Beiträge von Jürgen K

    Guten Nachmittag,


    immerhin steht da auch das drin, was jeder Sachverständige
    vorher schon gesagt hätte: es kommt darauf an.


    Andererseits ist die Rechtsprechung des obersten Gerichts
    wesentlich kulturfreundlicher als so mancher Amateurmusikant.
    Das finde ich erfrischend. Darauf übe ich dann gleich mal "1812".


    Dass meine Nachbarn mich so freundlich grüßen, liegt übrigens
    daran, dass die immer fröhlich genießen, wenn ich den "Bolero"
    übe. Für diesen Genuss sind die mir einfach dankbar.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    an die Decke habe ich auch schon gedacht, aber eine (oder besser: zwei) Spinne(n) kauft man einmal und dann hat man sie.
    Ich habe das für meine Mikrofone mal gemacht, die gab es im Zubehörkatalog des Herstellers, war nicht billig, aber gut.
    Sind sogar verhältnismäßig dezent:


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Im Proberaum auf Overhead-Ständer und Teppich brauche ich die nicht.

    Guten Morgen,


    Ich hatte mal vor ca. 25 Jahren einen alten Beckenständer. Der hatte gar kein Gewinde oder ähnliches, sondern oben ein Teil aus Gummi auf welches man das Becken einfach gedrückt hat. Der Stift sah ähnlich aus wie das obere Teil eines Drumsticks (mit normalem Tip)


    Ich meine, dass das noch weit davor mal Standard war und heute gibt es so ähnliche Teile noch auf den Beckenhaltern in den Ausstellungsregalen der Läden (kennt heute auch kaum noch wer, weil die Mehrheit aus dem Hochregallager ungehört bestellt).


    Grüße
    Jürgen
    bei mir weiter Sonor CC5215, sehen gut aus und schmeicheln meiner Hand.

    Guten Morgen,


    eine

    eigene Handschrift


    hat jeder.


    Bei dem einen ist sie variabel, bei dem anderen eher gleich, bei dem einen ist sie sofort erkennbar, der
    andere schreibt unauffällig.


    So ist das.


    Woher kommt's?


    Persönlichkeit.


    Aber auch: Fehler in der Technik, die sich manifestiert haben, sonstige Angewohnheiten, durch Übungen Erlentes etc. pp.


    Man kann also daran arbeiten, man muss es aber nicht.
    Manche trinken auch einfach oder pfeifen sich was ein, ändert auch den Stil.
    Mancher spielt bescheiden, ein anderer großkotzig.


    Grüße
    Jürgen
    my style is top style

    Guten Morgen,


    ich schließe mich den Vorrednern an.


    Bei allen Stimmhilfen, die so propagiert werden, ist mir aufgefallen,
    dass sie die Situation von Musikern, die aktiv sind, in der Regel
    bestenfalls punktuell verbessern können, dafür muss man dann aber
    das Zeug immer herumschleppen.


    Bei einem Standard-Schlagzeug von einer "Tuning-Orgie" zu sprechen
    deutet auf viel Angst und wenig Gottvertrauen hin.
    Ich darf dazu sagen: ich war mal jung, da gab es den ganzen Designer-
    Quatsch nicht, ich hatte zwei Stimmschlüssel und sonst nichts.
    Für das Feintuning gab es Tempo und Gaffa. Davon kenne ich die Preise
    bei Amazon nicht, ich habe da andere Bezugsquellen, da bekomme ich das
    notfalls binnen einer Stunde.


    Wie man am Video sieht, ist das Scheiß-Ding noch nicht mal höhenverstellbar,
    so dass je nach Trommel- und Trommlergröße die Schultern zucken.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    welches sind denn die flotten Lieder ohne Tom-Einsatz.
    "Rasputin" wohl nicht, "Ma Baker" wohl auch nicht.
    "Rivers of Babylon" hat viel Timbale-Einsatz.
    "Brown Girl in the Ring" hat auch Tom-Toms.
    Dito für "Hooray! Hooray! It's a Holi-Holiday".
    Nun ja.



    Und der Simom P. hat übrigens nur sieben Tom-Toms,
    dazu eine Gong-Tom und vier Octobans.
    Und ja, es wurde schon gesagt, aber auch das war
    kein Einzelfall:

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    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    jetzt weiß ich, woran es bei mir liegt.

