus Prinzip keine Sendebestätigungen heraus.

    Wer eine Empfangsbestätigung möchte, darf gerne ein Einschreiben mit Rückschein verschicken.

    Und ob ich das dann lese, das ist mein ganz geheimes Privatvergnügen.

    Sollte irgendeine Maschine behaupten, ich hätte etwas nicht gelesen, dann würde ich mit so einer

    Information genauso umgehen wie mit Gesundheits- und Rechts-Informationen via Guggel: der
    Glaube ist gut für Emotionen, das Gehirn kann aber auch anders. Und manchmal ist Ruhe und Ratio

    der Schlüssel zum Erfolg. Klappt beim Trommelstimmen genauso wie beim Aufschließen des Briefkastens.


    Grüße

    Jürgen

    Diese Nachricht hat meine Sekretärin Violetta Herbst verfasst.

    Hallöle,


    also das Avedis für 90 würde ich sofort nehmen.

    Warum ich es nicht tue, liegt nur daran, dass ich dann auch das 20er für 160 nehmen müsste und dann noch passende Hi-Hats bräuchte und ich eigentlich aktuell genug Lagerblech hier herumliegen habe.


    Was ein passendes Upgrade für ein 302er ist, weiß ich nicht.

    Theoretisch wäre wohl PST5 und dann PST7 die nächste Stufe.


    Aber für 90 Euro würde ich mir dann doch lieber den brutalen Mix gönnen:

    Profi-Blech neben Anfänger-Blech - man muss auch mal mutig sein.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    also ich komme ja noch aus einer Zeit, wo man Hai-Phi-Anlagen hatte (oder haben wollte) und da sprach man immer gerne von 20 bis 20.000.

    Wenn ich da jetzt mal die 20 heranziehe, dann würde ich sagen, das wäre ja dann so etwas wie "tiefer Bass", jedenfalls würde mir das ein Bassist von der Oper und auch meine Bass Drum bestätigen.

    Ich frage mich dann als Musikant schon etwas, warum ich mit einem Orchester oder einer Combo Musik herstelle, die dann vom Kläranlagenbetreiber gestaltet wird. Nun gut, als Pop-Musikant weiß man, dass es da gewisse Moden gibt und mal so oder so je nach Genre und Zeitalter die Sache allgemein oder speziell gesehen wird. Dennoch und letztendlich: wenn ich etwas nicht will, dann sorge ich möglichst schon an der Quelle dafür, dass es nicht auf-tritt.

    Wenn ich als Trommler also keine tiefen Bässe mag, dann benutze ich keine Instrumente, die welche erzeugen, also nehme ich eine 16er Kick und damit hat man ja die Beschneidung.

    Wenn ich in die Oper gehe und das große F hören will, dann wäre es schon blöd, wenn der Bassist sagt: ach nee, so tiefe Bässe mag ich gar nicht, ich wäre doch lieber ein Bariton oder gar Tenor?

    Vielleicht gar Counter-Tenor?

    Und historisch betrachtet sind wir da schon wieder ganz nah an Beschneidung. Ich halte davon nichts.

    Grüße

    Jürgen

    Ab 18 fängt der Spaß an.

    Guten Morgen,


    neben Infektionskrankheiten soll es ja noch andere Krankheiten geben, die zu einer Leistungsminderung führen können.

    Epilepsie, Polytrauma, Herzinfarkt, Schizophrenie, Parkinson, Cannabis-Sucht etc. pp.


    Mir ist die Eingangshypothese zu monokausal.

    Ich gehe lieber differentialdiagnostisch vor.


    Grüße

    Jürgen

    Internet-Hobby-Mediziner

    Guten Morgen,


    man kennt das auch noch, wenn man mal woanders was zu spielen hat.


    Was jetzt das "richtige" Fell für das nagelneue Pferd ist, das entzieht sich meiner Kenntnis, ich würde einfach ein Evans Hydraulic Blue aufziehen. ;)


    Grüße

    Jürgen

    der Ambassador der Heiterkeit

    Hallo,

    Weiß jemand, ob damals die 404 und 505 Serien auch aus der 2002-Legierung waren?

    Ja und ja.

