Beiträge von Matzdrums

    ich seh das wie drubi. ich halte aber auch den einfluss von drogen auf den kreativen prozess für völlig überschätzt. coltrane hat seinen grössten output gehabt nachdem er clean war. sicherlich gibt es auch in der kunst selbsterzörerische persönlichkeiten wie charlie parker oder bonzo oder moonie oder jaco.
    ich persönlich habe aber noch nie jemanden getroffen der angeknallt "besser" gespielt hätte oder "kreativer" war. im gegenteil. unter dem einfluss von rauschmitteln findet man schlicht und ergreifend sein eigenes gespiele/gemale/whatever besser weil die warnehmung einfach verzerrt ist. nüchtern betrachtet bleibt von der "genialen" idee dann halt nix übrig.
    was die lebensgewohnheiten der "stars" angeht : im vergleich zu den 70ern sind tourneen einfach viel länger,der promotionaufwand ist ungleich höher und der druck (noch) grösser. ich hab mal eine tournee-woche mit dauerparty und wenig schlaf hinter mich gebracht. danach war ich eine woche krank. sowas kann sich heutzutage imho keiner mehr erlauben der im geschäft bleiben will. ich hab auch ne zeitlang das eine pre-show bier für eine gute idee gehalten weil man vielleicht von der fahrerei abgenervt war und ein wenig runterkommen wollte. davon bin ich ab.
    in manchen kreisen gehört es sicherlich zum guten ton das auf der bühne bier getrunken wird. ich kenne aber auch das genaue gegenteil. in einigen kapellen wo ich spiele gilt "no drinks on stage". wenn ich jetzt die biertrinkerband mit der nüchtern aufspielenden vergleiche kommt die band ohne promille musikalisch gesehen immer besser weg. ich kenne auch einige fantastische musiker die aufgrund ihrer bühnenpräsenz (pils auf der faust, in den pausen kurz die tüte angeworfen,etc.) einfach nicht gebucht werden. auch wenn die herren trotzdem aufspielen wie der teufel. manche wirte sehen das natürlich nicht gerne weil der konsumierende musiker angeblich auch die zahlenden zum konsumieren anregt.
    ich kann aber angeknallt nicht spielen. (ich tu mich nüchtern ja schon schwer genug) und im ende gehts darum das das publikum ne gute zeit hat. das bedeutet das ich gefälligst musikalisch gesehen das beste ablege was ich zu bieten habe.

    spontan :


    - led zeppelin
    - b 52´s
    - blind melon
    - gorrilaz
    - rolling stones
    - smashing pumpkins
    - whitesnake
    - black flag
    - television
    - beach boys
    - alice in chains
    - crowded house
    - hole
    - garbage
    - dinosaur jr.
    - madonna
    - nickelback
    - eels
    - matchbox 20
    - red hot chilli peppers
    - eagles
    - the cars
    - seal
    - deep purple (?)
    - pink (?)


    lustiges bild.

    abgesehen von zoll u.ä : so wie ich das verstehe sind die stegner kessel bereits gegratet. die "günstigeren" von drumfoundry jedoch nicht. frag doch mal bei stegner an was kessel ohe gratung kosten. bzw. bei drumfoundry mit. vieleicht erledigt sich das dann von selbst.

    sicher ist sicher. rückkopplungen sind meist eh nicht "das" problem. runterfallende mikros o.ä. schon eher. wenn der sänger mit dem sendermic irgendwo draufklopft oder wer ein mic bei eingeschalteter phantomspeisung einstöpselt kann man das in-ear nicht schnell genug aus dem ohr reissen. kauf son behringer comp. der kostet ja quasi nix und kann auch anderswo gute dienste tun. lieber einen limiter im system den man nie braucht als andersrum. ich hab schon einige shows mit bigphones ohne comp. gefahren. ist immer gut gegangen. aber warum was riskieren ?

    ich hab damit eigentlich ungefähr so angefangen :


    im (z.b !) agostini bd. IV finden sich einige seiten mit übungen für 2 extremitäten. zb. 16el mit einer extremität und 8el mit einer weiteren. normalerweise übt man sowas zunächst mit 2 händen auf 2 verschiedenen sounds (ride und snare oder ft und snare oderoder ).
    das hab ich dann irgendwann mal auf die füsse ausgedehnt bzw. über kreuz gespielt ( linker fuss und rechte hand etc.).


    wenn man sich damit einigermassen wohlfühlt kann man ein drittes pattern dazunehmen.


    das obige beispiel hab ich halt zunächst mal in jeweils 2 gliedmassen zerlegt. also erstmal ride und hihat, ride und bd, ride und snare. so bin ich alle möglichkeiten durchgegegangen (nennt man auch "mix and match" ). dann das dritte muster dazu. nach einer gewissen zeit läuft das dann einigermassen rund. dann kann man das 4te muster dazupacken. man kann natürlich auch alle 4 muster untereinander schreiben und note für note durchgehen. ich will aber mit solchen sachen meine unabhängikeit steigern. das gelingt bei mir besser wenn ich wie oben beschrieben vorgehe. sonst hab ich hinterher einfach auswendig gelernt wann welche hand mit welchem fuss zusammenfällt.
    bei entsprechendem interesse kann ich ja mal einige übungen zusammenstellen und als pdf hier ablegen. aber warnung : das ist recht trockener und evtl. recht starker tobak der viel übezeit benötigt.