    7 - 9 Federn stets völlig überraschend bzw. unerwartet gerissen sind


    Es liegt nicht an Zehntausendstunden, nicht an Talent, nicht am Wetter, es ist doch die Fußmaschine.
    Bei mir fällt immer nur mal die untere Schraube herunter, meistens freue ich mich vorher, dass die Maschine so schön locker läuft.


    Ich will meine alte Camco wieder. Da sind das 10 Sekunden. (...und ich bin froh, das ich eine Iron Cobra als zweites Pedal habe)


    Ich schließe mich an.
    Mehr braucht man nicht.


    Mein Rat: was nervt, fliegt raus.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    das Entscheidende steht oft am Ende ...


    Das mit dem Klingen kenne ich.
    In erster Linie liegt es am Raum. Wenn man in der Garage probt, wo sonst das Auto steht und noch ein paar Gartengeräte an den Wänden mitklappern, kann sich jeder vorstellen, dass man schnell genervt ist, auch wenn da nur Jazz-kapelle in Zimmerlautstärke probt,
    andererseits kann eine Probe im Opernhaus selbst bei Brachialgewalt von allen als schön empfunden werden.
    Wenn man mal den Trommler vom Dorf, der es kann, an seine eigene Bude lässt, der am Ende noch lauter spielt als man selbst, werden die Bandmitglieder auch begeistert sein. Dummerweise steht der aber für die Band nicht dauerhaft zur Verfügung - warum wohl?
    Und ja, an einem Scheiß-Tag klingt auch alles scheiße.
    Hat man die manische Phase, dann ist der Hundehaufen, in den man gerade getreten ist, ein Wunder des Himmels,
    ist man in der depressiven Phase, so kann der Vogelgesang aus Nachbarsgarten schon eine Lärmklage hervorrufen.


    Ich gebe auf die ganze Diskutiererei nichts mehr.
    Ich weiß ja, woran es liegt.


    Grüße
    Jürgen
    geht dann mal üben

    Hallo,


    also bei mir in der Cover-Kapelle hat der Sänger seinen Monitor gerne so laut, dass ich keinen brauche
    und die Sängerin hat In-Ears.


    Neulich in der Oper habe ich fast Angst bekommen, als Tom-Toms und Bass Drums donnerten.
    Was die Sänger für Mikros hatten, weiß ich nicht mehr, ich habe gar keine gesehen. ;)


    Grüße
    Jürgen
    ohne Gehörschutz ist wie ohne Kondom

    Hallöle,


    ich habe sogar zwei von den K&M-Dingern, eins fürs Korg-Metronom an Set I und
    das andere tatsächlich, um beim Üben auch immer das Smartie in Sichtweite haben
    zu können.


    Ich bin bekennender Fan der K&M-Produkte, dabei gilt es aber zu beachten, dass
    dort (siehe Homepage) durchaus eine Unterscheidung für hochwertige und weniger
    hochwertige Produkte zu beachten ist. Wenn ich den Einstiegsmikrofonständer kaufe,
    dann kostet der wenig und ist halt nicht für Overhead-Mikes geeignet.


    Wenn man genau hinsieht, erkennt man auch schnell, was wo gefertigt wurde, man
    muss dann halt mal die Lesebrille aufsetzen.


    Grüße
    Jürgen
    bei mir wackeln nur die Ohren

    das Tempo ist 185 bpm


    Hallo,


    ich sehe keine Taktangabe und auch keine Angabe, was der Beat sein soll.
    Ausgehend von Vierteln würde ich antworten, dass ich das gar nicht spielen,
    würde, das müsste ich erst mal üben auf dem Affentempo.


    Das wären durchgehende achtel auf dem rechten Bein


    Ich würde sie vorsichtshalber mit dem Fuß spielen.


    Ich war gerade bei Gericht, man möge mir die Korrektheit verzeihen.


    Ansonsten: R-RLR-R-RLR-RLR-.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    (Einen hab' ich noch ...)
    Ich würde den Wahnsinn anders notieren.


    PPS
    (Edith meint auch noch was:)
    Wenn ich richtig gut geübt hätte, würde ich vielleicht auch mal an R-LL-R-L-RLR-LRL- denken, aber das ist mehrfacher Konjunktiv.

    Guten Abend,


    meine UT waren die "Werksfelle".


    Kaufen würde ich, wenn morgen die Lottfee käme:


    Ambassador Renaissnace für Klassik und Jazz (weil man sich damit einbilden kann, etwas besseres zu sein),
    Black Suede Ambassador für Pop und Rock (weil die so hübsch sind).


