Hallo,
die vorkonfigurierten Sets wollen die Mode (derzeit Retro-Welle) bedienen. Sonst nichts.
Dass es den genannten Vorteil hat, hat die Hersteller jahrelang nicht interessiert.
Im Moment ist es eben wieder kuhl geworden, wie ganz früher, ein Tom vor der Nase und zwei auf dem Boden stehen zu haben. Ehrlich gesagt, bezweifle ich den Sinn des zweiten Standtoms. Das dient die meiste Zeit der Optik oder der Ablage. Die wenigsten benutzen das öfter.
Ein zweites Hängetom wie im Bild von Nils aufzuhängen, halte ich dagegen wieder für sinnvoll, weil man da gut dran kommt und es folglich auch eher benutzt wird und damit auch eine ansonsten häufig anzutreffende Lücke geschlossen wird (die Methode funktioniert natürlich bei kleinen Toms besser und erübrigt sich bei sehr großen).
Ich halte die meisten Aufbauten für unergonomisch und Mode oder Traditionen huldigend. Der Aufbau sollte dem Körper, der Spielweise und dem Geschmack des Bedienungspersonals folgen. Das geht mit vorkonfigurierten Sets ohne Veränderung der Konfiguration naturgemäß meist nur bedingt - egal ob neu-, alt- oder sonstwie modisch.
Grüße,
Jürgen