Beiträge von braindead-animal

    Als Alleinstellungsmerkmal und mehr in Richtung Entertainment fiele mir z. Zt. nur der Titel "Nach Fest kommt ab - Fliegende Schrauben und gerissene Kessel" ein. Sowas gbt es meines Wissens nicht so oft in Netz und zu kaufen. Aber, wie bekommt man einen Kesselhersteller dazu, einen oder mehrere zu spendieren, den oder die der Protagonist dann stimmungsmäßig und vorallem nicht alltäglich, sagen wir, in eine neue Form bringen kann? Kessel zu kaufen ist wohl keine Option. Kirchhoff wäre aufgrund der Vorgeschichte ja der erste Ansprechpartner, aber, gibt es die überhaupt noch und wäre das nicht eher Antiwerbung? Das Leben ist schon hart. Vorallem, wenn man sich im Haifischbecken Drummerforum tummelt. ;)

    Der Trommelbauerflurfunk sagt jedoch, dass es da im fernen Osten (Asien) eine Fabrik gibt, wo morgens die Trommeln der Firma X, später dann die mit dem Logo und den Böckchen der Firma Y und dann zum Schluss die OEM-Sachen großer Musikalienhändler vom Band laufen. Die haben angeblich sogar eine Lackierstraße, in der die Trommeln automatisch besprizt werden. Deswegen sind die mittlerweile genauso günstig wie die mit der Folie.
    Deswegen könnte es sein, dass die günstigen Serien namenhafter Hersteller aus den VSvA und anderswo durchaus ähnlich sind. Gemunkelt wird auch, dass gewisse Ähnlichkeiten im eher günstigeren Sektor zwischen einem deutschen Traditionshaus und einer Marke, die mit M anfängt, gibt, da diese im selben Werk produziert werden würden. Aber, wie das so ist mit Gerüchten...
    Das soll jetzt aber nicht heißen, dass die Teile schlecht klingen.

    Grundsätzlich geht es beim Covern für mich, den Song und seine Atmosphäre zu erfassen und das Wesentliche zu reproduzieren, damit die Leute ihn wieder erkennen. Da halte ich mich in meiner Cure-Coverband sehr ans Original. Wobei das nicht immer einfach ist, denn live spielte und spielt die Cure die Songs auch mal mit Variationen, als Beispiel sei hier 'A Forrest' genannt. Den halten wir bei 'Picrures of you' gerade auch zum Ende hin eher offen. Aber, Akkorde, Text und Rythmus bleiben gleich, denn alles andere würde den Song zerstören.
    Bei 'Quosh' , meiner anderen Band, haben wir neben eigenen Material ja auch Cover. Zum Einen halte ich es da wie bei 'Pictures' , zum Anderen spielen wir 'Mensch' von Grönemyer alles andere wie das Original. Letztendlich geht es darum, wie schon andere geschrieben haben, dass die Leute die Songs wieder erkennen und positiv unterhalten werden.

    Bei einer ehemaligen Band von mir war das so: Zuerst ohne Klick ständig Tempodiskussionen, dann mit alles in Ordnung bis mal nach dem Auftritt wieder übers Tempo gemeckert wurde. Ich jedoch konnte nachweisen, dass das Gefühl vom Tastenmann nicht temposicher war. Trotzdem sollte ich dann nur noch mit Klick anzählen und dann mich auf die Feinheiten von Eierschneider und Tastenmann einlassen, denn das wäre ja auch dynamischer. Da haben wir dann das Grundproblem: Der Drummer ist im richtigen Tempo, der Rest aber hat massive Schwierigkeiten beim Tempohalten und vorallem beim Fühlen des Richtigen. Sie hatte Probleme, sich aufs Schlagzeug zu konzentrieren, denn sie waren es trotz angeblichen Übens mit Metronom nicht gewohnt, dass das Tempo starr ist. Was soll denn aber der Schlagzeuger in einer Band, wenn er nicht für das Halten des Tempos verantwortlich ist?! Es erstaunt also nicht, wenn ich die Zusammenarbeit unter diesen Umständen nicht weiter vollzogen habe.
    Kurz: Nicht der Drummer mit dem Klick ist immer das Problem sondern es kann auch die Timming-Schwäche der Mitmusikanten sein.

    Im Ernst, ihr stellt Sachen ins Netz, die eigentlich noch nicht veröffentlicht werden sollen, liest sich für mich wie ein Widerspruch. Da nützt es auch nichts, wenn drum gebeten wird, diese veröffentlichten Seiten nicht aufzurufen.


    So ist das eben, wenn der Marktschreier ausgepakt wird. Wer verbal die Latte hoch legt, wird daran gemessen. Aber, vielleicht muss heutzutage bei dem riesigen Angebot so um Aufmerksamtkeit gerungen werden. Das habt ihr immerhin zumindest hier im Forum geschafft. :P

    Kinners, jetzt weiß ich, warum ich nicht wirklich in jüngeren Jahren berühmt geworden bin: Wir hatten diesen ganzen Kommunikationsfirlefanz nicht. In den 1990er mussten wir uns direkt bei der Probe für die nächste verabreden, weil man nicht soviel mit dem Festnetztelefon Einheiten verballern wollte, als Student musste man sparen. Datenaustausch gab es auch nicht mittels PC, sonderen, die Kasette/CD wurde einem direkt in die Hand gedrückt, Fotos gabs nur ausgedruckt.
    Ach, wir Armen, dass wir überhaupt in der Lage waren, uns zu treffen und gemeinsam zu musizieren...