Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    damit ist dann auch klar, welche Versicherung zahlt.


    Schön, dass die Gefahr beseitigt ist.


    Zu den üblichen Garantiebedingungen zählt meines Wissens, dass der Garant in der Regel meistens nicht so gerne für grob fahrlässige Handlungen Dritter einstehen möchte.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    14,5" (Tiefe) x 16" (Durchmesser).


    Wenn es nur 16" oder 15" Tiefe gibt, einfach absägen.
    Wenn es nur 14" Tiefe gibt, Set verkaufen und weinen.


    Im Ernst: seelanne hat den entscheidenden Tipp gegeben: einfach mal schauen, was es gibt.
    Und das wird dann genommen.
    Feierabend.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    die PinStripes haben wenig Obertöne.
    Auf der Aufnahme sind auch wenig Obertöne.
    Warum sollen dann Felle, mit denen man mehr Obertöne erreicht, für den der Aufnahme angenäherten Klang ungeeigneter sein.


    Stimm-Guru Nils sprach sogar von Hydraulics. Die machen der Terminologie hier dann wohl eher "Pck".


    Zu dem Unterschied von PinStripe und Emperor: die Folien sind identisch. Beim PinStripe sind sie zusätzlich verklebt, das Ende der Klebung ist mit dem berühmten aufgedruckten Streifen versehen. Die Verklebung sorgt für eine zusätzliche Obertondämpfung.


    Ich würde die Felle einfach dämpfen. Gaffa und Papiertaschentuch und fertig. Das geht schnell und ist effektiv. Stimmen lernen dauert und bis dahin ist man dann wenigstens ein bisschen zufrieden.


    Ich habe mit Emperor/PinStripe und massenweise Gaffa und Taschentücher angefangen. Mit der Zeit wurde es immer weniger.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    sag' ich Reaktionär ja: ist wie mit der Periode: durch den täglichen Sprachgebrauch in Internet-Foren und ähnlich gelagerten Subkulturen wird einst Logisches unlogisch.


    Mal sehen, wann "basedrum" in den Duden kommt, kann ja nicht mehr lange dauern.


    Die Füße der Großen Trommel heißen ja heute schon "Spurs" und die Böckchen heißen Lachs und die Felle Köpfe, die Reifen "Hoops" und die Stöcke "Sticks" ...
    Weiß hier jemand, wieso die Kleine "Snare" heißt? Ja, die Klugscheißer-Gilde.


    Aber Denglisch braucht man, um die chinesischen Bedienungsanleitungen verstehen zu können. Btw ( ;) :( welche Bedienungsanleitung? Ach, das Manual, ja das gibt es im Internetz, ah, die Seite (?) was not found, hm ...


    Grüße,
    Jürgen


    P. S.: heute sterben in China wieder 22 Menschen.
    Nein, nicht, weil sie nichts zu essen haben, vom Auto überfahren wurden oder zuhause einen Herzinfarkt erlitten haben.

    Hallo,


    das ist kein Problem des Stimmens.
    Das ist auch kein Problem der kurzen Kessel, die sind zwar nicht optimal, aber auch nicht wirklich schuld.
    Wenn ich die billigsten Felle aufziehe und so leidlich festschraube, dann klingt mein Set kacke.
    Wenn ich genau dieses Set dem lustigen Italiener (der Mann hat echt einen klasse Humor, das muss man ihm lassen, spielen kann er sowieso) hinstellen würde, dann käme auf YouTube dabei ein ziemlich ähnlicher Klang heraus.


    Warum?


    Weil der Weg vom Trommelfell über das Mikrofon, Kabel, Mischpult, Equalizer, Effekte, Kabel, Rechner, Bearbeitung, Effekte, Komprimierung, Lautsprecherboxen vom PC, Luft, Ohr zum Gehirn ein weiter ist. Da geht viel Unerwünschtes unter und Manches kommt hinzu.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    erst die Spuren sichern: Fachmann kommen lassen, der das überprüft.
    Dann: wer ist zuständig?
    a) Du bist Eigentümer: dann kannst Du nachdenken, wer da wann Scheiße gebaut hat und dann überlegen, ob es noch lohnt, gegen den vorzugehen. Wenn nein, kannst Du gleich den Fachmann loslegen lassen, wenn ja, in dem Fall wohl auch, allerdings solltest Du das dokumentieren.
    b) Du bis Mieter: Glückwunsch! Sag' Deinem Vermieter bescheid und der hat den schwarzen Peter.


    Wer dann nun was für eine Versicherung haben könnte, die eventuell dafür eintritt, da gibt es etwas viele Möglichkeiten.


    Bis die Sache geklärt ist: Finger weg von dieser Stromquelle!


