Beiträge von braindead-animal

    Ich habe das TD8 seit fünf Jahren und wenn es nicht in der Wohnung zum Üben steht, dann ist es Teil meines Proberaumsets, zusammen mit dem akustischen Krempel. Gerade der Workshop mit Oli Rubow hat mich wieder inspiriert, neue Sounds aus der Kiste rauszuholen. Es macht einfach Spass und die Bedienungsanleitung ist auch etwas für Anfänger in Sachen Edrums. Ich habe keine Probleme mit schnellen Rolls, weil ich die als alter Sack mit 37 Jahren eh nicht mehr spielen kann :D

    @ der_pat.e
    Wenn das Blech arg vermutzt war, wird sich der Sound durchs Putzen natürlich verändern, denn es wird wieder mehr Höhen und Brillianz haben. Zu oft sollte man m.E. nicht mit den Reingern polieren, denn sie entfernen durch einen Schmiergeleffekt immer ein bisschen der Metalloberfläche. Mit der Suche findest du einige Diskusionen zum Thema Beckenreiniger.

    Guckst du http://www.wahan.de , da gibt es ein paar Infos.
    Edit sagt, Kollege Tom-Tom war schneller.


    Im Bereich Interview des Drummerforums kannst du mehr über Willy Wahan erfahren. Während des Interviews mit Armin Rühl und auch auf der diesjährigen Messe konnte ich erleben, dass er mehr als zufrieden mit den Acryhl-Trommeln ist.
    Ich habe bisher einmal beim Willy im Laden an so einem Set gesessen und seitdem brauche ich nur noch rund 2700 Euronen, um mir meinen nächsten Traum zu erfüllen.


    Die Forumssuche wird dir vielleicht auch weiterhelfen.

    So, habe mal nachgeschaut, was ich so verwende. Da wären folgende Nummern: 006, 016, 020, 038, 073, 075, 092.
    Die Einstellungen must du schon selberrausfinden, die Geschmäcker sind ja verschieden.
    Wegen der Lautstärke mal im Triggersetup den Wert "Sensity" kontrollieren, wenn im Mixer die Kick auf "127" stehen sollte. Welches Kickpad benutzt du? Ist es auch richtig im TD 8 eingestellt? Bekommt das TD 8 überhaupt ein Triggersignal , leuchtet links die Lampe, wenn du das Pad spielst?

    Habe mich auf der Messe gewundert, wie grob es verarbeitet ist, sprich, die Kesselnähte waren alles andere als dezent. Zumindest rein optisch schon ein gravierender Unterschied zu den nahtlos gezogenen Kessel von Wahan, die keine häßlichen Klebestellen konstruktionsbedingt haben..

    Mit dem Yamaha haben wir gute Erfahrungen gemacht, die Bedienung ist nicht ganz leicht, aber, die Aufnahmen waren so gut, dass sie im Studio verwendet werden konnten. Bis auf den Gesang, der unter der Raumakustik litt, wurde alles mit dem Yamaha im Proberaum aufgenommen und lediglich im Studio bearbeitet. Für Demos in guter Qualität ist das Ding auf jeden Fall zu gebrauchen.

    Was man nicht im Kopp hat, muss man eben als Prospekt dahaben:
    1986 gab innerhalb der 3000er Rudes mit roter Schrift, davor seit der Vorstellung 1980 welche mit weisser Schrift.
    Ich habe eine Preisliste von 1993, in der die Rudes extra aufgeführt werden. Da zudem wieder 2002er auftauchen, gehe ich mal davon aus, dass sie wieder die weisse Schrift haben. Muss aber nicht stimmen.
    Endlich alle ruden Klarheiten beseitigt???

    Bin mal so frei und antworte für den Meister:


    Es gab mal 3000er Rudes, als Paiste meinte, auf die 2002 verzichten zu können, wenn ich mich recht erinnre, späte 80er, frühe 90er.
    Es ist noch nicht so lange her, da wurden die Rudes in die 2002 integriert. Es stimmt somit beides, oder?

