Beiträge von Matzdrums

    wenn es dir um klickraten geht: du bist der einzige, den das interessiert. wenn dir das aber weiterehilft: glückwunsch. es wäre vermutlich schlau von dir, den ein oder anderen beitrag nicht nur zu lesen sondern auch zu verstehen. verstehen ist ziemlich wichtig.

    Ich würde den Blastphemer gern mal ernsthaft fragen, was er später mit seinen Fertigkeiten machen möchte, einfach, weil es mich interessiert. Ich habe nie soviel geübt, hatte nie Übungspläne. Als ich vor ein paar Jahren anfing, viel zu unterrichten, dachte ich, dass bald die Blastbeatschüler kommen würden und mich plattmachen. War aber nicht so. Kein einziger kam. Es scheint also eine Nischenangelegenheit zu bleiben. Daher finde ich es spannend, weil ich mich frage, ob denen, die das intensiv üben, die Parameter Geschwindigkeit und Präzision genügen. Oder welche Geheimnisse gibt es da noch?




    ich hab mal mit schlagzeugspielen angefangen, weil ich musik super finde. und trommeln auch! am anfang gabs nur metal, später nur noch coltrane. irgendwann habe ich aber festgestellt, das man mit solchen scheuklappen sich selber völlig limitiert. neugierde, dinge einfach übernehmen, die einen "flashen", egal aus welcher schublade die nun kommen mögen, bringen einen weiter. und irgendwie scheint mir da die crux zu liegen: man sucht sich, gerade in jungen jahren, eine gewisse szene, eine nische. und die wird dann verteidigt als ginge es ums überleben. dummerweise kommen dann aber einige aspekte hinzu, die das überleben in dieser nische recht schwierig gestalten. die fehlende akzeptanz von allem wo "extrem" dran steht, hilft einem in einer gewissen lebensphase sicher erstmal weiter. man ist "anders", man kann auch ganz andere sachen als die anderen und so schafft man sich eine entsprechende identität. soweit alles prima. früher hat elvis´hüfte manche in verzückung und andere in den wahnsinn getrieben, heute ist dann eben die bpm-zahl das merkmal, das gruppen vonneinander absetzt
    (gibts übrigens nicht nur im metal sondern auch in der elektro-abteilung. früher gabs im plattenladen so fächer. auf dem ersten stand "techno" auf dem nächsten "tekno" und auf dem letzten ganz hinten "tekkkkkkkkkkkkkkkkno". so quasi die scoville-skala für basspaukenfrequenz.)


    und dann gibt es halt leute innerhalb dieser szene, die mehr tun als andere. die üben vielleicht mehr trommeln, logos bauen oder mailorder oder konzerte organisieren. dadurch wird die szene größer, man erreicht ne höhere akzeptanz und natürlich wird man auch älter. ehe man es sich versieht, steht man dann vor der entscheidung, wie man weiter verfährt. man hat ne freundin, ein mopped oder ein auto muss her, mama und pappa wollen vielleicht das ganze getöse nicht mehr tolerieren, also muss man eine wohnung finden, einen proberaum, vielleicht muss man sich einen eigenen computer anschaffen und die logos für die bänd sollen auch mit ner legalen photoshop-version erstellt werden undundundund. sprich: man muss ganz andere entscheidungen trefffen, man muss sich überlegen was morgen ist und was man für weichen stellt. und da wirds in der szene-abteilung ganz schön schwer. da liegt nämlich kaum geld auf dem tisch. die anzahl der menschen, die extreme technical brutal death black polka- platten kaufen, ist nämlich begrenzt. je extremer die musik, desto kleiner die käuferschicht. man ist dann vielleicht (zu recht) stolz auf seine leistung, nur brennt davon kein licht im kühlschrank. ohne das licht im kühlschrank hat man aber auch keine chance mehr, weiter an seinen fähigkeiten zu arbeiten.


    noch jemand da?


    neulich hatte ich das vergnügen, ein jazz-konzert zu filmen. so richtig jazz. mit kompositionen und kunst und anspruch. also eigentlich ein ziemliches nischenprodukt. getrommelt haben da gleich drei leute. und einer hatte tatsächlich einen weg gefunden, in diesem kontext sinnvolles mit dieser ganzen "freehand/gravitiyblast"-klamotte anzustellen. derjenige war also offenbar in der lage, über den vielgelobten tellerrand hinauszuschauen, neugierig zu bleiben, musik zu machen und gleichzeitig auch noch licht im kühlschrank zu haben. und derjenige war auch noch ein sehr netter, zuvorkommender mensch!


    ich habe ne menge schüler, denen ich gerne am lebenden beispiel demonstrieren würde, wie wichtig üben und harte arbeit ist. der herr blastphemer wäre ein perfekter kandidat für den ein oder anderen musikschulworkshop etc.pp- nur: so wie der sich verkauft, wird das nix werden. aussagen wie "das ist dann im studio schon gestimmt oder man hängt ein paar mics davor" diskreditieren bei aller technischer perfektion denjenigen. ich war noch in keinem studio wo ich mit so einer attitüde weiter als bis zur kaffemaschine gekommen wäre.
    für diskografien gibt es so datenbanken wie discogs etc.
    mann muss also nicht nur ein produkt oder eine dienstleistung am start haben, man muss das auch ehrlich präsentieren und mit dem was man kann auch arbeiten können. es gibt immer jemanden, der noch 3 beats pro minuten schneller ist. attitude is everything.

