Beiträge von Matzdrums

    19" Peripherie mag erst einmal klobig und schwerfällig erscheinen, aber dieses Gehäusesystem hat sich gerade im harten Touralltag seit Jahrzehnten bewähren können und es bietet eine Voraussetzung dafür nicht mehr zeitgemäße einzelne Komponenten relativ problemlos ersetzen zu können ohne dabei gleich ein komplettes neues Gerät kaufen zu müssen, wie das etwa bei einem I-Pad oder auch einer V-Machine der Fall sein würde. (Ein Austausch von defekten Teilen eingeschlossen)


    ich weiss ehrlich gesagt nicht mehr so genau, worums dir geht. ich benutze ein ipad zb. um einen mackie-mixer zu bedienen, meine daw fernzusteuern, briefe zu schreiben und für weiteren Schnickschnack. das klappt alles ziemlich gut und ich bin nicht wirklich böse darüber,keine 19" racks mehr aus der kutsche auszuladen. der orthopäde von meinem pferd findet das auch gut. leider kann ich mit dem pad keinen kaffee kochen und mein Kühlschrank will irgendwie keine faxe versenden, aber das findet sich bestimmt noch.

    oder am besten etwas Geld in ein profesionelles Plugin investieren, das genau für diesen Zweck gemacht wurde.


    da gibts aber keins. ich könnte mir vorstellen, das man mit izotope rx in der advanced version bei relativ simplen songs wo man nach möglichkeit auch noch einzelne trommelschläge separat hat um ein entsprechendes profil zu erstellen, so etwas ähnliches hinbiegen könnte. alleine der preis für die software und der sehr große zeitliche aufwand werden den "ich hab mir hier n mp3-gezogen"- nutzer vermutlich davon abhalten.

    ich hab das seit jahren beidseitig und sämtliche konservativen therapien ausser physio durch. wenns wirklich de quervain ist, besteht die Möglichkeit einer operation, das solltest du mit einem handchirurgen abklären. bei mir siehts eher danach aus das es nix zu operieren gibt. was ich mache: nicht üben, so schwers auch fällt. an der düsseldorfer uniklinik gibt es erstens einen chirurgen mit recht gutem ruf, der selber auch pianist ist (alleine der name dr.schädel macht mir den man unbekannterweise sympathisch) und zweitens eine musikerambulanz, die fächerübergreifend arbeitet. erstkontakt findet mit denen wohl per e-mail statt, wende dich dahin oder an eine ähnliche einrichtung in deiner nähe. weiteres können wir gerne per pm austauschen.

    Hi Tschino,


    von der Firma Ludwig habe ich jetzt bis auf die Suse und die flache Supra alle Referenzmodelle zusammen. Ich würde deshalb lieber noch ein paar andere Trömmelchen mit reinnehmen.
    Ich denke aber, dass bei ca. 20 Modellen Schluss ist, sonst wird das Video einfach zu lang.
    Gretsch, Tama, Rogers wären noch cool. Aber man kann nicht alles haben. Die Japaner und die Amerikaner sind ansonsten schon zahlreich vertreten.
    Eben kamen noch 2 Angebote für Sonor. Mal sehen. :)


    Gruß Chris


    ne alu-suse in flach und ne kupfer-gretsch hätt ich im Angebot..

    da die auf jeden Fall auch einen FIREWIRE Anschluss haben.


    Mein Sony Vaio hat keinen Firewire Anschluss! Das ist sehr unglücklich, da USB 2.0 nicht so schnell in der Datenverarbeitung ist, wie Firewire.



    aktuelle macbooks verfügen über einen thunderbolt-anschluss, da kann man dann per adapter auch einen firewireanschluss draus basteln. es gibt auf der anderen seite sehr wohl zumindest aus dem hause rme usb-interfaces, die sich in puncto performance nicht hinter ihren fw-kollegen verstecken müssen. kostet dann halt aber gleich auch entsprechend. aber es soll ja "professionell" werden. ich würde übrigens mit den themen "wie klingt mein schlagzeug eigentlich" und "wie klingt der Raum in dem mein schlagzeug steht" anfangen.

    wenn ich ein brandneues,top-of-the-line system für xtausend euro eine woche lang nicht nutzen kann und tagelange fehlersuche betreiben muss weil die gekaufte software buggy ist, ist die aussage "kauf den kram nochmal" für mich nicht das, was man guten support nennt. ich wüsste jetzt auch nicht, was ich neben final cut und premiere pro noch kaufen sollte.

    Bin seit Jahre Nutzer der Adobe Production Suite, ( Photoshop etc. seit der Cs 2.0 ) als Freenlancer & Festangestellt in div. Produktionsfirmen ( auf unterschiedlichen Plattformen ) und kann nur sagen Bullshit. Ich kenne den Final Cut support, den Autodesk support, the Foundry etc. und kann nur sagen, dass ich bei Adobe immer wunderbar beraten wurde. Abgesehen davon sind die multimedia Adobe Anwendugen billig im Vergleich zu den wirklichen Geschützen in der Branche.


