Beiträge von Jürgen K

    Guten Abend,


    also blast beat meint das schnelle Spiel, was wie Nähmaschine klingt.


    Der jetzt auch noch genannte neue Trommler von der Henkersknotenkapelle spielt ja als Rhythmusbecken: 20" 2002 Power Ride.

    Klingt aus meiner Sicht eher trocken-pingy.


    Dem Wanja "Nechtan" G. sein Zultan 20" Rock Beat Ride klingt ein bisschen frischer, mit dunklem Fundament, aber obenrum auch wieder etwas klingelig (pingy):

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    Immerhin Sepultura hat ja neuerdings einen zuvor als Jazzer bekannt gewordenen Trommler verpflichtet. Der Greyson N. hat sich aber für dieses Genre nicht seine typieschen Jazzer-Becken eingepackt, sondern Meinl 22" Bycanze Brilliant Heavy Hammered Ride.


    Also, dass die echten Blast Beater Jazz Becken spielen, würde ich jetzt dann doch mal ins Reich der Gerüchteküche schicken wollen.

    Irgendwie - und das ist nicht das erste Mal - habe ich das unterschwellige Gefühl, es geht um die Anleitung zum Scheitern.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    ich sehe beim Blastbeat die Geschwindigkeit.

    Ein Becken, das leicht ist und schnell aufgeht, wird aufgrund der Vielzahl der Schläge dann verwaschen klingen, eines, das dicker ist und mehr vom Anschlagsgeräusch überträgt ("ping") ist bei schnellen Anschlägen besser ortbar. Ersteres wäre für mich in der Theorie für Jazzer, die auch mal gerne langsam spielen, dankbarer, letzteres für Geschwindigkeitsfanatiker in den modernen Schwermetallfraktionen. Den klassischen Hardrocker würde ich eher dazwischen oder außerhalb sehen, der lässt ja eher klingen, allerdings mit stärkerem Anschlag.

    Aber man sieht schon: die Theorie bleibt grau, wenn auch in fünfzig Schattierungen.


    Was das Ladengeschäft in T. betrifft: das ist verhältnismäßig gar nicht so groß. Der Vorteil dort ist nur, dass man einen fleißigen Arbeiter ins Lager schicken kann, um ein Becken zu holen. Wie oft der das dann machen wird, das weiß ich nicht. Wenn man keine Überraschungseier mag und auch gegen Sultaninen allergisch ist, dann kann man langfristig denken und sich schon heute das kaufen, was man später sowieso irgendwann gekauft hätte. Aber da sind die Geschmäcker verschieden, mancher hat "Big-Four-Allergie", manch anderer halt "Chinaböller"-Vorbehalte, mancher sucht sein Leben lang ...


    Zum Zultan-Endorser: Rock Beat Ride.


    Ansonsten: ja, der Blastbeat kam mal aus dem Jazz und Doublebass heißt ja Kontrabass, aber heutzutage denken die modernen Menschen dann doch eher an Metzel-Metall und ich meine weiterhin, dass man dort vermehrt auf eher dickere Bleche setzt. Kennt sich denn da jemand wirklich aus?


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    irgendwie habe ich den Eindruck, hier wird gerade eine neue Musikrichtung erfunden.


    Nur im Proberaum zu spielen, macht natürlich vieles einfacher: Projektion, Zusammenspiel usw. kann man vergessen, somit kann man natürlich eigentlich nach der Papier- oder auch Erfahrungsform eher weniger geeignete Instrumente verwenden und somit zarte Klänge mit hartem Anschlag kombinieren.

    Ob das langwierig zukunftsträchtig ist, das weiß man erst später.


    Die Bezeichnung "warm" finde ich bereits irreführend, vielleicht liegt es daran, dass ich Wärme anders empfinde. Für mich klingen die üblicherweise als "warm" genannten Legierungen eher "erfrischend", wie ein Wasserfall im Frühling.