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    also, ich bin ja schon ein bisschen älter und - man glaubt es kaum - ich war auch mal hart, richtig hart.
    Als Extremtrommler muss man morgens um 6.66 Uhr aufstehen.
    Dann führt man sich erst einmal einen "Creeping Death" zu, damit die Venen vorglühen.
    Dann geht es hinter die Schießbude. Felle: Kevlar.
    Mylar ist für Mädchen.
    Und dann: Besenstiel abgesägt mit Stihl aus dem bekannten Film "chain saw dark devil evil bloody mary massacre vol. DCLXVI - directors intravenous cut".
    Dann geht es los, bis der Notarzt kommt.
    Nach der Entlassung geht es weiter.


    Grüße,
    Jürgen


    Goldmedaille für unlustiges Gespamme, verliehen von Blastfreak hateblaster
    Silber im Füllerschnellbetanken (das ist eine Sauerei, sag' ich Euch!)
    Bronze in Aktenvernichtung im Akkord (Mein Spitzname: Rice-Wolf)


    Edith hat die Goldmedaille geändert.

    Hallo,


    liebe Kinder:


    Zitat

    so lange spielen, bis dein ganzer Unterarm schmerzt


    Tut das nicht!


    Schmerzen sind medizinisch ein Indiz dafür, dass etwas nicht stimmt und schon kaputt ist und demnächst noch mehr kaputt geht.
    Der Themenstarter ist noch jung und sein Körper kann noch Einiges wegstecken. In ein paar Jahren wird er - sofern er seine propagierte Technik beibehält - dauerhaft arbeitsunfähig sein. Das ist nicht weiter schlimm, weil er ja dann sowieso zu alt zum Blasen ist, aber wer noch etwas vorhat in seinem Leben, das nicht darin begründet ist, den Orthopäden zu bereichern, sollte lieber auf den doch etwas erfahreneren Jim Chapin hören.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    an die Katastrophe:
    die Olympiade war eigentlich schon und die nächste kommt ja erst. Ist wie mit der Periode. Das Blutige sind die Tage oder hier: die olympischen Spiele.


    Ich bin mal gespannt, wie das mit den Protesten wird. Ich denke mal, China ist im Unterdrücken medaillenverdächtig.


    Ich werde mal sehen, wer das Ganze sponsert und dann ein paar Sachen vom Einkaufszettel streichen.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    das Effektgerät ist etwas für Leute, die schon alles haben und alles können und nun Langeweile haben.
    Ich habe noch keinen Profi und sonst auch keinen gesehen, der das Ding ernsthaft einsetzt.
    Thomas Lang hat damit einen Werbefilm gedreht und spielt seitdem wieder eine (zwar hochwertige, aber konstruktionsprinzipmäßig) ganz normale Doppelfußmaschine. Das Effektpedal nutzt er nur für lustige Kunststoffblock-Effekte zur Belustigung des Publikums und seiner selbst.
    Der junge Mann im Video hat ein Video auf YouTube. Ob das wahr oder gelogen ist, sei einmal dahingestellt. Jedenfalls kennt wohl keiner eine Kapelle, wo das Zeug tatsächlich zum Einsatz kommt.


    Das Effektpedal hat den Effekt, dass mit der Ferse notgedrungen nicht der gleiche Dynamikumfang wie mit dem Ballen erreicht werden kann. Folglich kann man damit lustige Ghostnote-Effekte erzielen oder auf dem Elektroschlagzeug spaßige Dinge verrichten und und und. Für lautes und schweres Geprügel auf zwei ordentlichen Wummen würde man sich allerdings die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und das Abo beim Orthopäden einhandeln. Die Ferse ist nicht für hohe Belastung ausgelegt.


    Daher: Finger weg für Anfänger!
    Ein anständiges Doppelpedal kaufen und anständig üben.

    Zitat

    da komm ich halt ned mit

    Ich auch nicht, aber ich arbeite daran. Viel Spaß beim Üben!


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    Zitat

    Original von yoyogun
    ... so, System überlistet, ... :P

    Da sieht man mal wieder, dass Kompjuter doof sind und die gute alte Handschrift auch heute noch ihre Berechtigung hat.


    Ansonsten hört sich das wie beim Tanzkurs an (1-2-3-4-123): "vor-rück-seit-step-rückplatzstep" oder so.


    Wenn man sowieso langsam zu üben anfängt (was man ja sollte - [SIZE=7]auch beim Blastbeat, da fängt man ja auch langsam bei 200 an[/SIZE]) kann man ja erst einmal die Feinheiten durchzählen und dann später, wenn die Atemluft knapp wird, das Ganze vergröbern bis man schließlich die Sache in Fleisch und Blut (die Softis sagen "Gefühl") hat.


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    nächste Lektion: Weiche dem Fehlurteil.
    Bei einem gewissen Jürgen K. sind ansonsten alle Bleche von P. Von wem ist also das China? Genau. Von Z.


    Und das ist im Übrigen die Regel.
    Außer bei den Leuten mit Werbevertrag hat doch jeder so ein bisschen Fremdblech.


