Armin Rühl hat ja wenigstens noch FÜR seine Kollegen gekocht und die Rezepte, die er für den jeweiligen Song benutzte, auf seine Solo-CD "Hausmarke" veröffentlicht. Da ich auch mal von ihm bekocht zu werde, kann ich sagen, dass er das ganz gut kann. Aber das ist ja nun schon sowas von Off-Topic.
Beiträge von braindead-animal
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Danke für eure Rückmeldungen. Vielleicht werden wir mal die Tommikros an einer meiner Trommeln montieren. Die klingen definitiv nicht nur wegen der Stimmung anders. Die Bassdrummikros werden auch noch drankommen, aber, frühestens erst in einer Woche.
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Danke!
Jetzt gibt es noch etwas mit den Toms. Wir haben unsere vorhandenen Mikros an Jürgen K. sein 16er Floortom und 12erTom Tom montiert und munter drauf los geschlagen. Schlagfell: Amba coated, Reso CS Black dot. Abstand zur Trommel: rund 10 cm
Leider ohne Quiz, direkt mit Auflösung:1) Sennheiser e 604
2) Beyerdynamics M 201 TG
3) Beyerdynamics M 69 TG
4) Beyerdynamics M 88 TG
5) Audio Technica Pro 25
6) Shure SM 57Fazit: Auch ein ausgewiesenes Bassdrummikro wie das Audio Technica kann Toms gut aufzeichnen. Auch hier finde ich, sind die Unterschiede nicht so gravierend. Aber, vielleicht liegt es an meiner Anlage (yamaha verstärker, canton boxen, über 20 bzw. 30 Jahre alt).
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(Gibts eigentlich schon Todesdrohungen irgendwelcher Hersteller gegen euch?)
Der war gut! Aber, die haben doch alle eine Marketingabteilung und die wird behaupten, dass unter unseren Bedingungen kein Vergleich möglich ist oder dass wir die Dateien nachbearbeitet haben. Außerdem gilt doch, dass eine Schnarre, deren Holz bei Vollmond geschlagen wurde, deren einzelnen Sperrholzschichten nach tagelangen Blindtests von reinen Jungfrauen ausgesucht wurden und schließlich dann der abgeklopfte, fertige Kessel erst den wahren Klang offenbart, nun mal 3000 € wert ist und gaaaannnnzzz anders klingt.
Im Ernst, es ist nicht zu unterschätzen, dass wir nur Snares nehmen konnten, die mindestens gut verarbeitet sind. Ein Vergleich mit einer aus der Einsteigerklasse wäre da vielleicht sogar aussagekräftiger.Fazit: Der Kessel ist nicht das Wichtigste, aber, das Auge trommelt ja mit.
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Hier gibt es jetzt einen Vergleich von den Snares, die da so zufällig rumstanden. Aufgenommen haben wir dieses mal mit zwei MTG 201 in einem Abstand von 1,30 m in der Diagonale, damit auch der Raumklang mitrüber kommt. Aufnahmegerät wie immer war das Zoom R 16.
Snares im RaumAuf ein Quiz haben wir verzichtet, folgende Snares sind zu hören:
1) Sonor 14x6,5 D 505 Stahl
2) Wahan Studiomaster 14x5 Stahl
3) Wahan Studiomaster 14x5,5 Buche mit Eibefurnier (innen und außen)
4) Wahan Stagemaster 14x6 Acryl
5) Pearl 14x6,5 B-6514 DCL Sensitone Classic (Messing) mit Wahan Variolifter
6) Tama 14x6,5" AW 456 Mastercraft Artwood Snare mit Wahan Variolifter
7) Pearl 14x6,5 Freefloating MessingSonor Signature 14x8 HLD 580 Buche
Die Felle sind nicht identisch, die Stimmung auch nicht ganz. Hier mag die Kritik der mangelden Vergleichbarkeit fruchten.
Um etwaige Kommentare vorzubeugen, gerne würden wir auch anderes Gerät testen und mit anderen, teureren oder auch billigeren Mikros aufnehmen. Es muss auch nicht das Zoom R 16 sein. Kurz: Besuch mit Gerät ist also jederzeit willkommen.
Desweiteren haben wir unsere Mikros mal an die Toms geschraubt. Dazu mehr dann, wenn ich die wav-Datei fertig geschnitten habe.
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Was meint ihr wohl, wieviele Teile aus dem Ausland kommen, wenn ein angeblich deutscher Volkswagen zussammengeschraubt wird?