    Die entscheidendere Frage ist für mich aber das unmittelbare Mittelswerkzeug. Wir schlagen ja üblicherweise nicht mit der bloßen Hand, sondern die Zauberstäbe gibt es nicht nur in verschiedenen Holzsorten, sondern auch verschiedenen Bauweisen nebst höchst unterschiedlichen Konstruktionen, was die Spitze betrifft, das, was beim Blastbeat ja gerne in höchster Frequenz auf das Blech trifft.


    Die klanglichen Unterschiede können gerade bei Becken höchts interessant sein.

    Das würde ich mal nicht außer Acht lassen wollen.


    Für was das K Sweet Ride 23" geeignet ist, das würde ich eher in den Bereich des gepflegten Jazzes einreihen wollen.

    Selbiges würde ich der 14" K Constantinople unterstellen wollen.

    Die genannten Crash-Becken dagegen wären sogar für mich klanglich nicht uninteressant, ich würde sie tatsächlich - wenn ich ein Zildjian-Set zusammenstellen wollte - für Rockmusik in Erwägung ziehen:

    18" K Custom Dark Crash

    19" K Custom Dark Crash

    20" Oriental Crash of Doom

    Insbesondere Letzteres finde ich recht interessant.


    Für klassische Blastbeat-Musik würde ich persönlich eher an dickere, starrere Becken denken, aber vielleicht bin ich da altmodisch oder nicht à jour.


    Ein Musikhaus zu besuchen (oder auch fremde oder befreundete Proberäume) ist immer eine gute Sache, um die eigene Erfahrung zu bereichern.

    Ob man dafür ausgerechnet zum größten Versand-(!)-händler fahren muss, halte ich eher für nicht so zwingend, um nicht zu sagen: für die Ausrede, nicht aus dem Haus gehen zu wollen.


    Auf gerade mal halbem Weg ist man ja schon in Ibbenbüren oder in Maintal.


    Nun ja, Versuch macht kluch, alles andere ist graue Theorie.


    Sagte ich schon, dass ein und diesselbe Trommel bei mir Montags anders klingt als Mittwochs?

    Nein, es liegt nicht am Tag, sie wird in einem anderen Raum gespielt, mal wenig gedämmt, mal viel gedämmt.

    Und die nächste Anekdote: ich hatte in einem Kellerproberaum mal ein Becken chinesischer Bauart rechts hängen, ungefähr 20 cm hochkant von der Wand entfernt.

    Man riet mir, das Ding gegen ein gutes Becken, z. B. einem von Z. zu ersetzen, die würden gut klingen. Nun mag man raten, was auf dem recht verwischten Aufdruck auf dem Becken einst stand? Und natürlich klang es in anderen Räumen viel besser.


    Grüße

    Jürgen

    Gude Morsche,


    da soll man sich entscheiden können, von nix bis sauteurem Zeug von Club-Jazz bis Schwermetall.


    Was ich gelernt habe: Funk ist ein weites Feld.

    Und: Funk kann man mit ganz normalen Becken spielen.


    Nach der Ausrichtung der Kapelle hat noch keiner gefragt.

    Das ist auch gut so, ich wüsste ja auch nicht, wie ich es nennen sollte.


    Inzwischen ist auch der erste Auftritt gelaufen und da war am Start:


    Grüße

    Jürgen

    PS


    Und wem das alles zu weihnachtlich ist, hier eine sportlich-kurze Zusammenfassung des Frankfurt Marathons aus dem Oktober:

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    Guten Morgen,


    für diejenigen, die es nicht so mit dem Protestantismus haben, auch die Katholiken haben wir noch beglückt und es ist nun auch on-line:

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    Euer Schlagzeuger ist ein Groovemonster :huh: , man beachte insbesondere die Taktverschiebung

    Die ist mir auch aufgefallen und ich fand sie so gut getroffen, dass ich tatsächlich mal überlegen musste, ob das vielleicht sogar so in den Noten steht. Vielleicht sollte man sich mal selbst erinnern, wie der eigene erste Auftritt so gelaufen ist und zwar nicht wie heute üblich nach tausend Jahren Unterricht. Ich finde, er hat das prima gemacht.

