Beiträge von Matzdrums

    maple stöcke hab ich in diversen grössen 3 oder 4 jahre gespielt. das holz taugt für stöcke imho wenig bis gar nix. der absorbtionseffekt im vergleich zu hickory sollte sich in recht engen grenzen halten. die "bear" sind noch leichter, brechen auch entsprechend schnell und taugen eher im marching-bereich oder für reine pad-anwendungen wo kein rim gespielt wird. wenns funktioniert ist natürlich alles prima.

    wenn ich das prinzip richtig verstanden habe funktioniert die tension-watch nur um eine bereits gefunde stimmung reproduzieren zu können. wer also taub ist kann mit dem ding wenig anfangen.

    der unterschied in beiden oben verlinkten angeboten besteht im aufdruck. ein 14er crash aus diesem blech klingt warscheinlich grauenhaft, ne 13er hi-hat möchte ich mir gar nicht vorstellen. ich hatte mal ne 14er 302 für elekrogedöne,da passte die prima. wenn schon messing dann in möglichst grossen grössen,das gilt auch für stagg dh. ab 16 zoll in "rock" ausführung machen die sogar spass.

    ich hab mir einiges an tabs für stromgitarre angeguckt, da stimmt natürlich teilweise auch wenig bzw. ist ungünstig notiert oder einfach falsch. trotzdem war und ist für mich als lagerfeuerklampfer das ein oder andere sinnvolle dabei gewesen. wenn ich mir das ausnotiert angucke muss ich lange raten weil die gitarre leider ein unlogisches instrument ist und ich leider auf dem ding nicht fitt genug bin um mal eben ein f# 3´´ zu finden. da hilft die angabe "strippe x bei bund y" enorm.
    ich behaupte aber das es im bezug auf schlagzeugspielen wesentlich einfacher und schneller ist noten lesen zu lernen als sich mit diesem quatsch herumzuärgern.

    das ist ja das problem. rätseln ohne ende. das oben könnte dann auch ein crash sein,oder ne 2te hihat oder sonstwas. für gitarre bzw. bass und stepsequenzer ergibt das mit den tabs auch durchaus sinn. für drumset ist das einfach teufelszeug.

    ich spiel eine gemischte tüte aus yamaha-herdplatten,einer meshhead snare und einer roland "hi-hat". die snare ist kein problem,die yamaha pads auch nicht. aber nach einiger zeit geklopfe auf dem roland ding brechen einem imho die handgelenke durch. ich hab die anti-vibes in allen 3 erhältlichen stärken ( 5a,5b,2b) mit nylontips. eigentlich wolte ich holztips aber jemand hat sich beim bestellen vertan. verschleisserscheinungen an handgelenken und pads sind bislang null. das einzige was verschleisst (und abfärbt) ist der gummiring an der mige-snare.

    nach absolut unguten erfahrungen mit "normalen" stöcken kann ich die anti-vibes nur wärmstens empfehlen. ich benutze die jetzt seit 2 oder 3 monaten und bin seitdem schmerzfrei, auch nach 3 stunden spielen am e-set. die 17 euro lohnen sich absolut.

    die marian marc a hatte ich auch im auge ;) ausserdem kann man dann das pult auch noch als bedienoberfläche für den sequenzer verwenden. das ist dann schon fast die oberluxusklasse für relativ schmales geld.

    die kompletten drum-signale wären auf einer midi-spur ( standardmässig kanal 10 ). jedem drum-sound ist aber eine eigenene noten-nr. zugewiesen. damit hast du dann so eine matrix ( oder drum-map) wie in reges bild. die hi-hat hat dann zusätzlich noch einen zugewiesenen controler. der sequenzer zeichnet dann diese controler-werte (hats geschlossen,offen, etc.) mit auf. genau wie bei einem haltepedal am piano oder einer modulation beim synthie etc. pp.


    zum umwandeln in audio schaltest du halt alle anderen instrumente ausser zb. der bd. stumm, lässt den sequenzer laufen und zeichnest auf eine audio spur auf. dann das ganze mit dem nächsten instrument wiederholen. das gibt dann 6 oder acht oder 10 audiospuren die du dann komplett unabhängig voneinander weiter verarbeiten kannst. die system 4 müsste dann 4 audio-eingänge haben, das hätte den vorteil das du 4 signale gleichzeitig "überspielen" könntest.


    das ergibt aber eigentlich nur dann sinn wenn du am pult entsprechende einzelausgänge bzw. subgruppen zur verfügung hast.
    hoffentlich einigermassen verständlich ausgedrückt.


    edith: zu spät ;)

    zum system 2 : das ist mit sicherheit nicht die verkehrteste lösung weil steinberg wohl kaum eine karte verkauft die nicht 100 % cubase kompatibel ist. dafür bietet die karte aber auch nicht gerade viel. bei einer karte mit "nur" 2 eingängen würde ich zunächst die midispuren aufzeichen, dann nachbearbeiten (falls nötig) und dann die einzelnen instrumente jeweils auf eine audio-spur überspielen. beim e-piano ist das dann einfach eine stereo-spur. für schlagzeug brauchst du dann entsprechend viele einzelne durchläufe wenn du hinterher wirklich noch die volle kontrolle haben willst. dauert dann halt entsprechend länger.