Am Dienstag, den 4.10., werden die selbst ernannten Mythen-Burschen (Mythbusters) des Drummerforums Jürgen K. und ipo dem Klang des Leimes im Rahmen eines Besuches in Bad Berleburg auf den Grund gehen. Wir hoffen, dass zumindest in Bezug auf die Produktion von Kesseln einer deutschen Firma, die nicht gerade unerfolgreich im Schlagzeugbau ist, der Leimklangnebel sich verziehen wird. Weiteres dazu dann zu gegebener Zeit in diesem Fred.
Offtopic: Die Frage, wer Europas größter Hersteller von Buchenkessel ist, könnte auch gestellt werden. Aber, das ist ja ein anderes Thema.
Beiträge von braindead-animal
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Erst wollte ich die Finger still halten, da ich keine Schildjanns in meinem Besitz habe. Aber, irgendwie finde ich es als Peischte-Kunde befremdlich, dass verschiedene Becken, auf denen das Gleiche steht, angetestet werden müssen, um das gewünschte Klangresultat zu finden. Meine letzten beiden 2002er Neukäufe hatte ich vorher an anderer Stelle ausgiebig getest und bin dann zum Händler und habe die Teile bestellt. Ich bekam genau den Klang, den ich haben wollte, obwohl die Bleche jeweils eine andere Seriennummer haben.
Jürgen K. hat recht, das ist nicht magisch. Aber, vielleicht möchte ich als Kunde ja genau das kaufen, das ich anderswo schon mal testen durfte. Ich stelle mir gerade die Situation beim Autokauf vor: Ich bestelle das Model xy und muss dann aus fünf Fahrzeugen beim Händler das raussuchen, das die Konfiguration hat, die ich eigentlich haben wollte. Aber, vielleicht bin ich ja schon so von Standards und Normen beeinflußt, dass ich den magischen Zufall nicht zu schätzen weiss.
Egal, es führen viele Wege nach Rom. Hauptsache, jeder ist mit dem Zeug, das er hat, glücklich, auch wenn der Suchprozess vielleicht komplizierter und länger ist. Darum möchte ich die Peischte-Religion nicht zur Katholischen machen, denn, im Gegesatz zum Pups Ratze-Fatze erhebe nicht den Anspruch, dass meine Glaube der Einzig-Glücklich-Machende ist. Amen. -
Mein Einwand ist immer noch: Was ist mit Kesseln, die nicht geleimt sind, weil aus Metall oder Plastik?!
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Folgendes Problem: Ein Teil meiner Trommeln sind nicht verleimt, sie sind aus Metall (Stahl bzw. Messing) oder Plastik. Ist es demnach entscheidend, mit welchem Rohöl das Acryl hergestellt wurde, welches Lötzinn beim Messingkessel verwendet wurde und wie die Oma des Stahlarbeiters hieß, der das Metall gewalzt hat?
Erst gestern konnten mein Proberaumnachbar und ich feststellen, dass es mit geschlossene Augen bei gleicher Stimmung nicht möglich ist, das Kesselmaterial zuzuordnen. Wenn dann noch Mikros im Spiel sind, dann ist es eh vorbei. Glaubt eigentlich jemand im Ernst, dass es dem gewöhnlichen Musikkonsumenten interessiert, auf was für Material da getrommelt wurde? Das Wie ist doch wohl entscheidener! -
Gerne kannst du bei uns vorbeischauen um u. a. mal das durchsichtige Zeug zu begutachten. Ich gebe aber zu bedenken, dass ein Anwalt gleich daneben an seinem Tama hocken wird und rate dir deswegen, von Sachbeschädigungen oder gar Körperverletzungen Abstand zu nehmen.
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Zumindest hier in der BRD kann man Becken z. B. in Ibbenbüren bei Musik-Produktiv bestellen und bei Nichtgefallen zurückschicken. Höre dir doch mal auf der Paiste-Heimseite im Internetz die Dateien von den 2002er Power Ride und Heavy Ride an. 20" oder 22" stehen dir dann auch noch zur Auswahl. Dann könntest Du noch zum Spass das Rude in 24 und das Teil vom Nico in den virtuellen Klangraum aufbauen. Anhand meines 22" Rides kann ich beurteilen, dass die Klangdateien, gute Lautsprecher/Anlage vorausgesetzt, dem Naturklang schon recht Nahe kommen und zumindest für eine Vorauswahl zu gebrauchen sind.
