Beiträge von Jürgen K

    Jeder Musiker weiß das.


    Hallo,


    ich muss da widersprechen.
    Was den Buchstaben "d" betrifft, sowie auch etwaige weitere Buchstaben, so muss ich sagen, dass ich
    diese in der Tempoangabe verschiedenster Literatur, die mir begegnet ist, niemals vorgefunden habe.
    Ganz nebenbei würde ich persönlich ein "d" auch mit einer halben Noten verwechseln.
    In der Praxis hatte ich das Problem noch nicht, da ich mit solchen Tempoangaben noch nicht konfrontiert
    worden bin.
    Welche Buchstaben sollen dann Halbe, punktierte Viertel, Achtel etc. darstellen?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich sehe das auch so, dass das im wesentlichen eine Problematik ist, die sich durch Üben weitgehend
    lösen lässt.


    Ansonsten könnte man eben auch mogeln, ganz krass etwa einfach den Specht auf der Eins weglassen.
    Ich würde dann evtl. dazu dann einen Schlag auf der Bass Drum (gerne auch dezent) hinzufügen.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    Augen auf beim Pflanzenständerkauf.


    Wem langweilig ist, der kann sich ja demnächst bei seinem Anbieter seiner
    Wahl durchklopfen, so manche Pflanzenbehälter klingen besser als sie aussehen,
    man hört es meist nicht, weil irgendwelche Vandalen sie mit schmutziger Erde
    und so merkwürdigem ungenießbarem Gemüse vermüllen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    zur Eingangsfrage:
    mir gefällt der Klang der Großen Trommel auf der Aufnahme nicht, er wirkt auf mich verzerrt.
    Das ändert sich wenig, ob mit oder ohne den Einstöpsler.


    Ansonsten habe ich für die Mikrofonierung meiner Großen ein anderes Konzept, ich vermeide
    beispielsweise ungerichtete Mikrofone (eine Grenzfläche ist zwar theoretisch gerichtet, aber
    faktisch nimmt sie die ganze Hütte auf, wird deshalb ja auch für Kisten (Klavier, Große Trommel)
    intern empfohlen.
    Wenn ich mit einem Richtmikrofon von außen auf das Ziel (Aufschlagbereich der Schlägel bzw.
    etwas darunter aufnehme, habe ich je nach Position durchaus auch noch Anteile von woanders,
    die würde ich dann jedoch - sollten sie mich stören - konservativ über eine Abschirmung im Raum
    minimieren wollen. Im zweiten Schritt würde ich notfalls an der Klangregelung arbeiten und wenn
    das immer noch keinen für mich tragbaren Erfolg ergäbe (meist bin ich mit plug and play direkt
    zufrieden), dann würde ich mich mit solchen Peripheriemaßnahmen beschäftigen, also immer von
    innen nach außen sozusagen streng nach dem katholischen Subsidiaritätsprinzip oder einfach
    ausgedrückt: warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? (frei nach G., dem Heimat-
    flüchtling)


    Aufgrund des relativ kurzen Videos mit zusätzlich noch Hintergrundmusik kann ich das Gerät
    schwerlich beurteilen, man hört halt in der Stellung "on" etwas mehr Luftigkeit, mit "off" wirkt dann
    alles dumpfer, was sich aber vor allem obenherum feststellen lässt. Wenn man unten die Kick Drum
    singulär betrachtet, finde ich die höhere Luftigkeit nicht unbedingt besser, der Klang wirkt auf
    mich heller und ich erwarte untenrum eigentlich eher Bass, aber der fehlte mir ja zuvor schon.
    Von daher ist das vermutlich alles nicht so meine (Klang-)Baustelle.


    Aber die Geschmäcker sind verschieden.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    hier will sie jemand auch verkaufen.
    Ob die Bezeichnung stimmt, müsste ich daheim im Katalog nachgucken.


    Ach was, hier ist er ja, der Katalog, dürfte demnach die HP200 sein.
    Das Nachfolgemodell mit modernisiertem Design wird im Handel für knapp über 70 vertickt.


    Grüße
    Jürgen

    Moin Moin,


    ich weiß ja immer noch nicht so recht, welche Polka hier gespielt wird.


