Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    das Internet-Melodien-Klopf-Portal dürfte dieses hier sein.


    Jedoch wird uns das bei dieser kleinen Phrase kaum helfen, zumal diese Endung eine gewisse Tradition hat, weshalb ich vermute, dass der Autor längst vergessen ist.


    Vom Stil her tippe ich auf eine ältere europäische Komposition, jedenfalls nicht aus diesem und auch nicht aus dem vorigen Jahrhundert.


    Gruß,
    Jürgen

    Hallo,


    ich hatte mal eines auf einem fremden Set zum Spielen. Das ganze Set klang nicht gut, das Fell war trotz der extremen Haltbarkeit (wahrscheinlich wegen falscher Stimmung) hinüber. Der Klang: eher dumpf und unmusikalisch.


    Das Fell ist wegen dem Material so teuer: normale Folien sind aus Mylar. Kevlar ist eine Gewebestruktur, die sehr stich- und durchschlagsfest ist. Deshalb wird es vor allem für kugelsichere Westen und als Einlage für pannensichere Fahrradreifen verwendet.

    Für tiefe und mittlere Stimmungen ist es nicht geeignet, nur für dieses hohe Geklagge. Kein Fell für Drum Set. Stimm' Dein Fell auf Maximum (ich hafte nicht für irgendwelche Schäden, insbesondere an Fell, Trommel und Handgelenken!!!) und lege noch Geschirrhandtuch drauf: so in etwa müsste das klingen.


    Das kleine gelbliche runde Ding für die Große Trommel von Remo, um das Fell zu schonen, ist aus dem gleichen Material. Das Fell klingt dadurch auch nicht besser, sondern schlechter. Es dient lediglich der Haltbarkeit.


    Gruß,
    Jürgen

    Hallöchen,


    wenn's die Anhänger der Schrift nicht machen, dann kann ich mich ja mal probieren in einer modernen Interpretation dessen, was im NNT (new new testament) stünde, wenn man den armen Kerl nicht vor vielen Jahren eliminiert hätte.


    [Vorsicht: böse Satire!]


    Zitat

    a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, daß dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn: Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?


    Sei geduldig und erkläre es Deinen Nachbarn in einem ruhigen Ton. Sollte das nicht fruchten, so weise sie auf Deine neue Rechtsschutzversicherung hin. Sollte auch das nicht fruchten, nun ja, so verrichte vor ihnen Deine Notdurft und frage sie anschließend, welcher Geruch nun lieblicher sei.


    Zitat

    b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre denn heutzutage ein angemessener Preis für sie?

    Je nach Kunde und Verwendungszweck solltest Du da ein Gutachten der zuständigen IHK einholen, damit Du bei den Verhandlungen nicht über den Tisch gezogen wirst.


    Zitat

    c) Ich weiß, daß ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.


    Oh ja, ein bekanntes Problem. Aber unter uns: was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß, äh kalt, äh? Also nur zu mein Freund, einfach Klappe halten und das Notwendige verrichten.


    Zitat

    d) Lev. 25:44 stellt fest, daß ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, daß würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Kann man das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?


    Völliger Quatsch! Kanadier sind doch diese winzigen Schiffe, mit denen man die Niagara-Fälle befährt. Nein, in Kanada leben nur Bären. Und die sind schlecht zu halten. Frage doch mal bei der Arbeitsgemeinschaft Deiner Gemeinde, ob Du nicht ein paar 1-Euro-Kräfte haben kannst. Die sind obendrein noch motiviert.


    Zitat

    e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, daß er getötet werden muß. Allerdings: bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?

    Jedenfalls nicht am Sabbat, wo kämen wir dahin. Und ansonsten: Ordnungsamt anrufen auf der 24-Stunden-Hotline, die räumen auf. Wir wollen uns unsere heiligen Hände doch nicht mit dem Blut der Ungläubigen besudeln, igitt.


    Zitat

    f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ebenfalls ein “Gräuel” darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Gräuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Kann man das klarstellen?