Der Preisdruck zwingt die Hersteller sich günstige Lieferanten zu suchen. Geiz ist geil?!
Wenn ich mich aber so in der Klasse so um die 800 € umschaue, dann ist die heutige Qualität doch weitaus höher als noch 1982. -
Tja, dann mal her mit der Auflösung:
1) 2002 Thin Crash
2) 2002 Crash
3) 505 Crash
4) 2002 Medium (Schwarzer Stempel)
5) Sound Creation Short CrashDas letzte war das Teuerste, jedenfalls laut Preisliste.
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Morsche, am Wochendende habe wir mal die zwei Raummikros (Beydynamic MTG 201) in einem Abstand von etwa diagonal von 1,30m verschiedene Crashbecken von der Firma Paiste mit dem Zoom aufgenommen.
Zur Auswahl standen (Reihenfolgen entspricht selbstverständlich nicht der Reihhefolge der Aufnahme):1) Sound Creation Dark Crash (als Einziges mit einer B20er Bronze)
2) 505 Crash
3) 2002 Crash
4) 2002 Thin Crash
5) 2002 Medium (Black Label)Wer hört die B20er Bronze? Mir scheint, dass die Hämmerung, das Gewicht, die Form, die Größe und das Abbdrehen des Beckens wichtiger für den Klang ist, aber, mein Ohrvermögen ist nicht mehr das Beste. Interessant für mich ist der Vegleich zwischen 505 und 2002.
Die Auflösung kommt dann demnächst. Wir haben auch noch eine Reihe von Snares mit den Raummikros aufgenommen. Auch dazu dmenäscht dann mehr.
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Irgendwie finde ich, hat das Forum doch noch die Kurve bekommen und aus meinem falschen Verständnis der Aussage vom Don ist etwas Interessantes entstanden. Zurück zum Thema: Natürlich hat es mich gefreut, die Produktion bei Sonor, von deren Produkte ich lediglich eine Kuhglocke besitze, nochmal sehen zu können. Es hat schon was, zu erleben, wie ein Kessel gebaut wird. Trotzdem habe ich versucht, meine Begeisterung nicht übermäßig dominieren zu lassen. Ob mir das gelungen ist, mag jeder selbst beurteilen.
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@ Don: Sorry, habe das echt in den falschen Hals bekommen. Habe gegen eine alte Forumregel verstoßen, die besagt, erst Mal in Ruhe darüber nachdenken und dann eventuell schreiben. Mea Culpa.
Zurück zum Thema: Uns wurde auch gesagt, dass es einen Fabrikverkauf nicht gibt.
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Wann schnallt ihr es endlich, dass ich nicht von Sonor sondern von Wahan gesponsort werde? In Wirklichkeit waren wir nämlich in geheimer Mission unterwegs, um für den Teppichhändler Infos zu sammeln. Aber, psst, nicht weitersagen, sonst merken die bei Sonor das noch.
Wie ich es geschafft habe, Jürgen K. mit ins Boot zu holen, verrate ich nichtWas die Besichtigung angeht, vielleicht organisiert ja mal jemand eine DF-Besichtigung, wenn so ein reges Interesse dafür besteht. Ich hatte ja mal so etwas versucht, das ist aber kläglich an der Unfähigkeit einen gemeinsamen Termin (auf Seite der Forumsmitglieder) zu finden, gescheitert. Ich werde also nicht den Organisator machen. Bei der Kontaktaufnahme mit Sonor kann ich aber helfen.
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Da macht man sich einen Tag Arbeit, fährt viele Kilometer auf eigene Kosten und dann kommt so ein Kommentar von einem Hauptstädter. Diese ewige Meckerei hier im DF ist zum Kotzen!!!
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Ja, klar und deswegen werden Jürgen K. und ich in Zukunft auch nur noch SQ2 für lau spielen.
Vielleicht bin ich jetzt zu empfindlich, aber, wir haben auf eigene Kosten (350 km Autofahrt inklusive) einen Tag unserer Freizeit geopfert, um das hier präsentieren zu können. Manchmal frage ich mich, warum ich überhaupt mich hier noch engagiere! -
Um die Frage mit dem Leim (siehe auch Wie klingt eigentlich Leim?) durch einem größeren Herstellter mal zu klären, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und sind letzte Woche nach Bad Berleburg-Aue gefahren. Dort haben wir zahlreiche Eindrücke erfahren können. Im Kapitel Rohkesselfertigung wird näher auf die Leimfrage eingegangen.
