Auch immer wieder schön Pink Floyd - Wish you where here - Während der eine Gitarrist schon spielt, hustet der andere Eierschneider nicht wirklich dezent. Allerdings hörte ich das vor Jahrzehnten erst, als ich die CD einlegte.
Deep Purple - Made in Japan - Child in time - Die Fuma ist auch recht deutlich zu hören, bevor der Klöppel ans Fell haut.
Beiträge von braindead-animal
-
-
Vergangenen Sonntag durfte ich dann alles ins Studio fahren und aufbauen. So ein Rack ist doch dankbar, innerhalb von einer halben Stunde war alles da, wo es sein sollte. Leider hatte ich eine Rackklammer vergessen, sodass das China erst am ersten Aufnahmetag zum Einsatz kommen wird.
Der überaus kompetente Tonmeister rückte dann mit zahlreichen Mikros an. Da das Pult so um die 40 Kanäle hat, bekam mein Wahansinn reichlich Zuwendung: Eins für die Hihat links, eins für die Hihat rechts, eins für die Bimmel vom Ride und zwei Overheads. Die drei Toms bekamen insgesamt drei, genau wie die Snare, zwei oben und eines für den Teppich. Die Bassdrum wird mit zwei Mikros abgenommen.
Der Soundcheck offenbarte dann ein Problem: Das 10er Tom regte doch arg den Snarteppich zum Rascheln an. Nach verschiedenen Stimmungen und Snares fiel die Wahl auf die Acryl. Letztendlich zeigte der Mix zum Schluss, dass die Kiste nicht nur für mich toll klingt, sondern auch dass das Rascheln in den Griff zu kriegen ist. Ich freue mich schon auf die Aufnahmen, dann wird es auch Bilder geben.
Ja, es macht Spaß, wieder mal im Studio sein zu dürfen, Danke Holy Orange! -
Ende März 2017 werde ich für drei Tage im AAE-Studio Mainz mit Holy Orange meine Drumspuren eintrommeln. Da es über 20 Jahre her ist, dass ich nicht im Proberaum mein Instrumentarium aufgenommen habe, möchte ich Einblicke in diese für mich nicht alltägliche Begebenheit geben.
Neu ist für mich außerdem, dass ich der letzte bin, der seinen Kram aufnehmen wird. Zu Übungszwecken ist mir freundlicherweise vom AAE Studio eine Version mit allen Instrumenten und Gesang zur Verfügung gestellt worden. Das Besondere an meinen Versionen der acht Songs ist, dass statt des Drumcomputers, der zur Orientierung der Mitmusikanten aufgenommen wurde, ich nur den Klick zu hören bekomme. Somit konnte ich mich angemessen vorbereiten. Zur Abstimmung über die zu verwendeten Grooves schickte ich meine Übetracks (im Proberaum aufgenommen) in Kombi mit der Klickversion zum Komponisten von Holy Orange, der eigentlich Bassist der Band ist.
Es gibt nämlich ein kleines Handicap bei Holy Orange: Wir wohnen nicht alle am selben Ort und so ist jede Probe mit einer mehr oder minder aufwendige Anreise verbunden. So ergab es sich erst jetzt, dass wir endlich mal alle acht Songs zusammen spielen konnten. Hat richtig Spaß gemacht, mal nicht zum Klicktrack zu trommeln. Letztendlich dienten die beiden Proben nicht nur dazu, mich optimal auf die Aufnahmesession vorzubereiten, es wurden auch zum Teil Liveversionen der Songs entwickelt, die wir beim Gig am 28.1.17 in Köln nicht gespielt haben.
Der Umstand, dass ich erst zur Band gestoßen bin, als diese schon im Studio aktiv war und ist, hat massiven Einfluss auf die Produktion. Es ist das erste Mal, dass ich nicht live und bzw. oder als erster dran bin sondern eben es mit einer schon fertigen Produktion zu tun habe. Dass dabei der Klick natürlich wichtig ist, liegt auf der Hand. Das ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Die Voraufnahmen, die ich im Proberaum gemacht habe, scheinen aber zumindest in die richtige Richtung zu gehen.