    Klar. Das Schleimzeug ist doch wirklich ekelhaft. Schon die alten Griechen hatten ihren boyfriend. Lediglich der widernatürliche Verkehr ist nicht gottgefällig. Aber da gibt es ja noch andere schöne Dinge...


    Zitat

    g) In Lev. 21:20 wird dargelegt, daß ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muß zugeben, dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt's hier ein wenig Spielraum?


    Wer nix sieht, bleibt draussen. Was willst Du da drinnen? Gottesdienst kannst Du auch in der Kneipe nebenan machen, die haben rechtzeitig zum Jazz-Frühschoppen geöffnet.


    Zitat

    h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?


    Gib' dem Barbier ein kleines Bakschisch, der wird dann unauffällig seine Berufshaftpflichtversicherung in Anspruch nehmen und alle sind glücklich. Wie schon gesagt: selbst wollen wir keine Hand an die Ungläubigen legen.


    Zitat

    i) Ich weiß aus Lev. 11:16-8, daß das Berühren der Haut eines toten Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?

    Sei froh, mein Freund und frohlocke: der Fiffi-Ball ist doch inzwischen vollkommen aus hautfreundlichem und gottgefälligem Kunststoff.


    j

    Zitat

    ) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19 weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle und Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, daß wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)


    Du sagst es, mein Freund. Wir leben heute doch im Zeitalter der Rationalisierung. Diese großen Hinrichtungsveranstaltungen sind doch viel zu teuer (allein die PA und die Tanzkapelle...). Nein, der Gottesstaat USA macht es uns doch vor: Guarana-Tanne-Mo: dort ist man schon so weit, dass die Sündigen das Werk selbst vollbringen.


    Ramen.


    [/böse Satire]

    Guten Morgen, liebe Gemeinde,


    endlich mal ein Mitglied, welches das Buch, jedenfalls das Dritte, also das von dem Mose, gelesen hat!


    Ich gestehe, dass ich nicht ohne Tadel bin, denn ich habe zwar einige Geschichten (Weihnachten, Ostern etc.) gelesen, aber außer dem A und O alles nur unvollständig. Nichts desto Trotz: ein lesenswertes Buch voller Sex and crime (und ein paar öder Stammbäume).


    Für die Anhänger des jungen Wanderpredigers sind natürlich dessen Worte besonders interessant. Daher auch meine Frage: was sagt uns der Gesandte vom großen Chef dazu?


    Zu vielen Gerüchten, die von sehr streng Gläubigen verbreitet werden (z. B. Auge um Auge, Auto um Auto) gibt es ja seit knapp 2.000 Jahren eine Antwort, die viele bekennende Christen ungern hören (übersetzt: hat Dir einer die Felle platt gemacht, schenk' ihm einen Satz Neue, damit er die auch noch plätten kann). Inwieweit ist also das Alte Testament überhaupt noch glaubwürdig verwertbar? Inwieweit müssen wir heute die Aussagen des J. zeitgemäß interpretieren?


    Übrigens: die Zeugen Jehovas benutzen genau diesen Satz: Ich finde, X ist so großartig, dass seine Erfindung kaum Zufall gewesen sein kann.
    Und: sie zititieren gerne wild aus dem Buch (gerne auch aus dem AT).


    Ich bin zwar auch kein Theologe, habe aber ebenfalls eine Interpretationswissenschaft studiert und mir von einem Theologen sagen lassen, dass unsere Interpretationsbücher und die der Theologen technisch gleich arbeiten.


    Wenn ich also das Buch interpretiere, finde ich viele Dinge, die mir aufstoßen und die mit Recht und Gesetz - und ich bin froh, dass wir in einem zivilisierten Land leben dürfen, wo nicht das Faustrecht gilt - nicht vereinbar sind. Andererseits finde ich viele Dinge, die ich für richtig halte. Deshalb kann ich mich nicht als Anhänger des Buches bezeichnen, auch nicht als Anhänger des berühmten Predigers. Ich würde sagen, ich bin dank Geburt und Aufzucht in einem christlich geprägten (ein sehr schwammiger Begriff) Land und Überzeugung von den Grundwerten der hiesigen Gesellschaft christlich assoziiert.
    Alles andere wäre unrealistisch oder verlogen.


