Beiträge von Matzdrums

    um evtl. nochmal aufs thema zurück zu kommen : achtel bei 160 bpm sollten nicht wirklich ein problem darstellen. bei heel down wirds da allerdings recht mühselig. mit heel up aber kein thema, üben und sinnvolle technik vorrausgesetzt. sinnvoll heisst : die ferse bleibt flach, der schlegel nicht im fell. damit kommt man ganz gut auf und über 200. unabhängig von der pedalmarke.

    das problem ist nicht der hin- sondern der rückweg. wenn man,so wie du, den schlägel ins fell presst braucht man einfach viel zu lange um wieder für den nächsten schlag auszuholen. da hilft auch keine kniebeuge. muskulär betrachtet ist es wohl eher der hüftbeuger der für flottes getrete zuständig ist.

    ich benutze z. zt.den vorläufer von diesem gerät http://www.thomann.de/de/yamaha_mg_102_c.htm für im-ohr. einen mischer ohne 3 band eq würde ich mir für diese zwecke nicht zulegen. der yamaha hat übrigens unten eine aussparung für das http://www.thomann.de/de/yamaha_bms10a.htm


    somit kann man in verbindung mit dem http://www.thomann.de/de/millenium_ms2002.htm


    eine lösung realisieren die zb. neben der hihat steht und jederzeit zugriff auf wichtige parameter ermöglicht. das wäre mir jetzt wichtiger als irgendwelches eigenrauschverhalten.

    nun, zunächst mal halte ich es für recht fragwürdig irgendwelche aufnahmen öffentlich zu machen. oder weiss der soundgecheckte trommler davon ?


    zum zweiten sehe ich ein dilemma. für mich ist sound zweitrangig. priorität hat die performance. eine schlechte performance bleibt auch mit einem 2 millionen dollar sound eine solche. würde jetzt aber ein professionelles tonstudio jeden artisten der eine schlechte oder mässige performance abliefert wieder nach hause schicken wäre das studio schnell geschlossen. ich würde für einen solchen tontest den trommler bitten, einen der songs zu spielen die aufgenommen werden sollen. und zwar mit vollgas. wie sonst willst du vernünftig pegeln ? aber ich schweife ab.

    sorry, der preis fürs jubelkabel ist etwas höher


    einen kabelvergleichstest unter audioaspekten abzuhalten halte ich in unserem metier für kompletten unsinn. es sei den jemand hat zufällig eine entsprechende signalkette zur hand. meine preamps sind von behringer, meine wandler von m-audio. die pultseitig aufgewickelten verbinderkabel vom direct-out zum wandlereingang haben vermutlich schon genug potenzial zur spule um unterschiede gar nicht erst aufkomen zu lassen. wir könnten aber mal eine runde roomnoise sammeln, sowas kann man vermutlich eher gebrauchen.

    das e-m 900 und das schoeps wurden per vovox angedockt. das neumann und das sc-450 per 6,50 euro thomann-jubiläums-strippe. (kauftipp, gute ware)


    und natürlich gehen bei macs keine prozessorlüfter oder mainboards kaputt, das ist per gesetz so festgelegt. inlc. dem recht auf dumpfe sprüche. ich glaube ich kaufe mir einen sack voll 8core-mac pros und schmeiss die von der müngstner brücke. vielleicht hört der macmarcus dann auf sich öffentlich darüber zu ärgern soviel geld für designerware ausgegeben zu haben.

    OT : gut das ich die projekte die ich mit den teilen aufgenommen habe gestern abend auf dvd gebrannt und dem klienten übergeben habe. das oben eingelinkte bild war das letzte was ich mit dem pc gemacht habe. seit heute morgen fährt die kiste nicht mehr hoch. hoffentlich ist bloss der prozessorlüfter oder das mainboard kaputt. ;(

    man würde natürlich niemals so einen hihat-klang in einem mix finden. was zb. am neumann auffallen mag ist der "dickere" bassbereich, der würde sowieso per low cut verschwinden. auch hat das neumann eine anhebung ab ca.5 khz, das sorgt für mehr präsenz. kommt im direkten vergleich zb. an einer conga ziemlich gut weil man direkt die ganzen fingergeräusche besser hört. zu schoeps:
    als ich die ersten aufnahmen mit denen als oh angehört hab kam meine herzdame herein. erste reaktion : "oh, das klingt ja genau wie in echt".
    verzerrt ist übrigens hoffentlich nichts, alles war absolut im grünen bereich gepegelt. allerdings neigen laptops und auch pc-lautsprecher dazu im höhenbereich ordentlich zu boosten. ich würde mir sehr gerne ein paar von beiden mics zulegen, leider fehlt mir dazu sowohl das geld als auch der wahnsinn. das em-900 war übrigens mittels 100-euro vovox strippe angekabelt, vermutlich hat das den ausschlag gegeben ;)

    von rode kenne ich leider nichts. wer so etwas herumliegen hat kann sich aber gerne bei mir melden, vielleicht lässt sich ein test organisieren. demnächst gibts evtl. nochmal was neues im basstrommelmikrovergleichstest.

    so. zunächst mal wäre natürlich zu klären was den bitte ein "gutes" mikrofon ausmacht. und warum ein "gutes" mikrofon auf einmal so teuer ist. für mich wäre ein "gutes" mikrofon für hihat und overheads eigentlich eins das möglichst wenig färbt, also sehr neutral über einen breiten frequenzgang einfach alles an klangereignissen einfängt was so anliegt und auch so weitergibt. das bedeutet auch, das das aufgenommene nicht unbedingt spektakulär daherkommt. spektakulär wird so ein ereignis dann erst im mix bzw. im zusammenspiel mit anderen ereignissen. weil : wenn das mikro schön linear arbeitet kann man auch entsprechend am eq schrauben und den klang verbiegen.
    die meisten zuhörer hier sehen das anscheinend etwas anders.


    das mikrofon, das am meisten schmutz produziert und imho am stärksten färbt (und auch noch 3 db leiser ist als die anderen kandidaten) und somit am weitesten von der linearen übertragung entfernt ist (vor allem mit den avedis & cie. hats) fand hier am meisten anklang und wurde dem hersteller "schoeps" zugeordnet. ich weiss nicht ob das die damen und herren bei schoeps freut, handelt es sich doch bei dem kandaten mit der startnummer 2 um ein knapp 30 euro teueres elektretkondensator-mikrofon made in stehtnichdrauf aus dem hause t-bone.


    ebenfalls sehr beliebt und der manufaktur neumann zugeschustert wurde kandidat nummero 4, der kommt aus china und hört hierzulande zb. auf den namen sc-450. immerhin kostet so ein teil knapp 100 euro.