    Das ändert sich aber mit der Mode.
    Früher habe ich alles mit Pinstripe oben gemacht.
    Tief gestimmt machen die schön "platsch" und hoch gestimmt geben die ein relativ klares Tönchen von sich.
    Deshalb hatten die nicht nur Metaller, sondern auch Jazzer.
    Heute fahren die alle wieder die Schneefelle und in letzter Zeit kommen sogar die mit dem schwarzen Punkt wieder
    teilweise zurück. Ist wie mit den Klamotten. Die glatten Felle sind aber allesamt vom Anschlagsgeräusch her intensiver,
    die beschichteten oder texturierten dämpfen dies etwas ab.


    Beim Spiel mit so ganz zarten Werkzeugen ist es immer schwierig, einen vernünftigen Ton zu bekommen, es geht
    eigentlich gar nicht. Als Kompromiss würde ich mal probieren mit Filzkopfschlegeln zu arbeiten, die minimieren
    naturgemäß auch das Anschlagsgeräusch, wirken damit leiser, produzieren aber einen definierteren Ton als diese
    zusemmangeklebten Zahnstocher-Konvoluten, die zwar leiser sind, aber eben doch ein relativ kratziges Geräusch
    verursachen.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Abend,


    bei Leisespielern würde ich grundsätzlich eher dünne Felle wählen, denn um
    dickere gut klingen zu lassen, braucht man ein bisschen Input oder man
    müsste sie hoch (richtig hoch) stimmen.


    Daher würde ich bei einlagigen bleiben.


    Übrigens klingen die UT durchaus vollbefriedigend.
    Ich hatte selbst welche im Einsatz an meinem Force 3001 seinerzeit und
    der Klang wurde gelobt. Mit den USA-Fellen klang es dann noch brillanter
    und dynamischer, aber dafür kostet der Spaß ja auch ordentlich.


    Da das Anschlagsgeräusch zu stören scheint ("nicht so pingig plastikartig hoch"),
    würde ich eher beschichtete Felle wählen.


    Tatsächlich komme ich da auf den Standard.
    Die Tom-Toms unterschiedlich zu befellen macht nur Sinn, wenn man dafür einen
    Anlass hat. Üblicherweise nimmt man unten gerne die klaren Ambassadors, wenn
    es etwas gedämpfter sein und damit etwas runder, wärmer und vielleicht
    auch old-school muffiger klingen darf, dann dürfen da unten auch die gleichen wie
    oben ran, hat zusätzlich den Vorteil, dass man sie ggf. gegeneinander austauschen
    kann, falls mal ein Malheur (Fellriss) passiert ist.


    Damit hieße meine Einkaufsliste:
    Coated Ambassador 10", 12", 14", jeweils zwei, für die Kleine Trommel vielleicht gleich
    das 14er noch ein drittes Mal dazu und untenrum das Hazy Ambassador.
    Bei der Stimmung würde ich dann, für eine bessere Resonanz etwas höher gehen als
    bisher, also gerne noch tief, aber eher so Barition-Tenor als Bass-Bariton.


    Und wenn irgendetwas scheppert, hilft noch eine Packung Taschentücher.
    Gerade in schlechten Räumen kann man damit gut trösten.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich fahre übrigens aktuell an Set I (falls da mal etwas Ausgang hat) und Set III
    Coated Ambassador oben und Clear Controlled Sound unten, damit spiele ich
    von Jazz bis Metal alles bei tiefer, aber nicht ultratiefer Stimmung, also so,
    dass es tonal klingt.
    An Set II habe ich Clear Pinstripe auf den RotoToms, damit habe ich schon
    Metal/Heart Rock und Funk/Disco/Soul gespielt.

    Hallo,


    1. ich habe mal irgendwo vor langer Zeit gelesen, dass Hautfett zur Schmierung reicht, den Draht einfach mal streicheln vor dem Einzug sozusagen.


    2. Bei den hier gezeigten Regal Tip 583 R (der Besen schlechthin, sogar ich kehre mit ihm ab und an mal den Staub weg) ist der untere Besen nicht ganz ausgefahren. Der innere Drahtstift hat zwei Einrastbögen, damit man kleinere Fächer realisieren kann, nur bei Vollausfahren bekommt man auch die volle Blüte, ist wie beim Flugzeug: flaps full und schon hat man die ganze Breite.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es kommt darauf an.