    die Pauken fügen sich ganz harmonisch so zum Taufbecken hinzu

    Gute Augen! Ja, das war bestimmt Messing oder Bronze, aber ich habe es unterlassen, den Klang ernsthaft zu testen, man muss nicht alles tun, was man machen könnte.

    auf dem Standtom, sehe ich da rote Ölfelle

    Zumindest Rot ist richtig. Die Dinger waren laut unserem Import-Drummer billig und da hat er die halt mitgebraucht und montiert, irgendwas mit "SP" steht drauf, ich habe sie zuvor noch nie gesehen, kommen möglicherweise aus Südamerika. Der Klang geht so in die Richtung PinStripe. Öl halte ich daher für nicht vorhanden.

    vor allem auch Junge Leute

    In der Tat ist das ein Schwerpunkt des Vereins. Nicht veralten wie viele andere Vereine, sondern auch stets erneuern. Das bringt richtig Leben in die Bude.

    Kameraperspektive ist wundervoll

    Dafür ist unser Experte Experte.

    schönes Ambiente in dieser Kapelle

    Die Kirche ist tatsächlich sehr alt und hat schon viel gesehen und wurde auch schon frühzeitig schnuckelig verkleinert. Die ist wirklich gemütlich, das ist man ja sonst vom Protestantismus eher nicht so gewohnt.

    Hauptsache die Pauken in die Kirche gekarrt. Darauf hat der Dirigent wohl bestanden!

    In der Tat. Der hat auch die Scheibe daneben ausdrücklich bestellt und tatsächlich haben gleich zwei Leute gemeint, das würde ganz schön im Gebälk zu spüren sein. Musik muss man halt auch spüren, wir integrieren auch die Gehörlosen!

    "Blue Notes"

    Schöner Euphemismus. Tatsächlich haben wir ein ausbaufähiges Niveau. Und wenn ich daran denke, wie es klingt, wenn die Proben beginnen, muss ich sagen, dass das Ergebnis daran gemessen sogar hervorragend ist.

    Für mich ist der Vorteil, dass die auch nicht so ganz astrein gestimmten Pauken gar nicht so auffallen und wenn ich mal den falschen Ton eingestellt habe, was leider viel zu oft vorkommt, dann kann ich immer sagen, die Bläser würden falsch spielen.

    die dicke berta macht ganz guten schub

    In der Tat. Es zeigt sich in der Praxis immer wieder: es geht nichts über Hubraum. Obwohl die Trommel eher billig sein dürfte, der Bass ist richtig schön, vor allem live.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    neulich war es wieder soweit: Weihnachtskonzert in der Evangelischen Kirche zu Eschborn.

    Letztes Jahr waren wir noch zu zweit, jetzt sind wir schon locker doppelt so viele da hinten. Und es erklingen auch mal richtige Instrumente.


    Und Triggerwarnung: es könnten an prominenten Stellen auch mal richtig falsche Töne erscheinen.


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    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    inspiriert von der angeblich lebenslangen Suche nach dem perfekten Ritt oder Rhythmus-Becken, wage ich kurz vor der Bescherung mal die Frage:

    was nehme ich für gepflegten Funk mit voc-as-ts-tb-g-b-dr?


    Für harten Rock (Hard Rock, Metal) hätte ich ein Heavy Ride 20", für Allround (Classic Rock) hätte ich Ride 22" und für Jazz hätte ich Medium 20" sowie für Leisekomiker Crash 20".

    Für Blas- (und auch Akkordeon-) orchester nahm ich zuletzt Ride 20", allerdings 505 und 404.


    Das sind Probleme, die man eigentlich nicht hat. Aber in der probefreien Zeit muss man sich selbige ja vertreiben.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    B-Ware von Ludwig ist doch nichts neues.

    Irgendwie verstehe ich das nicht.

    Aber sollte man nicht lieber an einer „vernünftigen“ möglichst fehlerfreien Produktion arbeiten?

    Wenn dem so wäre, hätten die Unternehmensinhaber das ja mal in den letzten fünfzig Jahren machen können.

