Beiträge von Matzdrums

    word. ich befürworte aufgrund von entsprechenden erfahrungen übrigens vollplayback. der beste sänger der welt ist nämlich gekniffen wenn es der tonassistent schafft das playback zu spät,zu früh oder auch gar nicht zu starten und gleichzeitig irgendwer vergessen hat die monitoranlage anzuknipsen die beim soundcheck noch prima funktionierte. aber was weiss ich schon ;)
    meine erfahrungen beziehen sich da übrigens auf fernseheinsätze im lokalen bereich, vermutlich sind die leute die beim bundesweiten arbeiten etwas fitter.


    RaR ist wesentlich zeitunkritischer und der tv-sound ist grundsätzlich schlecht. warum glaubt man eigentlich nicht ausnahmsweise jemandem der mit sowas seine miete bezahlt ? 6 oder 7 bands auf einer drehbühne mit eigenem equipment mit 5 minuten pause zum change-over hinzlegen ist sicherlich eine kunst für sich aber nicht gerade was besonders.

    kauf silikonstöpsel und zb. den sh-1. auch wenn unserem naseweisen freund oben offenbar das geld aus dem kopf wächst ist es ohne einen besuch beim hno bzw. hörgeräteakustiker ziemlich sinnfrei hier die anschaffung von elacin zu feiern. die silikonstopfen erreichen ausreichende dämpfung des geräuschpegels.
    zusätzlich noch einen vernünftigen hörer zur plastik anzuschaffen ist unverhältnismässig teuer. es sei den es wächst einem geld aus dem kopf und/oder man achtet äußerst auf seine optik. alternativ kauf dir silikon und fertige hörer aus dem hause ultimate ears wie zb. den ue-sf5.

    Zitat

    Original von donstevano


    diesem standardargument "damals war doch eh alles besser" würde ich mal ganz forsch die tatsache entgegenstellen, dass mit der heutigen digitalisierten (nicht digitalen) studiotechnik viele investitionen die früher in sachen raum und analoger ausstattung getätigt werden mussten teilweise unnötig sind.


    mein lieblingsbeispiel in dem fall ist immer das selftitled album von "du-weist-schon-welcher band". da wurde einfach ein privathaus in schöner lage angemietet, sämtlicher studiokram reingekarrt, raumakustiken mit absorber-wänden und pads optimiert und sich dann im vermutlich gemütlichsten studio das man sich vorstellen kann auf die musik konzentriert. der sound ist trotzdem spitze (nicht zuletzt dank leuten wie chris georggin, jerry finn und den lord-alges, die - und deren arbeitstechniken - man heute eben hat). stellt sich mir die frage: wieso in die räumlichkeiten eines studios millionen investieren wenn man heute mit geringeren mitteln ein optimales ergebniss unter viel angenehmeren umständen erreichen kann?


    das war garantiert nicht billiger. und das digitalste pult der welt ändert nichts an der raumakustik. anstatt 250.000 dm für bandmaschinen zahlt man heute halt 125.000 euro für wandler, das macht unterm strich sicherlich weniger finanzaufwand pro spur oder von mir aus pro minute ton, ändert aber nichts an der zu tätigenden investition. bezüglich der ausgangsfrage muss ich unterm strich dann eben dafür sorgen das ich nur noch hlab so viel geld investieren kann wenn ich nur noch halb so viele einheiten absetze. oder ich erhöhe den hap pro einheit.

    kauf ersatzteile für das mapex und geh in zukunft vernünftig mit den gerätschaften um. wenn ich lese das einem am mittelklasseset der spielspaß so arg schnell vergeht fange ich an zu schreien. in der schulbigband in der ich jahrelang gespielt habe gabs ein tama dingsbums bei dem man die bassdrum mit einem strick am hocker festbinden musste damit die nicht wegrollte. vielleicht stellt man aber als staatlich geprüfter schlagzeuglehrer ganz andere anforderungen an sich und seine umwelt. :rolleyes:

    wenn das alles so einfach wäre hätte man nix mehr um sich drüber aufzuregen ;) im falle des themenstarters geht es ja aber offenbar um eine unausgeglichene bilanz. ich bin nicht in der gema, ich hätte da nur kosten mit. da mussich nochnichmal den verteilungsplan für lesen.

    natürlich sind die dann gemafrei weil die gema dafür nicht zuständig ist. das heisst nicht das du einem veranstalter dann erzählen darfst das eine veranstaltung auf der deine bislang bei der gema gemeldeten werke aufgeführt werden nix mehr an die gema abführen muss.

    es gibt nur noch singles. es geht doch bei der diskussion ursprünglich um die frage ob das illegale downloaden auswirkungen auf umsätze hat. und das ist wohl schwerlich von der hand zu weisen. ob der umsatz mit vinyl, achtspur, tonband oder eben als download erzielt wird ist dabei komplett nebensächlich. weniger umsatz bedeutet dann eben weniger vorschuss, weil weniger acts überhaupt den recoup schaffen. damit ergibt die produktion irgendwann wirtschaftlich gesehen einfach keinen sinn mehr, es ist kein kuchen mehr vorhanden den man teilen könnte. die jungs von nevada tan erklären öffentlich im fersehen, dass sie offenbar nicht verstanden haben, was "vorschuss" überhaupt bedeutet. dieter b. lässt schön unter den tisch fallen, dass es auf zb. casetten abgaben gab und gibt und ihm somit zwar weniger aber immerhin überhaupt zaster aus dem verkauf von leeren tonträgern zugeflossen ist auf die herr kerner die neue single von modern talking aus dem radio aufgenommen hat.