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Das arme Kind, ich finde, man sollte kleineren Wuchs nicht noch fördern. Es ist doch wie bei den Hunden, die Kleineren bellen lauter und beissen gerne in die Wade.
Es reicht doch, wenn wir einen kleineren Kepap haben, oder?
Ich sach nur: R.E.S.P.E.C.T. trinkt ein Fass Cola! -
Vielleicht hilft ja dieser Link: Sounds von Becken, die z.Zt. nicht mehr hergestellt werden
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Um mal die Verwirrung zu steigern, wenn du einen Sound Richtung Ludwig sucht, dann must du auch die Pörl Sensitones antesten. Bin im Besitz einer 6,5" in Messing und die kommt einer Schwarzen Schönheit aus Amerika schon recht Nahe. Wie wir allerdings mal bei einem Workshop in Friedberg feststellen konnten, sind die Teppiche bei Pörl nicht so gut. Ach, ja signierte Trommeln würde ich nur kaufen, wenn sie wirklich günstig wären. Meist gibt es reguläre Schnarren ohne Unterschrift von Herrn Chambers z.B., die ähnlich ausgestattet sind, dafür aber eben nicht die sehr teure Unterschrift besitzen.
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Hier noch ein Bild:
Zu den Arbeitsbedingungen:
Die Psychocouch sowie deren Therapeutentisch wurden als moderner "Arbeitsplatz" umgewandelt. Ich DURFTE folglich im Sitzen arbeiten, das ist in Mainz-Kastel nicht selbstverständlich und kostete extra. Auch reichte der Meister mir Wasser, die Kohlensäure darin musste ich aber auch extra zahlen. Es floss also reichlich Geld auf das Wahan-Konto. Mein Becken nahm mir das sehr übel. Selbst mt den neuesten Lichtkreationen in Form einer roten LED-Kette ums Rack drapiert, konnte ich SIE noch nicht besänftigen. Am Sonntag werden wir den Meister mit seiner Jazzformation live erleben. Mir graut schon vor dem Aufeinandertreffen der Giganten, der Wahan wird vom meinen Becken ein gewaltigen Einlauf bekommen. Insbesondere das mit den 22 Zoll nimmt SIE ihm sehr krumm, da ich ja wieder durchsichtige Träume habe. -
Gruß nach Friedberg,
natürlich habe ich das vorher immer so gesagt, weil ich ja keinen direkten Vergleich zu einer 22er in Plastik hatte. Die 24er und 26er sagten mir nicht so zu. Ich bin dann doch eher so ein Feierabendrocker, der nicht soviel Fell bewegen möchte wie z.B. Herr K. mit seinen 24er Wummen.
OK, in Wirklichkeit hänge ich natürlich am Tropf des Meisters und wenn der nun mal bisher keine 22er hatte, dann musste ich das doch mit Haut und Haaren verteidigen. So ist das nun mal, wenn man wahansinnig ist.
Spekaulationen über weitere Trommeln, die ich vielleicht mal haben möchte, werden nicht weiter kommentiert. Aber, ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass der Wahan mir noch mehr Zeug hinstellt, wofür er bezahlen muss. Außer, ich schufte mal wieder bei ihm, dann werde ich aber wohl 120 € pro Stunde ihm zahlen müssen. Der ist doch Geschäftsmann, irgendwo. -
Gestern war ich mal wieder in Mainz-Kastel und habe für 100 € die Stunde schrauben dürfen. Jetzt weiss ich, aus wievielen Teilen ein Variolifter besteht und wie diese Abhebung zusamengebaut wird.
