Beiträge von Matzdrums

    man zieht den stock an der hihat vorbei und wieder nach oben, dabei trifft man die hats dann einmal von oben und einmal von unten. wichtig ist das man die mit dem stock trifft und nicht mit dem daumen, das tut nämlich höllisch weh und blutet erstaunlich stark. steve smith erklärt diese sorte stunts auf der "drumset technique" dvd.

    Konnte mich mit dem Begriff auch nie anfreunden... :/
    Noch schlimmer finde ich da nur es Mama-Papa-Übung zu nennen.

    im urtext heisst das mamy-daddy-roll und ist imho eine super merkhilfe. ein sechsjähriger kann meistens mit rechtsrechslinkslinks oder "mühle" wenig anfangen. mama-papa ist dem als begriff aber idr. präsent.

    die fader folgen dem layout im arrange-fenster bzw. im mixer. somit kann man alle arten von tracks kontrollieren. gruppen, midi, hassenichtgesehen. nur den master hat man nicht zugewiesen (geht sicher irgendwie doch). beim c121 kann man den main-out auf das drehpoti rechts oben routen. macht an aber besser nicht, den 2 buss itb anzufassen bringt schande bis ins zehnte glied. man verwendet gefälligst zum reduzieren der abhörlautstärke einen externen, passiv aufgebauten drehregler mit paniktaste. gut und "günstig": sm-pro audio nano patch. in höherern ausbaustufen und preisregionen kann man an so eine schachtel gleich mehrere paare monitore sowie kopfhöhrer und kaffemaschinen anstecken (mackie big knob zb. oder sm pro audio m-patch 2 oderoder). mit dem bcf 2000 hat man auch zugriff auf sends und eq. das ist aber so blöde gelöst das ich ständig vergesse wie das funktioniert. die potis oben kann man übrigens auch drücken, von daher hat man doch einiges an knöpfen, ist nur nicht immer praktisch. man kann auch an beide geräte noch fußschalter anstecken, an den bcf glaub ich sogar zwei. ich habe jetzt links mit dem cc121 eq und editierfunktionen, in der mitte den bcf 2000 für die fader, davor ne tatatur und rechts ne maus. damit geht das bedienen schon ganz flott, man bewegt sich ausreichend und es sieht schwer nach raumschiff aus. vor allem wenn man bei den preamps unterm scheibtisch noch sinnloserweise alle knöpfchen drückt hat man eine prima beleuchtungskulisse geschaffen die zumindest für aussenstehende die illusion eines hochprofessionellen ton- und bildlabors erweckt. fehlt nur noch der platz für die lavalampe...

    hier hat sich gerade ein schüler krankgemeldet, da kann ich die zeit nutzen um noch einen film mit dem bcf als hauptdarsteller zu bauen. zu den tasten vs. tastatur: es ist schon praktischer wenn man eine funktion direkt aufrufen kann anstatt auf der tastatur zwei oder drei tasten gleichzeitig zu drücken (zb: locator links setzen strg+1, locator rechts alt+1. oder wars andersrum?). natürlich kan man sich die tataturbelegung frei zusammenbauen wie es einem gefällt.

    steckt mal die gitarre direkt in den dafür vorgesehenen eingang. (hi-z knopf drücken nicht vergessen). gitarre laut genug? gut. jetzt verkabelt den kopfhörer-ausgang mit dem pult. der ist für einen sterero bzw. symetrischen stecker gedacht, ihr verwendet aber vermutlich ein mono- bzw. asymetrisches kabel. also kabel nur halb einstecken. brumm, krach gitarre laut.

    es gibt genau zwei sorten fw-controller. die die funktionieren, und die die nicht funktionieren. welche sorte man im rechner hat erfährt man spätestens dann wenn man sie benutzt. sicher ist nur: ti-chipsatz, der tuts weil er sich sklavisch an die spezifikationen des fw-standards hält. gilt auch für usb. einen dv-camcorder über etwas anderes als fw anzubinden ist leider nicht sinnvoll. ein fw-interface kriegt man auch nur über fw ans laufen, von daher leg ich da gerne 70 euro für den controller hin wenn mir das eine potentielle problematik vom hals schafft die u.u das ganze system lahmlegt.

    also in der audioabteilung ergeben die 4 kerne schon ziemlich viel sinn, cubase und wavelab sind nämlich in der lage diese auch entsprechend zu nutzen, und gerade wegen der rechenintensiven plugins soll ja ein neuer rechner her. auch vergleichsweise teuere fw-controller von ti ergeben durchaus sinn. die funktionieren nämlich ;) festplatten sind noch einige vorhanden, in meinem aktuellen system laufen drei, die muss ich da nicht mitrechnen, genausowenig wie ausgaben für soundkarten, die sind auch schon vorhanden. ich habe keinen kumpel der mir da was zusammenbaut. ich will auch keinen kumpel aus dem bett klingeln weil die kostenlos auf bierbasis zusamngebaute karre abgestorben ist, das gibt nur unnötige diskusssionen. ich schätze, ich trab mit den spezifikationen mal zum händler an der ecke, mal sehen was der so ansagt.

    ein tausender war eigentlich auch eher meine schmerzgrenze. ich traue mir auch durchaus zu so ein system selber zusammenzubauen. nur fehlt da schlicht die zeit, ich möchte computerschrauben nicht zu meinem hobby erklären. und mir ist es schon den ein- oder andern schein wert das sich jemand anders kümmert den ich dann im bedarfsfall anschreien und/oder verfluchen darf. das 19" gehäuse ist natürlich mehr so gepose, aber wenn noch platz im rack ist, warum nicht?

    öhm, nö? wenn man sellbstbewusst müll spielt fehlt eine andere, ganz wichtige komponente: selbstwahrnehmung und -reflektion vs. aufgepumptes ego. kann man hier gelegentlich ganz gut studieren :thumbup: