Beiträge von Broadkaster82

    Das durch diese Trennung irgendwie tatsächlich ein Unterschied zwischen "Neutraltiät" und "eigener Meinung" möglich ist/gewährleistet wird, halte ich eher für eine theoretische Idee. Ich denke , es ist für diese User ganz einfach angenehmer, relativ anonym als MOD "regelnd einzugreifen" damit sie dann als User nicht ständig mit diesbezüglichen Auseinandersetzungen zu tun haben.


    So sehe ich das auch. Als Jurist habe ich mich auch lange mit dem Thema "innere Unabhängigkeit" auseinandersetzen können. Nicht zu Unrecht hat der Gesetzgeber die Ablehnung eines Richters in der Zivil- oder Strafprozessordnung nicht erst an die Befangenheit geknüpft (die wäre im Einzelfall ja sogar als Rechtsbeugung strafbar) sondern an die bloße Besorgnis, dass ein Richter aufgrund irgendeiner Verbindung befangen sein könnte. Wie sehr der Richter selbst der Meinung ist, seine internen Kenntnisse oder Verbindungen hätten keinen Einfluss auf seine Entscheidung, spielt gar keine Rolle.


    Und darin liegt wohl der Kern des Vorwurfs, den Gabriel hier erhebt. Durch die Trennung in Mod-Accounts und User-Accounts ein und derselben Person wird gegenüber Normal-Usern ohne Erfahrung oder Insiderwissen vorgegaukelt, ein Mod könne niemals von irgendeiner Verbindung beeinflusst sein. Dies ist aber definitv eine Illusion. Dies offen zu legen könnte also durchaus der Klarheit dienen, denn die Besorgnis der Befangenheit besteht abstrakt und beinhaltet keinen konkreten Vorwurf. 8o


    Ich habe gestern auf eine PN von Gabriel hin 50 Seiten Postings jeweils von 00Schneider und von Die-Happy gelesen und keinen Post gefunden, der aus meiner Sicht zu beanstanden gewesen wäre. Ähnliche Posts von mir, in denen ich hier und da erwähnt habe, dass es auch von Dixon noch was brauchbares gibt, wurden auch von keinem Moderator hier je beanstandet. Andere User waren da schon schneller und dünnhäutiger. Und auch auf Gabriels postings haben andere User auch genervt reagiert, wenn zu sehr Keller-Shells (mit oder ohne VSS) in den Vordergrund gerückt wurden. Das meinte ich in meinem letzten Post hier mit "Selbstreinigungskräfte". B)


    Dass Gabriel ein wenig die Fassung verloren hat ist schade, sollte aber vom ernst zu nehmenden Inhalt nicht ablenken.


    Allein: Es bleibt ja immer ein Geschmäckle. ?(

    Ich bezweifel, daß es sowas gibt, da das Risiko für die Versicherung ja praktisch unkalkulierbar ist.


    Eine solche "Versicherung" nennt man Haftungsbeschränkung - z.B. in Form eines (gemeinnützigen) eingetragenen Vereins als Träger des Forums oder einer gemeinnützigen GmbH (da steht dann GGmbH auf dem Briefpapier). Da fährt der Verein (bzw. die GGmbH) gegen die Wand, aber nicht die Mitglieder oder Vorstände, wenn es mal ohne eigenes grobes Verschulden zu teuer wird.


    So hat es Jürgen gemeint - er ist ja vom Fach. Und diese Idee können sich die Herren Rostroth als guten Rat ja mal ansehen. Der ist nämlich auch gut gemeint.

    Der Preis spricht für sich - erstklassige Qualität sollte man da nicht erwarten. Aber das Video ist aufschlussreich - am Ende ist ja ein bisschen was zu hören - wer keine Major-CDs produzieren will erhält mit dem Set wohl sicher Signale, die mit etwas EQ und Effekten noch ausbaufähig sind - nicht so sicher bin ich mir bei den Overheads - Bodo spielt soweit ich weiß Paiste Signature Becken - die Klngen hier etwas verschmiert.


    (Und, wer hat bloß dem Bodo gesagt, er soll nicht in die Kamera gucken und Hochdeutsch schwätzen??)Sorry Bodo - ich kenn dich viel lockerer :)

    Hallo Matz,


    zwar keine Erfahrungsberichte, aber vielleicht findet sich ja noch jemand.


    So wie ich das verstehe, ist es halt gut in Cubase integriert und hat einen Yamaha DSP-Effekt, der auch für's ZL-Monitoring anwendbar ist. (ZL=zero latency). Oder ist der DSP auch für die übrigen Plugins verfügbar? Die 8 ADAT-Kanäle lassen sich ja auch zusätzlich zu den 8 analogen Eingängen in den Rechner bringen, oder?


