Beiträge von Matzdrums

    es gibt aber wohl keine sinnvollen zusammenhang bei der auswahl der trommeln beim timbre matching auser eben jenem, den ich in post #2 anführte. insofern ist eure diskussion müssig und eigentlich verschwendung von wertvoller übezeit.

    die wärmeproblemaktik ist mir bewusst, akkulaufzeit hab ich sonst auch nur ne stunde und muss dann natürlich auch neue bänder einlegen. aber ihr habt vermutlich recht. ich werde mir mal die panasonic tm900egk anschauen, die hat zumindest einen manuellen focus ring, n miceingang und macht 1080p filme. was man so vom vorgängermodell auf yt findet, sieht recht ordentlich aus.

    laut terry bozzio (der könnte es wissen, der hat ja ein paar trommeln von dw) geht es bei dem timbre matching schlicht um eine sache: es soll verhindert werden, das ein kleinerer kessel einen tieferen grundton als der nächstgrößere hat.

    hallo freunde!
    wie der ein- oder andere vielleicht mitbekommen hat, filme ich gerne zuweilen sinnfrei, manchmal aber auch sogar ernsthaft und gegen (sehr kleines) geld in der gegend herum. vorwiegend live-konzerte unter no-budget-und-mit-ohne-licht-bedingungen. jetzt bin ich auf die bizarre idee gekommen, mir dafür entweder einen full-hd camcorder oder eine vdslr kamera anzuschaffen. für die vdslr spricht einiges (im focus habe ich canon eos 60d oder d7). ich wär auch fast morgen schon zum elektronikhändler geflitzt um mir eine 60d aus dem angebot von der palette zu ziehen, war aber so schlau vor der abgabe von sauer verdientem ein bischen in diesem internetz zu forschen, von dem jetzt alle reden. und da ist mir ein nicht unbeträchtliches problem aufgefallen: die videodaten werden auf einer speicherkarte abgelegt, die mit fat32 oder ähnlichem werkelt. damit wird die größe der dateien auf 4 gb begrenzt, macht bei full-hd max. 12 minuten pro einstellung. damit das gerät auch als fotoapparat durch den zoll kommt, liegt die maximale aufnahmedauer bei 29,99 minuten. das ist jetzt für jemanden der damit die neuste folge von dr. house filmt nicht wirklich ein problem. für einen konzertmitschnitt ist das aber ein ziemlicher showstopper weil man immer wieder auf aufnahme drücken muss, quasi das equivalent zum totmanknopf im zug. und genau um entscheidenden moment machts dann "zonk". mist.


    das geld für einen wirklich amtlichen camcorder will ich nicht aufbringen, meine klientel würde mir einen vogel zeigen wenn ich denen dann erzähle was sonne filmaktion dann kosten muss. ausserdem ist son kasten nicht so gut zu handlen, man kann nicht selber ein effektives schwebestativ basteln (bzw. bedienen). objektivwechsel fällt weg, etc. pp.


    bleibt noch das consumer-camcorder segment. wobei man da auch nicht wirklich gut aufgestellt ist. festplatten sind dann immer genau dann voll, wenn sie nicht voll sein dürften, manuell am fokus drehen geht nur über knöpfchen, usw. usw.


    benutzt zufällig hier jemand entsprechende geräte und kann mir evtl. weiterhelfen? gibts einen hack für die vdslr´s mit dem man nicht alle x minuten erneut auf record drücken muss? fragen über fragen.


    man kauft ein interface, installiert die nötige software, stöpselt die mikrofone ans interface und drückt in der DAW nach erfolgreichem einrichten der kanäle auf "record". danach findet man meistens, das alles scheisse klingt und fängt an, die mikrofone richtig hinzustellen und sein schlagzeug vernünftig zu stimmen. die nachbearbeitung erfolgt am schlauesten in der DAW, ausser man weiss echt, was man tut. normalerweise weiss man das nicht, von daher ist es viel schlauer, erst im computer signale zu bearbeiten. für den von dir avisierten zweck würde ich einfach so ein videogerät von zoom kaufen, das filmt und nimmt gleichzeitig auf. vorteil: man hört sofort, was ma sich an grütze zusammentrommelt und sieht das auch. mikrofone und weiters zubehör kann man dann später erwerben, wenn man etwas schlauer ist. das schont den geldbeutel und die lernkurve ist relativ steil.

