Beiträge von Bluesmaker

    Um es kurz zu machen: Das Saturn ist klanglich in einer anderen Liga als das oben drüber genannte. Bei mir gäbe es da keine Frage, wenn es denn ein neues Set sein muss.


    Aber: Natürlich ist das immer auch Geschmackssache. Deswegen muss man, bevor man soviel Geld ausgibt, so ein Set selbst erst mal gehört haben.


    Bedenken würde ich dabei, dass man derzeit auch gut gebrauchte Sets kaufen kann.

    Moin!


    Ich finde es gut, dass Du ein eigenes Set ins Studio stellen willst. Es gibt viele Drummer die mit totalem Schrott anrücken (die wirst Du natürlich hier im Forum nicht finden ;) ) und da muss man schon mal was da haben auf des man zurück greifen kann. Ich kenne einige Studios, die das so machen.


    Es gibt da viele Möglichkeiten. Auf jeden Fall rate ich Dir nicht irgendein Durchschnitts-Set neu hin zu stellen, sondern lieber was gutes Gebrauchtes zu suchen. Hier im Forum gibt es immer wieder gute Angebote. Neben einer guten Bassdrum ist vor allem wichtig, dass Du eine gute Holz- und eine gute Metall- Snare da hast. Klasse Holz Snares zu guten Preisen gibt es beispielsweise von Mapex (Black Panther Serie), als Metallsnare darf es auch gern ein Klassiker sein (Ludwig?).


    Am besten Du findest hier im Forum einen Drummer in Deiner Nähe der kompetent ist, nennst Ihm ein Budget und er hilft Dir bei der Zusammenstellung.


    Viele Grüße; Blues

    Zum Thema Flexibilität:


    Wenn man in einem Ballungszentrum wohnt, kann man es sich leisten unflexibel zu sein weil man selbst für chinesische Zweitonmusik Leute findet die mitmachen. Wenn man in einem ländlicheren Raum wohnt muss man notgedrungen flexibel sein um überhaupt eine Band zu bekommen.


    Wobei es auch oft lokale Vorlieben gibt. In manchen Regionen findet man mehr Metal, mehr Punk, Bluesbands, oder was immer. (Da heißt es dann umziehen, wenns nicht gefällt.*g* ) Außer den üblichen 0-8-15 Coverbands. Die gibt es wohl überall auf der Welt.


    Als Tipps kann man wirklich nur sagen: Augen und Ohren offen halten und kommunizieren. Meine erste richtige Band habe ich auf einem Geburtstag kennen gelernt. Vielleicht eins noch: die gute alte oldschool Pinwand beim lokalen Händler wirkt manchmal Wunder.

    Ja bei Meshuggah passiert bei mir auch was. Das kann ich mir keine 20 Sekunden anhören. Ich steh auf guten Gesang und das Gegröhle hat für mich nix mit Musik zu tun.


    Animals as Leaders - Technisch super. Da holen sich ein paar richtig gute Musiker auf der Bühne einen runter, aber es berührt mich nicht im geringsten. Perfektion killt Emotion. Musik für Selbstdarsteller.


    Hirumi - yoah... kann ich mir anhören, aber nicht mehr wie drei Songs.


    Das ist meine ganz persönliche Meinung. Du siehst, "Meisterwerk" ist eine relative Sache. Für DIch etwas anderes als für andere. Es sei denn natürlich Du beanspruchst für Dich dass Du den einzige wahren Geschmack hast. Denn der Geschmack ist entscheidend.


    Es müssen doch nicht immer 100 Noten pro Sekunde sein um gute Musik zu haben. Ich kann der Logik nicht folgen.


    P.S.: Luddie: Er scheint sich einfaach zu fragen warum so viele Menschen Musik mit maximalem technischen und interlektuellem Schwierigkeitsgrad nicht zu schätzen wissen.

    Was ist denn ein "wahres Meisterwerk"? Musik die übervoll ist, oder vielleicht auch Musik die reduziert auf das Wesentliche ist? Warum ist aus Deiner Sicht ein Ohrwurm kein wahres Meisterwerk? Muss alles immer verkopft und interlektuell sein?


    Ich mag den Vergleich mit dem Essen... Du isst wahrscheinlich auch jeden Tag nur Molekularküche und findest Hamburger ganz grauselig? Oder ist Deine eingeschränkte Sichtweise auf die Musik begrenzt, weil Du kein Koch bist? Natürlich hören Musiker Musik anders als Nichtmusiker, ich denke das steht außer Frage, aber um beim Essen zu bleiben: Selbst Spitzenköche freuen sich über eine geile Currywurst! Also warum sollen Musiker Mainstream nicht mögen?

