Beiträge von Matzdrums

    wenn man die acht trommelspuren jeweis untereinander packt und dann auch womöglich noch entsprechende plug-ins als separate instanz und nicht als sendeffekt routet ist ganz schnell schluss mit lustig und vor allem schluss mit sinn ;) früher hat auch niemand gesagt " der drummer macht die strophe noch mal neu, rollt mir noch so eine bandmaschine rüber"

    in diesem fall : bd,snare,toms,hats,overhead mikrofoniert per delta1010 in cubase, video parallel aufgezeichnet. das ganze dann per cubase oder wahlweise mit editstudio synchronisiert und in .wmv gewandelt, per aceftp3 auf den drummerforum webspace geladen und schwupps ist wieder ein halber tag um.

    wenn man einmal ein cubase-template gebaut hat hält sich der technische aufwand eigentlich in grenzen. ich brauche so eine grobe stunde für mikrofonierung und kamera aufbauen. wenn man dann einmal raus hat wie das synchen von audio/video klappt und man auch mit dem schnittprogram vertraut ist gehts eigentlich flott.

    komisch. ich musste früher immer rechte und linke hand allein üben. so mit ohne buch. die argumentationen in dem "buch" sind teilweise halt etwas arg holprig. der autor ist übrigens auch nicht gerade als konzertpianist bekannt sondern macht das mit dem klavierspielen eher so nebenbei und geht in erster linie mit seinen töchtern zum wettspielen. ich habe übrigens zeit meines lebens ein gut gestimmtes klavier im haus, wenn ich den thesen des eiskunstlauf-- äh.. klavierpapas folge müsste ich somit über das absolute gehör verfügen. tu ich nicht.


    es ist zunächst mal eine gute idee auch althergebrachtes zu hinterfragen.
    flock und sein kumpel haben aber leider eins vergessen : musikalische leistung ist nicht messbar. da helfen auch tpsche teleshopnullsätze wie "100 mal schneller" nichts. ob ich "für elise" um faktor x schneller lernen kann hat methodisch weder mit der qualität der komposition noch mit der qualität des vortrages zu tun.



    p.s: nicht das ich denken täte das flock sich mal argumentativ beteiligt.

    für die dies gerne schrifltich hätten : ein gewisser herr creemers hat zu dem thema auch mal die ein- oder andere zeile noten geschrieben, findet man in "drummer´s inspiration" ;)

    nimm alle grooves, die du mit achteln spielen kannst, reduziere das tempo soweit, dass du mitkriegst was und wie du spielst und ersetze die achtel durch sechzehntel. wahrscheinlich wirst du feststellen, dass bd und/oder snareschläge, die auf dem 2ten und 4ten 16el liegen, nicht so funktionieren, wie du dir das vorstellst. - was dir fehlt, ist die koordination. die erlangst du durch regelmäßige wiederholung.
    dass sich muskulär da etwas verändert, ist eher ein nebeneffekt, vom trommeln kriegt man keine dicken arme, und dicke arme sind nicht schnell. die koordination ist der schlüssel. sinnvoll sind regelmässige übeeinheiten, deren länge theoretisch von deiner konzentrationsfähigkeit, praktisch von deinem tagesplan bestimmt wird. es ist also nicht sinnvoll, sich an einem groove festzubeißen, um den auf ein anderes tempo zu hieven.
    anders gesagt - geschwindigkeit ist gleichbedeutend mit automatisierung. solange du "denken" musst, welche hand mit welchem fuss wohin zu patschen hat, wirds nix mit dem gewünschten speed.

    das nächste mal frag ich dich, bevor ich irgendetwas poste. dann kannst du das auf sinngehalt und freundlichkeitsquotienten überprüfen. mir war leider nicht bewusst, dass die angabe des resonansfelles, das an der kleinen trommel montiert ist, von relevanz ist. bitte entschuldige auch meine offenbar falsche ausdrucksweise, ich werde mich in zukunft bemühen, meine rhetorischen mittel massenkompatibler auszuwählen. wenn du mir ansonsten in irgendeiner form etwas mitteilen möchtest : nur heraus damit. bis auf weiteres verbleibe ich mit den freundlichsten grüßen.


    p.s. : bitte gehe mir aber dafür bei dieser jugendsprache etwas zur hand, mir geht da in unserer heutigen, ach so schnelllebigen zeit öfters die übersicht verloren und somit kann ich häufig der darstellung von komplexeren sachverhalten schlechter folgen, da ich durch die verwendung von, nun wie sage ich es, hohlen floskeln, die inhaltlich nichts aber auch gar nichts für mich relevantes beinhalten, gerne mal vergesse, wie der satz eigentlich angefangen hat. auch hier verbleibe ich mit etc. blabla.

    "Der große Faktor von 1000 macht es unnötig, den genauen Wert zu ermitteln, um zu zeigen, daß ein großer Unterschied besteht. Das Ergebnis erscheint angesichts der Tatsache plausibel, daß viele Schüler, die ihr ganzes Leben lang hart gearbeitet und die intuitive Methode benutzt haben, nicht in der Lage sind, irgend etwas bedeutsames vorzuspielen, während ein glücklicher Schüler, der die richtigen Lernmethoden benutzt, in weniger als 10 Jahren ein Konzertpianist werden kann." an dieser stelle musste ich die lektüre leider abbrechen. wer solche dinge glaubt kauft auch im teleshop.



    pressroll : wenn hier jemandem eine schreibsperre verpasst wird weil er seine meinung, und sei sie noch so kontrovers, zu einem schlagzeugspezifischen thema äussert bin ich hier raus. zusammen mit ca. der hälfte der belegschaft.

    ds, wenn man das clipping nicht hört kann das pult leuchten wie ein weihnachtsbaum, runterpegeln wird man erst wenn die ohren einem sagen das da was zerrt.


    sven : wie oben schon gesagt, ich nehme immer mit dem eingangsignal auf dem kopfhörer auf, da merkt man eigentlich schon bevor man auf einen knopf drückt ob was wummert. das ist zwar technisch gesehen ziemlich pita weil man mehr mit rumrennen und aufbauen als mit trommeln zu tun hat (und ständig mit dem kopfhörerkabel an irgendwelchen türklinken hängenbleibt) , hilft aber imho sehr. nicht das mein kram jetzt irgendwie gut klingen täte, aber ich bilde mir ein auf diese art und weise was übers aufnehmen und spielen von trommeln zu lernen.


    ich würde übrigens ganz konkret alle mics bisx uf die overheads und das ding in der fusshupe abstöpseln, den gain am pult runterfahren und erstmal einige tage nix anders machen als overheadpositionen auszutesten.


    alternative : das hier kaufen. http://www.rane.com/swf/pi14fp.swf


    "Nothing has been left out. Transparent to the user but es sential to the design is the 128-bit microcontroller running the front panel. Rane's exclusive artificial intelligence (AI) algorithm determines whether the user knows what he's (it's always a he; she's are too smart to buy this thing) doing. The AI controller always overrides totally stupid input. In addition, an autopilot mode exists, whereby the AI controller pre determines what the operator wants, and executes it beforehand. And finally, the AI controller features DWIWNWIS (Do what I want, not what I say) trouble free control interface."