Bleibt noch zu erwähnen, dass ich ein massives Luxusproblem habe: Was von dem ganzen Kram, den ich besitze, nehme ich mit nach Mainz und baue ihn im Studio auf. Zum Glück wurde mir während meiner Vorproduktion immer klarer, was ich verwenden werde. Aufgrund der Anzahl der Becken und Toms werde ich mein Rack aufbauen. Dabei kommt es mir zugute, dass ich den Proberaum, den ich mir unter anderem mit redsnares Kashooga teile, aus finanziellen Gründen verlassen werde. In Zukunft werde ich vermehrt wieder die rote Gefahr, die ich zusammen mit PiCtUREs of you nutze, auch alleine spielen.Lange Rede, kurze Liste, zum Einsatz kommen:
Wahan Acryl 20“ Bassdrum, 10“, 12“ und 14“ Tom, 14 x 6“ Snare
Wahan Studiomaster Edelstahl 14x5“ Snare
Tama Artwood 14x8“ Snare
Paiste 2002 10“ Splash, 14“ SoundEdge Hihat, 16“ Crash, 18” Thin Crash, 18” China und 22" Ride
Paiste Sound Creation14” Hihat
Paiste Formula 602 20” Thin Crash -
Gestern war ich zu groggy und musste das Erlebte erst Mal verarbeiten. Am Samstag spielte ich ja mit piCtUREs of you beim Fürstentanz auf. Der Cure-Tribute-Hofstaat war reichlich erschienen und huldigte den Mannen um Robert Smith.
Der Aufbau gestaltete sich nach Klärung der Standortfrage recht problemlos. Mein neues 18er China kam zum Einsatz. Alles weitere wie gehabt, 20, 12, 16 Wahansinn Acryl, die passende Snare mit einem Coatet-Emperor (Besen bei Lovecats) und Dämpfungsring, die frühen Studioalben von The Cure waren Vorbild beim Klang. Desweiteren hing da 2002 14er Heavy und Soundedge Hihat, 10er Splash, 16er Crash und 18er Thin Crash.
Beim Soundcheck stellte sich raus, dass sowohl die Gitarren als auch meine Wenigkeit keine Verstärkung brauchten. So mancher Konzertbesucher war im Nachhinein erstaunt, dass die "kleine" 20er Bassdrum so gut zu hören war.
Da um 21 Uhr das Gambrinus schon gut gefüllt war, legten wir los, zwei Stunden Programm sollten möglichst bis elf über die Bühne gebracht werden. Ich startete also mit dem Groove zu 'At Night' und sah dann nichts mehr. Irgendwer hatte die amtliche Nebelmaschine angeschmissen und die Bühne hätte Fields of the Nephelim zur Ehre gereicht. Vielleicht kaufe ich mir für den nächsten Gig im Nebel Cowboyhut und langer Mantel, die Fans der britischen Gothrocker wissen, was ich meine.
Wie immer, wenn es schön ist, verging die Zeit wie im Flüge. Nach insgesamt vier Songs als Zugabe war es auch schon wieder vorbei. Über große Patzer kann ich nicht berichten. Da unsere Bühne Teil der Tanzfläche für den Fürstentanz war, räumten wir schnell unser Kram weg. Nachdem ich mein Zeugs in die nicht weit entfernte heimische Gerage verbracht hatte, war endlich Zeit fürs Feierabendbier. Getanzt habe ich dann nicht mehr, war doch ziemlich ko. Dafür hat mein Naturbecken, die beste Roadine der Welt, reichlich mit den Fürsten der Finsternis getanzt.
Weitere Bilder gibt es im Fratzenbuch. -
Bin bis jetzt gut ohne Hilfsmittel ausgekommen, hatte vor Jahrzehnten Glück in Form eines Lehrers, der mir das mit dem Drehen an den Schrauben beigebracht hat. Aber, vielleicht bilde ich mir auch nur ein, dass ich stimmen kann.