    Ein gutklingendes Set motiviert, ohne Frage. Vielleicht findest du dein Traumset ja im Gebrauchtmarkt, dann wird es nicht so teuer und du kommst eventuell aus dem Loch raus. Allerdings, wenn du dich immer nur mit anderen, die vielleicht besser sind als du, vergleichst, wird das nichts. Warum spielst du? Um Spass zu haben oder um es irgendjemanden mal so richtig zu zeigen (das kann allerdings ja auch ein Spassfaktor sein)?
    Kleine Story am Rande:
    Nach dem letzten Gig habe ich nicht das Gig- und Proberaumset (Tama Rockstar) sondern meine Made-in-Twawain-Gurke aufgebaut. Nach zwei Wochen steht wieder das Tama drin, weil, es macht einfach mehr Spass, weil es besser klingt. Die Bandkollegen mögen den Sound auch lieber.
    Und wenn ich dann mal wieder Bock auf noch bessere Trommeln habe, kommt das dritte Set, das Tama Superstar/Granstar rein, dass du auf meinem Avatar siehst.
    Damit nicht genug, In den nächsten drei Jahren wird es irgendwann Acryhl aus dem Hause Wahan geben, denn, ich habe sonst kaum Hobbies und das Schlagzeug ist bei mir Nummer 1. Für irgendwas ausser Wohnung und Essen muss man doch arbeiten!

    Dem kann ich nur zustimmen, habe seit 20 Jahren ein 18 Zoll 505er Crash und seit 15 Jahren ein 16 Zoll 2002er Crash und bin damit wahrlich nicht zimperlich umgegangen. Gerissen bei mir ist ein 20 Zoll Meinl Golden Line, aber auch nur an der Stelle, an der eine Beule war, das Becken ist mir mal runtergefallen. Stelle ich mich nun hin und sage, Meinl ist nicht so gut wie Paiste? Kindergarten!
    Zur Ausgangsfrage: Für eine gewisse Lautstärke bedarf es zumindest eine gewisse Größe. Die Gefahr, dünnere Becken zu übersteuern, sprich zu hart anzuschlagen, ist größer. Wenn nun das Thin Crash mehr zusagt, sollte die Spielweise dem Becken angepasst werden. Wenn es nicht laut genug ist, ist es entweder nicht das richtige Blech im diesem Musikkontext oder aber es müssen Mikros eingesetzt werden. Vielleicht sollten die Mitmusiker die Lautstärke reduzieren, dann passt es wieder. Aber, leider ist das mit der Lautstärkereduzierung so eine Sache...

    Toller Workshop!
    Oli hat gezeigt, worauf es als Studio- und Livedrummer wirklich ankommt: Groove ohne viel Tamtam und Gedöns. Ab und zu mal ein kleiner Schlag aufs Becken oder so und das reicht dann auch. Kreativität ist eher bei der Klangerzeugung mit ungewöhnlichen Mitteln gefragt und hier gibt es nun wirklich keine Grenzen, alleine das, was dann zu hören ist, zählt. Ich denke, so mancher wird jetzt mit Handtüchern, Kloketten und Haarspangen bewaffnet im Proberaum neue Klangdimension entdecken.
    Besonders beeindruckend war, dass er einen Groove durch Wechsel der Klangart immer lebendig gehalten hat und nie Langeweile aufkam.
    Wer von euch hat sich schon ein Schellenstab gekauft?
    Im zweiten Teil dann mit Elektriktrik zeigte er, was mit relativ einfachen Mitteln (Delay) so alles zu machen ist. Der Kombination aus beiden Teilen dann zum Schluss wird so mancher nicht so schnell vergessen. Daumen hoch!
    Die Krönung war, das Oli ein sehr angenehmer und sympathischer Gesprächspartner ist.
    Interview mit ihm folgt!

    1982-83 Luxor 18-12-14 in silber
    1983 - ? Roy (made in Taiwan) 22-12-13-16-14 ursprünglich in wine red foliert, mittlerweile Baumarktfarbe mahagony (stümperhaft aufgetragen, ergibt aus der Ferne betrachtet einen Hauch von Maserung :D )
    1988 - ? Tama Superstar in chery whine 14 x 6,5
    1991 - ? Tama Superstar in chery whine 22 x 16
    1992 - ? Tama Superstar in chery whine 13 x 12, 14 x 13
    1993 - ? Tama Granstar custom in chery wine 10 x 9
    1994 - ? Tama Granstar custom in chery wine 12 x 11
    1995 - ? Tama Granstar custom in chery wine 8 x 8
    1997 - ? Mapex Maple Deluxe in sunburst 14 x 3,5
    2001 - ? Pearl Sensitone 14 x 6,5 Messingkessel
    2004 - ? Tama Rockstar caramel-fade 22-10-12-14


    Die Bleche und die harte Ware bekomme ich wegen Masse nicht mehr datiert.
    Das älteste Teil, dass noch nicht gebrochen oder verkauft ist, ist ein Pearl Galgenbeckenständer aus dem Jahre 1983.
    Da sind dann noch die Paiste 404er aus dem selben Jahr, das Top der Hihat ist seit Ende der 80er aber angerissen. Kann man prima mit dem Knie an der Kuppe umdrehen und bekommt ein lustiges Effektteil.

