Beiträge von Matzdrums

    Man findet die Audiospuren auf dem MAC im Folder "Studio One/Songs/<name des Songs>/Media".


    Es empfiehlt sich, den gesamten Song-Folder in den Songs-Folder des Zielsystems (also in deinem Fall der PC) zu kopieren.


    Wenn ihr den ganzen Gig in einem Rutsch aufgenommen habt, sind das mitunter sehr sehr große Files.
    Also nicht wundern, wenn das Überspielen zwischen zwei Festplatten (die auch noch unterschiedliche Filesysteme haben müssen, weil MAC und PC das eben so wollen) sich eher im Stundenbereich abspielt.
    Wegen der unterschiedlichen Filesysteme (HFS oder NTFS) können mit dem MAC aufgenommene Sessions leider nicht einfach durch Anstöpseln der Festplatte an den PC genutzt werden. FAT32 sollte bei so großen Files nur dann problematisch sein, wenn Files > 4 GB entstehen. Dann könnte man nicht einfach eine FAT32 Platte an den MAC hängen und auf diese überspielen.
    Für das Lesen und Schreiben auf NTFS-Platten braucht der MAC ein Zusatzprogramm.




    für sessions jenseits der 3 stunden empfiehlt sich unabhängig von der verwendeten daw broadcast-wave als aufnahmeformat, bei .aiff ist bei 2gb schluss, bei .wav bei 4gb. als filesystem bietet sich exfat an, dann tuts die platte auch an verschiedenen betriebssystemen und die 4gb-beschränkung fällt auch weg. eine externe festplatte empfiehlt sich natürlich.

    wollte aber trotzdem mal wissen was es kosten würde wenn ich Youtube Videos machen will.


    video kann man mit jedem smartphone machen, bereitstellen auf diversen plattformen inclusive, das will nur keiner sehen. wieviel geld hast du denn? ich würde mal großzügig fünfstellig budgetieren wenns qualitativ so werden soll, das auch inhalte transportiert werden können die sich mittelfristig monetarisieren lassen.


    anders ausgedrückt: ich hab auch oft so schnapsideen.

    wenn die percussion in sich eine ausgewogene balance hat, und der chor eine ebensolche, dann wäre zb. ein zoom h4n (fürs getrommel) plus ein paar kleinmembraner für den chor sicher einen versuch wert. gibt dann auch 4 einzelne spuren zum schrauben und den raum hat man auch mitgenommen.

    rein hypothetisch:
    ein anruf beim zuständigen finanzamt wäre zunächst mal eine sehr gute idee. da kann dir nämlich vermutlich jemand sagen, ab welchem zeitpunkt die ust-pflicht vorliegt. im ungünstigsten fall finden die das sonst selber heraus und du erhälst demnächst nach der erfolgreichen bearbeitung deiner steuererklärung einen bescheid in dem dir mitgeteilt wird, das das rückwirkend zum x.x.xx geschieht. das ist dann ganz schön doof weil du ja die ganze zeit keine ust-einbehalten hast (oder? darfst du nämlich nicht). im falle der privaten musikschule würde ich auch ganz schnell schauen, ob du evtl. ust-steuer erhalten hast, das könnte teuer werden.das gilt auch für die rechnungsstellung an veranstalter. also entsprechend disponieren.


    für deinen privat erteilten unterricht besteht zumindest theroetisch die möglichkeit der umsatzsteuerbefreiung. diese umsatzsteuerbefreiungsbescheinigung erteilt übrigens nicht das finanzamt, die brauchen bloss eine kopie davon. zuständig ist da eine landesbehörde, zb. die bezirksregierung. die befreiung kann u.u auch rückwirkend *erfolgen, was dafür alles nötig ist, erklärt dir die behörde auf anfrage.


    *edith:erfolgen, nicht erfordern. die autokorrektur weiss auch nicht alles. =)

    falls ich alles richtig verstanden habe, brauchst du ein interface mit min. 8 Eingängen, je nach instrument eben mit mic-preamp oder line-level. dazu entsprechend 8 Outs. ich würde mir da was ausgucken was mit einem dsp an bord ins haus kommt. damit kannst du dann auch gleich die Kopfhörer-mixe mit effektkram belegen und brauchst kein pult.ausserdem wären ein-bis zwei digitalschnitstellen in form von sp/dif und adat zwecks erweiterbarkeit sicher nicht verkehrt. neben der hardware muss natürlich auch die mitgelieferte software fürs routen und mischen der mixe was taugen. was mir da einfällt wäre zb. ein steinberg mr816x (weil ich das habe). an die ausgänge stöpselst du zb. einen behringer powerplay pro für die kopfhörer an, solange die mitmusikanten mit einer mono-mischung zufrieden sind, bleiben da noch zwei analoge stereopaare für die pa und deine pc-boxen übrig. ausserdem hat der kasten noch zwei kopfhörerausgänge frontseitig. und zwei formschöne drehregeler für direkten zugriff auf lautstärke und effekte. sowas finde ich praktisch. das mr816x ist allerdings ein firewire-interface und die software benötigt in der einarbeitung etwas liebe. kosten übern daumen: 650 für das interface, 120 für den verstärker. bleibt noch was übrig fürs multicore damit man nur über eine strippe fallen kann. geräte von anderen herstellern können das obengenannte natürlich auch.

    Aber jetzt fällt mir noch ein Phänomen auf was ich nicht ganz verstehe. Wenn ich die Maus bewege höre ich über die PA ein leichtes schnelles rattern. Aber wie gesagt nur wenn ich die Maus bewege. Also dürfte vielleicht doch am Signalweg ein Fehler liegen.


    das wird daran liegen, das die usb-ports nicht galvanisch getrennt sind (oder wie das heisst). strom und ton ist kompliziert. du kannst ja mal testweise das interface ohne netzteil betreiben (das fasttrack ultra läuft mit einschränkungen wohl auch bus-powered), wenns dann weg ist, weisst du worans liegt.

    Später mischen möchte ich nicht.


    musst du ja auch nicht, du musst nur den richtigen knopf finden, um das playback leiser und das aufgenommene lauter zu kriegen. das geht auch bestimmt mit dem gerät, sonst wär der ganze overdub/4spur-modus nicht wirklich praktikabel.

    also ich bin der meinung, das das prinzipiell auch ohne weitere geräte zu bewerkstelligen wäre. ich hab das grade mal mit dem zoom h4n probiert, der ja eine ähnliche funktionalität bietet. abgesehen davon, das ich gerade keinen validen mp3-file zum kopieren auf die sd-karte herumliegen habe, gelingt ein abhören der signalquelle auch im overdub-modus problemlos. an der stelle würde ich dann zunächst mal ansetzten. zur not halt zurück in den laden und vom mitarbeiter vormachen lassen wie das ganze bedientechnisch läuft- die handyrecorder können je nach model sehr viel, sind aber nicht unbedingt intuitiv zu bedienen.