    Anscheinend geben ihnen die Kunden recht, welche das Zeug immer noch kaufen, vermutlich aufgrund des

    Retro-Vibes - schon Kain und Abel spielten schließlich damals ... oder war es Gretsch?


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    man kann für die "Wohnzimmertrommelei" auch zwei Bleistifte nehmen.

    Wenn die hinten einen Radiergummi drauf haben, einfach umdrehen und sich über die Leisigkeit freuen.

    Ist viel billiger als die Kehrwerkzeuge oder gar die Geißel vom Anbetungsexperten.


    Wenn ich ganz filigran auf der Kleinen klöppeln will, nehme ich vielleicht sogar ein Diplomat M5

    und dazu den Bolero. Aber das ist dann halt so wie, wenn man mit dem Porsche nur durch die verkehrsberuhigte Zone fährt,

    um seine braven Kinder artig zur KiTa zu bringen.


    Ansonsten: wenn die Trommel zu aggressiv klingt, dann gehe ich vorher einfach vier Runden um den Block rennen, dabei an jeder Ecke einmal Holz hacken und probiere es dann noch mal mit der Attitüde beim Anschlagen. Eine Trommel gibt im besten Falle nur wider, was man ihr einbläut.


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    ich bin einer der wenigen, welche ein normales Schlagzeug in der "stillen" Ausführung zum Üben nutzt.


    Der Grund wurde schon genannt und liegt auf der Hand:

    1. habe ich damit ein vollwertiges Drum-Set, das rein akustisch gespielt werden kann (nach Fellwechsel und Abmontage der Beckendämpfer).

    2. habe ein Übe-Set, das realistische Größen aufweist. E-Drums bewegen sich meist zwischen 8" und 14" bei den "Trommeln" und auch die "Becken" sind kleiner als im richtigen Leben. So habe ich die originalen Größen. Insbesondere bei der Bass Drum mit 24" kommt mir das spieltechnisch sehr entgegen, weil deutlich realistischer. Wichtig ist hier der Fellschutz, ein meist starker Aufkleber, den es im gut geführten Handel ohnehin für Bass-Drum-Felle als Zubehör gibt.

    3. habe ich einen realistischen Ton. Es klingt zwar primär nach Tennisschläger, aber durch die vorhandenen Resonanzfelle kann man die Tonhöhen beispielsweise der Tom-Toms gut unterscheiden und kann damit dynamisch korrekt üben, während E-Drums durch die Technik einem immer etwas vorgaukeln, eben die künstliche Klangproduktion. Auch bei den Becken macht sich das bemerkbar. Diese sind mit Neoprenmatten bzw. Gummimatten belegt (gibt es von Evans und Meinl) und klingen damit nur kurz, aber gedämpft und eben mit einem Restklang, der den Charakter des Beckens erahnen lässt.


    Insofern muss ich Beitrag #7 im letzten Absatz intensiv widersprechen.



    Zu den Fragen:


    a) Die Lautstärke ist je nach Ausführung eventuell etwas lauter oder etwas leiser im Vergleich zu E-Drums, die ja sowohl im Trittschall wie auch im Raumschall durchaus ebenfalls nicht wirklich still sind. Im Raum ist man etwas über Zimmerlautstärke, meine Nachbarn hören wenig bis nichts, jedoch unter dem Raum den Trittschall. Das hängt aber sehr mit der Baukonstruktion des Gebäudes zusammen.

    Im Übrigen ist es auch so, dass Musik zur Kultur gehört und damit in einer Wohnung grundsätzlich erlaubt ist. Wenn man mit seinen Nachbarn spricht und vernünftige Übezeiten vereinbaren kann, sollte es ohnehin keine Probleme geben.

    b) E-Drums gibt es in allen Preisstufen, die Qualität des Spielgefühls hat auch bei den teuren Modellen mit einem echten Schlagzeug nur ein bisschen etwas zu tun, was konstruktionsbedingt ist. Größere Spielflächen und damit größere Gewebefelle sind natürlich besser als kleinere. Die üblichen Plastikbecken haben aber mit echten Becken gar nichts zu tun. Am ehesten kommen da die Lochblechbecken mit Elekrik (Zyldjian) ein Frage, das dürfte hier aber wohl nicht im Budget liegen.