    Grüße,
    Jürgen

    Liebe Gemeinde,


    nachdem wir nun gelernt haben, dass Wissen heißt, wissen, wo es steht, kommen wir nun zum komplizierten Teil: Unterteil römisch Eins: Aufdecken von Gerüchten.


    Warum zum Teufel soll der Scheiß von Züldschen sein?


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo,


    blasting is no heavy metal, it's light metal. Für schnelles Spiel stimmt man die Felle hoch, benutzt leichte Stöcke und man hat eine effektive Technik. So wie früher im Jazz. Im Schwermetall benutzt man dicke Prügel und tiefe Stimmung für viel Bumms, der lange anhält (da braucht man dann nicht so oft zu klopfen).


    Kraftübungen sind das, was man außer zum Gewichtheben und ähnlichen Kraftsportarten beim Schlagzeug am Wenigsten braucht (Ausnahme: Gerät zum und vom Auftrittsort tragen, aber auch da kann man viel mit Technik machen). Brauchen tut man eine gute Technik. Die kann man mit jedem Stock üben.


    Grüße,
    Jürgen


    P. S.: Buddy: na klar ist Blasen etwas völlig anderes als normales Üben.
    Der Normale übt normal, der Spezialist bläst.

    Hallo,


    mit den zwei Großen Trommeln oder der einen und diesem neumodischen Hilfsmittel ist es wie mit der Sprache. Der Eine beherrscht sie, der Andere nicht.


    Ich für mich war einer der Ersten, der sich so ein Hilfsmittel zugelegt hat, als diese dank eines japanischen Unternehmens für den einfach gesegneten Geldbeutel erschwinglich wurde. Das Ergebnis war Staunen und Lächeln. Da heutzutage jeder, der nicht fehlerfrei "Schlagzeug" sagen kann, ein solches Hilfsmittel besitzt oder besitzen muss, ist das Staunen dahin. Inzwischen wird nur noch gelächelt und manchmal noch nicht mal das.


    Natürlich gibt es immer noch standhafte Zeitgenossen, die aus ihrem Unvermögen oder Unwillen keinen Hehl machen und auf fragwürdige Hilfsmittel verzichten. Aber der Durchschnittsproletarier oder -bourgeois benötigt so ein Ding.
    Natürlich weiß es das Publikum zu schätzen, wenn es gekonnt zum Einsatz kommt - es wird gar nicht bemerkt.
    Wer da schön seine Sechzehntel, je vier pro Schlag und davon am Besten vier im Takt und das Ganze dann mit einer möglichst hohen Zahhl auf dem bpmometer macht, den wird das geneigte Publikum bewundern.


    Der kluge Unterhalter weiß, was er zu tun hat. Wohl dem, der das nicht nötig hat. Der alte Motorrad-Rocker Powell hat gezeigt, dass man praktisch überall die Doppelten Wummen einsetzen kann, wenn man nur will. Der "mich-sieht-keiner-hinter-meinen-Toms"-Rocker McBrain dagegen will uns noch heute weismachen, dass man auch im Schwermetall ganz gut ohne auskommen kann, vorausgesetzt, man hat ein bisschen Können im Hosenbein versteckt. Alles hat seine Berechtigung. Jeder Jeck is anders und erlaubt ist, was gefällt.
    Aber notwendig? Das kommt darauf an.


    Und darüber kann man sehr viel schwafeln.


    Gute Nacht,
    Jürgen

    Hallo,


    wer keine Kritik verträgt, wird im Musikgeschäft noch weniger weit kommen als anderswo.


    Kritik ist Hilfe.
    Wenn ich hier mit unrealistischen Vorstellungen daher komme, wird mir schnell der Kopf gewaschen. Das hilft.
    Und in der Hörzone werden die Hosen heruntergelassen. Da zeigt sich, wer was kann und wer nicht. Und das Echo ist entsprechend. Dann kann man sich besser einsortieren.


    Früher, als Anfänger fand' ich mich gar nicht so übel. Es hat einige Zeit gebraucht, bis mir klar wurde, wie schlecht ich wirklich bin. Andererseits weiß ich auch die paar Kleinigkeiten, die ich kann, zu schätzen. Und für mich ist es immer wieder erstaunlich, wieviel Arbeit man braucht, um in der brotlosen Kunst auch nur ein bisschen was zu können, während man in brotgebenden Bereichen für relativ wenig Aufwand relativ viel Kohle einstreichen kann.
    Alleine schon deshalb würde ich eine Karriere als "Studiodrummer" nicht empfehlen wollen, zumal ich auch den Markt dafür nicht erkennen kann. Alle professionellen Musiker, die mir bekannt sind, bestreiten einen Großteil ihres Lebensunterhalts aus Lehrtätigkeit. Danach folgen wohl Auftritte und erst dann Aufnahmen.


    Aus eigener Erfahrung würde ich die Selbstüberschätzungsrate sogar noch höher als Psycho ansetzen wollen.


    Ich geh' dann mal Playalongs für Anfänger üben.


    Grüße,
    Jürgen