    Für's gleiche Geld erhält man bei Presonus zwar zwei Mikrophoneingänge mehr (firestudio tube). Allerdings dann keine ADAT- oder SP/DIF-Schnittstelle. Auch Word-Clock-Sync nur über firewire - d.h. nur in Kaskadierung mit anderen Presonus Firestudio-Geräten.


    Das Steinberg Teil hört sich so auf'm Papier also für cubase-user recht gut an...... ;)

    Interessanter Thread - Jürgen, da haste was losgetreten. ;)


    Mir persönlich sind die Eigentumsverhältnisse an einem Forum im Prinzip ja völlig Wurst und egal. Allerdings bin ich auch glücklicher mit einem Forum, das "Markenoffen" ist, als ich es in einem Gretsch-Forum wäre (das ist die Marke die ich spiele). Und ich bin Rostroth - unbekannter weise - dankbar für dieses schöne Forum.


    Der hehre Anspruch der "Unabhängigkeit" des Forums hat mich allerdings schon manchmal zum Schmunzeln gebracht - zur Unabhängigkeit gehört ja nicht nur die Verhinderung irgendwelcher Torpedos der Vertriebe (kann man diese überhaupt verhindern?) Es würde auch dazu gehören, die teilweise stammtischartige Verbreitung bestimmter Markenmythen mit einem Gegengewicht auszugleichen - dieses kann aber kaum geleistet werden. So werden in einem Forum wie diesem immer Produkte hoch gelobt, die die Mehrheit der User gekauft hat - in manchen Posts werden dann wirkliche Anfängerserien beschrieben als handle es sich um hochwertiges Profi-Gear. Einige wenige mit Überblick, die in der Lage wären so etwas zu relativieren, sind da überfordert. Und in vielen Fällen ist es auch Geschmacks- oder gar Glaubensfrage, ob etwas gut ist. Dies betrifft aber eher die Hardware-Threads.


    Gottseidank gibt es auch welche über Musik, Drummer und deren Spieltechnik - und dann eben die hilfreichen threads über Recording etc.


    Dass im Sinne der Unabhängigkeit Maulkörbe verteilt werden mussten, ist mir jetzt entgangen - ich habe Lunars letzte Posts nicht mitverfolgt.


    Meine Meinung ist jedenfalls, dass man an wenigen formalen Kriterien festmachen könnte, ob ein Post OK ist, oder nicht - und das ganz ohne Willkür - für jeden nachvollziehbar und einsehbar. Damit meine ich Kriterien, wie "guten Umgangston" "keine rassistischen Äusserungen" etc. Dies ist in vielen Communities so üblich und die User toben sich im wesentlichen einfach aus - wer angegriffen wird, beschwere sich beim mod. und der prüft den Sachverhalt. Wer aber nur tendenziell aus geschäftlichen Interessen postet, der kann doch den "Selbstreinigungskräften" des Forums überlassen werden - und die gibt es, wahrlich! Wenn mal eine Diskussion ins Uferlose gleitet, reicht es doch, den Thread zu trashen.


    Und was Endorser angeht: In der Regel sind das Profis oder zumindest angehende Profis. Auf deren Beiträge und Kompetenz sollte man nicht leichtfertig verzichten, sonst wird das Forum irgendwann bedeutungslos. Natürlich nervt es mich auch, wenn irgendeine Stockmarke jedem local Hero ein Endorsement verpasst und dann jeder postet, wie toll seine Stöcke sind - aber was schadet's denn? Wenn die Stöcke schlecht wären und einer drauf reinfällt, dann kauft er in der Regel wenige Wochen (profis: Tage) später neue Stöcke und alles ist wieder gut. Auch bei renommierten Markendrums sollen hier und da durch die Werbung heiß gemachte Drummer erst hinterher bemerkt haben, dass man trotzdem selber üben muss, um was zu können. Sind das auch Fehlkäufe aufgrund falscher Beratung?


    Augenmaß bitte, meine Herren!

    Ich habe lange die weißen Jazz-Brushes von Vic Firth gespielt - teuer, aber der Verschleiß hält sich in Grenzen. Die sind aber recht starr. Gut für lautes Besenspiel. Aber auch zum Wischen gut geeignet - ein idealer Kompromiss.


    Zur Zeit habe ich - jeweils von Silverfox - einmal die Swiskas - sehr weiche Besen, die sich unheimlich angenehm spielen. Und für die lauteren Sachen (16tel beats etc.) die Foxtails - das sind Kunststoffbesen mit Holzgriff. ("Plastik"-Besen sind ja immer Geschmackssache - ein guter Freund und Drummerkollege der viel mit Besen spielt, hatte mir die mal mit der Bemerkung zurückgeschickt, dass man damit seiner Frau den Hintern versohlen könne, aber sonst nichts. :thumbup: Haha! Guter Plan! Manche Frau haut aber zurück. :pinch: ) Fairnessmodus nach neuen Regeln:Achtung - ich stehe (zumindest theoretisch, da in Elternzeit) auf der Payroll des deutschen Vertriebs dieser Besen!

