bei premiere pro liegt der Trick darin, die timeline auf Samples und nicht auf frames einzustellen. das ist leider wie so vieles in p pro völlig unintuitiv und nervig. für windows-nutzer war meine Empfehlung immer editstudio, das ist eigentlich eine super software, die allerdings anscheinend nicht mehr entwickelt wird und ein paar fiese Bugs aufweist, die wohl mit dem ms-.net framework zusammenhängen. ich hatte allerdings noch nie Probleme mit auseinanderlaufenden audio- und videotracks, vorausgesetzt, es sind auch wirklich alle frames vorhanden. beim capturen von bandgestützen (consumer)-Kameras kommst gerne schon mal vor, das der ein oder andere Frame fehlt. sowas auszubügeln hat mich schon einige stunden an Lebenszeit gekostet, vor allem wenn man es mit multicam-krempel zu tun hat. da potenziert sich das Problem dann entsprechend und schon wieder ist ne Nachtschicht um.
meine Vorgehensweise für so coverzeugs ist folgende:
-projekt in der DAW du jour mit 48 khz/24 bit anlegen.
-backingtrack importieren, samplingfrequenz/bitrate des tracks entsprechend anpassen (lassen).
-trommeln und ton und Bild aufnehmen.
- audiomix in der DAW machen und als 48/24 wav exportieren.
-video capturen (falls band) oder den videofile importieren (falls speicherkarte/ festplatte)
-synchronisieren per cam-ton.
-schneiden, evtl. cam-ton noch zumischen.
-exportieren.
für die bandgestzützen camp tab ich mich auf eine Sorte Bänder eingeschossen (sony) und die immer genau ein mal benutzt. bei speicherkarten nehme ich gerne teurere mit weniger mb und dafür nem höheren datendurchsatz. (ab class 6 aufwärts).
videoschnitt ist an sich was für Masochisten mit sehr viel Vorstellungskraft, reichlich zeit und vielviel nerven.