    Mir ist es egal, ob jemand an die Existenz eines unbeschreiblichen Wesens glaubt. Für mich sind die Taten auf Erden entscheidend. Extreme sind nichts für mich.


    Adele,
    Jürgen


    Edith: das Beste Argument für die Freikirchen: "Da darf ich übrigens jeden Sonntag im Gottesdienst trommeln." Ich kannte mal jemand, wo mich auch gerne dabei gehabt hätte, aber da hätte ich eintreten müssen (bei den Missionierern).
    Und: mein Religionslehrer (Schule, damals) meinte einmal, Gottesdienst sei, wenn man mit seiner Freundin schläft. Es geht also auch bei der normalen Amtskirche (ev).

    Hallo,


    meine Becken sollen klingen und ewig halten:
    die Schraube ist nur zur Deko, außer beim China, das hängt ziemlich senkrecht, wird dann allerdings oben angespielt, so dass es schwingen kann. Hi-Hat ist ein Kompromiss, aber Bewegungsfreiheit ist auch da im vorgegebenen Rahmen nötig.


    Übrigens liegt meine Verschleißrate bei einem 1 cm langen Riss in einem gebrauchten Crash, dass offensichtlich vom Vorgänger einseitig bespielt wurde.


    Irgendwo dagegen schlagen die Becken natürlich nicht, soviel Platz muss sein.


    Gruß,
    Jürgen

    N'Abend,


    der Profi hat's ja schon gesagt: erlaubt ist, was gefällt.


    Ich (Laie, naja, Amateur) mache das auch so. Mann, bin ich professionell (hust).


    Gruß,
    Jürgen


    P. S.: Hi-Hat mit Fuß gesplasht, Crash mit links, BassDrum weglassen, stattdessen rechte Hi-Hat getreten und mit rechts den Stock ins Publikum geschmissen - kommt bestimmt auch gut :)

    Hallo,


    ich nehme mein Gerät bei Proben mit zwei Mikrofonen auf (BD: AKG D112 und OH: AKG D321 Gesangsmikrofon, wird jetzt ausgetauscht). Für die Kontrolle reicht das vollkommen aus, gerade Snare und Toms kommen bestens rüber, HH ist ok und Becken sind hörbar. Zur Kontrolle optimal.


    Da der eine Gitarrist seine Box gegenüber vom Schlagzeug hat und das Overhead hinter dem Set (nach vorne gerichtet) steht, kommt die Gitarre auch noch drauf. Um den Rest noch einzufangen, rüste ich gerade auf.


    Wenn es nur um die Kontrolle geht, müsste auch ein Gesangsmikro für die Große gehen, klingt dann halt komisch, aber man hört, ob der Ton zu früh, zu spät oder genau richtig kommt.


    Für Snare und Gitarren müssten Gesangsmikrofone anständiger Qualität durchaus erträglich sein. Ich würde es einfach mal ausprobieren.


    Die meisten dynamischen Mikrofone halten den Flugzeuglärm aus. Ich weiß ja nicht, wie laut Ihr seid :) Ansonsten eben etwas Abstand (Mikrofon-Schallquelle) halten. Ich hatte auch schon Gesangsmikrofone vor der Großen. Sie leben noch und erfreuen sich bester Gesundheit.


    Gruß,
    Jürgen

    Frankfurt am Main (jk). Wie heute bekannt wurde, plant die Filmgesellschaft New-Horror-Media GmbH & Co.KS, die jüngsten Vorkommnisse aus Franken zu verfilmen. Als Hauptdarsteller wird derzeit mit Roland M. (bekannt aus "Cymbal of Death", "M ist Mord" und "ARD-Ratgeber Hobbyraum und Chemieunfälle: wie jage ich mein Haus in die Luft und verseuche das Grundstück: Tricks beim Beckenputzen: Mit einem Swish ist alles Weck, Worscht un ÄppelWoi") verhandelt.