    Ich halte es wie die meisten der Vorschreiber: Was mir gefällt entscheide ich und nicht irgendein Label auf dem "Vorsicht Mainstream" steht. Mainstream kann gut sein und Underground scheiße. Und ja, ich mag Bryan Adams, Toto, Nickelback & Co.


    Und ich kann auch gar nix negatives daran finden gemocht zu werden. EIn gutes Beispiel dafür ist Satriani: Sein Solozeug kann ich mir nicht anhören, oder nur ganz wenige Songs. Bei Chickenfoot nimmt er sich zurück und ich finds geil. Man muss doch nicht immer alles raushängenlassen was man kann. "Höher-Schneller-Weiter" ist ja ok, im Solo, aber ein Musiker ist für mich immer noch da um dem Song zu dienen. Beschränkung auf das Wesentliche ist auch eine Kunstform.


    Aus einem meiner Lieblingsbücher (ich hab es als Hörbuch gelesen vn Bela B.):
    "Natürlich gibt es auch jene Künstler, die lange und hart arbeiten, um sich künstlerisch weiter zu entwickeln, die Gunst der Kritiker zu erringen und eine loyale Fangemeinde aufzubauen und die dann einen Nummer-1-Hit landen. Das ist natürlich die Krönung! Doch auch in diesem Fall wendet sich die verärgerte Puristen-Front im Heer der Fans angeekelt ab, weil sie Ihren Privatclub nun mit dem ungewaschenen Pöbel teilen sollen." aus "The KLF - Das Handbuch - Der schnelle Weg zum Nr. 1 Hit"

    Gestern beim Gig.
    3. Song, ich spiel und spiel und spiel und plötzlich ... hört sich die Snare an wie ne hoch gestimmte Tom. OK zuende gespielt.
    Verdammt Plastikteil das den Snareteppich hält gerissen.
    Ok denk, denk, denk, denk, .. hate zum Glück (eigentlich nur um unser Banner aufzuhängen) Packetband mit.
    Denn den Snareteppich wieder mit Packetband fest gemacht. Das hält auch. :D

    Wichtigste Regel für einen Musiker: Ohne Gaffa geht gar nix. Das MUSS immer dabei sein! Es gibt nix, was man mit Gaffa nicht reparieren kann! Ohne Gaffa geht man nicht aus dem Haus. ;)


    ...aber bei welcher Snare hält ein Plastikteil den Snareteppich?

    Immer weder gern gehört: Funk mit Arschtritt. ;)


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    Wenn man das so sieht... darf man es da ein bisschen unfair finden, dass jemand der so außergewöhnlich gut Schlagzeug spielt auch noch so viele andere Instrumente so gut beherrscht? :wacko: Der ist wohl auch in den Topf mit Talent gefallen... aber Hut ab vor seinem Ehrgeiz.

    Also ich schließe mich meinen Vorrednern an: A-Set ist das einzig Wahre, gerade am Anfang.


    Ich erkläre es nicht Schlagzeugern immer so, das E-Drums spielen ein bisschen ist wie Sex mit einer Gummipuppe. Es mag mittlerweile Real Dolls eben, also täuschend echte, aber atmen tun sie immer noch nicht ;)

    Neben Musik aus der Jugend gibt es für mich aber auch einge "neue" Songs die ich höre und sofort mit Erlebnissen aus meinem Leben verknüpfe. Das kann auch sehr intensiv sein. So intensiv, dass ich manche Lieder weiter schalte, weil ich sie nicht hören will, wenn sie mich an etwas unangenehmes erinnern. Oder bei anderen Songs eben sehr emotional werde. "Watch over you" und "In loving memory of" von Alter Bridge sind für mich so ein Beispiel. Und live war das dann noch mal intensiver.


    Also Erinnerungen haben schon meist damit irgendwie zu tun.

    Ich finde die Idee eines solchen Vergleichstests faszinierend, aber ein Grundproblem gibt es dabei wohl zumindest bei einigen Systemen : alles, was sich irgendwie an den Stimmschrauben festhält (RIMS, Optimounts, ...) lässt sich nicht abnehmen ohne die Stimmung zu verändern. Bei Rims sind es vier Stimmschrauben auf der Schlagfellseite der Trommel, beim Optimount-System jeweils zwei oben und zwei unten. Da müsste man schon sehr genau stimmen können, um Abweichungen im Resonanzverhalten durch die Stimmung ausschließen zu können.

    Schwierig, schwierig... eine Tension Watch könnte da eine kleine Hilfe sein, aber wie sehr das den Test verfälscht? Keine Ahnung.


    Und ja, was es noch braucht: unendlich viel Zeit... da haperts bei mir...

    Da ich selbstständig bin arbeite ich ja eh nie habe ich eh nie Zeit. :D Also wenn jemand ehr Zeit und Muse hat drängel ich mich nicht vor.


    Du deckst ja schon mal viele Systeme ab.Schade, dass Du soweit weg wohnst. Ein altes Tom habe ich auch nicht. Da muss ich mich wohl mal bei Ebay umschauen. Kann durchaus sein, dass mann die ein oder andere Bohrung machen muss. Für die Aufnahme hätte ich ein Motu 896 mkII, MacBook und Studio Mikro. Wenigstens das. :)

    P.S.:
    Bluesmaker, sollte effektiv noch kein Test gemacht worden sein, wie wäre es wenn du dich an die Sache ranmachst? Leihst dir die verschiedene Freischwingsystem aus und nimmst auf. Wie wäre es damit?

    Ich denke gerade darüber nach wie man das effektiv machen könnte.. aber das muss erst mal reifen... Grundidee: ein altes Tom besorgen, mehrere Freischwingsysteme montieren, Tennisball immer aus gleicher Höhe auftreffen lassen, Aufnahmen vergleichen. Wenig wissenschaftlich und ich weiß nicht wie aussagekräftig das währe, aber es ist ein erster Ansatz. Könnte aber auch nicht ganz billig werden. Ich denk mal drauf rum.

    Grüß Gott miteinander!


    Ich bin im Zusammenhang mit den Natal Omni-Ball System über die Aussage gestolpert, dass die Alu-Omniballs ein längeres Sustain bewirken, weil die üblichen Gummi beschichteten Bälle das Sustain abwürgen bzw. auffangen. Dabei ist mir eine ganz andere Sache durch den Kopf gegangen:
    Hat eigentlich schon mal jemand getestet, wie effektiv die Freischwingsysteme sind? Wenn ich da an das Tama Starcast denke, da sind die Toms ja durch Gumminippel mit der Halterung verbunden. Die düften ja auch einiges schlucken. Bei Yamaha schwingt ja nicht so wirklich viel (zumindest sieht es so aus). Mapex, Pearl.. jeder bietet ja mittlerweile ein solches System an. Da die Systeme sehr unterschiedlich sind, dürfte auch die Effektivität unterschiedlich sein. Aber ich glaube niemand hat sich die Mühe gemacht das zu vergleichen, oder gab es sowas mal? Dafür müsste man letztendlich wohl das gleiche Ton an verschiedenen Systemen befestigen. Und auch mal komplett ohne ein solches System. Wie groß sind die Unterschiede?


    Ist es ein "das muss man heute haben um Hip zu sein"- oder ein "das brauch man zwingend für einen besseren Sound"- System? Ich wunder mich sowieso wieso viele Drummer drauf bestehen eine Freischwingsytem zu haben, aber die Toms dann sustaintechnisch in Ihrer Punkband total tot machen, aber das ist ein anderes Thema.


    Also: Sind Euch Tests bekannt zum Thema Effektivität von Freischwingsystemen?

    Wenn es das Teil für ein paar Euro mehr mit Stereo-Samples gibt bin ich sofort im Laden!


    Mir persönlich ist das SPD-SX zu viel für meine Bedürfnisse. Und immer mein MacBook mitschleppen zu Gigs, naja, da kann ich mir auch was schöneres vorstellen.

    Für alle die, wie ich "SO" für eines der besten Alben halten die je gemacht wurden, gibt es jetzt ein "Making of" SO auf YouTube! Sehr interessant mit vielen Detailinfos. Es lohnt sich!



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    Das Teil sucht schon seit längerem einen neuen Besitzer und hatte ihn eigentlich auch schon in der Bucht gefunden. ;)


    Ich verstehe nicht warums ich dafür niemand findet. Geiles Set, geiler Sound. Aber Gen-x sind halt zu unbekannt. Hat ja seinen Grund warum Premier pleite war. Nicht unbedingt wegen der Qualität*. Ich würde sagen mehr wegen Image und Marketing.



    *= jedenfalls bei den höherwertigen, in England gefertigten Serien.