    404 und später 400 sowie 1000 als auch 505 und später 2000 sowie 2002 und später 3000 waren aus dem gleichen Bleich. Wenn man die Becken optisch vergleicht, sieht man schon, dass Hämmerung und Abdrehmuster aus der gleichen Familie sind, je nach Preisklasse allerdings weniger umfangreich ausgestaltet.

    Man sieht bei Meinl-Becken auch schön, welche Serie sie kopierten. Und man hört es auch.

    Unser Exilhesse hat früher sogar schwarz-weiße Becken (Sonderanfertigung) gehabt,

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    Grüße

    Jürgen

    Erste Hi-Hats: 505 Heavy 14" :thumbup:

    Guten Morgen,


    Luftblasen vermeidet man, indem man beim richtigen Lieferanten bezieht.

    Blech ist halt nicht gleich Blech. Schon da kommt es darauf an, wie es gemacht wurde.

    Es fällt nämlich gar nicht vom Himmel, sondern auch B8-Bronze wird zunächst gegossen.

    Wie zuvor schon ausgeführt, hat wohl der niedrigere Zinn-Anteil den Vorteil für die Produzenten, dass man da schon Bleche walzen kann, die man zur Weiterverarbeitung verkaufen kann.


    Und auch bei B25, B20, B15, B12 kommt es darauf an, dass man von Anfang an sorgfältig arbeitet.


    Wenn man erst mal das berühmte B8-Blech vor sich liegen hat, kann man daraus eine schöne Skulptur für den Nachttisch, eine wunderbare Salatschüssel oder vielleicht auch ein Becken machen.

    Je nachdem, wieviel Ahnung man hat und wieviel man davon hineinsteckt oder -hämmert, kommt dann halt etwas Billiges oder Teures heraus und es klingt dann halt auch mal so oder so.


    Wenn man ganz viel Geld hat, kann man auch über teure Maschinen nachdenken, bislang ist es bei den teuren Serien wohl beim Nachdenken geblieben, es scheint wohl so, dass Billigblech leichter billig oder einfach herstellbar ist. Billigblech meint hier das Endergebnis, nicht die Platte, aus der es werden soll


    Ich vermute mal ganz stark, dass Handarbeit sogar heute und sogar in der Schweiz immer noch billiger ist, als einen Maschinenpark aufzubauen, der die paar Instrumente eben mal so herstellen kann, davor aber einen solchen Umfang an Anschaffungs- und vielleicht sogar noch Unterhaltungskosten hat, dass sich das jedenfalls noch nicht lohnt.

    Bei teuren Uhren soll wohl auch noch der Uhrmacher tätig sein, manch einer wird meinen, dass das für die Nostalgie ist, ich meine, das ist, weil eine Maschine, die in der gleichen Güte fertigen könnte, einfach noch zu teuer ist.

    Auch bei Lebensmitteln haben wir ja das Problem: billige Massenware (gut, das mit dem billig ist relativ) lässt sich mit einem Maschinenpark gewinnbringend fertigen. Das Dinner for President funktioniert so nicht, weil der Maschinenpark selbst der berühmt-berüchtigten Schweizer Marken das nicht kann und wohl der Sternekoch immer noch billiger ist, egal ob er Steuern zahlt oder nicht.


    Wenn wir bei Paiste weitersehen, dann hat man dort wie woanders (Zildjian, Sabian, Meinl) eine Palette von blutigem Anfänger bis verrücktem Enthusiasten.

    Vorne fängt man immer mit Messing an, früher gab es auch mal Nickelsilber, dann geht es mit Bronze mit möglichst wenig Zinn weiter.

    Den Endpreis bestimmt letztendlich der Aufwand der Produktion. Außer bei 505, die waren zu billig im Preis und zu gut, weil zu nah am 2002. Faktisch wurden sie genauso hergestellt, nur wurde ein bisschen Arbeit weggelassen, was man tatsächlich auch hört, sie klingen etwas gröber.

    Bei den jetztigen Serien PST ab 5 bis hin zu 900 hat man verschiedene Konzepte gewählt, um verschiedene Interessengruppen zu erreichen. Bei PST 7 hat man schon mit der Farbe durchaus auf 2002 geschielt, sie klingen aber auch so, viel einfacher, viel billiger und wenn man mal verwöhnt ist, will man das einfach nicht mehr haben.


