Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    ich höre Sechs über Vier, allerdings würde ich bei dem Affenzahn alla breve notieren.
    Ob der Grundschlag binär oder ternär ist, will ich bei dem Tempo nicht behaupten wollen,
    böse Zungen sagen, ab dem Ende des Metronoms fängt so etwas auch in gut getriezten
    Haushalten an zu schwimmen.

    Kann mir jemand sagen, ob der da auf der bell triolen, punktierte oder einfach nur den d-beat rhythmus mitspielt?

    Also ja, Varinate 1.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bekanntlich bin ich im Gerüstbau seit über zwanzig Jahren tätig.


    Ich trete mal mit und mal ohne auf, je nach Umständen.
    Und darauf kommt es an.


    Für kleine Set-Ups, wo nur vorne etwas zu hängen ist, kann der einschläfrige Galgen vollkommen genügen,
    insbesondere in der längeren gebogenen Fassung.


    ... Vorteile des Racks. Einfacherer Aufbau beim Auftritt ...
    Ist es beim Auftritt wirklich eine Vereinfachung?


    Grundsätzlich ja.
    Wenn das Gerüst mal richtig eingestellt ist und ein Bauplan besteht, dann ist es einfacher.
    1. Entgegen der Behauptung, dass man mit Dreibeinern flexibler sei, wird oft vergessen,
    dass diese ausladend sind und durchaus eins von drei Beinen gerne mal über den Bühnenrand hüpfen möchte.
    Bei extrem kleinen Bühnen wird es immer zu Problemen kommen, sobald das Standardmaß (2 m x 2 m) gegeben ist,
    sollten alle Systeme funktionieren, wobei bei größeren Set-Ups der Fußraum rechts und links gerne knapp wird,
    da ist das Gerüst weit überlegen.
    In der hier favorisierten Kompaktfassung ist die Stellbreite (DR-501C) gerade mal 1,3 m, wo das nicht mehr
    hinpasst, da sollte man mal kräftig nachdenken.
    2. Während man für Dreibeiner drei Bodenmarkierungen braucht, tut es für den Podestfuß auch mal eine.
    3. Während man bei Dreibeinern überlegen muss, was man wie dranhängt, damit es nicht am Ende noch umfällt,
    kann man das Gerüst weitgehend beliebig belasten, insbesondere in der größeren Fassung.
    4. Während man bei Dreibeinern eine Abhängigkeit der angehängten Dinge zueinander hat und etwa beim
    Verschieben des Beckens auch das Tom mitverschieben muss, hat beim Gerüst jeder sein eigenes Ärmchen
    und kann unabhängig verstellt werden.
    5. Während beim Dreibeiner gerne mal ein viertes Bein (Mitmusikant) sich dazu gesellt und den Aufbau versaut,
    ist beim Gerüst eine klare Abgrenzung vorhanden, die auch den ein oder anderen Hakler abhält.


    Bei der Kleinfassung (BD, SD, HH, TT, FT, zwei bis drei Becken) arbeite ich regelmäßig mit Ständern,
    ab meiner Standardfassung (BD, SD, HH, 2x TT, FT, vier bis fünf Becken) verwende ich lieber das Gerüst.
    Frühere Probleme mit dem DR-1 (Klammern nur in eingeschränkten Größen, keine Höhenverstellung) sind mit
    der Neufassung nicht mehr vorhanden.
    Man muss in der Tat auch nicht apart handeln, sondern kann nach Belieben kombinieren.
    Entscheidend sind die individuellen Anforderungen und Möglichkeiten.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn ich es richtig verstehe, geht es um einen Tisch.


    Ich würde mich da bei K&M umsehen, da gibt es Einiges.


    Ansonsten kann man auch einen Tomhalteböckchen an die Platte montieren und diese dann eben als schräges Tom montieren.