    Aber zu dem Video.
    Wenn du den Sound halt auch noch seperat aufnimmst und dieses in ein Mp3 Datei oder andere Audio Datei Konventierst und das Schlagzeug per Kamera filmst geht man so vor:
    Du fügst die Video Datei in Movie Maker ein. Schneidest den Sound von dem Video weg oder einfach die Soundspur auf 0% stellen. Dann die Mp3 Datei unter die Spur Audio oder Audio/Musik,
    probier mal aus was da klappt, einfügen. Dann musst du es nur noch Synchron machen. Kannst dann vom Video etwas wegschneiden. Oder Verschiebst bissle die Mp3 Datei in der Spur.


    man synchronisiert bei einer digitalen kamera am sinnvollsten über den kameraton. dazu importiert man das videomaterial incl. ton ins schnittprogramm der wahl, bearbeitet das separat aufgezeichnete audio in der DAW du jour und importiert dieses audimaterial dann ebenso ins schnittprogramm. dann sucht man sich einen deutlichen referenzpunkt (zb. einen einzähler) und rückt das audiomaterial solange hin und her, bis es passgenau auf der audiospur des videos liegt. dann zieht man den audiopegel des videos so weit runter, das es noch natürlioch klingt (wenn man einen raum sieht, aber keinen hört, sorgt das für irritationen) und rendert den ganzen summs als neues video. bei diesem prozess kann man ganz problemlos wahnsinnig werden, je nach leistungsumfang von DAW und schnittsoftware. günstig ist es also, sich vor dem dreh zu überlegen, was man als referenzpunkt verwendet. früher war das ne klappe, heute geht das auch mit einem stockklicken.



    http://tv.adobe.com/watch/adob…ulticam-sync-and-editing/

    ja, alles richtig. ich hab aber auch zwei macs im gebrauch, die haben eben nur fw 800 und kein e-sata. und wenn man noch ein fw-400 interface mit am selben bus betreiben muss, hängt man erst die platte an und an die platte das interface. das funktioniert prima, geht aber sicherlich auch preiswerter, aber mir ist kompatibilität halt wichtig und möglichst wenig theater. von daher kann ich die lacies empfehlen. ich bin aber auch nicht so fit in mathe und dem ganzen durchsatz-zeuchs, im ende gehe ich davon aus, das der kram einfach funktioniert. aktuell schneide ich gerade knapp zwei stunden sd-video mit vier kameras, die daten liegen alle auf ner externen lacie per fw 800 angedockt. ich merke nix von ungenügendem durchsatz ;)

    ich hab dann auch noch n interface mit am fw-bus, das war mir bislang zu gefährlich ne platte ohne netzteil mit in die kette zu packen. ist ja doof wenn hinterher drop-outs im audiomaterial sind oder bilder fehlen.

    ich hab auch ne externe 500 gb per esata angestöpselt in so einer icy-box unter win xp. die meldet sich nach dem einschalten von selber an und beim ausschalten wieder ab, ist sicher die komfortabelste lösung. der einbau ist wahrlich selbst für grobmotriker wie mich problemlos. die lacie´s benutze ich entsprechend partioniert unter win und mac und schlepp die auch als scratch-disk für audio und video unterwegs mit. das alu-gehäuse der lacie´s ist wesentlich robuster (zumindest optisch, fallengelassen hab ich die noch nicht absichtlich) und man kann einfach überall ne platte anstöpseln, e-sata hat nicht unbedingt jeder.

    ich hab auch zwei von den dingern im gebrauch. der vorteil ist halt, das man fw400,800 und usb hat. da ein lüfter verbaut ist, sind die platten nicht superleise, der lärm ist aber durchaus tolerabel.

    (Wenn nicht, dann ist Cubase schuld - in Logic 8 oder in Studio One geht es definitiv)


    wenn ist nicht cubase schuld, sondern das betriebssystem :) es ist problemlos möglich, mehrere midi-geräte und ein audio-interface gleichzeitig zu betreiben. je nach qualität der treiber für die midi-usb-strippe (falls überhaupt ein treiber vorhanden ist), kann es unter windows aber evtl. ein problem geben. dann sind zu viele midi-geräte in der registry eingetragen, unter xp waren/sind nicht mehr als 6 oder 7 möglich, und dann wird das midi-gerät eben einfach ignoriert. sollte das passieren, gibt es aber einen relativ einfachen workaround. ich würde mir da aber erstmal keinen großen kopf drum machen.

    den eingangspegel regelt man korrekterweise am entsprechenden vorverstärker, also am interface. eingangsverstärkung gibt es nur in der großen cubase-version, und da ist der knopf auch nicht dafür gedacht, ein schwaches signal aufzubohren. normalisieren ist auch doof, man erhöht damit ja nicht nur den pegel des nutzsignals.

    falls das td.9 einen mix-in hat: ja. musst du nur die klangerzeugung im modul abschalten, sonst hörst du zwei trommeln statt einer. also: local controll auf "off".