-
Den Chinese und das 18 Crash würde ich daheim lassen. Dann eher ein leichteres Crash für leisere Akzente. Vielleicht doch mal über ein Splash nachdenken, ich hätte da ein 12er 505, das könnte ich dir zurückgeben.
-
Nun, zunächst Einmal ist es ja schön, wenn der moderne Trommler nebst dem eigentlichen Hobby oder Beruf sich ja noch weiter mit der Materie beschäftigen kann, kommt er doch in dieser Zeit nicht auf dumme Gedanken oder lungert auf der Straße rum bzw. nervt seine Familie.
Das, was hier so präsentiert wird, kann sich in den aller meisten Fällen sehen lasesn, daher ist DIY auf jeden Fall gerechtfertigt. Kommen wir zum Pudels Kern sprich den Kessel. Hier fängt das Ganze für so einen Unbeteiligten in Sachen handwerkliches Können und Ausrüstung wie mich an, fragwürdig zu werden. Ich bin nicht in der Lage, einen Kessel zu basteln, der den Qualitätsansprüchen meines Naturbeckens (oberste Finanzierungquelle meines Fuhrparkes) entspräche. Also müsste ich auf das Produkt eines anderen zurückgreifen. Da wäre dann noch die Gratung und die Löcher für die harte Ware. Auch da fehlt es mir an Erfahrung und Werkzeug, also müsste das Produkt schon gegratet und gebohrt sein. Anpinseln könnte ich es, aber, das kann ein Profi auch besser (siehe weiter unten). Wieder nichts mit DIY. Bleibt also nur die Auswahl und die Montage der Teile am Kessel. Dieses durfte ich in Mainz-Kastel schon machen und konnte nicht umhin, eine gewisse Befriedigung festzustellen, wenn der fertige Kessel bespielt wurde. Da mein Naturbecken jemanden kennt, der in Sachen Kessel wesentlich mehr Ahnung als ich habe, baute dieser mir Trommeln nach Vorgaben meines Naturbeckens. Damit muss ich mich bis heute zufrieden geben.
Denn: Bei der Fassbauweise haben mein Naturbecken und ich Bedenken ob der Halbarkeit. Wenn ich mir so ein richtiges Fass anschaue, sind da Metallringe zu sehen. Die haben ihren Grund, oder? Nun, ich hätte beim Bespielen einer von mir verbrochenen Trommel immer Bedenken, dass die Dauben auseinander brechen. Aber, dann müsste ich mir ja eingentlich auch Gedanken über die Langlebigkeit von Schichtholzkessel machen, oder? Abgesehen davon, damit so ein Daubenkessel auch innen rund ist, muss reichlich geschliffen werden. Das erzeugt reichlich Material für den Karmin, den ich nicht habe.
Egal, mein Naturbecken steht ja eh schon seit fast einem Jahrzehnt auf Plastik, weil es sich nicht für eine Farbe entscheiden kann. Damit ist das Thema Holzkessel erledigt.
Der andere Aspekt von DIY, die Restauration, ist durchaus alleine vom Anschauen her der hier präsnetierten Bilder desöfteren eine Quelle der Freude. Vermeintlich abgerockte Kisten wieder Leben einzuhauchen ist für mich mehr nachvollziehbar, aber, da ich ein Jäger und Sammler von Becken bin, kann ich auch hier nicht wirklich glänzen. Das Einzige, was ich mal wirklich verbrochen habe, war, die Folie meines ROY Made in Tawan, die sich schon löste, abzumachen und absolut unfachmänisch mit Beize aus dem Baumakrt zu verzieren. Die aus der Entfernung vermeintlich sichtbare Maserung entstand allerdings durch die unterschiedliche Dicke der aufgetragende Beize. Ich bin folglich mehr so für Grobe beim Handarbeiten. Dass die von mir bearbeiteten Trommeln schon lange nicht mehr zu meinem Fuhrpark zählen, ist wohl selbstredend.