    Wenn es wirklich um das Spielgefühl geht und man auf künstliche Klänge, die einem einen "Bombensound" vorgaukeln, verzichten kann, ist man mit einem normalen Schlagzeug (hier einfach nach Budget gehen) besser bedient, muss zwar in Gewebefelle (mesh heads) und Dämmmatten investieren, ist am Ende aber flexibler und hat eigentlich mehr Wert erreicht.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    zuletzt war es noch so:

    Schul-Big-Band: Paiste 2000 Ride 20" (gehört der Kapelle)

    Children of Desaster: Paiste Colorsound 5 Power Ride 20", Sabian AA Heavy Ride 21"

    Deaf, Blind 'n' Lonely, Cut the Crap u. a.: Sabian AA Heavy Ride 21"

    Gegengift, First in Line, Given Four: Paiste Alpha Full Ride 20"

    Quosh: Paiste 3000 Ride 20", Paiste Rude Ride/Crash 20", Paiste 2002 Heavy Ride 20"

    Dark Phoenix: Paiste 3000 Ride 20", Paiste 2002 Ride 22"

    Soularplexus: Paiste 3000 Ride 20", Paiste 2002 Ride 22"

    Äktschen: Paiste 2002 Heavy Ride 20", Paiste 2002 Ride 22"

    Sax and Rhythm Orchestra: Paiste 2002 Medium 20", Paiste 2002 Heavy Ride 20"

    Akkordeon-Orchester Bad Vilbel: Zildjian K Heavy Ride 20" (gehört der Kapelle)


    dann ging es so weiter:

    Akkordeon-Club-Sulzbach: Paiste 2002 Ride 22"

    Local Call: Paiste 2002 Ride 22"

    Akkordeon Musikverein Heiterkeit: Paiste 2002 Medium 20", Paiste 2002 Crash 20"

    Akkordeon-Orchester Mühlheim am Main: Paiste 505 Ride 20" (gehört dem Verein)


    und aktuell ist so:

    Brass & Marching Band Eschborn: Paiste 404 Ride 20"

    Hellicon: Paiste 2002 Ride 22"

    Chameleon Carpet: Paiste 404 Ride 20"


    Um es mal ein bisschen zusammenzufassen: eigentlich immer dasselbe, mal in Grün

    oder Braun, mal ein bisschen dicker oder dünner.

    Irgendetwas scheint mit mir nicht zu stimmen, in den letzten sieben Jahren habe ich

    offensichtlich nur ein Ride-Becken gekauft und das eher so zufällig und weil es so ähnlich

    wie das ein oder andere bisherige war oder ist.


    Grüße

    Jürgen

    Mahlzeit!


    Man kann von jedem Video lernen.

    Leider sind fast alle Videos zu lang, um damit effektiv zu lernen.

    Und wenn dann auch noch die Transferleistung hinzu kommen muss ...

    wie war das mit der Pedalarbeit doch gleich?

    Gut, dass es mir (?) der OStD erklärt.


    Gehe ich jetzt üben oder gucke ich mir das Video an?


    Grüße

    Jürgen

    Ass.

    Mahlzeit!


    In meiner Liga oder in meinen Ligen ist es die Pest: ja, es gibt gute Technik, aber es kann sie keiner bedienen

    oder es gibt schlechte Technik und es kann sie auch keiner bedienen.

    Durch die Mode wird alles mal komplizierter und mal einfacher, was gerade Mode ist, das weiß ich gar nicht,

    denn einerseits gibt es ja die hartgesottenen Altschuler und andererseits die modischen Eifoners.

    Wahrscheinlich liegt das auch am Alter.


    Grüße

    Jürgen

    nimmt es, wie es kommt

    Hallo,


    was bei solchen Diskussionen gerne nicht berücksichtigt wird, sind die Farbe.

    Ich selbst spiele auf Instrumenten, die mir optisch oder haptisch nicht gefallen, schlechter.

