Beiträge von braindead-animal

    Selbst, wenn eine vermeintliche Rarität den Weg in das eigene Warenlager gefunden hat, gibt es u. U. keine Garantie für Wertbeständigkeit. So wird dann plötzlich in der Schweiz eine Serie wieder gehämmert und abgedreht, die im letzten Jahrhundert ausgelaufen ist. Nun, vorausgesetzt, der Klang ist mit dem alten Blech identisch, würde ich lieber das neue, unbespielte Becken kaufen oder für das Alte zumindest keinen Preis, der über dem des Neuen liegt berappen. Gut, es gibt immer noch Leute, die behaupten, das Alte klingt eben wegen des Alters besser. Schmutz und Fein-Hämmerung mittels Trommelstock durch jahrzehntlanges Spielen lassen so einen Schluss zu.

    Becken sind keine Verschleißartikel! Allerdings, wenn falsch angeschlagen und/oder falsch ausgesucht, dann schon. Wie dem Video zu entnehmen ist, muss so ein Teller schwingen können. Ab einer gewissen Dicke ist das aber bei Crashes so eine Sache. Auch wenn der Hartmetaller das nicht gerne liest, bin ich der Überzeugung, dass zu dick nicht mehr so schwingt und damit die Energie direkt ins Material geht, bis es bricht! Als Beweis erwähne ich gerne mein Paiste 505 18er Crash aus dem Jahr 1985, das nie geschont wurde und immer noch heile ist. Ein 16er Superheavy Crash erfreut den Hersteller, denn der Kunde wird schon bald ein Neues brauchen. So gesehen, für die Industrie ist es wohl besser, wenn ihr die Becken als Verschleißartikel seht und so handelt.

    @ ChrisJoe Igitt, Plastikdrums. Ich hätte mir ja nie so etwas ausgesucht, aber, meine Frau hat mir die Acrylkessel spendiert. Als guter Ehemann habe ich mich natürlich nicht gewehrt. Tja, das Dumme ist, so groß ist der Unterschied zum Holz jetzt nicht.
    Ein Argument fürs Plastik ist, dass da kein Kleber erst aushärten muss wie z.B. beim Sperrholz. Ein Grund vielleicht, warum alte Holzsets viermeintlich besser klingen. Außerdem schwingt das Plastik mit Plastik (Fell). Also, auf Holz gehören Naturfelle, wenn das denn stimmen sollte.

    Ein Oberklasseset wird zudem mit Fellen ausgerüstet, die das Klangpotential der Trommeln wiedergeben können, während ich bei einem Mittelklasseset (Tama Rockstar) die Werksfelle entfernen musste, da Markenfelle die Trommeln einfach besser klingen ließen. Kurz: Ein Oberklasseset klingt schon nach dem Auspacken gut, bei der billigeren Variante müssen u.U. die Felle und der Snareteppich gewechselt werden.
    Was den reinen Klang anbelangt: Mit Markenfellen war der Unterschied zwischen Rockstar und Superstar aus den 80ern nicht so gravierend. Die Kessel des Rockstars waren wesentlich dünner und nicht aus Birkenholz. ?(
    Ein Argument für ein teureres Set könnte auch sein, dass es sich leichter stimmen lässt und einen größeren Stimmumfang besitzt. Aber, das geht schon wieder in Richtung Mythos.

    Nr. 1
    Eh, was haltet ihr von Gurilla-Markting? Mache gerade Praktikum in meiner Firma, aber das werden die blöden Mods nie finden. Noch drei User anlegen, die Ganze Kagge puschen.Außerdem antworte ich Alles und verteile so den Link zu meiner Firma. Cool, ne?
    Hier steht meine Werpung


    Warum funktionieren die Scheiß Kleinanzeigen nicht?


    Nr. 2
    Eigntlich ich nur schlecht deutsch hae keine Geld für noch 1 translate, abba link drumaform gut!

    Es soll ja auch Leute geben, die sich Gedanken über die Energiebilanz machen. Ein Set aus Amerika muss übern Teich mittels Verbrennung von Schweröl geschippert werden. Wenn Alex allerdings Ahorn aus Amerika verbauen würde, dann wäre das kein Argument. Abgesehen davon entfällt bei Troyan eine längere Wartezeit aufgrund eines längeren Transportweges
    Desweiteren gibt es Leute, die Wert auf persönlichen Kontakt legen. Deswegen habe ich mich unter anderem für eine Gerätschaft aus Mainz-Kastel entschieden. Das liegt in der Nähe meines Wohnortes und ich durfte neben der individuellen Auswahl von Kesselmaterial und -größen auch selber Hand anlegen. Manch einer steht auf sowas und meint, er hätte dadurch eine persönlichere Beziehung zu seinem Zeugs.
    Das Marketing und die ganzen Endorser, die D & W spielen, musst du als Troyankunde nicht mitfinanzieren. Nur so ein paar Gedanken...

    Mein Tama Superstar (aus den 1980er) 18er Standtom und 22er Bassdrum kommen sich nicht in die Quere. Felle: Empeor clear und Amba als Reso, PS 3 und Amba Black als Reso.

    Ja, es hilft! Am Freitag konnte ich endlich mal wieder spielen. Fahren kann ich noch, aber ja, die Tour de France wäre nichts für mich. Es lief also nicht ganz rund. Das ist meinen Mitspielern aber nicht so aufgefallen, da ich immer wieder zum Groove zurück gefunden habe. Einfachere Sachen waren kein Problem. Aber, es war echt toll, mal wieder zu spielen!

    Danke für die Antworten. Eigentlich ist dieser Fred ein Grund mehr, dass ich es kaum noch abwarten kann, endlich mal wieder länger und alleine am Akustikset zu sitzen. Dass ich daheim ein paar Rolandspads nebst TD 8 stehen habe, ist nur ein schwacher Trost. Irgendwie gefällt mir das Akustikset besser.
    Jürgen K: Du spielst wenigstens ein Superstar, da brauchst du keiner zu sein. ;)

    Die längste Zeit, in der ich nicht spielen konnte, beträgt 11 Wochen. Ich hatte danach zwar nicht so viel verlernt, aber, es war schon ein Einschnitt. Nun habe ich ja seit Februar keinen Raum mehr und spiele nur noch sporadisch. Ich hoffe, dass sich das bald wieder ändern wird und ich dann beurteilen kann, inwieweit sich die Pause auf mein Spiel auswirken wird.
    Meine Frage an die, die auch schon mal mehr oder minder lange Pausen (mindestens mehrere Monate) erlebten, wie sind eure Erfahrungen? Ist es wie Radfahren, man verlernt das Trommeln nicht?

    Zildjian produziert auch billige Becken, die nicht unbedingt gut klingen müssen, von daher ist es schwierig, ohne genaue Informationen über die Teile zu urteilen, ob sie gut sind oder nicht. Aber, egal, wie teuer oder billig, letztendlich müssen sie DIR und DEINEN Ohren gefallen.
    Aprospros Gefallen, wie wäre es, wenn Du Begriffe wie Bassdrum statt BASE, Ride statt RIGHT, usw. verwendest oder habe ich den Witz nicht verstanden? :thumbdown: