Beiträge von Daniel

    @ macmarkus


    so weit ich mich recht erinnere, hatte es keine Bezeichnung oder Gewichtszuorndung sondern wurde ihm als Paiste Endorser als Prototyp zur Verfügung gestellt. Er selbst hat es (wie er mir sagte) nachträglich gehämmert und mittels in einer Bohrmaschine eingespannten Drahtbürste geschliffen.


    Gruss
    Daniel

    Tach zusammen,


    wie DF schon sagte, Handarbeit ist kein Selbstzweck.


    Im Laufe der Zeit hatte ich die Möglichkeit zahlreiche Becken bei Händlern, Messen, Vintage Flohmärkten, Vintage Sammlern und Freunden anzuspielen und auch für einige Zeit auszuleihen-und ich hab' noch einige vor mir! Der Trend entwickelt sich bei mir aber eindeutig in Richtung K-Istanbul Becken, die zur Zeit m.E. von einigen Herstellern mehr oder weniger gewollt annähernd reproduziert werden können. Sehr schöne repräsentative Soundbeispiele sind auf der fantastischen Seite http://www.cymbalholic.com zu hören.


    Auf Anhieb fallen mir nur wenige Becken meiner Tests ein, die diese typischen Klangeigenschaften besassen:


    -ein von Udo Masshoff nachträglich behandeltes 22" Paiste Traditional
    -mein eigenes 22" K Constantinople Medium (ob Handarbeit oder nicht interessiert mich wenn der Sound stimmt herzlich wenig)
    -mein eigenes Bosphorus 20" Turk Light Ride
    -ein 21" Sabian André Ceccarelli Hot Ride
    -einige ältere Sabian Manhattan Rides


    Am Messestand von Bosphorus hatte ich Gelegenheit sehr viele Becken anzuspielen. Alles tolle Instrumente, allerdings nicht besser oder schlechter als die Produkte anderer Hersteller. Die Preise haben immerhin derart angezogen, dass man mittlerweile auch hier lange suchen muss um das richtige zu finden und sein Geld gut angelegt zu wissen. Letztendlich finde ich, dass auch die Bosphorus Master Becken diesen dunklen, trashigen Sound mit aber immer noch vorhandener Stockdefinition nur annähernd reproduzieren. "Klingen wie alte K's" hört und liest man immer häufiger bei Händlern, Herstellern und Vertiebsleuten. Mit diesem Statement sollte m.E. etwas vorsichtiger umgegangen werden. Ich will damit den "K-Sound" nicht ins Reich der Mythen befördern.
    Möglicherweise werden ja diese Becken nach einigen Jahren dem typischen Sound der alten türkischen K's immer näher kommen. Zur Zeit tun sie es m.E. zu einem Grossteil (noch) nicht.
    Da Bosphorus Becken ausserdem nach der jüngsten Preiserhöhung (die leider weder seitens des Herstellers noch des Vertriebs gerechtfertigt werden konnte, da sich beide die Verantwortung für diesen Vorgang gegenseitig in die Schuhe schoben) numehr unerschwinglich geworden sind, haben auch sie den Geheimtipp-Status leider abgelegt.


    Istanbul Mehmet Nostalgia Becken klingen z.B. ebenfalls hervorragend, sind sicherlich keine Massenware, zumindest handgehämmert, kosten allerdings zur Zeit ca. die Hälfte der Bosphorus Master Serie....


    In naher Zukunft werde ich die Gelegenheit haben Spizzichino Becken testen zu können.....Bericht folgt.



    Viele Grüsse
    Daniel

    Hallo Seb,


    ich hab' mir die Dinger angesehen. Auch bei sehr tiefer Stimmung wackelt da nix oder erzeugt gar Nebengeräusche.


    Tatsache ist, dass sich weniger Material direkt am Kessel befindet. Ob sich das nun wiederum positiv auf den Sound auswirkt lässt sich sicher nur im direkten Vergleich feststellen.



    Gruss
    Daniel

    Da Drums Only zur Zeit den Vertrieb für Aquarian in Deutschland übernommen hat, dürften die Dinger dort auch am güsntigsten sein.


    @ MG


    frag doch mal im Drumcenter Blahak nach. Auf der Homepage wird Aquarian zumindest als Brand aufgeführt.