    Man könnte natürlich auch vier Ikea-Füße kaufen - sehr preiswert und leicht und für den Transport abschraubbar, allerdings nicht flexibel.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn man Leistungsnachweise möchte, sollte man sich von der Musik fern halten.
    Außer im konservativen Musikvereinshobbytum sind mir keine nachvollziehbaren
    Prüfungen bekannt (abgesehen von Studienanforderungen, die aber deutlich mehr
    als drei Jahre auf Elektronik geklöppelt erfordern).


    Dass man sich überlegen muss, welchen Spaß (oder Ernst) man finanziert, ist mir
    klar, ein Elektroset für zwei Mille würde ich ohnehin nicht bezahlen, das hat mit
    Musik wenig zu tun, schön, dass es wenigstens beim Lehrer ein Instrumentarium
    gibt, daheim auf Gummischeiben wollte ich auch nicht üben, eine Kapelle mit Proberaum
    und einem Schlagzeug (aus Holz und Bronze, nicht aus Gummi) ist die Wahrheit.
    Alles andere ist Verhütung.


    Grüße
    Jürgen
    hat erfolgreich an der Fahrradprüfung teilgenommen

    Hallo,


    findet die Vibration nur statt, wenn
    a) das rechte (Haupt-) Pedal
    b) das linke (Zusatz-) Pedal
    c) beide Pedale schnell abwechselnd
    gespielt wird/werden?


    Ändert sich etwas, wenn das Hauptpedal lockerer oder fester am Spannreifen befestig wird?


    Wo am Fuß wird die Vibration wahrgenommen?
    Liegt die Ferse auf oder stemmt sie sich gar gegen den Boden/das Pedal?
    Wird mit dem Ballen vorne gespielt oder eher hinten?
    Sind Schuhe im Spiel oder reden wir über barfuß?


    Grüße
    Jürgen
    bei mir vibriert das ganze Gerüst

    Wie viel sollte man in eine gescheite Fußmaschine investieren, und lohnt sich als Anfänger eine Doppelfussmaschine?


    Hallo,


    mir war seinerzeit von Anfang an klar, dass ich eine zweite Hupe wollte, tatsächlich wurde es erstmal eine Doppelfußmaschine.
    Direkt am Anfang hatte ich die noch nicht, die kam dann erst ein halbes Jahr später (damals war ich dann ganz modern).


    Arbeiten kann man mit allem, auch mit der berühmten Fame, ich finde sie zwar gruselig, aber wenn es sein muss, spiele ich a
    auch darauf. Für mich fängt der Spaß allerdings bei Pearl für rund 200 € an, so etwas spiele ich dann auch heute (wo ich Iron Cobra habe)
    durchaus immer wieder recht gerne.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Warum stellt man bei einem Elektroset nicht eine zweite Scheibe mit Einzelpedal hin?
    Der Platzaufwand kann ja nicht das Argument sein.

    Guten Morgen,


    "krank" ist relativ.
    Eigentlich bin ich immer krank.
    Kein gesunder Mensch käme auf die Idee, sinnlos auf Polyesterfolien und Bronzescheiben zu klopfen.


    Etwas konkreter:
    "grippaler Infekt mit Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen, leichtes Fieber"
    Was ist "leicht"?


    Mir geht es wie Niles, bei leichten Erkrankungen haben mir auch schon Proben geholfen.
    Ich merke das ja zuhause schon beim Üben, ob es geht oder nicht.
    Für schwere Erkrankungen erledigt sich die Sache meist ohnehin von selbst.
    Von Doping halte ich nichts. Ich bekenne mich aber zu einer leichten Koffeinabhängigkeit.
    Ein Wasser und eine Cola extra würde ich mir gönnen.


    Grüße
    Jürgen
    erkältet :thumbdown:

    Hallo,


    ich hatte mal eine Krankheit (noch keine Behinderung), wo ich das rechte Knie nicht vernünftig benutzen konnte.
    Da habe ich mal mit dem linken Fuß Bass Drum gespielt. Es gibt viele Möglichkeiten.
    Man kann zwar nicht alles, aber viel mehr, als man denkt oder zu denken wagt.


