Beiträge von Jürgen K

    Guten Morgen,


    ich war ja gerade beim Hörgeräteakustiger bei mir um die Ecke
    (genau genommen um ein paar Ecken mehr, aber das ist eine längere Geschichte ...)
    Otoplastiken für Elacin-Filter machen nur bestimmte Labors, allerdings hat eigentlich
    jeder Hörgeräteakustiker da eins an der Hand, folglich leuchtet mir bei der Variante
    Standard-Otoplastik nebst Elacin-Filter der Umweg auch nicht ein.


    Aufgefallen ist mir inzwischen, dass die Preise doch von Tür zu Tür unterschiedlich sind
    und die Labore auch etwas anders arbeiten und das Zubehör sich auch unterscheidet.
    Auch die Frage, ob und welche Ohrhörer mit der Otoplastik kompatibel sind, ist nicht
    eindeutig.


    Meine erste Fassung war von Beyerdynamic (Ohrhörer und Gutschein) mit Kind (Abformung
    und Lieferung Otoplastik und Filter). Ich habe aus gutem Grund die ER-25.
    Die ER-9 sind übrigens als Gehörschutz überhaupt nicht geeignet. Die erfüllen die Norm nicht.
    Die sind mehr für schnarchende Ehepartner (wobei ich da auch schon gehört habe, die würden
    da nicht reichen).
    Meine zweite Fassung ist jetzt von Bonsel (Abformung und Lieferung Otoplastiken). Das Labor
    ist Egger, aktuell teste ich noch die Funktionalität.
    Bei Baumbach hatte ich auch angefragt, die konnten mir keinen Preis für Otoplastiken ohne Filter
    machen, aber Filter hatte ich ja noch.
    Das waren/sind so die Läden in meinem Einzugsbereich, in der Stadt gibt es natürlich noch alle anderen
    auch.


    Aktuell habe ich festgestellt, dass ich trotz des Gehörschutzes durchaus noch meinen Nachhilfe-Instruktor
    verstehe, wenn er spricht, lediglich das Wort "schneller" höre ich merkwürdigerweise immer nicht, muss
    an der speziellen Frequenz liegen.
    Dass Musiker weniger als ER-25 nehmen, ist mir unerklärlich, vielleicht spielen die mit Besen im Blockflötentrio?


    Grüße
    Jürgen
    nicht schön, aber laut

    Hallo,


    wirtschaftlich sind solche Einzelkäufe katastrophal (im Verhältnis zum Preis des gesamten Sets)
    und wenn es dann noch Gebastel mit Billigteilen einer anderen "Marke" passieren soll (wie hier teilweise
    propagiert wird), dann sieht es auch noch grausig aus.


    Ich würde zunächst ermitteln, warum überhaupt ein zweites Tom-Tom benötigt wird und warum genau
    diese Größe.


    Ich persönlich würde eher dazu neigen, eine zweite Snare Drum oder RotoToms zu ergänzen, das ist
    zwar auch Stückwerk, aber der Neukauf wäre auch einzeln und an anderen Sets einsetzbar, also
    flexibler. Wenn es aber genau eine Tomreihe mit drei Toms, die sehr ähnlich klingen, sein muss, hilft das nicht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich höre mich selbst immer ganz gut (ganz ohne Mikrofone).
    Mir leuchtet nicht ein, was in einem derart kleinen Raum der Aufwand soll.
    Durch das "Selbstmonitoring" kann man ja - je nach Einstellung der Apparatur
    die Wahrheit vor allem beschönigen bzw. verfälschen.
    Die halbwegs reine Wahrheit erhält man mit zwei hochwertigen Raummikrofonen - dort aufgestellt, wo
    das vermeintliche Publikum stehen würde.


    Wenn mich am Raum nichts stört, würde ich auch nichts ändern, ich bin da konservativ.


    Grüße
    Jürgen

    Hallöle,


    ich habe keine Kombi, ich habe mehrere Trommeln und mehrere Felle.