Allgemeine Informationen
Sonor beschäftigt derzeit rund 90 Mitarbeiter in Bad Berleburg-Aue. Die Firma bildet ausschließlich bedarfsorientiert aus. Es gilt der Anspruch, dass jeder Auszubildende nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung übernommen wird. Zur Verbesserung der preislichen Konkurrenzfähigkeit hat Sonor bereits vor rund 15 Jahren umfangreiche Restrukturierungsprojekte begonnen. Mit verschiedenen Firmen, rund um den Erdball verteilt, wurden Kooperationen eingegangen, manche Partnerschaft besteht nun schon länger als zehn Jahre, erklärte uns während des Rundgangs der Proktionsmanager Rainer Dreisbach.
Die Konzeption und die Entwicklung von neuen bzw. modifizierten Produkten wird in Bad Berleburg- Aue gemacht. Die produzierenden Partnerfirmen entwickeln also nicht selbst, sondern bekommen das fertig entwickelte Produkt zum Nachbau. Sonor führt in regelmäßigen Abständen Besuche bei den für sie produzierenden Firmen durch, um jederzeit eine optimale Qualität sicher zu stellen. Außerdem werden vor der Montage die angelieferten Teile im Werk stichprobenartig auf Herz und Nieren geprüft. Dazu wurde im Wareneingang ein separater Bereich eingerichtet. In Bad Berleburg-Aue setzt Sonor darüber hinaus in jedem Fertigungsschritt auf Qualität, was durch langjährig beschäftigte Mitarbeiter (durchschnittlich 20 Jahre im Unternehmen) und Handarbeit an den meisten Stellen durchgehend gewährleistet wird: Jeder Mitarbeiter sieht das Produkt und kann eventuelle Fehler erkennen.
Beim Flaggschiff SQ² Drum System, das nur auf Bestellung gefertigt wird, sind 12 Wochen Lieferzeit vorgesehen, oft werden es auch ein bis zwei Wochen vorher. Die hierfür benötigten Bauteile inklusive der Sperrhölzer und Furniere liegen im Lager.Holzanlieferung und Trocknung
In einem großen Ofen werden die Harthölzer für die Klangstäbe der Orffinstrumente getrocknet. Vom gesamten, weltweit eingeschlagenen Holz werden nur etwa 0,3% für den Instrumentenbau verwendet. Sonor ist darauf bedacht, auf umstrittene Hölzer zu verzichten und unproblematisches oder – wenn nicht anders möglich – wenigstens zertifiziertes Holz zu verbauen. Im Segment des Orffschen Instrumentariums hat Sonor durch die FSC-zertifizierten Primary-Serie ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal erreicht.
Als Alternative zum üblichen Palisanderholz bietet Sonor für ihre Xylophone den Werkstoff Palisono an, ein glasfaserverstärkter Kunststoff, der keine Feuchtigkeit aufnehmen kann und somit eine dauerhafte Stimmung garantiert. Der Klangcharakter ist gegenüber Holz perkussiver und durchdringender.Rohwarenlager
Im Rohwarenlager liegen sämtliche Einkaufsteile, die zur Produktion benötigt werden.
In Aue werden gefertigt:
Drumsets: SQ² Drum System, Delite und S Classix, Artist Snares
Hardware: Giant-Step-Pedale und die 600er Hardware
Orffinstrumente, Instrumente & Zubehörteile für Marching & Concert, ausgesuchte Percussion-Instrumente
Daher hat Sonor auch ein recht großes Rohwarenlager mit ca. 3.500 verschiedenen Einzelteilen. In einem weiteren Lager in der Produktion werden Halbfertigteile aufbewahrt. Hierzu zählen auch vormontierte Baugruppen wie z.B. eine Snareabhebung, die vorher aus Einzelteilen zusammengebaut wurde.Furnier- und Schichtholzlager
Sonor hält seine Furniere und Schichthölzer in einem speziellen Lager auf Vorrat. Bei der Lagerung des Holzes müssen bestimmte Bereiche hinsichtlich der Raumtemperatur und der Luftfeuchtigkeit gegeben sein. In Aue wird als Schichtholz für die Oberklassesets kanadisches Ahorn, skandinavische Birke und europäische Buche verwendet. Hier wird also komplett auf Tropenholz verzichtet und es werden ausschließlich unbedenkliche Hölzer verwendet.
Neben einigen Naturfurnieren wie z.B. Maserbirke und American Walnut bietet Sonor seit einiger Zeit ein großes Sortiment von sogenannten Blockfurniere an, die von der italienischen Firma Alpi geliefert werden.