    Pauschales Problem: jeder ist anders behindert, die meisten im Kopf.


    Als ich im Studium mal in den Kopierraum ging, erschrak ich: da stand doch tatsächlich eine Frau auf dem Kopierer
    mit nackten Füßen! Unglaublich!
    Beim zweiten Blick wurde es mir klar.
    Unten parkte ein Fahrrad mit einem sehr merkwürdig langem Lenker.


    Um wieder zum Thema zurück zu kommen: da ich mich dank Alter und Gewicht und Knieproblemen nicht mehr so
    gerne beuge, nehme ich beim Üben, wenn mir ein Stock heruntergefallen ist, den mit den Füßen auf. Man kann
    Vieles kompensieren.


    Man kann auch Vieles mit Händen spielen, was man eigentlich mit den Füßen spielt und umgekehrt.
    Man muss halt Üben.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die pauschale Antwort auf die pauschale Frage lautet: durch Üben.
    Genauer gesagt: durch jahr(zehnt)elanges Üben.
    Nicht durch Traubenzucker, nicht durch Kaffee, nicht durch Kokain und nicht durch Ginseng-Tee,
    nein, auch nicht durch Fernsehen, Kniebeugen, Krafttraining,
    einfach: Üben.
    Jeden Tag.
    Jede Woche.
    Jeden Monat.
    Jedes Jahr.


    Ja, bei jedem Wetter.


    Grüße
    Jürgen
    sollte mal mehr üben

    Hallo,


    Kunststoff wird in der Fabrik sinnvollerweise bereits durchgefärbt, dann hält das auch weitgehend.
    Wenn man ihn nachträglich anmalt, zieht das nicht ein, sondern bleibt als Schicht oben drauf,
    aber nur solange, bis einer auf die Idee kommt die Schicht abzuhämmern.


    Man kann das natürlich im Selbstversuch testen.

    Meine Lösung wäre: farbige LEDs unten in das Pad einkleben. Bei weißen Meshheads dürfte das für schöne Farben sorgen


    Nebenbei hat es den Vorteil, dass man Tapetenwechsel mit Knopfdruck bekommt und jetzt im Winter ist uns jede Wärmequelle willkommen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ist der Takt 17/16?
    Krass!


    Ich würde einfach mal ganz normal auf Disco-Tempo Bum - Baff - Bumbum - Baff mit Achteln auf der Charly üben -
    und zwar so lange, bis die Mäuse tanzen.
    Dann dasselbe mit Vierteln und dann mal so langsam die Taktgeberuhr nach oben schrauben, also jeden Tag eins
    weiter: Montag 120, Dienstag 126, Mittwoch 132 ... bis es nicht mehr groovt, dann halt mal ein paar Tage auf
    dem selben Tempo. Ach ja, fünf Minuten am Tag reichen dann. Den Rest der Zeit kann man mit Swing, Double-Bass,
    Bossa, Shuffle und Tango verbringen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Jazz reicht vom Pianotrio mit Flügel, Kontrabass und kleinem Set, wo man beim Spielen die Stecknadel fallen hört, bis zum Doppelhuf-Set mit sechs Toms plus RotoToms in der ausgewachsenen Big-Band, wo der Saal tobt.


    Das ein oder andere Becken mag da bei der ein oder anderen Veranstaltung erfolgreicher einzusetzen sein.


    Ich kenne mich als Crossover-Typ (Jazz-Rock-Metal) eher im lauteren Bereich aus.


    Zitat

    Zildjian A NewBeat 14" > Der Klassiker, bissle schwer leider, aber ein versuch wert, ich spiele ja auch mal Rock/Pop


    hatte ich auch mal und habe damit alles (vor allem Funk-Rock) gemacht, die würde ich für das Pianotrio weniger empfehlen wollen, aber für die letztgenannte Veranstaltung wäre sie aus dem Hause Zildjian meine erste Wahl.