    Gruss
    Daniel

    Hallo Philippe,


    das Sonor Force Custom wurde erstmalig auf der Musikmesse 1996 vorgestellt. Preislich und qualitativ war diese Serie ursprünglich für den Einsteiger Bereich konzipiert(!).
    Kessel: neun Lagen "nordamerikanisches Mahagony", 7,5mm, je eine Lage Maple innen und aussen. Lediglich 2 Farben: Emerald Green und Natural Maple. Die Lugs sind original, ebenso die Kesselgrössen. Von einer Fertigung im Ausland war im Test nix zu lesen. ALso wurde das Set offenbar in Bad Berleburg produziert. Preis für ein BeBop Set in 18x14, 12x8, 14x14, Snare 14x5,5 damals ca. DM 1590,- Das Preis-/Leistungsverhältnis wurde in dem Test (aus dem ich diese Daten habe) übrigens als problematisch dargestellt.


    Ich denke daher, dass die $550,- für hiesige Verhältnisse doch zu hoch angesetzt sind.


    Gruss
    Daniel

    Hier ein aktuelles Statement von Gretsch zum Thema Jasper. Die Anfrage war von einem Kollegen, der sich eine Broadkaster Bassdrum nachbestellen wollte:


    "Concerning your request for Jasper shells on your kit, while Gretsch has used Jasper as
    a manufacturing partner over the past years and we're sad to see them close their USA
    factory this year, an important fact is that Jasper has never actually been the sole supplier
    of shells to Gretsch. From your message, it seams clear that your looking into investing in
    a kit that is going to give you "That Sound" that drummers have come to expect and rely on
    in a Gretsch Kit. Even with the closing of Jasper, we can assure you that the classic
    Gretsch maple shell design has not, and will not change. Regardless if you bought your
    kit a year ago or two years from now, the heart of your kit is going to by our classic six-ply
    maple shell built just the way it should be. We will miss our friends at Jasper, but our
    shells have, and will, remain the same.
    Regards,
    Gretsch Drums"

    Zitat

    Ich versteh nicht, wie man aus nem Buch grooven lernen soll.


    Wenn eine CD dabei ist und man das Bewusstsein für die Unterschiede zum eigenen Spiel (aufnehmen!!) und die der Vorlage auf CD hat, kommt man zumindest ganz schnell zu der Erkenntnis, das irgendwas "anders" ist ;)


    Mit ging es zumindest damals mit David Garibaldis Buch "Future Sounds" so: nachdem ich die ersten Übungen "mal eben" durchgearbeitet und danach erst die CD gehört hab', musste ich leider wieder von vorne anfangen ;)


    Gruss
    Daniel

    Hi Matze,


    sehr schön, dass Du Dir die Mühe machst ein (immer noch eher technisch als musikalisch orientiertes) Solo zu filmen und auch konstruktive Kritik nicht scheust indem Du es der "Drummerpolizei" hier zur Verfügung stellst. Dass Du an Dir arbeitest, ist auch im aktuellen Solo wieder deutlich zu sehen.


    DF's Tip mit dem kleinen Set ist absolut zu empfehlen.
    Hier wirst Du musikalisch zwangsläufig an Deine Grenzen stossen. Versuch doch mal die einzelnen Passagen bezüglich ihres musikalischen Inhalts auf das kleinere Set zu übertragen.


    Vielleicht ist "hektisch" nicht der richtige Ausdruck um einige Passagen Deines Solos, als eher aus drumtechnischer Sicht eher als "zu weit vorne", also vor dem Beat wenn man so will zu beschreiben. Im Prinzip das Gegenteil von "Laid Back". Dies führt u.a. zu dem Gefühl dass es nicht "groovt". Vielleicht nimmst Du Dir für die einzelnen Passagen einfach mal langsamere Tempi vor. Dadurch könnte sich eine gewisse Lockerheit entwickeln die wiederum zu entsprechender Phrasierung und dadurch zu einem "besseren" Groove führt.


    Viel Erfolg und viele Grüsse
    Daniel

    Zitat

    Dieser Thread hat eigentlich in dieser Art und Weise hier nichts verloren!


    Ganz im Gegenteil!!