    Danke für diesen Vergleich!


    Mir gefällt die erste Aufnahme besser als die zweite - also wohl die Octava Mics als Sieger. Unterm Kopfhörer finde ich, dass diese sauberer zeichnen. Aber der Unterschied ist marginal.


    Das AKG ist wirklich völlig überzeichnet in den Höhen - das zirpt so schrill, dass es grenzwertig klingt.

    Ich kenne den Firepod nicht - dass er unter SL laufen soll ist eine info von der Presonus Seite. Aber ich denke es liegt an den Geräten. Die sind wohl nicht class-compliant.


    Die Firestudios haben einen Treiber für Asio und einen für Core-Audio - die sind irgendwie implementiert in eine Software, die mehrere kaskadierte Geräte gemeinsam verwalten und die internen Hardware-Mixer der Geräte (für absolut latenzfreies Monitoring) verwaltet. Diese Software (sie heißt "Universal Control") ist jetzt als 64-Bit beta Version herausgekommen.


    Die Geräte sind aber ohne Starten der Software auch funktonsfähig.

    Ich bin auch noch sehr am Hadern. :huh:


    Soweit ic h die Foren durchforsten konnte sieht es für mich so aus: Logic 8 ist lt. Apple nicht getestet. Es gibt aber scheinbar nur mit 3 AU-Plugins dokumentierte Probleme. Für diese sind bei Apple sogar Workarounds dokumentiert. Lt. Forenbeiträgen scheint Logic 8 wohl unter SL zu laufen.


    Presonus hat für die Firestudios eine Beta-Treiberversion veröffentlicht. Die Firepods (FP 10) sollen ohne Weiteres SL-kompatibel sein.


    Da ich gar nicht viel mehr verwende düfte es eigentich für mich kein Problem sein.


    SL soll ja die Rechner schon hier und da um einiges schneller laufen lassen. Zudem lässt sich beim Bootvorgang bestimmen, ob es mit 32-Bit oder 64-Bit Kernel bootet (default bei Installation auf Notebooks ist 32-Bit). Der 64-Bit Kernel erfordert aber auch reine 64-Bit Treiber (KEXT = Kernel Extension). Beide Kernel können aber 64-Bit Programme laufen lassen.


    Ich nehme ja fast an, wenn mit 32-Bit Kernel gebootet kommt das System mit all den Treibern die auf 10.5.8 gut laufen, auch zurecht.


    Aber ich denke eh über einen Upgrade auf Logic 9 oder einene Umstieg auf Studio one nach - dann ist Zeit für Veränderung.

    starr wie Dennis Chambers


    Das täuscht. Ich habe ihn eigentlich immer als sehr locker dasitzend empfunden - auch wenn ich ihn bei Gigs von Backstage aus beobachten konnte - er sitzt allerdings recht zentriert - ist ja auch kein Leichtgewicht.


    Zu den Rückenproblemen: Ich habe mir einen Sitz mit Gasdruckfederung besorgt, der zwar nicht bequem mit Drehspindel in der Höhe verstellbar ist, und auch ab und zu nachgestellt werden muss, weil die Memoryklammer eben doch nicht alles auf ewig bombenfest halten kann - aber das Sitzen auf dem federnden Hocker ist aktiver. Natürlich nicht ganz so, wie auf einem aufblasbaren Sitzball. Dennoch: Das Ergbebnis (nach nun fast 4 Jahren mit dem Teil) fasse ich wie folgt zusammen:


    Wenn ich viel spiele/übe: Keine oder sehr wenige Rückenprobleme
    Wenn ich seltener übe: Rückenschmerzen kommen wieder.


    Ach das würde ich aber mit einem Fachmann besprechen, der die individuelle Problematik einschätzen kann!

    Ich kenne bloß diese Schaumstoffmatten mit den Pyramiden drauf, die in Studios an den Wänden sind, doch die verbessern doch eigentlich bloß die Raumklangqualität...was hindert den Schall am durchdringen, oder gehen da auch die Pyramidendinger??


    Die guten sind von BASF - Basotect. Die sind nicht nur Akustisch wirksam, sondern auch zur Dämmung. Für Bässe sind die aber nicht so geeignet - die gehen wohl erst bei ca. 200 Hz zur Sache.


    Aber Bässe tragen soweit ich weiß auch weniger weit, daher wäre es einen Versuch wert, erstmal so zu dämmen und dann zu sehen, ob weitere, ergänzende Maßnahmen erforderlich sind.