Außerdem stand da eine 22er in Acryl rum. Endlich, es gibt sie! Und, ich will sie haben! Der direkte Vergleich mit der 20er zeigte, Hubraum und Durchmesser sind durch nichts zu ersetzen. Der Wahan ist froh, dass ich das Teil jedoch erst haben darf, wenn mein Becken mitspielt. Sonst müsste er mir ja Geld überweisen, damit ich sie spiele. Das wäre weit mehr als 100 € die Stunde, die ich gestern bezahlen musste.
Blödes GMX, das z.Zt. nicht tut, sonst hätte ich jetzt Bilder von der Schrauberei. -
Naja, es würde mich schon interessieren, wie Du " tight" definierst.
Es kann ja auch sein, dass ich nicht nur so getrommelt habe, sondern das da noch andere Spuren waren, die aus verschiedenen Gründen (z.B. Urheberecht) hier nicht veröffentlicht werden.
Wie ich das mit dem "tight" üben kann, war sogar sehr ernst gemeint, ich habe es vielleicht zu locker verpackt.
Aber, das erfordert von Dir natürlich mehr als nur einen doch eher überschaubaren Kommentar.
Meine Intention war übrigens dem Forum den Klang der Trommeln als Ergänzung zum Galerieeintrag und nicht so sehr meine minderwertigen Künste am Instrument näher zu bringen. Wenn ich aber was lernen kann, dann umso besser! -
Das ist nicht tight
Sehr geehrter Trommlerkollege, vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. Was ist dieses "tight"? Wenn es das nicht ist, wie kann ich das ändern? Brauche ich dafür andere Trommeln/Becken/Mikors/Felle/Kabel/Stative? Sprich, kann ich mir das kaufen? Falls es bei Dir "tight" ist, wie hast Du das geschafft? Muss ich ich mir als Hobbytrommler, der nur zum Spass spielt, überhaupt darüber Gedanken machen? Manchmal verstehe ich die Welt nicht. -
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Vielen Dank für die Antworten. Mir ist noch etwas anderes, billigeres eingefallen. Im kleinen Hardcase (Kindersarg) liegt noch ein Oberteil eines Snareständers. Vielleicht lässt sich ja das Läppi darin einklemmen. Dann hätte ich eine Lösung, die mir nix kosten täte.
Guckst Du -
Ich habe noch einen älterne Dell, der noch CD, DVD und anderes abspielen kann. Falls ich mal direkt am Set mi einer DVD üben möchte, wäre es ja nicht schlecht, das Läppi ans Rack so zu montieren, dass ich die DVD sehen kann (Augenhöhe). Außerdem könnte ich dann mit einem Loop-Programm direkt am Set meine eigenen Play-Alongs basteln. Aber, wie schaffe ich das?
Kreative Vorschläge sind willkommen. -
Da ist das Alter das Entscheidene. Ein Superstar aus demn 80ern klingt schon mal ganz amtlich. Oder ein Yamaha 9000er Recording, ein Sonor Signature, etc. Gut, gebraucht hast du meistens Kratzer, aber, die kommen on the Road eh.
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Endlich das passende Instrument zu meinem Bentley. Wenn nur das Personal fähiger wäre, einer der zehn Putzen macht da bestimmt wieder Kratzer drauf, weil der Butler sie nicht so im Auge hat. Ich muss erst mal mit meinem Privatsekretär reden, ob der Assistent den Butler mittels Hausdame schon zurecht gewiesen hat. Reichtum ist schon anstrengend!
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Für ein Regenset würde ich auch Stahl bevorzugen, aber nur, wenn ein gewisser Herr K. den Raudi macht.
Sicher kann man mit einem Fame berühmt werden, aber, ob es einen in 10 Jahren noch glücklich macht ? Die Gebrauchtpreise dürften jedenfalls nicht sehr hoch werden, da haben andere Marken (z.B. Sonor) ganz anderes Potential. Anderseits, die Erfahrung, dass vielleicht ein paar Euros mehr zu investieren und dafür wirkliche Qualität, die lange hält, zu bekommen, muss eben jeder teuer bezahlen. Die alten Säcke hier im Forum haben ja eh keine Ahnung, die schwatzen nur gerne, weil der Zivildienstleistende nicht mehr da ist.