Beiträge von Matzdrums

    es gibt genau zwei sorten fw-controller. die die funktionieren, und die die nicht funktionieren. welche sorte man im rechner hat erfährt man spätestens dann wenn man sie benutzt. sicher ist nur: ti-chipsatz, der tuts weil er sich sklavisch an die spezifikationen des fw-standards hält. gilt auch für usb. einen dv-camcorder über etwas anderes als fw anzubinden ist leider nicht sinnvoll. ein fw-interface kriegt man auch nur über fw ans laufen, von daher leg ich da gerne 70 euro für den controller hin wenn mir das eine potentielle problematik vom hals schafft die u.u das ganze system lahmlegt.

    also in der audioabteilung ergeben die 4 kerne schon ziemlich viel sinn, cubase und wavelab sind nämlich in der lage diese auch entsprechend zu nutzen, und gerade wegen der rechenintensiven plugins soll ja ein neuer rechner her. auch vergleichsweise teuere fw-controller von ti ergeben durchaus sinn. die funktionieren nämlich ;) festplatten sind noch einige vorhanden, in meinem aktuellen system laufen drei, die muss ich da nicht mitrechnen, genausowenig wie ausgaben für soundkarten, die sind auch schon vorhanden. ich habe keinen kumpel der mir da was zusammenbaut. ich will auch keinen kumpel aus dem bett klingeln weil die kostenlos auf bierbasis zusamngebaute karre abgestorben ist, das gibt nur unnötige diskusssionen. ich schätze, ich trab mit den spezifikationen mal zum händler an der ecke, mal sehen was der so ansagt.

    ein tausender war eigentlich auch eher meine schmerzgrenze. ich traue mir auch durchaus zu so ein system selber zusammenzubauen. nur fehlt da schlicht die zeit, ich möchte computerschrauben nicht zu meinem hobby erklären. und mir ist es schon den ein- oder andern schein wert das sich jemand anders kümmert den ich dann im bedarfsfall anschreien und/oder verfluchen darf. das 19" gehäuse ist natürlich mehr so gepose, aber wenn noch platz im rack ist, warum nicht?

    öhm, nö? wenn man sellbstbewusst müll spielt fehlt eine andere, ganz wichtige komponente: selbstwahrnehmung und -reflektion vs. aufgepumptes ego. kann man hier gelegentlich ganz gut studieren :thumbup:

    nur nebenbei: für mich ist das fördern und entwickeln der selbstständigkeit des schülers ein wichtiges pädagogisches ziel. spielt man einem schüler zunächst mal das vor was auf dem zettel steht, kann der das i.d.r sofort nachspielen. nur zuhause weiss der nicht mehr worums ging. das bedeutet das der schüler auf den lehrer angewiesen ist, das ist meiner meinung nach nicht sinnvoll. bestes beispiel sind die zahlreichen klavierspieler die kein stück noten lesen können weil sie einfach ihrem leher auf die finger geguckt haben. die haben x jahre unterricht gehabt und können sich nicht selber weiterentwickeln.

    ob das mikro hinter her nicht mehr gut zu besingen ist kann ich nicht beurteilen, sowas klingt jedenfalls ungefähr so
    ein sc-450, ca. 40-50 cm vor der bd, kein tunnel o.ä. ein großmembraner alleine ist vermutlich für zeitgenössisches rock/pop-programm zu wenig. dafür kann man in ein beta dings soviel reinsingen wie man will, klingen wirds nach nix.

    meiner erfahrung nach brauchts beim close-micing auch entsprechende peripherie hinten dran. und auch jemanden der die dann bedient. von daher würde ich zunächst mal für overheads plädieren. hängt aber alles vom programmaterial ab. wenn der trommler leise spielt und die marshalls auf elf braten kommt über die overheads dann in erster linie gebrate.

    also ich finde das gut. lustiger rückwärtsaudiotrick am anfang. vom sound her geht das doch völlig in ordnung. spielerisch ist das auch gut, ich würde aber mal über orchestrierung nachdenken und welchen kick man jetzt warum und wie spielt. auch phrasierungstechnisch it da noch luft, vor allem im solo. man.sollte.nicht.immer.unbedingt.in.kurzen.sätzen.sprechen. will sagen: schaff dir ein weinig repertoire drauf wo du über den taktstrich hinaus phrasierst. und kauf gefälligst das play-along, jetzt weisst du ja wies heisst. soweit ich weiss ist der herr weckl geschieden, der kann geld bestimmt gut gebrauchen.