Beiträge von Daniel

    DF


    Mein 9000er klingt in meinem Proberaum auch nicht so gut wie unter zahlreichen anderen Bedingungen. An der These, dass selbst Sets aus ein und derselben Serie unterschiedlich klingen können ist was dran: ein guter Freund hat sein 9000er verkauft, würde jedoch meins sofort an sich reissen wenn er Gelegenheit dazu hätte.


    In amerikanischen Studios kursierte sogar mal das Gerücht, dass 9000er in einer bestimmten Farbe besser klängen als die anderen.... 8)


    Hilite freak


    von mir aus kann jeder am 9000er "rummäkeln", wenn dies seine persönliche Meinung ist. Bei einigen Statements sieht es jedoch immer gleich so aus, als wäre das 9000er grundsätzlich ein schlecht klingendes Schlagzeug. Das kann ich so nicht stehenlassen, da ich wie gesagt seit 10 Jahren gegensätzliche Erfahrungen in unterschiedlichsten Situationen gemacht habe. Schade, dass Yamaha die 9000er Serie immer noch mit Pinstripes ausstattet. Logisch, dass die Dinger im Laden nicht klingen.....


    Beste Grüsse
    Daniel

    ICH finde ja NICHT, dass das 9000er nur abgenommen klingt (was für ein Schwachsinn).


    Ich gehe auch nicht ab. Allerdings lasse ich Deine Meinung (und von mir aus auch die Meinung anderer) nicht einfach im Raum stehen, wenn ich gegensätzliche Erfahrungen gemacht habe. Ich denke, das verstehst Du.


    So genial ich z.B. Dein Stainless Steel Set finde, so katastrophal wäre es in jenem musikalischen Kontext in dem ich mich bewege. Ob das Set nun objektiv akustisch besser oder schlechter klingt spielt doch überhaupt keine Rolle, wenn es darum geht, wie sich ein Schlagzeug in den Sound einer Band integriert, oder?

    Allerdings sehe ich keinen Grund meinen Streifen mit Gewalt duchzuziehen, wenn ich merke, dass das was ich dort auf der Bühne fabriziere keine Sau interessiert. Man muss zwar nicht gleich in Tanzmucke (was immer das auch ist) abgleiten und statt seines eigenen Programms zum x-ten Mal Autumn leaves spielen, vorausgesetzt man ist flexibel genug sein Programm auch mal umzustellen.


    Das Publikum nicht auf seine Seite bringen zu wollen ist m.E. ausserdem ein nicht gerade erfolgsorientierter Gedanke. Jeder Gig wird besser, wenn das Publikum einen entsprechend honoriert.


    Gruss
    Daniel

    DF:


    wie schon so oft geht die Diskussion aufgrund unserer völlig unterschiedlichen Soundvorstellungen auseinander.


    Allerdings stellst Du Deine Statements wieder mal als allgemeingültig dar.
    Du FINDEST, dass das Recording rein akustisch usw, usw. Damit ist es nicht für alle so. Für mich und meine Mitmusiker jedenfalls ganz bestimmt nicht. Weder akustisch noch verstärkt. Dafür habe ich bereits zu unterschiedliche Sets spielen können und bin nicht umsonst immer wieder bei meinem Recording gelandet. Wer allerdings eh meist im Proberaum rockt als live kauft sich bestimmt kein Recording.


    Viele Grüsse
    Daniel

    DF


    Du hast sicherlich recht, dass die Bassdrum vom 9000er für Rock der härteren Gangart rein akustisch nicht unbedingt prädestiniert ist. Allerdings wird aber doch in diesen Extremsituationen eh abgemikt, oder?