    die transparenten events kommen wieder. ich vermisse die nicht, nie gebraucht. dafür gefällt mir die optik wesentlich besser, vor allem der mixer. wenn du dir wegen der optik ne neue software draufschaffen willst: nix wie los. ich hab die ganzen updates seit sl3 mitgemacht und spätestens nach ner woche vergessen, das da früher mal was anders aussah.

    Darüber hinaus existiert meinerseits kein Hass o.ä. gegenüber den "Nachbarn", da Sie das Recht auf Ruhe haben und es auch genießen, da sie das Trommeln garnicht wahrnehmen.


    und das weisst du woher? hast du bei denen schon auf der couch gesessen, während bei dir jemand bei gekipptem fenster auf deinen trommeln randaliert hat?

    es geht schlicht um einen vergleichbaren laptop - bei ähnlicher ausstattung hat man auch einen ähnlichen preis. wavelab hat in der tat lange gefehlt auf dem mac, das es das jetzt gibt, zeigt letztendlich wie verbreitet osx in der musikabteilung offenbar ist. aber wir müssen das nun wirklich nicht nochmal durchkauen, das bringt keinen weiter.

    ausser dir benutzt das vermutlich fürs aufnehmen und mischen kein mensch, da die zielgruppe für die software bislang doch eher die post-production abteilung darstellt. und die benutzt im falle eines falles auch eher nuendo oder sowas.

    Darüber hinaus hat man - durch die restriktive Firmenpolitik seitens von Macintosh - nur eine begrenzte Auswahl an Applikationen zur Verfügung. (ohne Bootcamp) Das ist kontraproduktiv und schadet letztendlich dem Anwender.


    verrate mir doch, welche applikation ich zum musikmachen unter osx vermisse? mir fällt gerade keine ein.


    so ein alienware-laptop ist bei vergleichbarer ausstattung übrigens nicht wirklich günstiger.


    wenn man sich überlegt, einen computer zum musikmachen anzuschaffen, sollte man sich vielleicht wirklich einfach einen mac kaufen. aufklappen, arbeiten, zuklappen. fertig. bei richtiger produktwahl hat man 5 jahre ruhe. aber diese diskussion ist hier und anderswo tausendfach geführt worden. ohne ergebnis.

    [video]

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    [/video]

    bring doch mal ein beispiel, wo ein drummer ein hip hop beat spielt vor weather report. das würde ich interessanter finden...



    letzter versuch:



    [video]

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    [/video]





    hier einer von bazillionen songs mit genau dem loop:



    [video]

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    [/video]




    :huh:

    der song ist von 1973. der am meisten verwurstete sample in der musikgeschichte dürfte "amen, brother" von den winstons sein. von 1969. dicht gefolgt vom "funky drummer"


    http://www.whosampled.com/search/samples/?q=amen,%20brother


    http://www.whosampled.com/search/samples/?q=funky%20drummer



    125th street congress taucht laut dieser datenbank im gegensatz zu den 10 seiten verweisen beim amen break bei genau zwei songs auf. und die sind wahrlich nicht besonders oldschool, so rein zeitlich gesehen ;)

    ja, das geht! man kann die "group edit" und die "multitake comping"-funktionen gleichzeitig nutzen. alle spuren in einen gruppenordner packen und schön in schleife aufnehmen. dann einfach eine spur schneiden und die takes auswählen, die anderen gruppierten spuren werden mitgeschnitten und die passenden takes ausgewählt. ausprobiert habe ich das selber heute noch nicht, klingt aber nach einer derben zeitersparniss! was noch gut ist: seit heute gibt es 64-bit treiber für die mrx-serie und den cc121. da kann der neue imac ja endlich vom band rollen :thumbup:

    drum klingen akustikgitarren (deren resonantskörper aus holz ist) ja gleich wie dobros (metalkörper)... eigentlich brauchen die auch kein holz oder blech, klingt eh alles gleich...
    schallwellen treffen auf das kesselmaterial und regen es zum schwingen an... dünne mehr als dicke... da entsteht der feine unterschied... aber egal crudi verstehts eh nicht...


    Ahem. Du möchtest jetzt eine resonatorgitarre mit einer Akustischen Gitarre vergleichen? Das das zwei unterschiedliche Konstruktionen sind, ist dir aber Klar? Und das der Korpus einer "dobro" Aus holz ist ? Resonatorgitarren mit metalkorpus nennt man "national".

    so, ich hab jetzt c6 auf 10.6 und auf xp installiert. funktioniert offenbar erst mal. einzig das xp-benutzerkonto muss mit einem passwort versehen sein, damit die installation durchläuft.