    Hallo,


    1. das Publikum will nicht belehrt, sondern unterhalten werden.


    2. (unter uns): wie soll das gemeine Volk das Verstehen: der normale Mensch denkt, dass er im Rhythmus klatscht. Was ist 1, 2, 3, 4? Ein anständiger Kapellmeister zählt an: "3-4", egal ob Wiener Walzer oder "Take Five".


    Die meisten Publikums klatschen meiner Beobachtung nach die Zählzeiten brav durch. Das meinte wohl auch Steve Miller.


    Der off-beat ist ja sehr schön, aber der mit Marschmusik, Schlager und volkstümlicher Musik groß gewordene Deutsche liebt einfach das ordentliche unmusikalische Rumpeln. Da wir Dienstleister sind, überlegen wir uns, welches Publikum noch etwas hinzu lernen will und welches nicht. Bei letzterem ertragen wir das mit einem Lächeln. Der Kunde ist König.


    3. Wie klatschen die dann bei "Wir werden Dich wiegen"? Auf 2 und 4???


    Alles relativ,


    Gruß,
    Jürgen

    Hallo,


    die HQ SoundOff für Hi-Hat ist zweiteilig: eine runde ca. 13"-Matte mit Mittelloch wird auf das untere Becken (innen) gelegt, auf das obere Becken kommt die kleinere Matte. Je nach Wölbung der Hi-Hat stossen die Becken dann beim Treten nicht mehr zusammen, weil die Matte dazwischen liegt (=ganz leise, z. B. bei Paiste) oder sie sind gedämpft (=chick, z. B. bei Zildjian). Treten lässt sich die Maschine in jedem Fall. Durch die Matten wird das Öffnen natürlich träger, aber bei mir klappt es gut: Tama HH-805, Zildjian New Beat 14" und HQ SoundOff. Realistischer ist es nur noch, die Matten wegzulassen :)


    Gruß,
    Jürgen

    Hallo,


    ich habe die HQ Sound Off auf den Übebecken:
    Vorteil: durch das dicke Neopren ist der Klang sehr gedämpft
    Nachteil: die Becken sind natürlich auch stark in der Schwingung gedämpft. Und das Spielgefühl ist natürlich weicher.


    Ich würde einfach mal eins ausprobieren, wenn's gefällt, holst Du Dir so viele, wie Du brauchst, ansonsten kannst Du den Fehlkauf an mich schicken.


    Übrigens hätte ich hier noch so eine Gibraltar 8" BD-Pad herumstehen, soll ich das mal in die Kleinanzeigen geben?


    Gruß,
    Jürgen

    Hallo Peter,


    ich habe auch das 3001 und bin damit zufrieden.
    Das 3001 hat Linde mit ein bisschen Ahorn, das 3005 nur noch Ahorn. Es gibt mehr und teilweise andere Farben und das Freischwingersystem ist eingebaut. Außerdem gibt es ein reichhaltigeres Einzeltrommelprogramm. 1.300 ist der Listenpreis, vor Ort gibt es das dann etwas günstiger.


    In der Preisklasse testen würde ich noch das neue Tama Superstar (Birke plus Linde).


    Für die Fernost-Produkte sind die recht gut.
    Besseres kostet dann meistens wesentlich mehr.


    Wenn Geld übrig ist, würde ich es in Becken, Zusatztrommeln, bessere Hardware oder Koffer stecken. Die Trommeln sind auf jeden Fall brauchbar. Ich hatte damals das 3001 gegen Pearl ELX, Yamaha Stage Custom und PDP getestet, das Stage Custom klang auch sehr ordentlich (etwas bumsiger), ELX war mir zu nichtssagend und PDP war dumpf, das 3001 war am flexibelsten und die Bassdrum klang super (nur Yamaha hatte den kräftigeren Bums für Rock/Pop-Fans).


