Beiträge von Matzdrums

    besorg dir doch einfach "drummer´s inspiration" von rené creemers und dirk brandt oder "advanced concepts" von kim plainfield und lass dich für die nächsten 5-10 jahre im proberaum einmauern. oder kauf dirn vernünftigen lehrer,das geht schneller. :D






    stay tuned



    matz™

    unter polyrhithmik versteht mann/frau im allgemeinen die gleichzeitige verwendung von 2 oder mehreren rhythmischen figuren. die "backbeatdreher" von vincent c. basieren auf einer anderen idee. munificent 7 ist ein ganz lustiges beispiel. im endeffekt spielt vinnie einen "normalen" 4/4 oder 8/8 takt. steht jetzt der song in z.b. 7/8 dreht sich der beat im 2 takt und in takt 3 landest du wieder auf der eins. sehr schöne beispiele dafür findet der geneigte höhrer auch auf vinnies soloscheibe. die ist allerdings auf stretch-records (chick coreas label) erschienen und platte kaufen füttert mehr oder weniger direkt die scientology. deshalb ist hier brennen ausnahmsweise erlaubt ;)



    stay tuned


    matz™

    josh freese gilt bereits seit einigen jahren als der "steve gadd der alternativ-szene" (was immer das heissen soll.) zu gadds "Hochzeit" (genau,die mit vieeell koks und noch mehr alk) hat mr. gadd sogar songs aufgenommen die noch gar nicht komponiert waren ;) auch in jazzkreisen war und ist es absolut üblich eine komplette scheibe innerhalb eines tages aufzunehmen.



    my 2 cents


    matz™

    für drumthing: clicktracks funzen in "grösseren" studios genauso wie bei mir im keller. zu einer programierten sequenz zu spielen bedeutet allerdings keinesfalls irgendetwas "relaxter" anzugehen. der part den du selber spielst muss nämlich dummerweise mit dem progamierten funzen, es sei den du schmeisst im mix einen von beiden weg ;)







    stay tuned



    matz™

    df, was sagt dir die englische vokabel "overkill" ?
    ich such gerne übernächste woche mal ein paar definitive grooves von den von dir angesprochenen trommlerkollegen raus und wälz auch gerne noch mal entsprechende literatur, aber so genau wollts der themenstarter wahrscheinlich wirklich nicht wissen.


    bis dahin



    stay tuned


    matz™

    für DF:


    (1) der begriff clave (=schlüssel) wirdsowohl in der afro-cubanischen als auch in anderen traditionen vewendet. i.d.R. wird dabeibei zwischen Son-,Rhumba und Bossa-Clave unterschieden.


    (2) die betonten Schläge nennt man auch "Cascara" (= Schale,Kessel) und wird/wurde ursprünglich auf dem kessel von timbales gespielt. dazu kommen dann "downbeat" betonungen auf 1 und 3 z.b. von einer Surdo. Das notierte Muster wird häufigst in Tanzmuckerkreisen verwendet.
    Du hast selber weiter oben darauf hingewiesen das es hier nicht um traditionelle sonder um im kontext "tanzmucke" funktionierende pattern geht.
    (3) auf die getretene hi-hat hab ich verzichtet um nicht noch mehr noten pinnen zu müssen.
    (4) genau.
    (5) BD-Variationen sind was feines, aber wie gesagt gehts um "Survival-Patterns"




    stay tuned


    Matz™

    Zitat

    Ich hätte übrigens auch keinen Bock bei jemandem Unterricht zu nehmen, der nie eigene Sachen gemacht hat, sondern immer nur Cover. Der wird auch nie verstehen, worum es uns Idioten, die kein Bock haben den Kram anderer Leute nachzuspielen, geht. Denkt dran, dass die Leute, die ihr covert selber so wie ich gedacht haben, sonst wären sie nicht mit ihren Sachen erfolgreich geworden. Wobei ich das alles natürlich nicht zu kategorisch sehe, klar kann man mal nen Cover spielen, aber im Grundsatz nicht.



    was hat "cover-band" mit "guter lehrer" zu tun ?


    Lernen hat imho allerdings jede menge mit imitieren zu tun, bis zu einem gewissen alter ist das die einzige Lernmethode. Die Helden die du da ansprichst haben selber gnadenlos "geklaut", das ist eine völlig normale entwicklung.
    es gibt eine menge sehr guter musiker die ihre brötchen in coverbands etc. verdienen. das ist nicht "weniger" oder "mehr" wert als der oberkreative rockspieler, der jede menge "vibes" hat.


    natürlich haben technische aspekte in meinem unterricht eine gewisse priorität. leider funktionieren bestimmte methoden bei den "kurzen" heute nicht mehr. ich kann einem schüler nicht die stick-control vor die nase stellen und die mit dem "abarbeiten" sondern muss aufzeigen was man/frau mit der technik anstellen kann,sonst hat der schüler nach 3 monaten keine lust mehr und will lieber ein pony ;-).
    wenn ein schüler mit nem song angerannt kommt muss ich dem klarmachen wie der funktioniert und ihm gleichzeitig die technischen aspekte aufzeigen. dann übt der auch brav "wirbel" damit er den song auf dem schulfest spielen kann.
    das bedeutet aber auch für mich das ich ungefähr auf dem schirm hab was so am markt läuft. ein hauptamtlicher musikschullehrer hält sich an seinen lehrplan und wenn der stöpsel kein bock mehr hat,auch gut,der BAT vertrag bleibt der gleiche..


    so ,genug geheult.


    p.s. : ich hab noch nie inner cover-band gespielt ;)



    matz™