    Auch interessant ist immer die Frage, wie man "Schlagzeug" definiert.

    Einerseits gibt es ja recht unterschiedliche Zusammenstellungen im Hinblick auf die Menge an Trommeln (und Becken und Stativen),

    andererseits gibt es ja auch noch unterschiedliche Größen.


    Meine Vorgehensweise ist es, nichts zu überstürzen (man munkelt, nächstes Jahr gibt es wieder Weihnachten und Gutscheine sind modern).

    Eine ordentliche Planung erspart hinterher Anpassungen und Reparaturen.


    Meine erste Frage wäre: Budget?


    2. Wofür soll das Set dienen?

    Mache ich Videos für Youtube, spiele ich so vor mich hin im Keller, will ich in die Festhalle mit einer Jazz-Combo oder einer Death-Metal-Band

    usw. usf.


    3. Wo liegt die Priorität?

    Hasse ich blechernen Klang? Liebe ich die Tiefen? Mag ich es knallig oder warm?

    Auf was kann ich verzichten oder was ist nicht so wichtig und was muss gut funktionieren?


    Allgemein gesagt: die Kleine Trommel ist meist wichtiger als der Rest, die Große muss zumindest solide sein,

    bei den Becken liegt die Priorität im Jazz beim Ride, im Pop bei der Hi-Hat. Tom-Toms braucht man meistens

    nicht so oft, manch einer ist aber ohne diese unglücklich.


    Grüße

    Jürgen

    Mahlzeit!


    Offenbar besteht Erklärungsbedarf.

    Klar kann man hier seitenlang weiterquatschen, aber am Ende kommt halt nichts raus außer heiße Luft (unterschiedlicher relevanter Wellenlägen?), so lange du nicht diese Bassdrums nebeneinander stehen hast und dir selbst ein Bild machst.

    Dennoch ein bisschen Theorie und Praxis in längerer Form:


    Wenn dieselbe Trommel am Montag in Darmstadt hell und am Mittwoch in Mühlheim dunkel klingt, woran liegt das?

    Die Lösung: am Raum.

    Wenn ich also theoretisch "die" SQ1-Bass Drum (es gibt interessanterweise mehrere, die durchaus unterschiedlich klingen könnten, Stichworte Hubraum und Durchmesser) mitgenommen hätte, dann hätte die - rein theoretisch - am Montag fett-bassig mit crispen Obertönen bei zurückhaltend klaren Mitten und am Mittwoch warm-rund mit weicher Frequenzgestaltung geklungen.

    Hätte ich sie dann noch am Donnerstag nach Eschborn geschleppt, hätte sie voll-voluminös, dabei in den luftigen Höhen angenehm geklungen.

    Das meine ich ganz ernsthaft, es entspricht meiner Erfahrung der drei Probenräume. Sie klingen völlig verschieden.


    Wenn man SQ1 mit SQ2 vergleichen will, findet man neben diversen oberflächlichen Gestaltungen sowie anderen Beschlagteilmöglichkeiten in der Tat in der Birkenfassung vor allem die Kesselstärke als Unterschied. Wobei diese wiederum auch von der Außengestaltung abhängt, denn Lack und Schmuckfurniere machen den Kessel wieder etwas anders. Nehmen wir also die Billigvariante mit mattem Lack an, innen seidenmatt natur.

    Was heute beim SQ2 "heavy" ist, das war früher auch mal "lite", von daher würde ich die Bezeichnungen eher der Mode geschuldet ansehen wollen. Der wesentliche Unterschied sind dann von SQ2 8mm zu SQ2 10 mm die 2 mm, also 20 % weniger oder 25 % mehr Holz, aber auch 10 Lagen versus 4 Lagen. Also werden für das SQ2 offenbar dickere Furniere und sodann weniger Leim verwendet. Dazu kann ich theoretisch tatsächlich gar nichts sagen.