    Es ist ist wohl eine persönliche Sache, aber z.B. das alte Superstar und die 9000er Recording-Serie sind für mich Klassiker.
    Gerade mit letzterem wurden etliche Platten aufgenommen und damit erfüllt es für mich die gleiche Kriterien wie ein Ludwig oder Gretsch. Warum haben eigentlich soviel diese "seelenlosen Dinger" gespielt? Nur wegen dem Geld? Mich würde mal interessieren, ob die DF-Kollegen, die den japanischen Firmen die Fähigkeit einen Klassiker zur kreiren absprechen, in der Lage sind, ein Ludwig von einem Yamaha oder sonst was nur vom Klang her unterscheiden zu können oder ob nicht hier wieder mal der Markenwahn und die Image-ist-alles-Abteilung sich im Hinterkopf bewusst oder unbewusst festgesetzt hat?
    Ähnlich verhält es sich mit Meinl-Tellern. Ich war froh, dass es damals in den 80er mit den Profiles eine günstige Alternative zu den anderen Blechen gab. Sie klingen für mich immer noch so gut, dass ich sie bei aktuellen Aufnahmen einsetze.


    Edith sagt, da Image in Sachen Klassiker sicher eine große Rolle spielen wird, wird man in 10 oder 15 Jahren für alte DW-Kisten sicherlich viel Geld bezahlen.


    Ich hoffe, dass meine bescheidene Paiste Sound Creation Sammlung auch an Wert gewinnen wird, oder hatte ich mir die Teile gekauft, weil sie gut klingen?

    Eine Ex-Sängerin von hatte für einen Geburstag noch mal ein paar Musiker organisiert. Der Raum der Feierlichkeit war ein Wohnzimmer. Es sei aber groß, meinte sie. Ich hatte zur Sicherheit mein E-Drum mit eingepackt. Was sich uns dann aber bot, als wir dieses Wohnzimmer betraten, war schon recht eindrucksvoll:
    Zunächst mussten wir uns Platz schaffen, denn da war noch ein großes Sofa. Auf die Frage, ob die Nachbarn den ahnen würden, dass da eine Band spielte, wurde die Gastgeberin erst schnippisch und dann regte sie sich auf, was die Fragerei soll. Ich, noch mit Sonnenbrille, meinte, dass ich keine Lust hätte, nach drei Songs abbrechen zu müssen und für die Geburtstagsgäste wäre es vielleicht nicht so toll, wenn sie direkt die volle Lautsärke abkriegen würden, da es ja doch recht eng sei. Die darauffolgende Schimpftirade habe ich dann nur noch am Rande wahrgenommen, da ich und der Rest der Band damit beschäftigt war, unseren Krempel wieder nach unter zu den Autos zu tragen. Die Sängerin bleib dann bei ihr und meinte später, dass die Gastgeberin geweint hätte.
    Später beim Bier kam die Ex-Sängerin dann damit heraus, dass die Geburstagstante nur die Sängerin und eine Keyboardbegleitung haben wollte. Die Ex-Sängerin bekam von mir das Verbot, jemals wieder für mich einen Gig zu organisieren, denn da passte etwas überhaupt nicht zusammen. Manchen Zeitgenossen haben ein Wahrnehmungsproblem.

    Mein erster Gig war auf einem Schulfest 1984. Wir spielten unser Set insgesamt 3mal. Ich bin fast vor Lampenfieber gestorben.
    Das beste war, während des Spielens ist die Hihat immer wieder abgehauen, seit meinem ersten Gig weiss ich also, wie wichtig ein Teppich sein kann. Wir hatten so ein halbes Jahr lang vorher gepropt und ich spiele seit Weihnachten 1982. Meine Fresse, ich bin ein alter Sack ?(


    Noch etwas lernte ich, die allermeisten im Publikum bemerken Fehler nicht, deswegen lohnt es sich meistens nicht, zuviel Beachtung auf Fehler zu verschwenden.