    Gruß,
    Jürgen

    Hallo,


    das linke Pedal der Doppelfußmaschine (bei Rechtsfüßler) rutscht bei intensiver Nutzung auch auf Teppich tatsächlich (auch bei mir).


    Ich habe dagegen folgende Lösungen kennen gelernt:
    1. zuhause sage ich mir: egal, es geht so langsam, dass es erträglich ist, hm, was kostet denn das Stahlblech mit den drei Schrauben?
    2. im Proberaum habe ich Pearl an Pearl mit Pearl-Verbindung, das hilft, nutzt Dir aber nix, früher hatte ich dann die Hi-Hat noch am Rack festgeschraubt... sischer is sischer
    3. kannte ich mal Praktiker, denen ihr schöner Holzfußboden nicht heilig war, die haben dann einfach zwei Nägel in den Boden geklopft.


    Wenn wirklich nur ein Loch fehlt, dann würde ich wohl auch die Bohrmaschine bemühen.


    Gruß,
    Jürgen


    Edith: "Lobet ihn mit hellen Zimbeln, lobet ihn mit klingenden Zimbeln!" Ps 150,5
    Daraus schließe ich: nur laute und gute Becken sind gottgefällig. :)

    Hallo,


    zum Platzbedarf (ich sollte endlich mal Fotos machen): meine Übungskiste steht auf einem Podest in der Größe von 2 m x 1,8 m, das ist geräumig, bei einem etwas weniger ausschweifendem Aufbau dürfte auch weniger gehen. Wenn es Dir nicht zu peinlich ist, nimm' bei dem Gang ins Musikgeschäft schon mal den Zollstock mit, dann weißt Du, wieviel Platz Du brauchen könntest.


    zum Üben zuhause: meine Trommeln zuhause sind mit Gewebefellen (sieht aus wie die Bespannung von einem Tennisschläger und klingt auch etwa so) ausgestattet, die Becken und die Snare Drum sind mit Gummimatten belegt. Meine Nachbarn hören nur unter mir den Trittschall, was sie - weil sie nett sind und ich zu zivilisierten Zeiten übe - akzeptieren. Für mich ist es die bessere Lösung, anstelle von viel Zeitverschwendung für die Fahrt in den Proberaum. Die Kiste dort ist aber auch wichtig, damit man nicht vergisst, wie so ein Ding wirklich klingt.


    zur Anschaffung: ich habe am Anfang auch ziemlich viel Schrott bzw. langfristig nicht brauchbare Teile zusammen gekauft. Ich denke, dass das fast jeder macht, hinterher aber bereut, nicht gleich was Richtiges geholt zu haben. Gerade am Anfang weiß man aber noch nicht, was einem später gefallen wird. Deshalb würde ich mir da nicht den Kopf unnötig zerbrechen. Erlaubt ist, was gefällt, und wenn es nicht mehr gefällt, fliegt es raus.


    Gruß,
    Jürgen

    Hallo,


    1. wie hoch ist das Budget?
    2. wozu soll die Aufnahme dienen?


    Grundsätzlich: meiner Meinung nach kann man ein Schlagzeug durchaus mit zwei Mikrofonen abnehmen, wenn
    - der Raum gut klingt,
    - das Schlagzeug gut klingt,
    - keine Effekte, sondern ein natürlicher Klang gewünscht wird.


    Benötigt wird ein Mikrofon für die bass drum und ein Mikrofon für den Rest, ein bis zwei Mikrofonständer, zwei Kabel, ein Aufnahmegerät. Damit kann man die Qualität erreichen und überbieten, die in den 60er Jahren auf Platte gepresst wurde.


    Wichtig ist, dass die Mikrofone für die Anwendung geeignet sind.


    Gruß,
    Jürgen