Beiträge von Matzdrums

    ich hab das td-10 mit diesem apc-33 aufgehängt. die klammer die dabei ist ist aber recht kurz. deswegen benutze ich die klemme einer pearl x-hat die hier noch rumflog. du solltest bei der montage bloss aufpassen das du die richtigen schrauben verwendest. die langen imbusschrauben sind für spd-xx module,die kurzen kreuzschlitz für td-xx.

    ich finde das da groovetechnisch noch so einiges geht. mehr dicke einsen, weniger gefuckel. der saxofoneur wird auch auffem alt nicht wirklich besser intonieren bzw. spannendere linien anbieten. soweit funktioniert das ja für 6 proben alles prima. mehr straffen, auffen punkt spielen, strukturen schaffen. lass die gesamte kapelle backingvocals machen. nur kurze shouts, muss nicht stimmen,nur auf den punkt sein. das macht druck. und kenwood denard bei maceo anhören.

    insofern ist der ansatz nicht falsch da es zu dem zeitpunkt erstmal ausser ner 26" buffe zum vor-sich-hertragen und einer schnarre zum umhängen nicht wirklich viel gab. mit der erfindung der fuma und der hi-hat ( zu dem zeitpunkt low-boy bzw. sock cymbal ) änderte sich das dann.


    in der swing-ära ging trommelmässig dann schon einiges (es gab sogar,auf gene krupas anregung hin sogar toms die mann auf beiden seiten stimmen konnte). und es musste auch einiges her, erstens um lautstärkemässig nicht unterzugehen und zweitens gehörte zu nem ordentlichen big-band trommler auch eine ganze menge showmanship. die leute wollten schlieslich unterhalten werden.
    deshalb gabs dann z.b. bei sonny greer kesselpauken und alles andere was der markt so hergab, luis bellson packte gleich 2 bd aus,etc pp. dann kam der 2te weltkrieg, kein mensch konnte mehr 35 musiker bezahlen und die musik verlagerte sich von ballsälen in die kleinen clubs.


    da war einfach kein platz für waagenradgrosse bd und kesselpauken. und wenn sahs in einem quartett einfach scheisse aus. ausserdem flog die dicke buffe des öfteren vom autodach. es musste also was kleineres her, das möglichst komplett in den kofferraum eines taxis passte. also ist max roach zu gretsch gestiefelt und hat sich eine 18er bd bauen lassen: voilá, das bebopset war erfunden.
    in der zwischenzeit hatten die jungs von zildjian das zahnrad für sich entdeckt und ihre walzmaschienen vom lederriemenantrieb auf etwas robusteres umgestellt. damit war es dann auch möglich, rohlinge auf grössen jenseits von 14" auszuwalzen. auf einma konnte der trommler ride-figuren auf becken spielen. ausserdem spielten die beboper die swing-schlager in halsbrecherischem tempo, puls in der bd ging einfach nicht mehr. also hat kenny clarke den puls auf dem ride gespielt und die hi-hat auf 2 und 4 getreten.


    das ist jetz nicht wirklich chronologisch sortiert,sollte aber für einen groben überblick ausreichen ;)

    ein standard-set gibts eigentlich nicht. viele jazz-trommler verwenden aus diversen gründen (u.a weil die bude ins taxi bz. die u-bahn passen musste/muss). die kombi 18er bd, 12er tom,14er stand-tom. die bd ist bei musikstilen jenseits von swing und dixieland quasi das dritte tom.

    sorry,aku,aber das muss jetzt sein. du schiesst dir ein völlig sinnfreies "pearl" crash bei ebay in der bucht und fragst hinterher ob das ne tolle idee war. und gibst dann im anschluss so tipps wie "mit zildjian kannst du kaum was falsch machen". marky macht 5 threads zu theman auf die hier bereits ausführlichst beleuchtet wurden. wenn das einreisst können wir den laden hier dicht machen.