    Zitat

    Paiste 2002 Medium oder Soundedge?


    kenne ich auch, würde ich auch nicht unbedingt als Spezialisten für das Pianotrio ansehen wollen, mein Favorit aus dieser Abteilung ist allerdings die Heavy Hi-Hat, die klingt Alt-Heavy und ist wesentlich dunkler und scheinbar leiser als moderne schneidige Becken, zischelt weniger als die SoundEdge und hat nach oben noch etwas mehr Luft als die Medium. Diese Becken würde ich eher für Fusion/Jazz-Rock nehmen, wenn es "Jazz" sein soll.


    Ich persönlich finde es allerdings am Wichtigsten, wie man spielt und dann auch schon, was man sonst noch für Becken hat, denn der Satz zusammen bildet ja ein klangliches Gesamtkonzept und das sollte meiner Meinung nach stimmig sein (wenn man es schon einrichten kann).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    das hat weniger etwas mit Hand- oder Nicht-Hand-Fertigung, sondern der grundsätzlichen Herangehensweise an die Herstellung
    zu tun. Aktuell sind solche Erscheinungen modern und es gibt Leute, die für solche Erscheinungen viel Geld bezahlen.
    Mir gefällt das auch nicht und ich stehe der Fertigungsweise kritisch gegenüber, daher kaufe ich andere Becken bzw. würde
    andere kaufen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich hatte es mal versucht, aber bei mir ist kein Platz mehr für einen Spiegel bzw. der aufgestellte hat einfach nur Rohre gespiegelt. 8|


    Daher gehe ich alle zwei Wochen zur Spiegelung ins Studio.


    Wenn es mir nur um den Mollenhauer ginge, würde ich es so ähnlich machen wie pbu (da fehlen mir aber die Gummis für die Füße).


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Den Ständer von pbu und das Becken von Beeble hatte ich auch mal, dolles Zeug!

    Hallo,


    ich bin auch von der alten Schule.


    Heute ist es Mode, Anfänger damit zu vergraulen, dass man sie Stimmbücher, Stimmworkshops und Stimmvideos so lange ansehen lässt, bis sie sich eine Gitarre gekauft haben.


    Früher haben wir getrommelt.
    Auch auf alten Fellen.
    Das geht auch heute noch, man darf sich nur nicht von der Musikerpolizei erwischen lassen.


    Am Anfang reicht immer Gaffatape und Taschentücher, um was aus den Fellen rauszuholen und deine ersten Erfahrungen mit dem Sound deines Sets zu sammeln. Die Frage nach anderen Fellen kannst du nach 6 Monaten hier nochmal stellen, wenn dir die nicht gefallen, die drauf sind.


    Volle Zustimmung meinerseits.


    Kauf dir lieber anstatt neue Fell ein Metronom und versuche ein paar Stunden Schlagzeug-Unterricht zu nehmen, damit du die richtige Stockhaltung und die ersten Beats lernst, die du allein üben kannst


    Abermals volle Zustimmung meinerseits.


    Ich habe übrigens ein Imperialstar vor ein paar Tagen auf einer Bühne gesehen, offensichtlich kann man damit sogar auftreten.


    Man muss einfach spielen.
    Erst dann kristallisiert sich heraus, was funktioniert und was nicht.
    Theoretisch geht das nur bedingt (sage ich als Planungsfetischist und spreche aus Erfahrung).


    Ein Schlagzeug geht nur von unsachgemäßer Behandlung kaputt, auf solche (Lager-, Transport- und Spiel-) Schäden sollte man achten, letztendlich alles eine Relation, ob der Preis nach oben oder unten geht. Für normalen Pop und Rock kann man mit einem normalen Schlagzeug gut zurecht kommen.