Die Blockfurniere werden künstlich, allerdings aus dem Rohstoff Holz, hergestellt. Basisholz für diese Furniere ist überwiegend italienisches Pappelholz. Alpi baut Naturfurniere nach sowie auch Fantasiefurniere. Somit kann wiederum auf bedenkliche Tropenhölzer verzichtet werden.
Folien (bei SQ² und Marching) werden ganzflächig mit Druck auf dem Kessel verklebt, so dass eine kompakte Einheit entsteht und eine Dämpfung des Tons stark minimiert wird.Holzverarbeitung
Im Großen und Ganzen wird in Bad Berleburg-Aue Handarbeit bevorzugt. Diese Handarbeit wird punktuell durch den Einsatz von Maschinen (z.B. CNC-Fräse) unterstützt. In der Fabrik wird im Einschichtbetrieb produziert, auch daher wird weitestgehend auf Industrieroboter verzichtet, da diese erst in einem höheren Schichtbetrieb wirtschaftlich rentabel nutzbar sind.
Es kommt ein einfaches, aber effektives Energierückgewinnungsverfahren zum Einsatz. Sämtliche Holzabfälle werden gesammelt und im Winter wird dann damit zugeheizt. Die Holzabfälle reichen aber nicht aus, um damit komplett zu heizen.Lackiererei
Für die Lackierung eines kompletten Oberklasse Drum Sets wird 1-2kg Farbe benötigt.
Als Grundierung für deckende Oberflächen verwendet Sonor einen weißen Polyesterlack. Sonor setzt farbige Decklacke auf PU-Basis ein und zum Einfärben von Holzoberflächen Beizen auf Wasserbasis. Für Orffinstrumente wird umweltfreundlicher Proterra-Lack verwendet. Proterra-Lack hat einen geringen Lösungsmittelanteil. Als Lösungsmittel dient hier Alkohol. Ähnliche Produkte aus dem Proterra-Sortiment werden übrigens auch im Lebensmittelbereich eingesetzt.
Die Hochglanz-Kessel der Oberklasse Sets werden in fünf Lack-/Beizvorgängen behandelt. Nach jedem Lack-/Beizvorgang wird der Kessel manuell geschliffen. Die Hochglanzlackierung wird in einem eigenen Reinraum hergestellt. Nach dem Lackieren wird eine 45-minütige Rotationstrocknung eingeleitet.Metalllackierung
Metallteile wie Klangstäbe für Glockenspiele werden in einer separaten Spritzkabine lackiert und dann anschließend in einem Ofen getrocknet, damit die Lackoberfläche eine hohe Haltbarkeit bekommt. Die fertig lackierten Klangstäbe eines Glockenspiels werden anschließend in speziellen Kabinen auf den gewünschten Ton gestimmt.Rohkesselfertigung
Die Kessel werden in ölgeheizten Pressen gefertigt. Die Rohlinge bleiben, je nach Materialstärke, bis zu ca. 15 Minuten in der Presse. Es wird dabei ein Zweikomponenten-Leim verwendet, der extrem hart wird und auch in jeder normalen Schreinerei eingesetzt wird, also kein Geheimprodukt*, dessen Bestandteile aus speziellen Komponenten für den Instrumentenbau bestehen. Wichtig ist, betonte Rainer Dreisbach, dass die Holzlagen sauber und exakt zugeschnitten sind. Ein Überlappen der Lagen oder ein Lücke zwischen ihnen ist zu vermeiden. Die Zuschnittsmaße sind in stets aktualisiert gepflegten Tabellen aufgelistet. Somit wird gewährleistet, dass die Lagen optimal durch den dünn aufgetragenen Leim verklebt werden. Zuviel Leim und schlechte Verarbeitung würden den Klang dämpfen. Damit ist die Frage bezüglich, wie Leim klingt, wohl ausführlich beantwortet.
Alle Kessel werden mit Übermaß in Bezug auf die Kesselhöhe gefertigt und dann erst nach dem Pressen durch beidseitige Bearbeitung auf das genaue Maß geschnitten. Anschließend werden die Kessel auf 45 Grad (mit leichtem, minimalem Gegenschnitt) gegratet.*) Aber es gibt einen geheimen Zusatz, der das Holz noch zusätzlich glättet.