    Aktuell:
    Set I:
    BD-R: T-Drum Triggerhead + Remo Ebony Ambassador mit Drumsigns-Bearbeitung
    BD-L: T-Drum Triggerhead + Remo Clear Pinstripe mit ca. 20" Loch


    Set II:
    unbesetzt (keine BD vorhanden)


    Set III:
    Evans irgendwas (dürfte so ein E-Matt sein) + Evans schwarz mit Loch und kleinen Löchern


    Set IV:
    gehört mir nicht, weiß ich nicht


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    zur Maschine selbst kann ich nichts sagen, ich habe nur drei andere Maschinen hier und noch ein paar andere woanders mal gespielt.


    in so ziemlich jedem Tutorial auf youtube wird gesagt, dass beide Beater gleichzeitig aufhören müssten mit schwingen, sprich jeder Beater brauch die gleiche Federspannung

    Der Satz ist ein Paradoxon.
    Links (bei der üblichen Rechtsversion) hängt mehr Metall dran und Gewicht bremst. Das ist ein konstruktionsbedingter Fehler. Ein Doppelpedal in der üblichen Bauform schwingt Rechts normal lang und Links kürzer.


    Wenn man es gleich haben will, kauft man ein Mittelpedal (gibt es professionell tauglich nur von Sonor und Sleishman meines Wissens) oder man
    kauft zwei Einzelpedale und eben zwei Hupen oder man ignoriert es einfach und nutzt die Zeit, die man sonst sinnlos auf dem Boden herumkriechen würde, um Federn zu verstellen, in sinnvolles Üben.


    Grüße
    Jürgen
    Pragmatisch - Praktisch - Prosit

    Hallo,


    das D112 ist inzwischen runderneuert, bei der alten Fassung gab es eine sparate Halterung dazu,
    jetzt ist das integriert (so wie beim Beta 52). Möglicherweise könnte auch im Innenleben etwas gemacht worden sein, weiß da jemand etwas?


    Tatsächlich ist mir das alte D112 auch als unproblematisch aufgefallen.
    Für Studioanlässe wäre es nicht meine Wahl, aber für die Bühne fand ich es sehr angenehm.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Für die Rock-Bühne gefällt mir aus dem Fred jetzt die Kombi D112, SM 57, e604, MK-012 am Besten.
    Robust, überall erhältlich, riderfest und klanglich keine Überraschungen, leicht zu benutzen.

    Hallo,


    mir gefallen die Coated Ambassador am besten.


    Die waren halt nicht zu hören, aber dennoch.


    ein coated Fell mit einem clear Fell zu vergleichen ist auch wie einen Trabbi mit nem Golf zu vergleichen.


    Dein Video ist zum einen mal ziemlich höhenlastig aufgenommen, zum anderen klingen deine Toms auch völlig anders, nicht so resonant offen, eher poppig-fusionmäßig, da kommt der Unterschied, wie ich ihn erlebt habe, insgesamt nicht so krass rüber. Bei deiner Aufnahme klingen die Ambassadors pieksig dünn und die Aquarians eher "normal".


    Das dürften die Gründe sein, warum hier - vermutlich - alle die Aquarianer mit der Textur besser finden werden, mir geht es (hier) auch so, ich kenne aber auch die klaren Ambassadoren und auf meinen (damaligen) Trommeln klangen die (für mich) besser als in dem Video, was aber an meiner Stimmung (oder der von den Trommeln, ich bin mir jetzt nicht mehr so sicher, welche es war) gelegen haben dürfte.


    Erstmal vorweg: schöne Becken!


    Ich wollte es hinterher auch noch mal gesagt haben.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich persönlich bin sehr konservativ (einerseits) und halte von einem Jazzschlagzeugstudium gar nichts.