    Gruss
    Daniel


    P.S. ist das Force 3000 "extremer"? ;)

    Hallo,


    ich persönlich kann nur immer wieder mit Erstaunen feststellen, dass meine 22x16 9000er Bassdrum in jeder Situation genau dass bietet, was ich von ihr erwarte: ob höher gestimmt mit durch Filstreifen gedämpftem Ambassador Schlagfell, oder tief gestimmt mit Evans EQ4 und Noppenschaumdämpfung(!) liefert es insbesondere ungemikt in kleineren Clubs genau den Bassanteil und Kick den die Musik erfordert. Die Jungs in den Bands bekommen immer wieder grosse Augen, wenn ich bei den Gigs das 9000er auspacke (Aaaah, das rote!)......zahlreiche andere Bassdrums, die objektiv natürlich mehr Bassfundament, Kick, Bumms oder was auch immer liefern, wären in diesen Situationen für meinen Geschmack einfach eher unpassend. Vielleicht hab' ich auch mit meinem 9000er grundsätzlich Glück gehabt, da es immer wieder Musiker gibt, die darauf abfahren.


    Gruss
    Daniel

    Tach zusammen,


    ich habe Norbert des öfteren telefonisch gesprochen, Mailkontakt gehabt und war 2-3 mal persönlich in Köln.


    Ich weiss nicht, ob er bei unseren Kontakten in mir ein und dieselbe Person erkannt hat, da seine Reaktionen jedesmal völlig unterschiedlich waren.


    Diese lagen zwischen cholerischen Ausrastern und freundlicher Beratung. Ich habe auch mal ein Zildjian EAK Ride dort zu einem sehr guten Pres ergattert, nachdem er festgestellt hat, dass ich wusste was ich suche. Andererseits wird er sauer, wenn er a) angefragte Artikel nicht hat, b) man selbst nicht weiss was man eigentlich sucht und/oder ausgeben will und c) letztendlich keine Bereitschaft signalisiert mal vorbeizukommen.


    DF hat letztendlich z.T. ziemlich genau beschrieben, wie auch ich Norbert erlebt habe. Wobei die hier angesprochenen negativen Erlebnisse doch eindeutig überwiegen und Norberts Reaktionen (falls die Betroffenen wirklich wie beschrieben reagiert haben) nicht zu rechtfertigen sind.


    Gruss
    Daniel

    rockabilly1


    Absolut richtig, aber ich kann Dein Statement, das ich oben zitiert habe nicht unterstützen.


    Jeder Musiker will natürlich sowohl seinem künstlerischen Anspruch gerecht werden als auch dem Publikum gefallen. Ein Jazzmusiker wird sich jedoch nicht verstellen und seine Musik so gestalten, dass sie auch in den Gehörgängen von evtl. anwesenden Nichtjazzern Anklang findet. Von "Verlernen" kann hier überhaupt keine Rede sein. "Verlernt" haben höchstens sehr viele eigentlich traditionelle Jazzer ihren Stil beizubehalten und sich dem z.T. unerträglichen Easy-Listening-Jazz zugewendet.
    Zum Thema "Offenheit beider Seiten" pflichte ich Dir allerdings völlig bei und muss (da ich mich in beiden Richtungen bewege) immer wieder feststellen, dass die Bereitschaft der meisten Jazzer sich Rock/Pop Stilistiken zuzuwenden eher gering ist und leider allein die Erwähnung in einer Popband zu spielen allzuoft verächtliches Naserümpfen hervorruft. Gerade Jazzdrummer vergessen dabei allzuoft, dass es eben NICHT so lächerlich einfach ist einen erdigen Rockgroove zu bedienen.....eben WEIL sie nicht drauf stehen.


    Beste Grüsse
    Daniel

    Zitat

    Leider haben es auch meiner subjektiven Meinung nach die meisten Jazzer verlernt ihre Musik zugänglich zu gestalten.


    Was ist denn Deiner Meinung nach bitte "zugänglich"? Weniger oder nicht so "free" zu improvisieren, damit es für den vermeintlich interessierten Zuhörer nicht in das so oft beschriebene "Gedudel" ausartet? Ein Jazzmusiker sollte schon die Freiheit haben so zu improvisieren wie es seinem künstlerischen Anspruch entspricht.
    Im Jazz gibt es so viele Stilistiken, die mehr oder weniger, sagen wir vielleicht eingängig sind, dass man wohl nur sehr schwer selbst erfahrere Jazzliebhaber zufriedenstellen kann. Ohne irgendetwas "zu gestalten".Beispiel: tradidioneller BeBop, der ja harmonisch oft relativ einfach gestrickt ist, kommt bei den meisten Nicht-Jazzern als "nervöses Gedudel an". Im Gegensatz dazu ist vielen Jazzern, die sich den traditionellen Stilistiken widmen zeitgenössischer Fusion (oder Jazzrock) zu seicht und wird oft abfällig als Kaufhausmusik oder "Fahrstuhlgesäusel" bezeichnet. Selbst die Jazzer unter sich sich selten einig was nun auf ihren Plattenteller darf und was nicht. Ich persönlich, der ich mich überwiegend mit Fusion der 80er und auch z.T. 90er Jahre, Big Band (alle Stilistiken) BeBop, Hardbop, Latin, Cool, Modern beschäftige und auch spiele finde auch nicht unbedingt Zugang zu allen Stücken eines Programms (insbesondere in der Big Band, auf deren Programmauswahl ich nur wenig Einfluss habe).
    Also: ein Konsument sollte schon wissen, worauf er sich einlässt, wenn er ein Freejazz-Konzert besucht, und sich nachher bitte nicht beschweren, die Band habe die Stücke nicht zugänglich genug gestaltet oder dies gar verlernt.


    Viele Grüsse
    Daniel

    Seelanne


    klar, dieses Konzert mit Laboriel/Vega gibt's auch auf DVD. Einfach unglaublich.....


    Wobei die Fills von Sonny Emory bei "Night Rhythm" zur Nachahmung eigentlich nicht zu empfehlen sind ;)


    Gruss
    Daniel

    Seelanne


    Mensch, ist die Live-Nummer groovetechnisch nicht der absolute Hammer?? Ich hatte das Glück Lee Ritenour seinerzeit im Wartesaal in Köln zu sehen. Weitab von jeglichem Fusion-Kaufhausmusik-Klischee habe ich dieses Konzert als eines der besten erlebt, die ich je gesehen habe.


    Gruss
    Daniel


    P.S. Auch absolut genial ist das kurze Intro-Solo zum Drumloop von "Rio Funk".

    Hallo Micha,


    meiner Meining nach ein tolles Jazzbecken, allerdings für meine Zwecke aufgrund der Nieten zu unflexibel in anderen Stilistiken.


    Meinst Du übrigens ein Istanbul Mehmet "Legend" oder ein Istanbul Agop "Mel Lewis"??
    Auch da gibt's wiederum Unterschiede!


    Gruss
    Daniel

    ElEhnez


    doch, die Händler haben seit ca. 3 Monaten die ersten Sets mit diesen neuen Böckchen. Es gibt allerdings einen Forumsteilnehmer, der seine Bestellung nach 10 Monaten(!) wieder storniert hat.


    Es gab mal eine Zeitlang in den späten 80er die sogenannte GLX Serie von Pearl, bei der man die Böckchen komplett aushängen konnte. Grundsätzlich keine schlechte Idee-aber wer wechselt schon so häufig seine Felle, dass er dieses Feature braucht?


    Weitaus wichtiger ist m.E. die Tatsache, dass bei den Nouveau Kesseln der Anteil der montierten Hardware am Kessel noch weiter reduziert werden konnte. Angeblich äussert sich dies deutlich im Sustain.....


    Gruss
    Daniel

    Hallo Joleen,


    die Adressen, die die Kollegen durchgegeben haben sind absolut erste Wahl.


    Allerdings solltest Du auch die Trommelbauer darauf hinweisen, dass Du in Deinen MMX-Toms Verstärkungsringe hast, die bei der enstprechenden Kürzungsmassnahme berücksichtigt werden müssen. Der Aufwand ist logischerweise ungleich grösser als bei einem Kessel ohne Verstärkungsringe.


    Einer der 3 Trommelbauer hat bei einer Anfrage meinerseits diese Tatsache bei seiner Preisgestaltung zunächst gar nicht berücksichtigt bis ich ihn darauf hingewiesen habe....


    Gruss
    Daniel