    Einerseits kommt es darauf an, auf was man selbst achtet und was einem in der
    komplizierte Klangstruktur wichtig ist, auf der anderen Seite kommt es auf den
    Zusammenhang an, namentlich Raum, Trommel, Spieler, Stock, Musik und definitiv
    auch auf die Fellkonstruktion, je abweichender, desto auffälliger.
    DIe Hersteller unterscheiden sich selbst aufgrund der Fellkonstruktion (auch bei
    scheinbar gleichen oder ähnlichen Fellen). Zum Einen ist mir nur von Remo bekannt,
    dass sie Mylar-Folien verwenden. Ob die verschiedenen Folien (theoretisch der
    gleiche Kunststoff) wirklich anders klingen, vermag ich nicht zu beurteilen, denn
    in das Blechding kleben oder klemmen ist auch noch mal eine ganz andere Sache
    und bei den beschichteten Fellen dürfte sowohl das Beschichtungsmaterial als auch
    der Auftrag etwas anders sein.


    Letztendlich ist es Geschmackssache und die Frage, was man musikalisch erreichen
    will.


    Bei mir hält die Beschichtung von Remo merkwürdigerweise auffallend gut.
    Dafür geährt mein Evans-Fell Durchblick. Es geht auch anders.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    ja, das Budget wächst mit den Ansprüchen.


    Wenn man einen alten muffigen Retro-Klang möchte, wie im Video zelebriert, dann kann man das natürlich pracktischerweiese mit relativ preiswerten (so preiswert sind sie eigentlich gar nicht) Mikrofonen tun.
    Ich persönlich sehe die Hauptanwendung der D112, SM57 und 58 aber wegen ihrer Robustheit auf der Bühne.
    Für das Heimstudio eines Hobbyisten sind sie natürlich schon fast wieder zu gut.
    Es ist alles relativ.


    Wenn ich Geld für ein Studio bezahlen wollte oder müsste, wäre ich ziemlich angepisst, wenn da ein Koffer auftauchte.
    Aber auch das ist relativ: in meiner ersten Studio-Aufnahme hatten wir was doch gleich untenrum? Genau. Das D112.
    Dass das SM 57 selbst in Studios noch an der Kleinen und dem Toaster erscheint, liegt wohl daran, dass man sich an
    diesen klassischen relativ grobkörnigen Klang gewöhnt hat.
    Für Freunde des feineren Geschmacks (den wir in der Popularmusik meist nicht haben) ist da aber nicht nur Luft zur
    Seite, sondern auch nach oben. Dann klingt es aber meistens aufgeräumter, komplexer und halt viel weniger nach
    dreckigem Rock 'n' Roll.
    Deshalb sind ja Neumann und insbesondere Schoeps in der Popularmusik nicht so verbreitet.


    Aber viel wichtiger ist, dass ich mal wieder meine Tom-Toms stimme, die klangen fürchterlich in der letzten Probe.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Ich hätte natürlich auch sie so behandeln können wie im Sonnenuntergangsstudio, wo der Mondgelee ...
    nein, ist gelogen, ist ja nur Pinstripe mit Gaffa, das ist natürlich hifiesk.

    Guten Morgen,


    super gespielt, klingt auch insgesamt sehr ordentlich.


    Dennoch wäre ich mit dem "Bass-Drum"-Klang nicht glücklich.
    Besteht da nicht doch die Möglichkeit, wenigstens ein umgedrehtes
    Standtom zu missbrauchen (notfalls mit Pferdesattel zum draussetzen)?
    (Und wenn man es einfellig macht, könnte man es sogar noch als Koffer
    missbrauchen ...)

    Was macht der Fahrradlenker auf der Bühne?
    War es so eng, dass man mit dem Verkehr kollidierte?


    Grüße
    Jürgen

    Good High Noon,


    du bist sehr Deutsch, oder?


    Keine Ahnung, ich kann nur Hessisch.


    englischen Videos aus England


    ?(


    Für dich wäre es eventl. noch eine wichtige Information, dass du den Koffer, wenn du den Inhalt vorher herausnimmst, auch für was anderes verwenden kannst


    Tatsächlich gefällt mir bei diesen Koffern meistens der Koffer am besten und ich hätte da tatsächlich auch zahlreiche Einfälle, was man mit so einem Koffer machen könnte. Ich liebe Koffer.


    Neumann und Schoeps, also diese Mikrofonfirmen, haben aber keine dedizierten Bassdrummikrofone im Programm.