    Hallo!


    Ich habe die Erfahrung bisher fast immer gemacht, dass ich im Studio eine andere Setaufstellung hatte, als im Proberaum. Schon wenn ich mich selbst aufnehme, hänge ich meine Crash-Becken rund 8,23 cm höher ;) . Dann habe ich mehr Platz für die Tom Mikros.


    Auch was das Stereo-Panorama angeht, habe ich mir sagen lassen müssen, dass eine harte Rechts-/Links-Verteilung (also Rechts und links jeweils auf Anschlag) auf Lautsprechern unnatürlich klingt - unter Kopfhörern, wie ich sie zum Abhören verwende, merkt man davon weniger.


    Ist aber logisch: Die Hihat steht ja in der Regel auch weiter links, als das linke Crash-Becken. Eine Verteilung von +/- 9 dB macht in Summe 18 dB Unterschied - das reicht nach meiner laienhaften Vorstellung auch völlig, um einen guten Raumeindruck beizubehalten. Phasenschweinereien oder so sind dann auch nicht ausgerechnet deswegen zu hören - man stellt seine Mikros ja auch ordentlich hin. Vgl. hierzu die 3:1 Regel.


    In fremden Studios ist es immer wieder was anderes - oft komme ich an, und der Produzent ist in sein Vintage-Ludwig-Set verliebt - dann wird die 24" oder 26" Bassdrum auf jeden Fall genutzt - dazu dann zwei Toms, selten mehr. Das steht dann natürlich völlig anders da, als mein Gretsch mit 22"-Bd und 5 Toms. Aber selbst eine Becken-Aufstellung mit 2 Crashes links (und rechts nur Ride und China) habe ich schon ohne Probleme gehabt - warum auch nicht? Es gibt ja viele Drummer, die eh nur 1 Crash spielen - das ist dann auch nicht "Mono". :D


    Noch besser: für die Aufnahme der Bassdrum und eine saubere Kanaltrennung habe ich schon erlebt, dass eine dicke Daunendecke über die Bassdrum gelegt wurde - dann waren natürlich die Toms höher aufzustellen, weil sie sonst mit dem Resonanzfell auf der Decke aufliegen.


    Je nachdem, was für ein Sound gewollt ist, muss man halt vorher überlegen und Kompromisse im Setaufbau machen.


    Es gibt natürlich ein paar "Künstler"-Drummer, die ihren "eigenen" Sound gefunden haben und vom Tontechniker erwarten, dass er diesen genau so rüber bringt, wie sie ihn servieren. Komisch, dass die gehäuft mit Yamaha Drums in Rot ankommen und Traditional Grip und überhaupt zu viele Noten spielen..... 8) Klingt oft gut - und genau so wie Dave Weckl. Diese Drummer kommen aber irgendwie nie in die Liga, in der ein Produzent auch das Geld hätte, Dave Weckl zu buchen. :S

    Die schon lange angekündigte Studio-Software Studio-One des Herstellers Presonus, die sowohl auf Mac, als auch auf PC läuft, ist jetzt als DEMO erhältlich.


    Es handelt sich hier um eine recht ausgefeilte Sache, so mein erster Eindruck. Ich hab nur noch nicht geschafft, mit meinem Midi-Keyboard einen der Synths an den Start zu bewegen. Das liegt wohl daran, dass sowas auch bei Steinberg eher Einstellarbeit erforderlich macht - die Entwickler des Studio-One sind ehemalige Steinberg-Entwickler. Da muss ich als Logic-User erstmal die Doku richtig lesen.


    Zumindest ging der Download flott - die Aktivierung problemlos und die Software hat alle (!) auf meinem Rechner bereits installierten VST oder AU Plugins ohne weiteres erkannt und eingebunden. (Das soll für Steinberg Cubase Plugins nicht so ohne weiteres gelten)


    Leider lassen sich Aufnahmen wegen der Beschränkungen der DEMO-Version nicht exportieren, speichern oder sonstwas - somit ist eine Beurteilung recht schwer.


    Wer hat's auch schon probiert?


    edit 05.08.2010: Titel geändert.

    ..

    :rolleyes:
    Ich bleibe dabei: Höchstselbst empirisch belegt! Es ist auf Frauen zu beziehen! Ausnahmen bestätigen selbstverständlich wie immer die Regel. :whistling:

    weil es nichts Neues gibt. Mein Lehrer hat sich noch nicht wieder gemeldet, nachdem ich ihn angerufen hatte.
    Ich werde jetzt noch bis nächste Woche warten.

    Das finde ich gut - er hat es sicher nicht böse gemeint und schon garnicht persönlich. Und ob er es sich einfach zu leicht gemacht hat, kannst du immer noch nach dem Gespräch beurteilen.