Nichtesotrotz gebührt mein Respekt all jenen, die sich stundenlang im Hobbykeller mit dem Thema DIY intenivst auseinandersetzen können, denn mir mangelt es dafür an Geduld, Werkzeug, Interesse und Fähigkeit und mein Naturbecken ist mit den Trommeln aus Mainz-Kastel immer noch sehr zufrieden.
-
Und wenn er nicht richtig steht, versuche es mal mit Sildenafil.

-
Bei meiner Ironcobra wackelt nix, und das schon seit Jahren! Die ist nämlich so konzipiert, dass das dritte Bein die Fußpedalplatte ist.
-
Das sind dann wieder die Momente, in denen ich mich freue, dass die Suche nach einem nachhaltig für Freude sorgendes Instrumentarium für mich abgeschlossen ist. Dabei spielten Zufälle eine große Rolle. Der erste Zufall ist das Angbot an Becken, welches damals in den 1980er in Nordwestdeutschland eher dünn gesäht war. Die Produkte aus der Schweiz mit einer Manufaktur in Norddeutschland waren gegen über denen aus Süddeutschland überlegen. Dann aber besaß ich mehere Zimbel mit ProFile aus Neustadt a. d. Aisch oder so, die durchaus mit den anderen mithalten konnten. Aber, irgendwie bin ich dann so gegen Ende des Jahrzehntes doch bei PAISTE hängen geblieben, die MEINL wurden nach und nach (teilweise ein Jahrzehnt später)verkauft. Irgendwann verirrte sich ein Mensch mit einem sehr großen Case in den heimischen Drumladen und es war um mich geschehen. Die vorgestellten Sound Creations waren über mehrere Jahrzehnte Objekte meiner Begierde. Alle PAISE-Becken, die ich nach 1985 erwarb, sind noch bei mir im Einsatz! Somit ist denn wohl geklärt, was eine Beckenmarke für mich ausmacht: Klang und Haltbarkeit. Erst im Laufe der Möglichkeit, die Produktion mal zu erleben, kam hinzu, dass die Reproduzierbarkeit des gefundenen Klanges bei eventueller Beschädigung bzw. Verlust kein Problem darstellt. Ich durfte natürlich auch an fremden Sets Sabian, Zildjian und andere spielen, da waren auch richtig tolle Becken dabei. Letztendlich bin ich aber dem P treu geblieben, Spießer eben.
Auch bei den Trommeln spielte ein Zufall eine große Rolle: 1989 kaufte ich mir eine TAMA Artwood als Sonderangebot. Dann ergatterte ich in den 1990er als erstes eine passende Bassdrum und dann Toms. Geträumt hatte ich von einem Sonor Lite in Maserbirke, aber, letztendlch bin ich mit dem TAMA Superstar und Granstar Custom auch heute noch glücklich. Allerdings störte mich dann die Verwendung von Bubinga und die Warlord-Snares. TAMA war als Marke für Trommel-Neukäufe für mich erledigt. Mit der PEARL Sesitone war ich auch mehr als zufrieden, diese erstand ich als Auslaufmodell. Insofern haben meine Besuche bei Musik Produktiv nachaltige Spuren hinterlassen. Die Sensi macht mittlerweile jemanden hier aus dem Forum glücklich.
Bei einem DF-Treffen dann in den 2000er lernte ich WAHAN kennen und schätzen und so war es diesem Zufall geschuldet, dass ich mit dem Plastik und Holz aus Mainz-Kastell in Sachen Trommeln eine neue, starke Marke gefunden habe.
In Sachen Hardware bin ich denn doch wieder bei TAMA gelandet, weil sie einfach gut sind. Daneben gibt es noch PEARL-Gestänge sowie Gibraltar und Dixon beim Rack. Auch mit dieser Wahl bin ich nch wie vor zufrieden.