    Lediglich das Ergebnis ist letztendlich einmal etwas schwerer und massiver. Ob dann wirklich nach Befellung und Stimmung signifikant etwas herausgehört werden kann? Ich weiß es nicht und wenn ich es wissen wollte, müsste ich wieder nach Maintal fahren oder vielleicht auch mal nach Bad Berleburg. Alles andere ist nicht nur Theorie, sondern auch ziemlich grau.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    ich bin eigentlich recht froh, wenn die Maschine widerstandslos läuft.

    Womöglich hängt das auch mit der Übung zusammen. Manch einer hat ja mehr rechts.

    Wobei ja so ein Doppelpedal schon konstruktionstechnisch links träger läuft als rechts.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    als ich meine Maschine auf den Teppich geklettet hatte, fiel mir auf, dass da noch zwei Dörnchen in der Tasche waren.

    Da sind sie immer noch.


    Ich hatte mal eine wanderfreudige Bass Drum, da nutzten auch die Spitzen nichts, ansonsten steht bei mir auf dem Teppich alles gut.

    Nur ohne Teppich wird es glatt, aber dann den Fußboden zerkratzen? Das wäre für mich die falsche Lösung.


    Letztendlich hängen solche Erwägungen stets vom Einzelfall ab.

    Es soll auch Trommler geben, bei denen alles wandert.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    also bei mir in der Gegend gibt es einen Laden, wo sowohl SQ1 als auch -2 noch vorrätig sind.

    Wem langweilig ist, der kann da ja mal hin fahren und sich das mal selbst anhören.

    Für die Freunde von Vorurteilen: dort gibt es auch Stimmschlüssel und Fachpersonal, das damit umgehen kann.


    Man kann aber auch alles schön daheim vom Schreibtisch aus machen, also mehr so theoretisch.


    Mir ist neulich aufgefallen, dass dieselbe Trommel bei mir montags anders klingt als mittwochs.

    Liegt es gar am Ort (Darmstadt klingt heller als Mühlheim)?


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Oder sind es die Trommelstöcke (die dunklen klingen heller)?


    PPS

    Oder lag es einfach an der Beleuchtung (hell = heller Klang)?

    Mahlzeit!


    Mir ist keine Solo-Literatur für Weihnachts-Schlagwerk bekannt.


    Mit irgendwelchen Werken, wo auch Schlagwerk vorkommt, kann man auch nicht wirklich sinnvoll dienen, es sei denn, der Rest der Familie würde dann die restlichen Stimmen ausführen. "Little Drummer Boy" werden wir heute Abend bei der Generalprobe verhunzen. Allerdings sind wir auch zu viert oder zu fünft oder zu dritt - so genau weiß ich das auch nie. Faktisch ist die Nummer allein dazu da, einen kleinen Prachtbuben* hinzustellen, damit den Omis die Tränen fließen. Den Rest vom Programm besorgt das Orchester nebst ausführlichem Schlagwerk.


    Sollte die Snare Drum unter dem Baum liegen, könnte man "Winter Wonderland" oder einen sonstigen Klassiker aus dem amerikanischen Weihnachts-Big-Band-Milieu singen und dabei seine Besentechnik präsentieren.


    Ansonsten sind natürlich alle Stabspiele bestens geeignet, glockenreine oder holzwarme Töne von sich zu geben, die auch melodiös erklingen können.

    Für den Paukensatz ist vermutlich zu wenig Raum vorhanden, mit den RotoToms wäre ich auch vorsichtig, das kann ganz schön knallen, wenn man da nicht die weihnachtlichen Felle aufzieht und den richtigen Schlägel zu nutzen weiß.


    Bei Drum-Set wäre ich sehr vorsichtig, aber ein echter Jazzer bringt auch so etwas zustande, wenn er dafür bezahlt wird.


    "Last Christmas" ist übrigens kein Weihnachtslied und ich habe gelesen, dass, falls man während der Ausführung erschossen wird, man als potentieller Terrorist erkannt wurde.


    Grüße

    Jürgen


    *) Bei uns steht sogar in der Stimme, dass die Militärtrommel rot-weiß sein soll (faktisch ist unsere evil-black und der Bub wird auch nicht ausgestellt, sondern bleibt in der back row.