    Warum es für 2002/Rude keine Konkurrenz mit dem gleichen Material gibt, liegt wohl daran, dass die Konkurrenten dort bereits etablierte Serien haben und den Aufwand scheuen, da noch etwas Sauteures zu installieren, wofür man dann ja auch noch Personal bräuchte, das das kann. Aus meiner Sicht lohnt sich das einfach nicht.

    Im Einsteigerbereich wird viel verkauft und viel vom Endkunden geschrottet, da kann man wohl mit wenig Aufwand noch etwas verdienen oder man macht es halt, um überhaupt etwas in der Preisklasse anbieten zu können, aus meiner Sicht waren früher eigentlich nur Paiste und Meinl im Einstiegsbereich erträglich. Inzwischen kamen Importe aus China und Türkei hinzu, die aber dagegen eher Lotterieprodukte sind, was manche lieben (no risk, no fun), Persil-Freunde (da weiß man, was man hat) aber überhaupt nicht.


    Fakt ist wohl, dass 2002 und noch ein bisschen Rude, auf jeden Fall wohl noch Giant Beat und vielleicht noch 2002 Black in dieser Preis- und Qualitätsklasse mit genau diesem Grundmaterial (B8) ein Alleinstellungsmerkmal von Paiste sind.


    Fakt ist aber auch, dass, wer sich "2002-Bronze" billig kauft und glaubt, dann gute Becken für billiges Geld bekommen zu haben, entweder taub ist oder sehr gläubig.

    Dasselbe gilt übrigens für die noch viel größere Schar der B20-Gläubigen.

    Auch bei diesem Material gilt die Beton-Devise. Ein Stück Blech ist ein Stück Blech. Ob es klingt, liegt daran, wer es wie lange mit welchem Einsatz veredelt hat.

    Man munkelt ja auch, dass so ein Rohdiamant auch irgendwie noch geschliffen werden will und ein Goldklumpen ist keine Halskette.


    Grüße

    Jürgen

    bei mir ist alles Bronze, was glänzt

    Guten Morgen,


    warum nur Paiste es kann, weiß ich auch nicht.

    Tatsächlich hat Meinl immer mal etwas nachgekupfert, war aber preislich und qualitätsmäßig immer dahinter (Amun hinter Alpha, Raker hinter Rude etc.). Bei Sabian bin ich der Meinung, die machen das extra schlecht, damit der Glaube an das wahre Blech (nur B20 natürlich) gefestigt wird.


    Wie ein Becken klingt, hängt natürlich vor allem an der Verarbeitung, dennoch gibt es einen Grundcharakter, man sieht ja aber schon an PST5/PST7/PST8/Giant Beat/Rude/2002/2002 Black, dass die Verarbeitung entscheidet, ob ich es kaufe.


    Das ist bei den anderen Legierungen genauso, das alte Märchen, dass nur B20 glücklich machen kann, soll ja nur dazu dienen, dass die kleine Geldbörse sich an billigstem Chinablech auch erfreuen kann, bis der Riss dann im Becken ist, aber das kann man ja alles "reparieren". Wir sind ja keine Musiker, wo es auf den Klang ankommt, nein, nach drei Bier, die wir sowieso zum Aufwärmen brauchen und der leistungsstarken Beschallungsanlage, für die der Toni verantwortlich ist (wenn's scheiße klingt, war der's) und die aus zwei Boxen mit Sub besteht, was wir dann auf DeineRöhre hochladen, da klingen die Billigteller genauso gut wie die, ach, habe ich vergessen.


    Jetzt mal weg von der Religion:

    wenn ich ein Becken bauen will, dann brauche ich entweder einen Ofen, oder jemanden, der mir das Ding zuschickt. Ich meine, Zildjian und Sabian setzen auf eigene Öfen, Paiste und Meinl lassen woanders backen.

    Dann habe ich, egal ob gewalzt oder gegossen, etwas vor mir liegen, was scheiße klingt und irgendwie nicht so richtig rund ist.

    Um es abzukürzen: die eigentliche Arbeit macht der Hammer und die Hand, die ihn führt und bestenfalls noch das Hirn hintendran. Danach sieht es nach Becken aus und klingt bestenfalls auch so.