Endmontage und Verpackung
Nach der Lackierung und einer nochmaligen Gratung der Kesselränder werden die Löcher für die Beschlagteile gebohrt. Anschließend werden alle Einzelteile montiert, die Felle aufgezogen und die Snaredrums gestimmt. Danach werden die fertigen Produkte verpackt. Bis zur Versendung lagern die fertigen Produkte verpackt in einem großen Lager. In dieser Halle befindet sich auch das Lager für die zahlreichen Verpackungsmaterialien, die überwiegend in den benachbarten Montagebereichen benötigt werden.Showroom und Museum
Im Showroom schließlich trafen wir den Produktmanager für Drums, David Schulz. Er gab sehr ausführlich Antwort zum Beispiel über die Einführung von Snares nach Vorgaben und mit Signaturen von Endorsern. In der Produktion war uns schon die große Anzahl von Snares aufgefallen, die das Logo von Herrn Greb zierten.
Überhaupt kann der Wechsel eines Endorsers zu Sonor eine steigende Nachfrage nach bestimmten Trommeln bedeuten. Es ist also nicht nur so, dass die Endorser Werbung für Sonor machen, sondern auch messbar den Verkauf bestimmter Produkte ankurbeln können.
Im Museum zeigt Sonor seine Schätze aus der langen Firmengeschichte. Teile davon wurden auch in einer Sonderausstellung in der Halle 4 währende der Frankfurter Musikmesse 2011 gezeigt.Fazit
David Schulz nahm sich sehr viel Zeit für uns. Er stand dabei dem Produktionsmanager in Nichts nach, auch Rainer Dreisbachbeantwortete ausführlich unsere Fragen. Da er aber schon von sich aus sehr viel Interessantes zu sagen wusste, hielten sich unsere Fragen in Grenzen.
Ein toller Tag mit zwei tollen Sonor-Mitarbeitern (vielen Dank!) und die Erkenntnis, dass zumindest in Bad Berleburg-Aue noch sehr viel von Hand gebaut wird. Deswegen erklärt sich auch der Preis eines Produktes Made in Germany. Wir könnten auch sagen, Qualität hat ihren Preis und Leim sollte nur sparsam verwendet erden. -
So unsinnig finde ich das Ding hier nicht, immerhin gibt dieser Fred Raum, mit Halbwahrheiten, falschen Behauptungen usw. aufzuräumen. Es ist doch schön, wenn wir "Normalos" auch mal mehr über Endorsements erfahren, die für manche so wichtig sind. Und ich denke, D.Drummer ist nicht der Einzige, für den Markentreue eine Rolle spielt. Wie weit das geht, bleibt allerdings jedem selbst überlassen.
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Ja, es gibt noch Potential. Da uns noch ein gestandenes 14er Tama Superstar zur Verfügung steht, könnten wir die Aktion mit einem Standtom, an dem die Halterungen für die Beine direkt am Kessel angebracht sind, wiederholen. Ob dann das Ergebnis deutlicher sein wird?
Aufgenommen haben wir das Ganze nur mit dem Sennheiser. Beim nächsten Mal wird es dann aber wohl auch Raummikros geben, das könnte weiterhelfen.
Wenn also demnächst hier noch mal ein Snaredrumvergleich zu sehen ist, dann liegt es an der Verwendung weiterer Mikros. Ein weiterer Versuch wird sich mit Becken befassen, aber, dazu dann auch mehr, wenn es soweit ist.
Daniel S.: Da kommt mir folgende Idee: Vielleicht kommt ja mal was Kurzes aus Mainz-Kastel zu uns in den Proberaum bzw. ein Versuch wird beim Teppichhändler, direkt an der Quelle sozusagen, durchgeführt. Ich muss da mal telefonieren...Möge der Mythos mit euch sein.
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Einen weiteren Mythos sind wir hier auf der Spur: Welche Snare ist das?.
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Wie ja schon angekündigt, haben es sich die selbst ernannten Mythbusters des Forums, Jürgen K. und meine Wenigkeit, zur selbstlosen Aufgabe gemacht, einige Vorurteile bzw. Mythen in Sachen Trommeln auf dem Grund zu gehen und dem geneigten Leser zu eigenen Schlussfolgerungen zu verhelfen.
Inhalt
(Neue Beiträge sind grün)Hihat Vergleich 505 - 2002 - Sound Creation
Fünf Hihatshttp://www.drummerforum.de/for…/thread7.html#post1103571Warum klingt ein Schlagzeug in Natur anders als bei einer Aufnahme? - Aus sieben Spruen werden 2 Stereospuren
7 zu 2Tommikros im Vergleich
Tommikros im VergleichSnares im Vegleich - Teil 2
Snares im Vergleich - Teil 218er Crash im Vegleich
18er Crash im Vergleich
AuflösungZu Besuch bei Sonor
Zu Besuch bei SonorGehängt oder Bodenständig?