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    Da sieht man ganz deutlich: man braucht zwei Bass Drums! Sonor.


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    Ok, ein Amboss wäre auch nicht schlecht dabei zu haben. Wer baut so etwas?


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    Es geht also auch gesittet. Dann aber bitte mit Pauken. Und Peitsche. Aural.


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    Mist. Man braucht auch noch Luftballons. Tama oder Pearl?


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    Ach was, ohne Löffel wird man nicht satt. Pearl.


    Zur eigentlichen Frage:
    wenn es so wie bei den traditionellen Kostümträgern werden soll:
    Becken: Crash in 20" nicht zu dick. Thin Crash wäre gut.
    Kleine Trommel: anständiges Gerät flexibler Bauweise, ich persönlich würde da eher etwas Metallenes nehmen, Alu, Messing, Stahl, Standardgröße, Standardfelle, mittlere bis hohe Güte.
    Relativ zarte Stäbchen runden das Programm ab.


    Und wenn der Punk (pardon. die Polka) mal abgehen darf:

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    Alles Rock 'n' Roll.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    ob ein Becken wegfliegt, hängt von dessen Flugeigenschaften und vor
    allem der Spielweise des Bedienungspersonals ab, nebenbei auch etwas
    von der Art der Aufhängung, da soll es ja diverse Winkel geben.


    Von daher machen es manche Jazzer halt einfach und andere eben nicht.


    Ich persönlich habe keine Flugangst diesbezüglich und dekoriere meine
    Halter mit den hübschen alten Teilchen, die man zart behandeln muss und
    die heute aus der Mode sind, denn 6 mm ist dem modernen Industriestandard
    zu delikat, da wird auf 8 mm gesetzt und da gibt es ja inzwischen auch
    etwas vom Lieblingshersteller (zumindest bei Tama und Pearl).


    Wenn ich unbedingt auf diese Deko verzichten wollte, würde ich es einfach
    so tun und dann halt entsprechend gesittet spielen, damit alles im Dorn bleibt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    mit einer 18er Baritontrommel kann man prima Bebop spielen.


    Mit einer 16er Tenor kann man auf der Safari den DJ imitieren.


    Für das, was ich bislang spielen durfte oder musste, sah ich niemals
    eine Veranlassung solche Trommeln als Kick zu verwenden.


    Selbst mit 20er Hupen war ich niemals voll zufrieden.


    Das gilt für Klassik, Jazz, Pop und Rock bis Metal.


    Bei Standtoms war ich bislang mit 14ern auch nie wirklich glücklich, bestenfalls mit 15.
    Und beim Hängetom finde ich 12 besser, die 10er neigen zur Quäkigkeit, jedenfalls
    fehlt das Volumen für großen Klang (wobei ich da durchaus auch schon wieder eher
    in Richtung 13 gehen würde).


    Aber mich fragt ja keiner, alle wollen es klein haben und damit groß klingen.
    Ist wie im Straßenverkehr: der Smart klingt in manchen Ohren vielleicht wie ein LKW,
    aber wer mal die Feuerwehr um die Ecke fahren gehört hat, weiß, wass PS sind.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    der DJ hat keine Noten und daher keinen Bezug dazu.
    Wenn der "120 bpm" sagt, dann trifft das auf irgendeinen
    Puls zu, den er hört.


    In der Musik, die gemacht wird (und nicht schon gemacht ist, s. o.),
    erfordert für die Tempoangabe Noten, diese einen Takt mit einer
    Taktbezeichnung und darüber eine unmissverständliche Tempoangabe,
    jedenfalls dann, wenn man schon die Schlagzahl vorgibt und dann ist
    immanent klar, dass sich die Zahl auf die Minute bezieht und das wird
    üblicherweise (ich habe es noch nie anders gesehen) ohne diesen Hinweis
    geschrieben, weil das eben gesetzt ist und jeder (Musiker) weiß.
    Was er nicht weiß, ist, auf welchen Notenwert sich die Schlagzahl beziehen
    soll und deshalb wird diese in der Musik angegeben, der DJ braucht das nicht,
    der hat auch keine Noten, wo er das dann abgleichen könnte, deshalt hat
    das eine mit dem anderen nichts zu tun.