    Der ein oder andere Hersteller hat halt das ein oder andere Personal, die ein oder andere Herangehensweise und natürlich die Kalkulation und das, was man glaubt, dem Markt unterjubeln zu können.


    Und da finden sich dann Gläubige, Pfennigfuchser, Enthusiasten, Taube, Esoteriker, Vollpfosten, Amateure usw. usf. - für jeden ist etwas dabei.


    Grüße

    Jürgen

    seit drei Tagen negativ

    Guten Morgen,


    ich sehe schon, wie das Personal im Frachtraum bei lateinischen Rhythmen Bocksprünge macht.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Wer eine Edelkiste mitnehmen will, hat auch ein Flightcase.


    PPS

    Der Profi rechnet mal nach und entscheidet sich für die Miete vor Ort.

    Gude Morsche,


    kurz und knapp: verkaufen.


    Meine Meinung: man soll sich nicht mit Schrott abgeben, was kaputt ist, ist kaputt und kann weg.


    Für die Zukunft: empfindliche Becken sind ein Risiko.

    Ich hatte bisher zwei Riss-Kandidaten und habe beide entsorgt. Die Freude an heilen Becken ist durch nichts zu ersetzen und auch wenn es ein Spezialgerät ist: es gibt für alles einen Ersatz und man munkelt, der könnte sogar schon in der Beckentasche liegen. Nicht verzagen, einfach das nächste aufhängen.

    Wie beim Radfahren: hinfallen, aufstehen, weiterfahren.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Ja, ist schade um das schöne Blech, Tränen sind erlaubt.

    Guten Abend,


    man muss nur lange genug warten, dann sind alle Größen genannt worden. :thumbup:


    Ich werfe mal quer ein: es kommt auch auf die Qualität an. :P


    Eine Frage habe ich jetzt mal beantwortet:

    Frage 1: hole ich die Fußhupe zurück und besorge für woanders etwas anderes oder besorge ich für den bunten Haufen einen neuen Kessel Buntes?
    Die Fußhupe wird zurück geholt, das heißt: Blaurotgraut mit Sahne darf dann irgendwann mal wieder rocken. Was hätte da auch ansonsten für ein bunter Kessel hätte hin passen sollen.


    Und für woanders gab es etwas anderes, nämlich farblich "passend" und nunmehr in der Größe doch etwas zurückhaltend.

    Bislang kam die Hupe (ob Blondie oder Kirschi) ja beim Konzert eher als Kanone an, jedenfalls auf der Aufnahme.

    Das wird jetzt mit zarten 22" x 14" entschärft. Damit wird alles ein bisschen poppiger.

    Farblich Kupfer metallic passend zu Messing angerostet bei der Kleinen und Bronze bei den Tellern, alles etwas altherrenfreundlich.


    Da der alte Herr noch ordentlich positiv ist, muss die Hupe wohl noch eine Woche hier herumstehen, bevor der Einsatz erfolgen kann.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Und über die eierlegende Wollmilchsau denken wird dann nächstes Jahr nach:

    24" steht fest. Jetzt ist noch die Frage, wie lang das Röhrchen werden darf, 14, 15, 16, 17, 18?

    Guten Nachmittag,


    natürlich ist Hickory das beliebteste Holz bei Stöcken für Popularmusik.

    Der normalsterbliche Trommler hat damit einen guten Kompromiss aus Haltbarkeit und Gefühl - immer vorausgesetzt, das Holz ist selektiert und ordentlich gelagert sowie verarbeitet.

    Auf dem Polyamid-Trip war ich auch mal, es ist halt ein brillanterer Klang, den man auch mögen muss. Inzwischen mag ich für Trommeln lieber runde dunklere Holzspitzen und für Becken lieber längliche Spitzen gerne aus Ahorn. Das liegt aber auch an der Lautstärkeverhältnissen der zu bedienenden Musik. Für laute Musik ist durchsetzungsstark die Lösung, für leise hilft filigran. Und damit gibt es dann auch Gründe für andere Holzsorten.

    In der Klassik, wo man die Flöhe husten hört, gibt es dann noch spezielleres Zeug, gerne auch mal im selben Stück verwurstet, wie etwa hier:

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    Grüße

    Jürgen