    Wenn der Fokus auf den vier Gliedmaßen liegt, dann sind Hi-Hat, Bass Drum, Snare Drum und (Ride-) Becken am Wichtigsten.
    Nach einer Sekunde Nachdenken wird das für fast jede Musik jeder Trommler für jede Musik (außer Doppelhufteufelszeug) bestätigen, die Kinder hätten bestimmt lieber Black Metal gehört, man kann es aber nicht jedem recht machen.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Sendung habe ich zufällig am Wochenende im Fernsehen gesehen.
    Dass der polarisiert, das fiel mir auch ganz schnell auf, heiliger Strohsack!
    Das ist tatsächlich eine sehr spezielle Herangehensweise und ein Affentempo
    dazu. Mein Herz wurde allerdings gar nicht warm davon.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Was mir aber richtig Probleme bereitet ist der untere Rücken und vor allem die rechte Hüfte. Also das Bassdrum-Bein

    Da frage ich mich direkt: was hat die Hüfte mit der Bass Drum zu tun?
    Nächste Frage: was hat das Bein damit zu tun?
    Ich spiele mit dem Fuß (den Füßen!)


    total schwach


    ist ein Indikator für mangelnde Kondition.
    Als ich nach ein paar Jahren Pause wieder begonnen habe, waren die Übeeinheiten anfangs zwanzig Minuten.


    Schmerzen


    sind ein Indikator dafür, dass demnächst etwas kaputt geht.


    Ich würde unbedingt und ohne Umweg jemanden suchen, der mir das mal beibringt (Trommeln) und notfalls
    noch den Orthopäden dazu, denn das sieht aktuell nicht gut aus.


    Meine Spekulation: Überlastung durch mangelnde Kondition.


    Gute Gesundheit!
    Jürgen

    Hallo,


    die Frage nach dem wofür ist tatsächlich bislang nicht richtig gestellt bzw. beachtet worden.
    Ich selbst behaupte ja, von Jazz bis Metal alles zu machen, aber auch das ist nur bedingt wahr,
    hier gibt es definitiv Träume, die nicht mit jedem Musik-(Alb-)-Traum zu vereinbaren sind.


    Manche Becken sind nur leise ein Genuss (laut hört man sie nicht mehr), andere nur laut (leise klingen sie scheiße),
    wieder andere fühlen sich in der Mitte am Wohlsten.
    Es ist auch die Frage, ob der Fußtritt bis in die hinteren Reihen im Saal zu hören sein soll, ob die Obertöne die Wand
    des Marshalls durchbrechen soll oder ob die Ghostnotes perlend mit dem Fallen der Stecknadel harmonieren sollen.
    Zu jedem Wunsch gibt es einen speziellen Traum.


    Dream On
    Jürgen

    Hallo,


    eine Fellproduktion hierzulande neu zu etablieren, ist meiner Meinung nach ein Verlustgeschäft.
    Ich bin mir sehr sicher (rein spekulativ), dass es seinerzeit genau so war. Im Musikinstrumentebereich
    ist von Kapitalismus sehr wenig zu sehen, wenn man von ein paar Auswüchsen hier und dort absieht, die
    sich aber eher auf dem Billigsektor tummeln.
    Der Aufwand, wenn man mal etwas professionell machen will, wird von Laien grundsätzlich massiv unterschätzt,
    ganz nüchtern betrachtet hatte Sonor damals (in den 1990ern) mehr oder weniger dasselbe auf den Markt
    geworfen, was auch Remo und Evans schon etabliert hatten und was im Wesentlichen auch Aquarian liefern
    konnte. Ich selbst hatte damals genau ein Fell aus dem neuen Sortiment gekauft.
    Ich war zwar sehr traurig, dass ich kein zweites kaufen konnte, aber seien wir mal ehrlich: nur für mich alle
    zehn Jahre ein Fell zu basteln, das ist zu viel des Altruismus.


    Ludwig dürfte es unter dem Strich ähnlich gehen: es gibt kaum Abnehmer und wenn dann irgendwann mal
    die Produktionsstätte einstaubt und der Mitarbeiter für jedes Fell, das er herstellen soll, erst mal feucht
    wischen muss, dann muss man als Geschäftsleitung die Reißleine ziehen.
    Insofern sollte man sich freuen, dass es das wichtigste Fell noch gibt, es hätte schlimmer kommen können.


    Grüße
    Jürgen