    Ich bin eher eine Crossover-Typ und meine, dass man sich nicht zu sehr spezialisieren sollte, denn gerade
    als Musiker ist Flexibilität viel wichtiger als Spezialisierung.
    Als reiner "Jazzschlagzeuger" kann man keinen Rock und keine Klassik spielen, warum sollte man sich von
    vornherein so einschränken? Mir leuchtet das nicht ein.
    Und Fakt ist, dass die Akademisierung des Jazz in den letzten Jahren sehr zur Mode geworden ist, auf den
    Zug sind schon viele aufgesprungen, das Ende vom Lied ist, dass man dann Taxi fährt, Versicherungen
    verkauft oder halt das Erbe der Eltern verwaltet.
    Für den letzteren Fall kann man alles machen.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    Zitat

    Was ist mit Fragen eurerseits?


    Frage:
    Live is Life, egal ob Fußballstadion oder Jugendzentrum oder doch nicht?
    Als Kenner von allem:
    Benötigen die verschiedenen Veranstaltungsorte eine unterschiedliche Spielweise,
    andere Instrumente, Mikrofone?


    Frage:
    Bei so jeder Tournee spielt man ja immer wieder die alten Hits, dennoch wird für
    jede Tour ein neuese Gerät (Schlagzeug) hingestellt.
    Ist das eigentlich völlig egal, auf was man spielt (20" oder 26"- we fix it in the mix?) oder gibt es da doch noch musikalische
    Notwendigkeiten und welche wären diese?


    Frage (des Hobbylogistikers):
    Wie wird der Kram transportiert?
    Alles festschrauben, große Kiste und hinein damit oder am Ende gar die kleinen süßen Köfferchen oder irgendetwas dazwischen
    und warum (zählt Volumen oder Gewicht, hat Geschwindigkeit Priorität oder lässt das Budget alles zu)?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    Nicko McBrain ist ein begnadeter Redner.
    Da er nebenbei noch besser Schlagzeug spielen kann als die Musikerpolizei,
    frage ich mich immer, ob ein "ergonomischer" Aufbau im Sinne der Statuten
    überhaupt das ist, was er pauschal verspricht.


    Ich meine ja, jeder sollte sich sein Gerät so basteln, gleich wie es ihm gefällt
    und das macht der Bursche im Rahmen seiner Möglichkeiten.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    zu Rechtsformen und -unformen und Kleinunternehmerregelung habe ich bislang noch nie etwas im Internet gelesen,
    wo ich nicht irgendwo einen falschen Halbsatz finde.
    So auch hier.


    Fragen pauschal zu beantworten ist ganz einfach:
    wenn man Profi ist, kann man den professionell genutzten Proberaum steuerlich absetzen, das war früher so, ist heute so und
    wird auch morgen so sein.


    "Das Finanzamt" ist keine Quelle und der ein oder andere Semi-Profi ist kein Steuerberater.
    Es wird auch nicht irgendwo zu Umsatzsteuer "optiert" und es gibt auch keinen verpflichtenden Hinweis auf eine Kleinunternehmerregelung.
    Wer mal das Formular in der Hand hatte, müsste es eigentlich wissen, dummerweise ist das menschliche Gehirn vergesslich oder es wird vom Auge nicht korrekt informiert (wer liest schon das Formular und am Ende gar noch das Gesetz?).
    Das mit dem "Gründen" einer "GbR" kann ich inzwischen auch nicht mehr sehen, wer sich auf diese Glatteis einlässt, sollte es besser gleich lassen.
    Der gemeine Jurist mag ja kleinkariert sein, aber wenn man nicht auf ihn hört, sollte man hinterher nicht jammern, dasselbe gilt beim Steuerberater,
    davon gibt es mehrere, kann es der eine nicht so erklären, dass es auch der Laie versteht, kann man es ja beim nächsten probieren.
    Aber auch da gilt: erfolgreich ist immer das gute Team.
    Wer meint, den anderen vergackeiern zu wollen, wird bei professionellem Gegenwind baden gehen.


