Beiträge von Matzdrums

    der verarmte hat ganz andere sorgen als den preis für cds. ich als musikalischer kleinstunternehmer möchte mir gerne auch in zukunft gerne weiter aussuchen wie und wo ich mich sozial engagiere.
    im supermarkt um die ecke gibt es eine aktion bei der man einen artikel mehr einkauft, dieser wird an bedürftige weitergereicht. soll ich leuten die sich nicht mehr selber ernähren können statt dessen mit "kultur für alle"- kampfschrei und ein paar gebrannten exemplaren der letzten shakira-platte das fest versüssen ? oder eine runde paradiddles spendieren ? oder lieber bei jedem einkauf ein paket nudeln an der kasse liegenlassen ?

    Zitat

    Original von Psycho
    oder gar nicht weh, wenn du es nicht merkst


    wenn ich dir jetzt während der probe die bude ausräume merkst du das ja auch nicht. später aber schon.

    die scannerkasse wird zufällig ausgewählt, man müsste also flächenddeckend einkaufen. und wenn auf der ausgeweteten kasse 10 mal hintereinander dieselbe platte auftaucht wird man misstrauisch. ich will nicht ausschliessen das man die charts manipulieren kann, es ist nur schwerer als früher. bei gracia hat das was gebracht ? genau.

    der kleine händler um die ecke kriegt doch gar nicht die benötigte mindestbestellmenge für behringer zusammen. und die grossabnehmer wie thomann ordern halt ganze container, da gibts ganz andere einkaufspreise. das gilt allerdings für zahlreiche hersteller. der grossabnehmer schaltet über die masse den vertrieb aus und verkauft zu preisen die unter dem ek des kleinhändlers liegen der über den zuständigen vertrieb kauft. mit dem uvp hat das übrigens nichts zu tun.

    Zitat

    Original von martinelli


    Für den Fall, dass sich das auf meine Äußerung "Man kriegt die Musiker wieder live zu sehen" bezieht: Sollten die CD-Umsätze tatsächlich sinken, sind Live-Konzerte doch eine gute Einnahmequelle. Bei den in die Höhe geschnellten Eintrittspreisen sollte doch auch für die Künstler einiges übrigbleiben.


    M.


    ich bezog mich auf


    "Die großen Musiklabels haben auch erkannt das sie kaum mehr Tonträger verkaufen und versuchen mehr auf die Live-Schiene zu gehen. Und haben die Ticketpreise gleich mal saftig erhöht. Anfang der 90iger Jahre musste man für ein 3-tägiges Livekonzert noch knapp 90 DM zahlen. Heute kosten Rock am Ring 130 € oder so. Und damals spielten auch Topbands." von mapexmann.


    früher brachte man ein album heraus das per tournee beworben wurde. das ist heute in den meisten fällen genau anders herum. geld wird mit live spielen und merchandising verdient, nicht mehr mit plattenverkäufen. allerdings dreht nicht das böse label am ticketpreis, das kann da ausnahmsweise mal nix dafür.

    benutze einfach nicht das aol-mailproggie. das ist zwar praktisch aber teufelszeug. die aol-postfächer sind inzwischen pop3 und hassenichgesehen. nimm thunderbird oder outlook für mailen. und mach backups. ;)

    ich finde es haarsträubend diebstahl damit zu legitimieren das so viel schlechte musik auf dem markt ist. wenn einem von 10 platten 8 nicht gefallen kauft man einfach nur 2. oder keine. aber man klaut nicht 10. für die jungs mit den hohne preisen: ich arbeite im moment an einem track der demnächst über i-tunes etc. zum verkauf angeboten wird. icvh vermute mal das sich zwischen 0 und 500 leuten das ding kaufen. bislang hab ich da 20 stunden arbeit reingesteckt. und ich überarbeite nur und spiele spuren neu. wieviele stunden die eigentlichen urheber in die nummer gesteckt haben will ich gar nicht wissen. und jetzt rechne mir mal einer vor was ich das dran verdiene. wer jetzt 1 euro pro song für überteuert hält darf gerne mal in seine lohntüte gucken und gegenrechnen.
    und was die plattenindustrie mit dem live-geschäft zu tun hat darf mir dann auch gleich einer erklären.