    Wir sind hier um Erfahrungen auzutauschen. Sei es in musikalischer, equipmenttechnischer oder kaufmännischer Hinsicht. Wenn man schlecht beraten wird, darf man das m.E. durchaus hier zum Ausdruck bringen. Positive Erfahrungen sind nicht nur willkommen sondern ausrücklich erwünscht! Dies sollte ja kein(!) "Drumstudio-Bonn-Hass-Thread" werden. Ich denke auch, dass ich das in meinem Eingangsthread deutlich zum AUsdruck gebracht habe. Warum sollen wir, lieber Enzi aufgrund negativer Erfahrungen einfach stillschweigend darüber hinwegsehen? Damit sich niemand an die Karre gepisst fühlt, wenn er plötzlich feststellt, dass auch andere diese negativen Erfahrungen gemacht haben?
    Alle, die postive Erfahrungen mit Drumshops gemacht haben, bekommen genauso die Möglichkeit dies hier zum Ausdruck zu bringen wie die anderen.


    Das Gespräch hat so wie beschrieben stattgefunden. Ich suche keine Mitstreiter, die ins gleiche Horn blasen. Ich habe lediglich darum gebeten, dass ihr Euch eure eigene Meinung (wenn möglich bitte(!) mit eigenen Erfahrungen mit u.U. diesem Drumshop) bildet.


    Gruss
    Daniel

    Zitat

    Zitat: "Ich habe ein DW anderswo gekauft, Ich habe ein 9000 Recording anderswo gekauft und jetzt berate Du mich mal."


    Das Zitat ist falsch und jetzt vorsicht: wieso sollte ich überflüssigerweise auf meine vorhandenen Sets hinweisen?


    Ich habe dies in einer eMail als Reaktion auf das zuvor geführte Gespräch getan um klar zu machen, dass ich konstruktive Fragen zu einem DW Birch, dass zumindest von der Kesselkonfiguration her ziemlich genau meinen Vorstelllungen enspricht gestellt habe. (ganz aufmerksame Leser werden vielleicht selbst herausgefunden haben, dass es sich offenbar um JL persönlich gehandelt werden dürfte-was ich wiederum auch nicht behauptet habe).


    Darüberhinaus bin ich jederzeit in der Lage das Gespäch sinngemäss wiederzugeben.


    Wer Interesse hat, kann mir mailen.


    Gruss
    Daniel

    Ich habe lediglich versucht einen Sachverhalt so wahrheitsgetreu wie möglich wiederzugeben.


    Ich behaupte in dieser Hinsicht ein sehr gutes Gedächtnis und das Gespräch sinngemäss ziemlich genau wiedergegeben zu haben.


    Auf eine Beurteilung wurde bewusst im ersten Beitrag verzichtet!


    Ist das eigentlich mittlerweile allen aufgefallen??


    Das Yamaha Set ist bereits 10 jahre alt, das DW hab' ich gebraucht gekauft.
    Was spielt das eigentlich für eine Rolle, wenn ich €3000,- ausgeben will?


    Gruss
    Daniel

    Schade,


    leider bin ich am Telefon nicht darauf hingewiesen worden, dass sich das Set im DW-Auslieferungslager befindet und deshalb natürlich(!) nicht getestet werden kann.


    Ich bin davon ausgegangen, dass es sich im Laden befindet und man mir das Set aus anderen Gründen nicht zum Testen zur Verfügung stellen konnte.


    Dieser Umstand setzt die Aussage des Gesprächspartners das Set nicht zur Verfügung stellen zu können natürlich in ein anderes Licht.


    Zum "königlichen Verhalten":
    ich habe lediglich gefragt, ob


    a) die beiden Toms auf der Bassdrum montiert langfrsitg zu Problemen führen können


    b) ob das Set getestet werden kann


    Gruss
    Daniel

    Tach zusammen,


    gestern hatte ich ein sehr seltsames Telefonat mit einem Drumshop: ich bin mir nicht sicher, ob es sich um den Inhaber persönlich gehandelt hat, was mir aber auch eigentlich scheissegal ist.