    Ich habe mal einen offenbar aus Internetversatzstücken und eigenem Input selbstgebastelten "GbR-Vertrag" gesehen, das Ding könnte man Drittsemestern (in Jura)
    als Satire vorlegen. Wer gerne schwurbelt, sollte einen Verein gründen, der größte Vorteil: wenigstens die Satzung wird auf wesentliche Eckpunkte kontrolliert.
    Der Rest ist dann aber auch der Abenteuerlust der Beteiligten überlassen.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    es gibt ja zwei Varianten:
    die theoretische: wenn man alleine im Proberaum ist, kann man natürlich alles zustellen,
    die wahre: wenn man auf die Bühne geht, muss man schon ein bisschen überlegen, was man mitnimmt.


    In der zweiten Variante habe ich es bislang auf sieben RotoToms geschafft - zählt das auch?


    Im Keller geht natürlich alles:

    Ok, gemogelt, damals hatte ich nur vier Toms ...


    Grüße
    Jürgen
    wer hat, der kann

    Hallo,


    mit Gletsch wird die Grabung zur vollsten zufrieden.


    Danke für den Schmunzler.


    Was lernt oder macht man denn so bei einem Trommelbauworkshop?
    Kessel backen, tagelanges Lackieren, Bohren, Fräsen, Schrauben, Stimmen -
    welche Werkzeuge kommen zum Einsatz?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    für mich kommt nur Variante 2 und 4 in Frage.


    Variante 3 ist nicht praktikabel, das macht die Sache noch unrunder als alles andere.


    Variante 1 funktioniert bei Profis, aber bei Amateuren nicht (da gibt es zu wenige Klickfeste), das wäre gefühlsmäßig sehr komisch,
    wenn zwar alle im Tempo sind, aber das Mikrotiming dann je nach Individuum mal in die eine oder andere Richtung geht und dank
    der Uhr, an der es sich festzuhalten versucht, nicht mehr auf die anderen schaut.


    Variante 2 und 4 habe ich schon öfter angewandt.
    Wenn die anderen sehr schwanken, hilft nur 2 (und selbst das ist kein Garant).
    4 sorgt dafür, dass es gefühlsmäßig (auch beim Publikum) besser rüber kommt, auch
    wenn streng mathematisch (und auch nach Ansicht der Musikerpolizei) das vielleicht
    nicht gehen darf.
    Wenn die Bande zusammenspielt und aufeinander hört, ist 4 nicht nur Retro, sondern
    auch seit Jahrhunderten erfolgreich im Einsatz.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    der Themenstarter stochert nicht nur im Nebel, er produziert ihn halt auch.


    Wenn man vorwärts kommen will, muss man halt auch mal den Stimmschlüssel beiseite legen
    und spielen.


    Vom Zukauf von allerlei Werkzeugen wird man kein Handwerker, aber das machen wohl
    deutsche Männer gerne, damit sie im Keller ungestört zwischen dem halben Baumarktinhalt
    ihr Bier trinken können.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    es gab und gibt immer schräge Vögel.


    Ich mache das immer so: vier Takte Am, dann (schnell umstimmen) zwei Takte Dm, (noch schneller umstimmen zwei Takte Am,
    (umstimmen) ein Takt Em, (blitzschnell umstimmen) ein Takt Dm und nochmal (umstimmen) zwei Takte Am.
    Das Ganze dann drei Mal wiederholt, fertig ist das Lied.


    Wie das funktioniert, muss mir mal jemand erklären.


    Und dann kommen die Becken ...


    Das hier ist mal wieder so ein klassischer Fall von Overkill.


    Grüße
    Jürgen


    Derjenige, der ein Standard-Drumset auf einen sauberen A-Dur-Dreiklang stimmt und diesen dann musikalisch einsetzt, bekommt von mir ´nen Keks ..


    Ach Mist, A-Moll kann ich, aber Dur? - Wieder kein Keks. ;(