    Und das ist gut so.
    Böse Zungen sagen auch, dass sie weder Spezialmikrofone für Sopranisten noch Bassisten im Programm haben, eine Katastrophe!


    Daher haben die Techniker im Video ein "billiges" AKG D112 nehmen müssen. Es hätte auch ein "preiswertes" Shure Beta 52a, oder so ein HeavyMetal Audix sein können.


    Es hätte auch ein ganz tolles Teil aus einem noch billigeren Koffer sein können. Ja. Das geht auch.
    Ich hatte auch eine Weile das D112 als Top-Mikro untenrum. Für Bühnenanwendungen vermisse ich es auch ein wenig,
    für Aufnahmen im gesitteten Raum nehme ich lieber etwas Audiophileres, was die Nuancen meiner groß(artig)en Großen Trommel abbilden kann, wobei ich es für Neumann/Schoeps noch nicht geschafft habe,
    aber ich arbeite hart daran.


    Jüngst bei einer Studioproduktion haben wir an den Toms mehrere tausend Euro verglichen um dann am Tom ( ja am Tom ,nicht am Floortom) ein D112 zu verwenden...erlaubt ist was gefällt!


    Man kann auch über das D112 singen, schlimmer als Shures Zweitwahl klingt das nicht.


    ... teuer kling nicht besser ...


    Nein, ein teures und meist dann übertragungsstarkes Mikrofon bildet die Natur so ab, wie sie ist.
    Klingt die Musik in Natur schon überirdisch, wird das dann halbwegs nachvollziehbar übertragen,
    klingt die Musik in Natur gruselig, kommt dann hinten auch Grusel heraus.
    Deshalb ist man als Amateur durchaus mit Spezialmikrofonen, die eigentlich nur beschränken und
    Billigmikrofonen, die noch mehr beschränken, manchmal besser bedient, weil sie arges Krächzen in
    den Obertönen und diffuses Nebengeräusch einfach abschneiden und hinten nur etwas durchlassen,
    was einem dann ganz ok gefallen kann.


    Das Mikrofon an meiner Kleinen hat beim letzten Auftritt durchaus für Probleme gesorgt, die mit
    einem billigeren Teil nicht aufgekommen wären. Man wächst mit seinem Mikrofon.


    Grüße
    Jürgen

    Hallöle,


    wann fängt es im Video an, interessant zu werden?
    Nachdem ich mir jetzt schon minutenlang das Gequassel anhöre und den Steinway ansehe,
    frage ich mich, was das soll.


    Ok, auf Minute 25 vorgespult, ja, sixhundrittändneintineindollars ...


    Ah, also mit Neumann klingt es trocken, mit PGA 181 auch, aber kantiger, obwohl das Drum-Set
    offenbar schon sehr von seinem Klang eingeschränkt wurde, hört man den unnatürlicheren Klang leicht heraus.
    Mit Neumann gefällt es mir aber auch nicht so wirklich, was haben die denn mit dem Instrument gemacht?


    D112 ok, kennt man, wobei das auch natürlicher geht, wenn man die Trommel lässt.
    PGA52 klingt deutlich künstlicher, das Aufbohren mit dem Zusatzgerät erzeugt eine Pseudotransparenz.
    Was im 100.000-Dollar-Studio das D112 zu suchen hat, ist mir ein kleines Rätsel.


    Wahrscheinlich will er seine Cheap-Shure verkaufen, sonst kann ich mir nicht erklären, warum er so
    penetrant dafür wirbt.


    Von den PGs habe ich schon mal das 85 gehört, das überzeugte mich nicht.


    So vorgespult auf Minute 37": zum Singen im Studio ein Shure, nun ja, kann man machen, muss man nicht
    machen.
    Klanglich solide professionell, aber eben nicht überragend, insbesondere fehlt mir die Transparenz in den Höhen,
    es klingt alles sehr dumpf (für die gehobenen Verhältnisse).


    Ich weiß nicht, was der Mann uns sagen will, vielleicht will er neben dem Koffer noch seine Platte verkaufen,
    da ist dann wenigstens gut gemachte Musik drauf, wenn auch nicht optimal aufgenommen, aber da hätte man
    vielleicht ins 100-Millionen-Dollar-Studio gemusst.


    Grüße
    Jürgen
    der jetzt mal Gaffa kaufen geht (für den guten Sound für wenig Geld