    Flash ist halt veraltet und zumindest die Videos werden zunehmend von h264. Videos ersetzt.



    aha. und die praktik, einen absolut FATALEN bug in cs5 zu eliminieren, indem man die entsprechende funktion per update ersatzlos streicht und dem nutzer erklärt, in 5.5 wär das problem behoben ist wunderbare beratung? die unterstützung von neueren cuda-fähigen grakas nur per bezahlpflichtigem update auf cs6 obwohls dabei nur darum geht, eine zeile text zu ändern? da versteh ich unter support aber was anderes.

    auf den hier vorhandenen Apfel-geräten läuft alles ruckelfrei und ohne prozessorlast, allerdings ist die einzige software die hier nicht vernünftig funktioniert aus dem hause adobe. wie die ihre produkte warten ist angesichts der preise ein absoluter witz.

    ich hab eigentlich immer einfach einen satz mikrofone mit im hardware-täschchen. nebst ordentlich gerollter kabel und einem rudimentären stativsatz. werden die die gebraucht: prima. werden die nicht gebraucht: noch mehr prima, muss ich den kram nicht auspacken und hinstellen. bei geschlossenem frontfell hab ich entweder was eingebaut oder stell ein eigenes 902 oder d6 ans schlagfell. probleme gibts auf die tour selten bis nie. auf extras wie 2tes bd-mic oder snare von unten kann ich in der regel verzichten bzw. ist mir das im fall der snare live noch nie untergekommen. kein mensch geht nach der show nach hause und singt auf dem parkplatz den snaresound.

    so, gestern gabs eine veranstaltung bei der ich mich ein wenig mit dem mackie dl1608 beschäftigen konnte.
    da (bis auf gain-regler und phantomspeisung) sämtliche zugriffe nur per ipad erfolgen können, war meine größte sorge im vorfeld das die software abschmieren könnte und man somit nicht mehr aktiv ins geschehen eingreifen könnte. das ist zwar nicht passiert, dafür aber was anderes was den selben effekt zur folge hatte. aber der reihe nach.
    setting war im groben: karnevalsveranstaltung mit bespassung durch eine 2-mann-kapelle (midi-fileschleuder plus vocals und eben ein trommler). ich denke, das in diesem und ähnlichen rahmen auch die avisierte zielgruppe für das gerät liegt. also alleinunterhalter, semi-playback, tanzband, etc.
    was völlig problemlos war das verbinden des/der ipads (wir hatten derer 4 am start, jeweils eins aus der ersten und der dritten generation, mit und ohne umts-option) mit der konsole, wifi-zugriff mittels airport-express klappt gewohnt und es gab keine verbindungsabrüche oder ähnliches ungemach, die master-fader app lief über den zeitraum der veranstaltung (6,5 stunden plus soundcheck) durchgängig auf allen 4 pads ohne zicken.
    die app ist eigentlich ziemlich selbsgterklärend, die tücken stecken aber im detail. so hat man mitnichten die möglichkeit, die monitormixe jeweils separat mit eq zu bearbeiten, es gibt zur zeit schlicht einen eq pro Kanal, einzig (immerhin) ein grafischer eq steht pro bus zur verfügung. auch das arbeiten mit den zwei eingebauten effekten gestaltet sich zur zeit recht schwierig bzw. ist imho (noch) unbrauchbar gelöst. was man also bekommt ist die Möglichkeit, pro bus den level der eingangskanäle individuell zu gestalten. da fehlt mir aber zb. die möglichkeit, kanäle zu gruppieren.
    soweit also alles ganz nett und schick, die möglichkeiten in der app werden sich sicherlich mit anstehenden updates auch durch das feedback der nutzer drastisch erweitern.
    einen showstopper gabs aber dann doch.
    nach 2 stunden laufzeit mitten im program entschied sich die konsole (nicht die app!) dazu, keine befehle mehr entgegenzunehmen. der kasten lief zwar mit den eingestellten settings weiter, war aber nicht mehr zur kommunikation mit einem ipad zu bewegen. weder über wifi noch über direktes andocken. äusserst unschön das. zum glück lief das bühnenprogramm über die saalanlage, sonst wär das ein riesenproblem geworden. nach erfolgloser suche nach einer lösung (manual: "a reboot may work wonders) half dann letztendlich ein beherzter griff zum stromschalter. die bange frage war da natürlich, ob der kasten sich die entsprechenden settings merkt oder nicht. das gute: er tut es. nach dem neustart lief alles wie vorher. da ist also auf firmware- und softwareseite noch einiges zu tun.