    Wer sich erniedrigt fühlt, kann ja Platten legen gehen, bei der Hitze liegt
    die ein oder andere schon schief draußen, dann kann man diese wahlweise
    erhöhen, erniedrigen oder einfach ins Lot bringen.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    in der Tat, die Zahl ist das Entscheidende, allerdings in Bezug zum Puls.
    Und ohne den zu kennen (eben meist das punktierte Viertele und nicht die
    Achtel bei unseren lieben 6/8-Liedern).
    Dass die Zahl in Bezug zur Minute steht, ist seit altersher bekannt und
    bedarf daher keiner Erwähnung (außer halt beim DJ). Wenn man dies aber
    betont und den Puls dafür vergießt, dann wird es wüst.


    Ansonsten:

    Muss ich dann bei der Trommel das Sustain/Nachklang eigentlich anpassen und jeweils kürzer oder Länger machen.
    Den Zischel bei der Hihat kann man ja schön in die länge ziehen.


    Oftmals beachten das Arrangeure auch nicht, manchmal aber schon.
    Wenn ich den Eindruck habe, dass jemand nachgedacht hat, dann denke ich darüber nach,
    ob meine Trommel einen langen Nachklang hat oder nicht, ich bevorzuge auch Trommeln
    (und Becken) mit Nachklang, denn kürzer klingen lassen geht immer, verlängern wird
    schwierig. Allerdings sind wir da doch sehr eingeschränkt, aber eben auch nicht völlig
    ungefordert, die Interpretation dem Werk so zu liefern, dass es blüht.
    Zumindest in der relativ kurzen Phrasierungszeit können wir schlagtechnisch viel heraus-
    holen, von staccato bis legato geht da oft schon Einiges.


    Grüße
    Jürgen

    Mahlzeit!


    Mein Gott, singt der Heino schlecht.
    In der Tat Slow Rock, eisenhart der André.
    Das Video sollte man aber mit einem Warnhinweis versehen und
    ich meine nicht "Vorsicht, kein 3/4".




    Punktierte Viertel ist doch das Entscheidende und eben nicht "bpm".
    Dass hinter der punktierten Viertel (aufgeschrieben) und dem Gleichheits-
    zeichen eine Zahl steht (je nach Gusto zum Schnarchen oder Rennen) ist
    auch klar, aber a) eben ohne den DJ-Schrifzug "bpm" dahinter und eben
    mit der Note und dem Gleichheitszeichen und eben nicht einfach "70 bpm"
    wie 30 € (bei letzteren muss man ja auch wissen, ob die für 1/1 Haarteil
    oder 2/2 Schnaps sind).


    Grüße
    Jürgen
    dogmatisch - musikalisch - gut

    Guten Morgen,


    bei "Blue Eyes" heißt es in meinen Noten sinngemäß: das punktierte Viertele ungefähr mit 66.
    Für unsere historischen bpm-Freunde wären das dann übersetzt: 198 bpm.
    Mir würde das auf die Nüsse gehen, aber jeder, wie es ihm gefällt.
    Die Einführung des Notenwerts war meiner Meinung nach eine schöne Erfindung, aktuell
    scheint auch da eine Retro-Welle zu existieren, wohl bekomm's.


    Schlechte Erfahrungen mit Tanzmusik, Jürgen?


    Nee, nur mit -ern.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    bestenfalls ist die Notation nicht von einem Mathematiker, sondern von einem Musiker
    gestaltet. Leider hat man bei mäßig begabten Arrangeuren da auch schon mal seine
    Zweifel.