    Ich habe mich nach einem DW Collector's Birch mit u.a. 18er Bassdrum und darauf montierten(!) 10er und 12er Toms bezüglich der in einigen Tests erwähnten Flexibilität erkundigt und wollte halt nochmal nachfragen ob dies auch bei der 18er Bassdrum bedenklich sein könnte.


    Die Antwort war: "Nö."


    Auf meine erneute Nachfrage wie er zu dieser doch recht knappen Antwort kommt, kam dann das Statement: "Also DW baut Schlagzeuge für professionelle oder professionell ambitionierte Schlagzeuger, die kloppen nix zusammen! Die machen sich schon Gedanken! Und für €2999,- ist das Set geschenkt. Da muss man sich schon beeilen bei dem Preis!"


    Na, dafür hab' ich allerdings schon einiges an DW-Graupen gesehen, um dieses Statement nach bestem Wissen und Gewissen zu unterstützen.
    Und "geschenkt" ist es nicht unbedingt, bei dem Preis.


    Nach kurzer Erklärung nach meinem Soundvorstellungen und meinem Wunsch das Set doch wenigstens mal angespielt zu haben wurde ich jäh unterbrochen:


    "Das Set ist originalverpackt und kann nicht getestet werden."
    Das Gespräch war dann damit beendet.


    Wie ihr die Angelegenheit beurteilt, überlasse ich Euch (möglicherweise mit eigenen Erfahrungen euch).


    Gruss
    Daniel

    Seh' ich genauso.


    Was soll die Warterei auf "bessere" Preise?
    Das kostet nur Zeit und Nerven.
    Was die Dinger eigentlich wert sind ist doch völlig schnuppe. Ein Freund hat sich eine neue 14x6,5 Supra für €380,- gekauft, obwohl er die ebay- und 2nd-Hand-preise kannte. Ihm war die Snare das Geld wert!


    Ich selbst hab' mir von drumhouse eine 14x5 Supra schicken lassen. Nachdem mit schon einige bei ebay durch die Lappen gegangen sind war ich's leid.
    Der Preis? € 250,-!


    Selbst für dieses Geld bekommt man heute neu keine oder nur wenige Snares die auch nur annähernd so gut klingen.
    Ob's mir leid tut? NEIN! Das Ding ist geputzt, wurde mir frachtfrei zugeschickt und Garantie ist auch noch drauf.


    Warte mal noch schön ein paar Monate auf Deine 140-Euro-Supra. Viel Spass dabei. Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass es Spass macht mittlerweile fast wöchentlich mitzuerleben, dass eine Supra-Auktion letztendlich doch bei mindestens €200,- endet......


    Gruss
    Daniel

    Zitat

    Sieht für mich aus wie 'ne ganz normale Stahlsnare, wie sie jeder Hersteller im Programm hat,


    Hilfe, wie bitte????


    Zitat

    klar, ist bestimmt ein gutes Instrument, aber nicht unbedingt was besonderes, oder?


    Doch!!! Jeder Schlagzeuger sollte eine dieser Snares in seinem Bestand haben oder schon mal gehabt haben, denn diese Snares sind (ob Stahl hin oder her) wirklich etwas besonderes. Erst spielen, dann posten (oder auch nicht)

    @ zildjian


    Ich hab' nirgends gesagt, dass Deine favorisierte K HiHat zu rockig ist.


    Auch von der Special Dry HH hab' ich nicht gesprochen.


    Ein gutes Allround Modell sind die K-Custom Dark Hats in 14". Mit denen machst Du nix falsch. Selbst die bekannten Avedis New Beat Hats sind klasse.


    Allerdings hab' ich's nicht so mit HiHats. Ich kenne eigentlich ausser den schweren Modellen keine, die Deinen (und auch meinen) Anforderungen nicht gerecht werden könnte. Bis auf traditionellen Jazz setze ich in fast jeder Besetzung meine eigentlich eher unkonventionelle 13" Zildjian Z/K Kombination ein.


    Vielleicht sollten wir Deinen musikalischen Einsatzbereich und Dein tatsächliches Budget doch näher kennen. Dann könnten wir unsere persönlichen Tipps auch eher eingrenzen. Zwischen einem 20" K-Custom Dry Ride und einem 22" K-Custom Dark Ride liegen nämlich klanglich Welten.


    Gruss
    Daniel