Also, kurz: Neben Klang und Halbarkeit macht manchmal auch das Image und Design eine Marke aus. DW z.B. baut sehr gut klingende Trommeln, aber, die Böckchen mag ich einfach nicht. -
Hier noch ein Beitrag zum Revelation Festival vor einer Woche:
death rock -
Ja, ja, läster du nur. Warte ab, wie es dir in Friedberg ergehen wird, wenn der Rentnertisch dich in die Mangel nimmt und du Kepap im Klub der Scheinriesen unterstützen darfst.
Bis heute Abend dann... -
Boa, user Maddin ist ja ein wahrer Poet!!!
Das Original konnte ich mir aber nicht lange antun, der ist ja genauso wie der Jammerbarde aus Mannhem.
-
Na, was soll schon groß drinne gewesen sein:
Paiste 2002
Hihat Heavy 14"
Crash 16"
Thin Crash 18"
Ride 22"
Letztere kamen zum Einsatz.Dazu noch ein Stagg-Schellkranz an der Hihat dran geschraubt beim Song Flood, den es auch als Video gibt: klick
Meine Rythmwatch hing mittels Beckenarm an der Hihat, diente nur als Einzähler, ich spielte ohne Kofhörer und hatte einen guten Bühnensound. Leider habe ich besagten Arm nebst Pearl AX-25-Klemme vegessen, sodass Lotus Feed mir wohl ein Paket schicken wird.
Lediglich bei Pretty Baby habe ich die Pause verpennt, ansonsten lief alles mehr oder minder reibungslos, ich bin jedenfalls mehr als zufrieden.Mehr in epischer Breite zu berichten bin ich leider momentan nicht fähig, das anstehende Konzert am elfen März in Bad Homburg mit piCtUREs of you hält mich etwas auf Trapp, da ich mich neben den Druckerzeugnissen wie Flyer, Plakate und so auch um die Pressearbeit kümmern darf.
-
Für die Themen- und Setauswahl ist einer besonders dankbar: Bei durchsichtigen Trommeln ist die wahre Größe der Respektsperson zu sehen, wenn diese am Set sitzt.

Allerdings frage ich mich, ob ich nicht besser meine 20er mitbringe, weil hinter der 24er vom Hueni wird die Person ganz verloren aussehen?! -
Am Samstag durfte ich mit Holy Orange das Revelation Festival im Kölner MTC rocken. Die Anreise getaltete sich dank der pünktlichen Deutschen Bahn sehr undramatisch. Im Rucksack klapperte lediglich der Schellenkranz, weiteres Zeug (Beckentasche) wurde vom Bassmann per Auto transportiert. Als erster Programmpunkt war das Aufsuchen der Unterkunft angesagt. Wir (mein kleiner familiärer Fanclub) hatten mittels Internet eine Wohnung direkt über dem MTC gefunden. Mein Bruderherz, Schwägerin, Neffe und Freundin sowie natürlich mein Naturbecken hatten folglich eine sehr kurze Distanz zum Auftrittsort. Über eine komfortable Rückgsmöglichkeit neben dem immer recht gut gefüllten Backstagebereich war ich sehr dankbar.
Punkt Zwei: Anreise Holy Orange und Aufbau, das Drumset stand schon, als ich die Räumlchkeiten des MTC betrat. Sofort sehr netter Empfang durch die Kollegen von Lotus Feed, die freundlicherweise ihr Zeugs allen Bands zur Verfügung stellten. Mit deren Drummer besprach ich kurz ein paar Details und freute mich, dass ich nicht alle Becken dranschrauben musste. Meine Beckentasche war tatsächlich zugegen, da sage noch einer etwas gegen Bassisten.
Drittens: Sound Check: Nach und nach trudelten alle Bands ein. Besonders schön war, dass die Franzosen von Insight recht gut Englisch konnten und es somit keine Kommunikationsschwierigkeiten gab. Der Soundcheck selbst verlief dann unspektakulär. Lediglich war mir der Bass auf dem Monitor zu laut, ich saß ja fast direkt neben der Bassbox, das reichte allemal.