    Tatsächlich ist es so, dass wenn man die Notation ernst nimmt, der Puls sich verändert,
    von daher mag ja die Arithmetik mit Gleichheitszeichen zu versehen sein, musikalisch
    sehe ich da interpretatorische Unterschiede.
    In der Tat gerade bei den genannten Beispielen dann auch im Metronom, da geht nämlich
    für die "bpm"-Freunde der Erklärungsbedarf los. Der Mathematiker wird den Nenner als
    "beat" sehen, andere dann vielleicht doch den Puls, nur ist der je nach Interpretation
    ein bisschen anders.
    Wenn ich den Schlager "Sierra Madre" nehme, kann man das so betonen, dass der erste
    Puls (beim 6/8 die Eins) stärker betont wird oder aber auch der zweite (beim 6/8: die
    Vier). Letzteres wird in dem ein oder anderen Ohr komisch klingen, genauso komisch,
    wie manche Interpretationen vor allem in der bodenständigen Popularmusik hierzulande.
    Wenn die Nummer der André R. spielt, dann kann man das mit dem 6/8 dezent vergessen,
    der macht daraus puls- und notenmäßig einen astreinen 3/4. Bei den Toten Hosen wäre
    es wohl eher ein glasklarer 2/4 (oder gar alla ...) und der Chorleiter käme bestimmt auf
    6/4 und läge damit durchaus noch im Rahmen dessen, was es so alles tatsächlich gibt an
    Arrangements.


    Bei der beliebten Metallica-Taschentuch-Nummer sehe ich es schon eingeschränkter,
    da sind die Achtel viel prominenter und schwerer wegzuarrangieren und der Puls ist
    wesentlich dezenter bzw. eben der Nichtpuls prominenter.
    Selbst mit Anstrengung schafft man es nur schwer, den Takt zu zerstören.

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    Aber die Polka-Fraktion gibt sich Mühe.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    Was ist denn eigentlich guter Snare Sound?


    Diese Frage kann man in der Tat nur mit den Umständen beantworten.


    Bei speziellen Anforderungen oder auch eher gemeinen Anforderungen (mainstream) kann das mal so und mal so sein.
    Tatscächlich gibt es aber Trommeln auf dem Markt, die extrem vielseitig sind und praktisch immer gut klingen, sogar in schlechten
    Räumen. Andere Trommeln brauchen viel Behandlung, u. U. sogar Sonderbehandlungen, um in der konkreten Situation gut zu
    klingen.


    Mit halbwegs vernünftig gebauten Messingtrommeln habe ich auch gute Erfahrungen gemacht, ebenso mit gut gebauten Stahleimern.
    Bei Holztrommeln fühle ich mich oft eingeschränkt, in einem bestimmten Genre klingen die Guten gut, woanders sind sie dann oft
    zu eindimensional.


    Doppellagige Felle haben mich noch auf keiner Kleinen Trommel überzeugt, es gibt aber dankbare Trommeln, die selbst mit eher
    ungeeigneten Fellen noch sehr ordentlich klingen und eben den undankbaren Bodensatz, der stets nach neuen Fellen ruft.


    Dass die erwähnte ddrum ich noch nicht gekauft habe, liegt daran, dass ich eine Allergie gegen den Schriftzug auf allem außerhalb
    des Ursprünglichen habe. Vom Klang her müsste ich eine meiner Trommeln eigentlich dafür verkaufen. Aus optischen, haptischen
    und religiösen Gründen unterlasse ich das aber. Dass andere Leute, die immer behaupten, auf den Klang zu hören, sich da ebenfalls
    zurück halten, ist mir nicht nachvollziehbar.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    sehr ordentlich.
    Handwerklich alles korrekt gemacht.
    Lediglich die Bezeichnung "Akustik Konzert" hat mich verwirrt,
    aber das ist halt modern in dieser schönen neuen Welt.


    Die Ausführung ist so gut, dass ich fast nicht gemerkt habe, dass
    das ja Reggae ist.


    Grüße
    Jürgen
    leicht koffeiniert

    Hallo,


    Wenn ich Sie neu bei Pearl bestelle dann habe ich 6 Monate Lieferzeit und die Kosten sind ja auch nicht gerade toll und bei DW ist das ganze noch teurer


    Und bis man es gebraucht gefunden hat, sind vielleicht vier Jahre oder auch ein Jahrzehnt vergangen.


    Daheim beim Vulkanisateur vorbeischauen ist auch teuer, aber geht vielleicht dann doch ein bisschen schneller.


    You can get it, if you really want,
    but not instantly.


    Grüße
    Jürgen