Auslöser war folgende Diskussion: DF-Link. So haben wir ein Sennheiser E 604 als Mikro an das Zoom R 16 gehängt und auf ein Wahan CustomPro Acryl 14x12 geschlagen. Wir haben uns bemüht, die Stimmung zu halten. Als Floortom-Version wurde das Tom mit einem Ring ausgestattet, an dem die Beine festgeschraubt wurden. Ein direkter Bodenkontakt lag folglich nicht vor. Aufgehangen wurde es an einem RIMS. Selbstverständlich wurden die Dateien nicht manipuliert, ihr hört folglich das, was das R 16 aufgenommen hat.
Wer sich selbst überraschen will, spielt nun zunächst beide Dateien ab und überlegt dann, welches das Bodenständige und welches das Gehängte ist:
Tom1
Tom2Wer sich nicht überraschen lassen will, dem sei mitgeteilt, dass zunächst das Gehängte und dann das Bodenständige aufgenommen wurde. Ich höre keinen großen Unterschied. Ich bilde mir aber ein, dass der Sustain beim Gehängten etwas länger ist, die Füße trotz Ringes beim Bodenständigen den Sunstain kürzen. Aber, vielleicht lag es ja auch nur an der Stimmung.
Fazit: Die Unterschiede sind nicht so groß. Ich bevorzuge die gehängte Variante, weil die Beinchen mir dann nicht im Weg rumstehen. Aber, sobald mir kein Rack bei einem z.B. kleinem Set zur Verfügung steht, habe ich keine Hemmungen, die Toms mit den Beinchen auszurüsten.
Weitere Mythen werden demnächst an dieser Stelle behandelt.
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Ich habe in meiner Studentenzeit in den 1990er als "Freier" Mitarbeiter einer großen Zeitung im Ruhrgebiet in einer Lokalausgabe mich mal reingehängt, mehr über die lokale Szene zu schreiben und eine eigene Rubrik gestartet. Zu Anfang haben mich die fest angestellten Redakteure unterstützt. Dem Chefredakteur gefiel das aber nicht und so verlief die Sache letztendlich im Sande. Reich werden konnte ich eh damit nicht und da ich noch andere Termine abfrühstcken musste, um überhaupt noch als "Freier" arbeiten zu dürfen, hatte ich dann nicht mal mehr die Zeit mich darum zu kümmern. Ich bin letztendlich nach meinem Studium auch deswegen kein Zeitungsredakteur geworden.
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Die Diskussion über die Fachmagazine hatten wir schon. Was die Kritik anbelangt, glaubt jemand im Ernst, dass ein Magazin, das von Anzeigen lebt, kritisch sein kann? Natürlich wäre es toll, wenn auch Hintergrundrecherchen zu Tropenhölzer oder den Arbeitsbedingugen in China den Weg in die deutsche Fachpresse finden würden. Aber, wie schnell würden die Anzeigenkunden stonieren?!
Dass Manni explizit erwähnt wird, ist ja auch irgendwie ein Zeichen von Respekt, denn, so große Unterschiede kann ich in den Testberichten von anderen Autoren auch nicht entdecken. Seit dem die Tests auch auf CD gebrannt werden, kann ich zumindest annähernd den Klang der Trommel erfahren. Ein Test mi der realen Trommel kann aber kein Magazin ersetzen, es kann höchstens die Vorauswahl erleichtern. Letztendlich ist alles eine Frage der Ansprüche.
Gut, dass ein Anfänger schnell mal einen gepuschten Hype (schönes Deutsch) erliegen kann, wenn er nicht kritisch so manchen Test liest, sehen wir hier im Forum. Dass so jemand dann aber beratungsresitent ist, ist wohl kaum Schuld der Fachporesse, oder liege ich da völlig falsch. Ich meine zu erkennen, dass für den Nachwuchs viel wichtiger ist, das Zeug haben zu wollen, das z.B. der Maskenmann spielt. Da ist allerdings die Frage, ob erwähnt wird, dass JJ in Echt nicht auf einem Pörl Export rumhaut sondern lediglich seinen Namen für das Set hergegeben hat? Kann das mal jemand recherchieren?
Ich möchte noch mal betonen: Wer das nicht lesen will, braucht sich ja auch kein Magazin kaufen.Edit: Schlechtschreibung, ist zu früh, ich brauche Tee!