Gegen sieben sollte dann eigentlich Einlass sein, aber Band Nummer vier war erst recht spät erschienen und machte dafür umso länger beim Soundcheck rum. Mir egal, aber, als Veranstalter hätte ich da gemeckert. So ging es dann später los und wir vereinbarten, dass wir unser Set kürzen. Die anderen Bands waren recht ineteressant und performten zum Teil auf richtig hohem Niveau.
Viertens: Gegen halb Neun dann ging die Anspannung bei mir hoch, wir waren dran. Schnell umgebaut und Becken gewechselt und dann ging es auch schon los. Das Publikum ging gut ab und wir hatten viel Spaß auf der Bühne. Einstand gelugen! Tja, wie das denn so ist, wenn es gut läuft, die Zeit verging wie im Flug und da war auch schon das letzte Lied angesagt. Es war das einzige Stück, für das ich mich nicht üben musste, denn ist auch auf der Setliste meiner anderen Band piCtUREs of you zu finden. Mit dem Cure-Cover hatten wir spätestens die Leute von uns überzeugt. In Sachen Dynamik und scheinbar Aufhören muss ich mich mal mit den piCtUREs zusammen setzen, da haben wir am Samstag die Latte höher gesetzt. Reine The Cure Fans würden trotzdem die piCtUREs bevorzugen, da erstens mit Keyboards und zweitens näher an der Stimme von Robert Smith dran. Viellleicht ist das auch der Unterschied zwischen Cover (Holy Orange) und Tribute (piCtUREs of you). Toll war natürlich auch, das mein kleiner Fanclub offensichtlich mit dem Dargebotenem mehr als zufrieden war.
Auf jeden Fal bin ich froh, in zwei Bands zu spielen, mit denen ich viel Spaß auf der Bühne haben kann. Die After Show Party hat noch ein kleines Highlight, mein Natiurbeceken hatte Geburtstag.
Gestern dann merkte ich leider, dass Rock und Roll kein Ponyhof ist und ich zumindest temporär ein alter Sack, Rentnerabteilung beim MHS ist für mich mittlerweile ein Muss.Danke noch mal an Jürgen K. der den Kontakt zwischen Holy Orange und mir hergestellt hat.
-
Dann melde ich mich auch zum Stammtisch und zum Essen an.
-
Volle Zustimmung, dass es hier um menschliche Musik und Spaß geht. Wer maschinenartige Drums will, möchte doch bitte programmieren. Es gibt einige Songs, die davon leben, eben nicht immer auf dem Raster zu sitzen. Gegen Einzählen und auch beim Aufnehmen mit dem Klick spricht nichts, wenn das zuvor geübt wurde und die Lebendigkeit des Songs nicht darunter leidet. Beim Abhören muss dann aber der Klick aus sein!
Mit meiner Band Holy Orange läuft es zur Zeit so: Am Samstag live in Köln werden wir u.a. Songs spielen, die gerade im Studio aufgenommen werden. Wenn ich im März meine Sachen trommeln werde, dann zum Klick, da der Rest dann schon fertig ist. Diese für mich ungewöhnliche Produktionsweise ist dem Umstand geschuldet, dass ich erst später in die Band gekommen bin, da waren sie schon im Studio. Es ist eine Herausforderung! Zumal wir während der Proben bei manchen Songs Veränderungen vorgenommen haben. Insofern wird es also Unterschiede zwischen Live- und Studioversion geben. -
Manche Farbe ist nicht so gelungen. Das Rot würde mich eventuell reizen. Weiß wäre mein Favorit, weil das schön reflektiert und damit illuminiert werden könnte.
-
Ein Schichtholzkessel ohne Presse herstellen zu wollen, halte ich für ein spannendes Unternehmen. Es wird schon seinen Grund haben, warum kleinere Firmen ihre Kessel nicht selber bauen.